secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Chair Airlines flottet ersten Airbus A320 ein

Die aus der Germania Flug entstandene Chair Airlines wird im November 2021 einen Airbus A320-200 in die Flotte aufnehmen. Wie einer Pressemitteilung der Chair Airlines zu entnehmen ist, wird die Schweizer Fluggesellschaft noch in diesem Jahr die Flotte um einen ersten Airbus A320 vergrößern. Aktuell betreibt Chair zwei kleinere Airbus A319-100, nachdem am 8. Juli 2020 eine dritte Einheit bei Wartungsarbeiten in Neapel irreparable beschädigt wurde. Diesen Sommer hat man sich zudem im Wet-Lease einer Boeing 737-800 der polnischen Muttergesellschaft Enter Air bedient. Für den Reiseveranstalter Air Prishtina soll dieser A320 mehrheitlich im ethnischen Flugverkehr zwischen der Schweiz und dem Kosovo resp. Nordmazedonien zum Einsatz kommen. Aviation.Direct weiß, dass es sich bei dem Flugzeug um eine Maschine der Ursprungsversion (A320-200 / ceo) handelt. Für Chair bedeutet die Einflottung des A320 einen ersten Wachstumsschritt. Sollte die Marktsituation sowie die Entwicklung der Corona-Pandemie es zulassen, wird für 2022 die Übernahme eines weiteren Airbus A320 geplant, schreibt die Fluggesellschaft. Für kurze Zeit betrieb die damalige JetClub ebenfalls einen A320-200 in voller Air Prishtina Farben im ethnischen Flugverkehr. Die nun von Chair betriebene soll hingegen in der bekannten blau-rot-weißen Livery des Betreibers fliegen.

weiterlesen »

Embraer stellt heckangetriebenen Turboprop vor

Dass der brasilianische Flugzeugbauer an einem neuen Turboprop-Modell, das ungefähr im Jahr 2027 abheben soll, arbeitet, ist kein Geheimnis mehr. Nun veröffentlichte der Hersteller einen neuen Design-Entwurf, der Hecktriebwerke vorsieht. Turboprop-Flugzeuge mit Motoren, die am Heck angebracht sind, sind ausgesprochen selten. Embraer hat sich dabei aber etwas gedacht, denn man hat aufgrund der ERJ-Reihe viel Erfahrung mit dieser Anordnung. Die Vorteile für die Passagiere liegen auf der Hand: Je weiter vorne man sitzt, desto ruhiger ist es. Viele Fluggäste empfinden „Propellerflugzeuge“ völlig zu Unrecht als veraltet, laut und manchmal sogar als unsicher. Embraer will mit den Heck-Propellern die Kabine möglichst ruhig und vibrationsarm halten. Gleichzeitig verbessert sich die Aerodynamik. Embraer will eine Alternative zu den kleinsten E2-Jets anbieten. Der künftige Turboprop soll zwischen 80 und 100 Passagiere befördern können, jedoch im direkten Vergleich mit den „großen Geschwistern“ nochmals weniger Treibstoff verbrauchen. Das letzte Tubroprop-Muster, das Embraer im zivilen Bereich im Programm hatte, war die Emb-120 Brasilia. Diese wurde von 1987 bis 2007 gebaut. Auch die ERJ-Regionaljets basieren auf diesem Muster, denn viele Komponenten des Rumpfs wurden eins zu eins übernommen. Der E120 war mit 358 gebauten Exemplaren nicht sonderlich erfolgreich, wenn man die E-Jet-Reihe als Maßstab heranzieht. Zwischen dem Jahr 2000 und Ende 2020 konnte Embraer 1.623 Jets herstellen. Auch die ERJ-145-Reihe ist mit 1.222 Exemplaren erfolgreicher.

weiterlesen »

