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EU-Kommission winkt Condor-Staatshilfe erneut durch

Die EU-Kommission gab erneut grünes Licht für die Condor-Staatshilfe. Das Gericht der Europäischen Union hatte die Bewilligung zuvor gekippt, jedoch den Wettbewerbshütern die Möglichkeit zur Nachbesserung der Begründung eingeräumt. Konkret wurde eine Beihilfe in der Höhe von 525 Millionen Euro durchgewunken. Zuvor hatte Condor bereits Kredite von rund 550 Millionen Euro erhalten. Ryanair klagte gegen die Bewilligung der staatlichen Hilfsgelder und obsiegte in erster Instanz. Die EU-Kommission besserte die Begründung nun nach. Laut Mitteilung der Behörde wurde das Urteil berücksichtigt und nun der tatsächliche Schaden, der durch die Corona-Pandemie entstanden ist, als Grundlage verwendet. Was darüberhinaus geht muss Condor samt Zinsen zurückführen. Gänzlich ausgestanden ist die Causa noch nicht, denn gegen den nachgebesserten Beschluss der EU-Kommission könnten Mitbewerber erneut Rechtsmittel ergreifen. Es gilt als durchaus wahrscheinlich, dass Ryanair diesen Schritt setzen wird.

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ACI Europe: Flughafenverband begrüßt Slot-Regeln

Der Flughafenverband ACI Europe befürwortet den Vorschlag der Europäischen Kommission, eine Slot-Nutzungsschwelle von 50 Prozent festzulegen. “Die Entscheidung der Kommission ist ein erster und entscheidender Schritt zur Wiedereinführung der Slot-Nutzungsregeln, da sich der Luftverkehr zu erholen beginnt”, teilte der Verband mit. Während die Impfungen weltweit weiter voranschreiten würden, würden auch die koordinierteren Maßnahmen zur Erleichterung des Personenverkehrs durch das digitale Covid-Zertifikat der EU zu einer allmählichen Stabilisierung und besseren Vorhersagbarkeit des Verkehrsaufkommens beitragen, hieß es. Im Sommer 2022 rät der Verband, zur normalen 80/20-Regel zurückzukehren. Während der Vorschlag bei den Flughäfen gut anzukommen scheint, verlieren die Fluggesellschaften kein gutes Wort darüber. So bezeichnete der internationalen Airline-Verband Iata die Entscheidung als realitätsfremd. „Wieder einmal stellt die Kommission unter Beweis, dass sie den Bezug zur Realität verloren hat“, sagte Iata-Generaldirektor Willie Walsh. Airlines würden so nur zu Leerflüge gezwungen werden. Schätzungen zufolge sei bis Ende des Jahres kein Vor-Krisen-Niveau in Sicht – ganz im Gegenteil. Nur 34 Prozent internationale Flüge werde es weltweit geben, wie airliners.de berichtet.

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Eurowings fliegt Baden-Württemberg in die Sommerferien

