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Albastar startet in Friedrichshafen

Die spanische Fluggesellschaft Alba Star wird am 29. Juli 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Friedrichshafen und Palma de Mallorca aufnehmen. Damit ist es dem Airport gelungen die Lücke, die Ryanair bedingt durch die Einstellung der einstigen Lauda-Route hinterlassen hat, zu schließen. Der plötzliche Rückzug der Ryanair von der Strecke kam für das Management nach intensiven Verhandlungen überraschend. Für zukünftige Entwicklungen befinden wir uns allerdings weiterhin im Austausch, so der Airport Friedrichshafen in einer Medienerklärung. In Zusammenarbeit mit Carrier Consult aus Hannover konnte die spanische Alba Star für diese Route gewonnen werden. Die Buchungen können sowohl über die Reisebüros im Zusammenhang mit den anbietenden Reiseveranstaltern, über die Online Reisebüros als auch über die Buchungsplattform des Airport Friedrichshafen erfolgen. Der erste Flug wird am 29. Juli 2021 rechtzeitig zum Beginn der Sommerferien starten. Jeweils am Donnerstag als auch am Sonntag werden die Flüge durchgeführt. Aktuell sind die Verbindungen bis zum Ende der Sommerflugsaison, d.h. bis zum 6. November 2021 geplant. „Auch unter schwierigen Bedingungen ist es uns gelungen, die Ferieninsel Mallorca als eines der beliebtesten Ferienziele für diese Region in unserem Angebot zu behalten. Ich bin überzeugt, dass die Attraktivität der Destination, die Nachfrage aus der Region und unser effizienter Flughafenbetrieb für eine erfolgreiche Durchführung der Flüge mit Alba Star sorgen werden“, so Friedrichshafen-Chef Claus-Dieter Wehr.

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Wegen steigender Nachfrage: Delta will 1000 Piloten einstellen

Die US-Fluggesellschaft plant eine groß angelegte Personalerweiterung. Bis zum nächsten Sommer sollen mehr als 1000 Piloten eingestellt werden – allerdings nur Geimpfte. Die Nachrichtenagentur Reuters beruft sich dabei auf ein internes Memo, dass im Unternehmen die Runden macht. Delta würde zuversichtlich in die Zukunft blicken. Das Volumen des Freizeit-Reiseverkehrs in den USA soll in diesem Monat wieder das Niveau vor der Pandemie erreichen. Auch bei den Geschäftsreisen erwarte der Konzern einen deutlichen Anstieg. Daher benötige man mindestens 1000 neue Piloten. Einen Haken hat die Sache aber. Denn die Unterlagen von ungeimpften Bewerbern landen bei der Airline direkt in den Papiermüll. Die Fluggesellschaft setzt bei Neueinstellungen in den USA künftig Corona-Impfungen voraus. Diese Entscheidung sei notwendig, um die Gesundheit der Kunden und Beschäftigten nicht zu gefährden. Bisherige Mitarbeiter können hingegen weiterhin frei entscheiden, ob sie die Vakzine verabreicht bekommen wollen. Bisher haben das schon mehr als 60 Prozent auch gemacht.

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Premiere: Sundair setzt erstmals Widebodies ein

Die deutsche Fluggesellschaft Sundair verzeichnet derzeit auf den Strecken von Deutschland nach Beirut eine stark gestiegene Nachfrage. In Berlin ist diese derzeit so hoch, dass die vom Carrier selbst betriebenen Maschinen zu klein geworden sind. Erstmals in der Firmengeschichte fliegen Widebodies unter Sundair-Flugnummern. Den Auftakt macht die bulgarische Fluggesellschaft Gullivair, die mit der LZ-AWZ (Airbus A330) die Route Berlin-Beirut für den deutschen Carrier bedient. Die spanische Wamos Air wird die nächsten vier Tage ebenfalls mit Airbus A330 im Wetlease fliegen. Sundair-Chef Marcos Rossello bestätigt im Gespräch mit Aviation Direct, dass die nächsten vier Tage Wamos Air mit Langstreckengerät ab Berlin zum Einsatz kommt. Die Buchungslage wäre derzeit gut und damit man die Nachfrage abdecken kann, habe man sich entschieden den Widebody im Wetlease einzusetzen.

