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Philipp Piber wird neuer Austro-Control-Geschäftsführer

Die Austro Control GmbH bekommt mit Philipp Piber einen neuen Geschäftsführer, der die österreichische Flugsicherung an der Seite von Valerie Hackl leiten wird. Der Manager folgt auf Axel Schwarz, dessen Vertrag zum 31. Dezember 2021 ausläuft und nicht verlängert wird. Laut Erklärung des Verkehrsministeriums ging Piber aus einem Bewerbungsverfahren, das mit externer Unterstützung durchgeführt wurde, als bestgereihter Kandidat hervor. Er hat einen Dreijahresvertrag mit der Option auf zwei Jahre Verlängerung erhalten. Philipp Piber ist nach Stationen im Finanz- und Verkehrsministerium seit 2016 in der Austro Control tätig, zuletzt als Leiter der Österreichischen Luftfahrtbehörde. Der studierte Volkswirt war zudem als Vorsitzender des Beirats der Austro Control International GmbH tätig und besitzt als Teilnehmer unterschiedlichster Gremien eine breite internationale Erfahrung. „Mit Philipp Piber gewinnt die Austro Control einen sehr motivierten und engagierten Geschäftsführer, der nicht nur das Unternehmen gut kennt, sondern auch eine umfangreiche Expertise auf verschiedenen Feldern der Luftfahrt mitbringt. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mit Valerie Hackl ein hervorragendes Team haben, um die großen Herausforderungen auf dem Weg zu einer modernen und grüneren Luftfahrt rasch und gut zu bewältigen. Mein Dank geht natürlich auch an Axel Schwarz für den umfassenden Einsatz in den vergangenen Jahren“, betont Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

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Swiss reduziert Flugplan und steuert auf Personalmangel zu

Die Fluggesellschaft Swiss reduziert in der laufenden Winterflugplanperiode 2021/22 das Angebot um rund 2.900 Flüge. Man hat bereits in den letzten Wochen etwa 1.200 Verbindungen aus dem Verkauf genommen. Nun kommen weitere 1.700 Flüge dazu. Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass die Nachfrage weit hinter den Erwartungen liegt. Das Ausmaß der Reduktion entspricht in etwa acht Prozent der Gesamtkapazität. Die sich verschärfenden Einreise- und Quarantänebestimmungen wirken sich bei vielen europäischen Fluggesellschaften äußerst nachteilig auf die Buchungszahlen aus. Bei einigen Anbietern ist nach dem 10. Jänner 2022 faktisch nichts mehr da. Unter anderem Lufthansa, Austrian Airlines, Wizz Air und Ryanair haben bereits reduziert und setzen diverse Destinationen temporär aus. Bei der Lufthansa-Tochter Swiss hat man offenbar zu viele Mitarbeiter abgebaut. Man geht derzeit davon aus, dass zu wenige Flugbegleiter für den Sommerflugplan 2022 vorhanden sind. Laut einem Bericht des Tages-Anzeigers will man nun Beschäftigte, von denen man sich getrennt hatte, wieder zurückholen. Gekündigten soll wieder eine Beschäftigung bei Swiss angeboten werden. Unklar ist aber noch, ob die ursprünglichen Lohnkonditionen fortgeführt werden oder nicht. Viele Flugbegleiter wollen sich nicht impfen lassen Problematisch erweist sich für Swiss, dass rund 200 Flugbegleiter noch keine Impfnachweise vorgelegt werden. Der Carrier will sich ab Ende Jänner 2022 von allen, die sich nicht gegen Covid-19 impfen haben lassen, trennen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass das Arbeitsverhältnis für rund ein halbes Jahr ruhend gestellt werden kann. Damit will die größte Airline der Schweiz Personen, die sich unsicher sind, eine Bedenkzeit ermöglichen. Gehalt gibt es während dieser allerdings keines.