In Baden-Württemberg beginnen in Kürze die Sommerferien. Die Lufthansa-Tochtergesellschaft hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten gemeinsam mit dem Flughafen Stuttgart intensiv auf den Start in die schönste Zeit des Jahres vorbereitet. „Die Menschen wollen endlich wieder reisen – und wir sind bereit. Nach der langen Zeit des Lockdowns freuen wir uns als Eurowings-Team darauf, immer mehr Gäste sicher, zuverlässig und mit bestmöglichem Service an ihre Urlaubsziele zu fliegen“, so Jens Ritter, Geschäftsführer und Chief Operating Officer von Eurowings. „Wir haben die Zeit genutzt und uns in den vergangenen Monaten umfassend auf den Neustart vorbereitet, um unseren Gästen in Baden-Württemberg einen angenehmen Start in den Urlaub zu ermöglichen.“ Größe Vielfalt im Südwesten: Eurowings hebt in Stuttgart zu mehr als 60 Zielen ab Mit einer steigenden Impfquote hat die Nachfrage nach Flügen deutlich zugenommen. Gefragt sind dabei vor allem touristische Ziele – allen voran Mallorca, Griechenland, die Kanaren oder auch Kroatien. Darauf hat die Fluggesellschaft mit einer sukzessiven Ausweitung ihres Flugprogramm reagiert – und das Angebot in Stuttgart – dem größten Eurowings-Standort im Südwesten Deutschlands – in den Ferien nochmal um 40 Prozent aufgestockt.  Über 60 Destinationen in 18 Ländern stehen auf dem Programm. Am ersten Ferienwochenende werden rund 25.000 Passagiere am Flughafen der Landeshauptstadt erwartet. Insgesamt hebt der Lufthansa-Ferienflieger während der Sommerferien in Baden-Württemberg rund 1.800 Mal in Stuttgart ab. Auch wenn im Laufe des Sommers wieder ein Großteil des ursprünglichen Streckenportfolios angeboten wird, umfasse das Programm 2021 insgesamt nur rund zwei Drittel der Vor-Corona-Kapazität. Mit der Ausweitung des

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Rabattbetrug: Ryanair fordert zur Direktbuchung auf

Ryanair verdeutlicht noch einmal die Wichtigkeit direkter Buchungen, nachdem es weitere Hinweise auf verbraucherfeindliche Praktiken bestimmter Online-Reisebüros gegeben hat. Zu groß sei das Risiko betrügerischer Machenschaften im Netz. Der irische Low-Coster wurde von Kunden über eine betrügerische „Rabatt“-Masche informiert, bei der Kunden „ermäßigte“ Ryanair-Flüge über eine betrügerische Online Travel Agency buchen, der in keiner Verbindung zu Ryanair steht. Die Plattform verwende die Zahlungsdaten des Kunden, um die Flugbuchung zu sichern, und speichere diese anschließend, um sie zu einem späteren Zeitpunkt missbräuchlich zu verwenden, so das Unternehmen. „Dieser jüngste OTA-Betrug ist ein weiterer Grund, warum Passagiere immer direkt buchen sollten. Online-Reisebüros verkaufen unsere Flüge, haben dazu aber keine geschäftlichen Vereinbarungen mit uns, und jedes Screen Scraping unserer Website verstößt gegen die Nutzungsbedingungen von www.ryanair.com. Als Reaktion darauf haben wir Anfang des Jahres das Verifizierungs-Siegel auf der Ryanair-Website und -App eingeführt, um Kunden dabei zu helfen, die Fallstricke bei Buchungen über Online-Reisebüros zu vermeiden, die oft überhöhte Preise verlangen und möglicherweise falsche Kundeninformationen bereitstellen, was Ryanair daran hindert, direkt mit seinen Fluggästen zu arbeiten“, informiert Dara Brady, Marketingdirektor bei Ryanair.

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Alltours: Keine kostenlosen Stornos bei Reisewarnungen