Cargo-Nachfrage: Hahn sucht neue Mitarbeiter

An einigen deutschen Flughäfen wurde im Vorjahr Personal abgebaut. Manche Mitarbeiter haben ihre Jobs auch wegen der aufgrund der Kurzarbeit niedrigeren Löhne aufgegeben und sich anderweitig neu orientiert. An manchen Airport führt das nun zu Personalmangel und Unregelmäßigkeiten im Betrieb. Beispielsweise ist man in Düsseldorf in einigen Bereichen äußerst knapp aufgestellt und schafft es deswegen regelmäßig in die Schlagzeilen. Selbst der Flughafen Frankfurt-Hahn bestätigte, dass man auf der Suche nach zusätzlichen Mitarbeitern ist. Dieser Airport liegt hinsichtlich der Passagierzahlen sehr deutlich unter dem Wert des Jahres 2019. Hahn kann weiterhin im Cargo-Bereich zulegen und profitiert eigenen Angaben nach von der weiterhin hohen Nachfrage im Online-Versandhandel. Zuletzt konnte man zweistellig auf 23.338 Tonnen zulegen. Verglichen mit der Leistung von Juni 2019 kommt dies fast einer Verdoppelung gleich.

weiterlesen »

Berlin: Schönefelds NS-Vergangenheit wird aufgearbeitet

Die Berliner Flughäfen Schönefeld und Tempelhof haben in ihren jeweiligen Geschichten ein ganz dunkles Kapitel. Während dies am ehemaligen innerstädtischen Airport weitgehend bekannt und zum Teil auch offensichtlich ist, erinnern sich nur noch wenige an die Rüstungsproduktion von Henschel in Schönefeld. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat ihren Sitz auf dem einstigen Gelände der Henschel Flugzeug-Werke. 1934 gegründet, entwickelte sich das Tochterunternehmen der Firma Henschel & Sohn aus Kassel während der Zeit des Nationalsozialismus zu einer der bedeutendsten deutschen Rüstungsfabriken für Kampfflugzeuge und Gleitbomben. In Schönefeld wurden Flugzeuge, Waffen und Waffensysteme entwickelt, getestet und gebaut, die Tod und Vernichtung in ganz Europa brachten. Dieser Teil der Geschichte des Flughafenstandorts Schönefeld ist bisher wenig bekannt. Die Flughafengesellschaft hat deshalb ein Team von Historikerinnen und Historikern mit wissenschaftlichen Recherchen über die NS-Vergangenheit des Ortes beauftragt und möchte die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vermitteln. Am Montag (16.08.) stellte sie dazu das Buch „Im Dienst des nationalsozialistischen Krieges – Der erste Flugplatz in Schönefeld“ von den Autoren Prof. Dr. Harald Bodenschatz, TU Berlin, sowie Christoph Bernhardt, Stefanie Brünenberg und Dr. Andreas Butter vom Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) Erkner vor. Gleichzeitig wurde unter demselben Titel eine Ausstellung im Schönefelder Verwaltungsgebäude der Flughafengesellschaft eröffnet. In der Publikation werden erstmals der Aufbau der Henschel Flugzeug-Werke samt Flugplatz, die dortige militärische Forschung und Produktion sowie die Bedeutung des Standortes Schönefeld in der Rüstungslandschaft Berlins und seines Umlandes im Zusammenhang vorgestellt. Neben einer architekturhistorischen Einschätzung der Bauten liegt ein wichtiger Fokus auf der militärischen Forschung und den Produktionsbedingungen

weiterlesen »

Alltours: 95 Prozent der Mitarbeiter sind geimpft

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours führt seit 24. Juni 2021 eine innerbetriebliche Impfaktion, an der Beschäftigte aus der Zentrale, aus Reisebüros sowie Reiseleiter und Animatoren teilnehmen können. Eigenen Angaben nach sind 95 Prozent der Mitarbeiter geimpft. „Die Resonanz ist ausgesprochen positiv. Die meisten der Kolleginnen und Kollegen, die bislang noch keine Gelegenheit hatten, sich impfen zu lassen, haben von unserem Angebot Gebrauch gemacht“, so Personalchef Kai Grefling. Bis Ende August werden auch die Zweitimpfungen abgeschlossen sein Dennoch will der Tour Operator vorerst zwei wöchentliche Selbsttests am Arbeitsplatz beibehalten. Andere Auflagen habe man für Geimpfte und Genesene bereits gelockert. Grefling führte als Beispiel die Nutzung der Kantine an.

weiterlesen »