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Österreich: 133.999 Klimatickets verkauft

Seit dem 26. Oktober 2021 berechtigt das österreichische Klimaticket – je nach Variante – zur Nutzung nahezu aller öffentlicher Verkehrsmittel in der Alpenrepublik. Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) erklärte nun, dass bis inklusive 20. Dezember 2021 exakt 133.999 dieser Netzkarten verkauft wurden. Im Gespräch mit der Austria Presseagentur sagte die Politikerin, dass es sich dabei um 73.214 Classic-Klimatickets, 38.210 Jugend-Klimatickets, 20.794 Senioren Klimatickets sowie 1.781 Karten für Menschen mit Behinderungen handeln würde. Etwa 4.092 Personen sollen zusätzlich die aufpreispflichtige Version für Familien gekauft haben. Die genannten Zahlen beziehen sich auf die österreichweit gültige Version “Klimaticket Ö”. In den Bundesländern gibt es auch regionale Ausführungen, die beispielsweise nur für eine Stadt (z.B. Wien) oder ein Bundesland gelten. In der Ostregion gibt es auch Ausführungen, die für Wien, Niederösterreich und Burgenland oder für Niederösterreich und Burgenland gültig sind. Laut Verkehrsministerin Gewessler gibt es zum Absatz der Regio-Varianten noch keine Zahlen. Das Regierungsmitglied bezeichnet die Einführung der österreichweit gültigen Version als großen Erfolg, denn die Nachfrage wäre größer als angenommen. Man ging in den Planungen davon aus, dass im ersten Jahr etwa 100.000 Netzkarten gekauft werden. Dieses Ziel hat man bereits nach wenigen Wochen übertroffen. Möglicherweise hat auch der Early-Bird-Rabatt für einen kräftigen Schub gesorgt, denn je nach Version konnte man jährlich über 150 Euro sparen.

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Omikron: Kreuzfahrtschiffe in Häfen unerwünscht

In immer mehr Häfen sind Kreuzfahrtschiffe nicht mehr erwünscht, denn Regierungen wollen sich keine Corona-Fälle über den Seeweg importieren. Zuletzt traf es die Reederei Carnival, die mit der Freedom weder in Aruba noch Bonaire einlaufen durfte. An Bord wären einige Coronatests positiv verlaufen. Man habe die betroffenen Passagiere isoliert. Eingeschifft wurden nur Fahrgäste, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind und weiters einen negativen Test vorweisen konnten. „Die rasche Verbreitung der Omikron-Variante kann die Art und Weise beeinflussen, wie einige Behörden selbst eine kleine Anzahl von Fällen betrachten – selbst wenn diese mit unseren strengen Protokollen gehandhabt werden“, so Carnival in einer Stellungnahme. Der Mitbewerber Tui wurde mit der Mein Schiff 4 von verschiedenen Häfen abgewiesen, da einige Coronatests positiv ausgefallen sind. Die Betroffenen hat man zwar zuvor ausgeschifft, jedoch entwickelte sich anschließend ein Cluster mit rund 300 infizierten Fahrgästen. Auch im Vereinigten Königreich wurden wiederholt Kreuzfahrtschiffe abgewiesen.

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Klagenfurt: Land Kärnten stemmt sich gegen Aviation-City-Pläne

Um den Flughafen Klagenfurt wird seit vielen Jahren auf politischer Ebene gestritten. Daran änderte auch der mehrheitliche Verkauf an die Lilihill Gruppe des Franz Orasch nichts. Der Mehrheitseigentümer will die so genannte Aviation City errichten, jedoch stemmt sich das Land Kärnten gegen die geplante Form der Finanzierung. Konkret will Lilihill den Klagenfurter Flughafen mit der Errichtung der Aviation City deutlich aufwerten. Die kürzlich vorgestellten Pläne fallen kleiner aus aus unmittelbar nach dem Erwerb der Mehrheit angekündigt. Finanziert werden soll das Bauprojekt unter anderem mit dem Verkauf von Grundstücken, die für den Flugbetrieb nicht notwendig sind. Genau das will Landesrat Martin Gruber (ÖVP) aber verhindern, denn er kündigte bereits an, dass sich das Land Kärnten gegen den Verkauf der nicht betriebsnotwendigen Grundstücke stemmen wird. Gemeinsam mit der Stadt Klagenfurt hält die öffentliche Hand die so genannte Sperrminorität. Lilihill wollte erst vor einigen Monaten den Klagenfurter Flughafen komplett übernehmen, jedoch sind die Verhandlungen mit den Minderheitsgesellschaftern bislang nicht erfolgreich verlaufen. Die politisch Verantwortlichen argumentieren, dass der Verkauf von Grundstücken mit einer Gesamtfläche von etwa 48 Quadratmetern an eine Tochtergesellschaft zu wenig einbringen würden. Lilihill verweist auf ein Gutachten und will für die Flächen 17,8 Millionen Euro auf den Tisch legen. Das bedeutet konkret, dass eine andere Lilihill-Tochter der Flughafengesellschaft die Grundstücke abkaufen würde und den Finanzmitteln dann Investitionen am Airport getätigt werden. Die Politik ist aber der Ansicht, dass eine andere Immobiliengruppe mehr Geld bezahlen würde und daher stemmt man sich gegen den Deal. Lilihill zeigt sich aber kompromissbereit und bietet an,