Alltours-Gründer Willi Verhuven gilt in Deutschland als einer der Pioniere der Pauschalreise und prescht nun damit vor, dass Kunden, die sich nicht für das Flex-Paket entschieden haben, auch bei Reisewarnungen nicht mehr kostenlos umbuchen oder stornieren können. Damit begibt sich Alltours auf Neuland, denn bislang war es üblich, dass Pauschalreisende im Falle von Reisewarnungen kostenlos vom Vertrag zurücktreten konnten oder aber auf Wunsch ihre Buchung ohne Mehrkosten auf ein anderes Ziel ändern konnten. Der deutsche Tour Operator will das aber nur noch dann ermöglichen, wenn die Kunden zuvor das kostenpflichtige Flex-Paket gebucht haben. Bislang verhält sich kein anderer Reiseveranstalter so, jedoch könnte es durchaus sein, dass Verhuven mal wieder Pionier ist und einen neuen Trend anstößt. Bislang war es üblich, dass Pauschalreisende im Falle von Reisewarnungen kostenlos zurücktreten oder umbuchen konnten. Allerdings haben sich die europäischen Regierung derart inflationär mit Reisewarnungen, die zum Teil schwer nachvollziehbar waren eingedeckt, so dass jegliche abschreckende Wirkung verloren gegangen ist. Dennoch scheint Alltours nicht mehr gewillt zu sein das wirtschaftliche Risiko zu tragen und wälzt dieses auf die Kunden ab. Ob man damit durchkommen wird? Das ist fraglich, denn es ist davon auszugehen, dass zumindest ein Kunde vor Gericht ziehen wird und dann muss die Justiz entscheiden. Gegenüber dem Branchenblatt FVW erklärt Willi Verhuven unter anderem, dass seiner Ansicht nach die Hochstufung von Spanien und der Niederlande für die Kunden keine Überraschung wäre. Dies hätte sich aufgrund steigender Infektionszahlen in den letzten Wochen abgezeichnet. Der Manager und Inhaber ist der Ansicht, dass man mit

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Frankfurt: Lärmschutz wird neu evaluiert

Das für den Flughafen Frankfurt am Main zuständige Regierungspräsidium Darmstadt will die Lärmsituation neu bewerten. Dazu werden Gemeinden und Bürger aufgerufen ihre Stellungnahmen und Vorschläge einzureichen. Die Deadline ist der 15. Oktober 2021. Die Beamten haben einen 250 DIN A4 Seiten starken Bericht geschrieben. Dieser kommt zum Schluss, dass das Lärmthema neu angepackt werden muss. Hierzu will man sowohl die Anliegergemeinden als auch die Bürger einbinden. Ziel ist es, dass wirksame Schutzmaßnahmen ergriffen werden, aber auch die Emissionen, die im Zuge des Betriebs des größten Airport Deutschlands entstehen, reduziert werden. Zwar ist der Flugbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie derzeit deutlich zurückgefahren, jedoch rechnet das Regierungspräsidium Darmstadt, dass es in einigen Jahren zu einer Erholung kommen wird und dann mit der Inbetriebnahme des Terminals 3 die Slots vollkommen ausgereizt sein werden.

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Zwist in deutscher Regierung über Ausweitung von Pflicht-Tests

Innerhalb der deutschen Bundesregierung herrscht offensichtlich keine Einigkeit über den Umgang mit Testpflichten für Reiserückkehrer. Bislang sind nur Personen, die mit dem Flugzeug kommend nach Deutschland einreisen, erfasst. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) beabsichtigt eine Ausdehnung auf alle Verkehrsmittel. Im Gespräch mit den Tageszeitungen der Funke-Mediengruppe führte das Regierungsmitglied aus, dass künftig alle Personen, die aus dem Ausland kommend in die Bundesrepublik einreisen wollen, einen negativen Coronatest vorlegen müssen. Davon ausgenommen vollständig geimpfte Personen. Doch innerhalb der Regierung gibt es Gegenwind: SPD-Justizministerin Christine Lambrecht wird im Bericht zitiert, dass sie eine so umfassende Testpflicht für unverhältnismäßig hält und daher ablehnt. Somit besteht Diskussionsbedarf innerhalb der Bundesregierung. Indes drängen einige Länderchefs auf Verschärfungen für Reiserückkehrer. Ein Bericht der Tageszeitung Welt zeigt auf, dass das bisher praktizierte System nicht wirklich funktioniert. Die lokalen Gesundheitsämter würden kaum Kontrollen von Quarantäne und Testpflichten durchführen. Man komme der hohen Anzahl an Einreiseanmeldungen schlichtweg nicht mehr nach. Dazu kommt, dass die Möglichkeit besteht das Formular nicht online, sondern per Post einzureichen. Genau dieser Weg soll häufig genutzt werden und die Ämter überlasten. Die Dunkelziffer jener Personen, die trotz Verpflichtung überhaupt keine Einreiseanmeldung abgeben, ist äußerst hoch. An den deutschen Airports werden – aus dem Schengenraum kommend – Kontrollen nur stichprobenartig durchgeführt.