Dash-Kapitäne: ACA kritisiert Vorgehensweise des AUA-Vorstands

Die österreichische Pilotenvereinigung Austrian Cockpit Association kritisiert das Verhalten von Austrian Airlines im Zusammenhang mit jenen 12 Dash-Kapitänen, die gekündigt werden sollen. Man wirft vor, dass die AUA die „übliche Vorgangsweise verlassen“ habe. Traditionell gilt die ACA als Austrian Airlines nahestehend, da viele Mitglieder hauptberuflich im AUA-Cockpit fliegen. Im Gegensatz zur Gewerkschaft Vida fällt die Kritik daher eher verhalten aus. Die Medienmitteilung wird mit einer Auflistung positiver Aspekte der Tätigkeit für die betroffene Fluggesellschaft eingeleitet. Inhaltlich kritisiert man aber den Umstand, dass den 12 Kapitänen bislang keine Umschulung auf ein anderes Muster angeboten wurde. Diese hätte – so die ACA – schon längst erfolgen müssen. Daher schließt man sich der Meinung des Bord-Betriebsrats und der Gewerkschaft Vida an, dass Umschulung und Dienstortwechsels getrennt voneinander betrachtet werden müssen „Es ist besorgniserregend, wenn ein international in der Luftfahrt übliches und wertvolles Reglement, das maßgeblich zur Flugsicherheit beträgt, nämlich wie und wann Kündigungen von Piloten stattzufinden haben, verletzt wird“, so die ACA.

weiterlesen »

Edelweiss Air verliert zwei Top-Manager

Gleich zwei Spitzenmanager werden die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air verlassen. Dabei handelt es sich um Finanzchef Ruedi Voegeli und Chief Operating Officer Daniel Landert. Gegenüber Travel Inside bestätigte der Carrier, dass beide Manager neue Jobs außerhalb des Lufthansa-Konzerns antreten werden. Voegeli soll Ende Jänner 2022 ausscheiden und zu PFS Pension Fund Services AG wechseln. Sein Kollege Landert verlässt Edelweiss Air gegen Ende Feber 2022 und soll künftig den Jet-Einsatz bei der Flugrettung Rega leiten. Die Suche nach Nachfolgern wurde nach Angaben der Fluggesellschaft bereits eingeleitet.

weiterlesen »

Malta MedAir baut das Linienangebot aus

Die Fluggesellschaft Malta MedAir krempelt mit September 2021 das Linienangebot um. Neben Warschau wird man neu auch Bukarest anfliegen. Die Hauptstadt Rumäniens wird ab 2. September 2021 angeflogen. Malta MedAir ist die zweite staatliche Fluggesellschaft der Republik Malta. Momentan ruht die eigene Linienstrecke nach Warschau, denn man setzt das einzige Flugzeug hauptsächlich für Charterflüge ein. Ab September 2021 will man – vorerst bis zum Ende der laufenden Sommerflugplanperiode – die Ziele Bukarest und Warschau ab Luqa bedienen. Beide Städte sollen jeweils am Verkehrstag Samstag bedient werden. Die vor wenigen Wochen angekündigte Linienverbindung Luqa-Pristina liegt auf unbestimmte Zeit auf Eis. Hintergrund ist, dass die Einreisebestimmungen der Republik Malta derzeit nur Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, die Einreise ohne Quarantäne ermöglichen. Dies gilt auch nur dann, wenn sich der jeweilige Staat auf der roten Liste befindet. Ist er auf der dunkelroten Liste verzeichnet, muss eine Sondergenehmigung beim Gesundheitsministerium eingeholt werden. Die Flotte von Malta MedAir besteht derzeit aus einem einzigen Airbus A320. Dieser trägt die Registrierung 9H-AEO. Die Livery erinnert stark an jene der Schwestergesellschaft Air Malta. Das ist kein Zufall, denn ursprünglich wurde die Maschine an diese ausgeliefert und wurde später an Malta MedAir übergeben, war jedoch im Wetlease lange für Air Malta im Einsatz.

weiterlesen »