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Alitalia: Groundhandling und Wartung zum Verkauf ausgeschrieben

Weitere Teile der ehemaligen Fluggesellschaft Alitalia sind nun zum Verkauf ausgeschrieben. Erhältlich sind unter anderem die Bereiche Maintenance und Groundhandling. Interessierte Bieter können bis zum 28. Februar 2022 verbindliche Angebote angeben. Die Insolvenzverwaltung ermöglicht Interessierten noch bis zum 14. Februar 2021 die Einsicht in die Geschäftszahlen im Datenraum. Hierzu ist ein formloses Ansuchen zu stellen. Theoretisch kann auch der Nachfolger ITA Airways weitere Teile von Alitalia erwerben. Dies wäre insofern auch nachvollziehbar, denn beide Geschäftsbereiche von Alitalia sind Auftragnehmer von ITA Airways. Auch das einstige Vielfliegerprogramm MilleMiglia soll verkauft werden. Eigentlich wollte dieses die Nachfolgegesellschaft haben, jedoch untersagte dies die EU-Kommission. Die Möglichkeit zur Einsichtnahme in die Geschäftsdaten ist bereits abgelaufen. Die Markenrechte an Alitalia wurden bereits an ITA verkauft, jedoch will man diese nicht im Außenauftritt nutzen.

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Einzige Boeing 737-Max in British-Airways-Farben ausgeflottet

Die derzeit einzige Boeing 737 Max in den Farben von British Airways wurde nach längerer Parkzeit an den Leasinggeber zurückgegeben. Die ZS-ZCA wurde vom südafrikanischen Franchisenehmer Comair betrieben. Der Mittelstreckenjet war seit März 2019 abgestellt. Im Gegensatz zu anderen Boeing-737-Max-Operators hat die südafrikanische Airline, die überwiegend unter der Marke British Airways fliegt, diesen Maschinentyp nicht in den Liniendienst zurückgebracht. Laut CH-Aviation.com wurden seit dem weltweiten Grounding lediglich drei Testflüge durchgeführt. Kurz vor Weihnachten 2021 wurde die ZS-ZCA in die Vereinigten Staaten von Amerika ausgeflogen. Diese Boeing 737 Max 8 ist nun in Marana abgestellt und wartet dort auf einen neuen Leasinggeber. Comair hat im Jahr 2013 einige Maschinen dieses Typs bestellt. Derzeit weist das Orderbuch des U.S.-amerikanischen Herstellers noch fünf offene Bestellungen von Comair auf. Allerdings befindet sich der südafrikanische BA-Franchisenehmer mit Boeing in Verhandlungen über die Auflösung des Vertrags. Comair ist unter den Marken British Airways und Kuala Air aktiv. Die überwiegende Mehrheit der Flotte, die aus vier Boeing 737-400 und 17 B737-800 besteht, fliegt im Rahmen eines Franchisevertrags unter dem BA-Brand. Sieben Flugzeuge setzt man unter der eigenen Billigmarke Kuala Air ein.

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Malta: Stornowelle überrollt Airlines und Touristik

Der Malta International Airport, eine Tochter der Flughafen Wien AG, ist damit konfrontiert, dass die Fluggesellschaften für die nächsten Wochen rund 480 Flüge gestrichen haben. Der Löwenanteil betrifft die staatliche Air Malta. Wie auch an anderen AIrports in Europa leiden die Airlines darunter, dass ab etwa 10. Januar 2022 kaum mehr Buchungen vorhanden sind. Seit diversen Verschärfungen der Einreise- und Quarantänebestimmungen, die wegen der Omikron-Variante erlassen wurden, ist die Nachfrage regelrecht eingebrochen. Davon bleibt auch der einzige Flughafen der Republik Malta nicht verschont.  Traditionell ist im Winter in Luqa weniger los als im Sommer, jedoch waren Kultururlaube ebenfalls gefragt. Im Schnitt hat man pro Tag 87 Flüge von/nach Malta. Im Januar 2022 wird es deutlich ruhiger werden und Flughafenchef Alan Borg erklärte gegenüber der Times of Malta, dass er hofft, dass es ab März 2022 wieder bergauf geht. Somit stimmt man sich in Luqa auf schwierige Wintermonate ein. Die staatliche Fluggesellschaft Air Malta erklärte auf Anfrage, dass man im Dezember 2021 rund 2.000 Stornierungs- und Erstattungsanfragen erhalten habe. Im November 2021 waren es ebenfalls etwa 2.000 Stück, jedoch rechnet man damit, dass es im laufenden Kalendermonat noch mehr werden. Derzeit beziehen sich die meisten Anfragen auf Buchungen für den Zeitraum nach dem 10. Januar 2022. Deutsche und Österreicher haben Weihnachtsurlaube storniert Die Konsequenz daraus ist wenig überraschend: Air Malta wird ab Jahresanfang 2022 das Angebot zurückfahren, um zu vermeiden, dass man mit leeren Flugzeugen durch Europa fliegt. Auch ortet man für Februar 2022 eine stark zurückhaltende Nachfrage, so dass es