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Tote Kröten brocken Flughafen Bozen Ärger ein

Am Flughafen Bozen sorgen derzeit Kröten für Aufregung. Die Südtiroler Grünen werfen dem Airport vor, dass dieser den Lebensraum der größten Wechselkrötenpopulation bei Baggerarbeiten für die Pistenverlängerung zerstört habe. Diese Art und deren Lebensräume stehen in der Europäischen Union unter strengem Schutz. Wie es dazu kommen konnte, dass dieser im Zuge von Bauarbeiten dennoch zerstört wurde, ist nicht so ganz klar. Jedenfalls behauptet der Tierschutzverein Herpeton, dass sämtliche Tiere verendet sind. Laut Aussendung der Grünen habe man mehrere Anfragen im Landtag gestellt. Zunächst habe die verantwortliche Landesrätin behauptet, dass sie nichts von den Wechselschildkröten gewusst habe, ruderte dann jedoch zurück und erklärte, dass die Population mindestens seit 2013 bekannt war. Die Grünen zeigen sich verärgert, dass den Amphibien im Zuge der UVP-Prüfung keine Überlebensmöglichkeit gegeben wurde.

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Friedrichshafen: Corendon-B737 touchiert Fluggasttreppe

Eine Boeing 737-800 von Corendon Airlines fing sich am Freitagnachmittag auf dem Flughafen Friedrichshafen eine Beschädigung ein. Der Mittelstreckenjet kollidierte aus noch ungeklärter Ursache mit einer Fluggasttreppe. Laut Polizei ereignete sich der Vorfall während den letzten Metern vor der Parkposition. Dabei wurde eines der Winglets beschädigt. An Bord befanden sich 106 aus der Türkei kommende Personen. Der Rückflug wurde aus Sicherheitsgründen nicht durchgeführt. Techniker mussten zunächst das Ausmaß der Beschädigung begutachten. Corendon Airlines brachte die 179 Passagiere, die in die Türkei fliegen wollten, in Hotels rund um den Flughafen Friedrichshafen unter. Am Samstag wurden diese dann an ihren Zielort geflogen. Ursache und Schadenshöhe sind noch unklar, werden jedoch momentan ermittelt.

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Italien: ITA vor Großbestellung bei Airbus

Die staatliche Italia Trasporto Aereo befindet sich derzeit in der Evaluierungsphase der langfristigen Flottenplanung. Airbus und Boeing hoffen auf Aufträge. Die Europäer sollen aber diese Nase vorne haben.  Demnach könnte eine 5,3 Milliarden schwere Bestellung über 81 Maschinen, die über vier Jahre verteilt ausgeliefert werden sollen, unmittelbar bevorstehen. Dabei soll die ITA-Führung offenbar Airbus zum Zug kommen lassen, berichtet Corriere della Sera. Der Launch des Alitalia-Nachfolgers soll am 15. Oktober 2021 mit Fluggerät, das momentan in der Flotte von Alitalia ist, erfolgen. Die Zielflotte von ITA beträgt vorläufig 52 Maschinen. Bis etwa 2025 soll diese auf 105 Einheiten ausgebaut bzw. erneuert werden. Mindestens 81 Flugzeuge sollen aus der neuesten Generation stammen.  Unklar ist auch die Zukunft der Embraer-Teilflotte, die von Alitalia Cityliner betrieben werden. Derzeit wird in Italien damit gerechnet, dass diese im Zuge des Wechsels auf ITA stillgelegt werden könnte. Die Führung der neuen Staatsairline will sich auf einen Hersteller konzentrieren und das könne Airbus werden.

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