Wahrheit unerwünscht: Green-Airlines-Chef lässt Anwaltsbriefe verschicken

In der Luftfahrtbranche gibt es immer wieder beeindruckende, faszinierende, aber auch kuriose, unverständliche oder gar verstörende Ereignisse. Die Fliegerei zieht – positiv wie negativ – viele Menschen in ihren Bann. Umso mehr, wenn der Luftfahrt einerseits das Image als “Klimasündenbock” aufgestempelt wurde und auf der anderen Seite ein deutscher Anbieter meint alles grün verkaufen zu müssen, wobei Recherchen einiger Medien ein zumindest hinterfragenswertes Bild aufgeworfen haben. Wenn es darum geht sich als Fluggesellschaft zu vermarkten, obwohl man keine ist, hat sich die Geschäftsleitung von Green Airlines gerne ablichten lassen oder aber namentlich in Pressemitteilungen zitieren lassen. Doch sobald es ans Bezahlen von Entschädigungsforderungen nach EU-VO 261/2004 geht, spannt man eine Anwaltskanzlei vor, die sitzengelassenen Passagieren, denen nicht einmal eine Ersatzbeförderung organisiert wurde, leer ausgehen lassen soll. So genannte Airline-Partner erheben schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen, wobei die Bandbreite von “unterschiedlichen Auffassungen über den Vertrag” über “wir haben keinen Vertrag mit Green Airlines” bis hin zu öffentlichen Anprangern der Zahlungsmoral reicht. Verärgerte Passagiere haben in zumindest einem Medienbericht einer Regionalzeitung das “böse B-Wort” verwendet und sich dabei auch namentlich zitieren lassen. An Aviation.Direct wurden mehrere Bestätigungen von Polizeidienststellen über Strafanzeigen übermittelt. Das ist keine Neuigkeit, denn darüber wurde bereits vor einigen Wochen berichtet. Doch wenn Medien dann diesen Aspekt im Auge behalten und wahrheitsgemäß berichten, dass die Staatsanwaltschaft Karlsruhe ein Ermittlungsverfahren führt, versucht man dies aus der Öffentlichkeit zu tilgen. Gleich zwei Anwaltskanzleien fordern von Verlagen, darunter auch Aviation.Direct, dass der entsprechende Bericht offline genommen werden soll. Man beruft sich auf

weiterlesen »

Dokumentenkontrollen: Darf die Airline das überhaupt?

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie betrifft das Stichwort „Dokumentenkontrolle“ immer mehr Passagiere. Gleichzeitig kommen aber auch die Fragen, ob Fluggesellschaft diese durchführen müssen oder das überhaupt dürfen, auf. Vor der Corona-Pandemie gab es im Schengen-Raum nur in Ausnahmefällen echte Pass- bzw. Ausweiskontrollen. Immer wieder haben Passagiere das Ersuchen von Airlines beim Boarding ihr Identitätsdokument fälschlicherweise für eine Passkontrolle gehalten, jedoch war das niemals eine solche. Der Grund dafür ist simpel: Echte Personenkontrollen dürfen nur von der Polizei bzw. von manchen Ländern der Grenzschutzbehörde („Border Control“) durchgeführt werden. Weist man sich als nicht gegenüber einem Beamten aus, ist es keine echte Grenz- bzw. Passkontrolle. Fluggesellschaften haben aber ein sehr großes Interesse daran, dass der Name im Ausweis mit jenem auf dem Ticket übereinstimmt. Eigentlich wäre es ja so ziemlich egal wer im Flugzeug sitzt, jedoch würde man ohne Namensabgleich dem Schwarzhandel mit Tickets alle Türen und Fenster öffnen. Gleichzeitig könnte die Airlines massive Probleme mit staatlichen Behörden bekommen, wenn zum Beispiel aufgrund eines Falles einer ansteckenden Krankheit an Bord (z.B. Masern, Corona, etc.) falsche Namen bzw. Kontaktdaten zur Verfügung gestellt werden. Blenden Sie für den nachstehenden Absatz die Corona-Pandemie komplett aus und begeben Sie sich gedanklich in die Zeit „vor Corona“ zurück. Alles war irgendwie viel lockerer und das Schengen-Gebiet konnte ohne eine einzige echte Pass- oder Zollkontrolle durchreist werden. Irgendeine Person, die sich an Bord befand, erkrankt unmittelbar danach an einer so genannten anzeigepflichtigen Krankheit. Die Fluggesellschaft muss dann die Passagierliste zur Verfügung stellen und das Gesundheitsamt beginnt mit dem

weiterlesen »