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Chile: United-B767 rollte führungslos über das Vorfeld

Die Boeing 767-300ER mit der Registrierung N646UA war es offenbar leid von einem Schleppfahrzeug gezogen zu werden. Das Langstreckenflugzeug löste sich auf dem Flughafen Santiago de Chile (Aeropuerto de Pudahuel) samt Schleppstange aus noch ungeklärter Ursache und rollte eigenständig über das Vorfeld. Die N646UA hatte es am Heiligen Abend offenbar besonders eilig, denn der United-Airlines-Jet kuppelte sich vom Schlepper ab und rollte über das Vorfeld des Aeropuerto de Pudahuel. Augenzeugen haben den ungewöhnlichen Vorfall, der in Sozialen Medien für Erheiterung sorgt, mit Smartphone-Kameras festgehalten. Laut Operator United Airlines sollte die Langstreckenmaschine lediglich vom einen zum anderen Punkt auf dem Airport geschleppt werden. Ein alltäglicher Vorgang, den man auf fast allen Flughäfen der Welt beobachten kann. Doch während dem Schleppen ist etwas schief gegangen, denn die Stange löste sich vom Zugfahrzeug und die N646UA rollte dann alleine – mit Stange, aber mit abgeschalteten Triebwerken – über das Areal, ehe sie zum Stillstand kam. Durch diesen Vorfall wurde niemand verletzt und laut United Airlines ist auch kein Sachschaden entstanden. “Während einer unserer Bodenaufenthalte in Santiago de Chile  trennte sich das Flugzeug vom Schlepper. Bei diesem Vorfall wurde niemand verletzt und die Wartung überprüft das Flugzeug”, bestätigt das Unternehmen den Bodenvorfall, der sich am 24. Dezember 2021 in Chile ereignet hatte. Zum Zeitpunkt des „Rollens“ war die betroffene Maschine knapp unter 30 Jahre alt. Für ein wenig Erheiterung dürfte gesorgt haben, dass der für den 25. Dezember 2021 mit diesem Flugzeug geplante Flug nach Houston gestrichen wurde und die betroffenen Passagiere über die

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Auch SAS muss wegen Krankenständen Flüge streichen

Auch die Fluggesellschaft SAS leidet derzeit unter außergewöhnlich vielen Krankenständen des fliegenden Personals. Der Carrier musste in den letzten Tagen wiederholt zahlreiche Flüge mangels verfügbaren Mitarbeitern streichen. Zusätzlich erschwert wird die Situation durch die Einreise- und Quarantänevorschriften, die zum temporären Ausfall von Mitarbeitern führt. In einigen Staaten müssen sich auch Flugbesatzungen nach ihrem Dienst ein eine Absonderung begeben. Besonders hart zeigen sich Hongkong und China, was bereits dazu geführt hat, dass u.a. British Airways die Sonderverwaltungszone temporär nicht mehr anfliegt. Bei Deutschlands größter Fluggesellschaft, Lufthansa, haben sich in den letzten Tagen ebenfalls die Krankenstände gehäuft. In erster Linie sind Piloten betroffen. Zahlreiche Verbindungen mussten mangels verfügbaren Flugzeugführern gestrichen werden. Da die Nachfrage für Januar 2021 eingebrochen ist, wurden bereits viele Verbindungen aus dem Verkauf genommen. Der Kranich ist aber kein Einzelfall, denn beispielsweise auch Corendon, Wizz Air und Ryanair haben ihr Angebot zum Teil stark reduziert.

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