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D-AMAX: Tuifly hat erste Boeing 737 Max 8 übernommen

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly wird im Hochsommer 2021 eine Maschine des Typs Boeing 737 Max 8 einsetzen. Diese trägt die Registrierung D-AMAX (MSN: 44601) und ist bereits in Hannover eingetroffen. Dort machen die Techniker der Airline den Neuzugang für den ersten kommerziellen Einsatz startklar. Ein Sprecher bestätigte, dass die erste und zumindest vorläufig einzige Boeing 737 Max 8 übernommen wurde. Diese soll in Kürze in den kommerziellen Liniendienst gestellt werden. Einen exakten Termin gibt es dafür noch nicht. Das Unternehmen rechnet damit, dass dieser Schritt im Laufe des Hochsommers gesetzt wird. Weitere Einheiten sollen – zumindest während der Hochsaison – nicht dazu stoßen. Ursprünglich waren 25 Boeing 737 Max 8 für die deutsche Tuifly bestimmt. Unter anderem die Schwester in Belgien setzt das Muster bereits seit einigen Monaten ein. Punktuell kam dieser Maschinentyp auch ab Deutschland zum Einsatz. Wie viele Boeing 737 Max 8 dann tatsächlich bei Tuifly landen werden, ist noch offen. Den Sommerflugplan will man jedenfalls mit der auf 22 Maschinen verkleinerten Flotte bestreiten. Mit Ausnahme einer einzigen Max 8 handelt es sich ansonsten um das Vorgängermodell Boeing 737NG.

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Lufthansa verlagert Nürnberg-München auf die Straße

Lufthansa wird den Ultrakurzstreckenflug zwischen Nürnberg und München nicht mehr aufnehmen, sondern auf die Straße verlagern. Es soll ein „Lufthansa Express Bus“ eingerichtet werden, bestätigte eine Sprecherin gegenüber Airliners.de. Die Entscheidung könnte auch aufgrund politischem Druck so ausgefallen sein, denn die Grünen machten in der Vergangenheit Stimmung gegen die 150 Kilometer kurze Flugstrecke. Diese wurde unter anderem als „ökologische Absurdität“ dargestellt. Die Bahn ist allerdings keine sinnvolle Alternative, denn mangels ICE-Verbindung konnte Lufthansa bislang keine entsprechende Kooperation mit der Deutschen Bahn AG aufbauen. Kooperation mit Deutscher Post war ein Misserfolg In der Vergangenheit unterhielt Lufthansa unter anderem auf den Strecken Saarbrücken-Frankfurt, Bonn-Frankfurt und Regensburg-München so genannte „Lufthansa Express Busse“. Diese wurden im Jahr 2015 im Zuge einer Kooperation mit der Deutschen Post an den damaligen Postbus übergeben. Zusätzlich wurden Busse mit LH-Flugnummern ab Salzburg, Innsbruck und Wörgl zum München Airport angeboten. Das Projekt war nicht von Erfolg gekrönt und wurde kurz nach dem Verkauf des Postbus-Geschäftsbetriebs an Flixbus eingestellt. Der größte Fernbuslinienanbieter hat die Kooperation mit dem Kranich nicht übernommen. Derzeit gibt es nur eine Fernbusstrecke, die Lufthansa von einem Subunternehmer fahren lässt und zwar zwischen Straßburg und Flughafen Frankfurt am Main. Hier nutzt man die Marke „Lufthansa Express Bus“. Das Service ist nur für Airline-Passagiere zugänglich und trägt Flugnummern der Lufthansa. In München betreibt Autobus Oberbayern im Rahmen eines Franchisevertrags einen Shuttlebus-Service zwischen Airport und Innenstadt. Die Nutzung ist nicht an ein Lufthansa-Ticket geknüpft. Fahrscheine können sowohl im Internet als auch spontan beim Busfahrer gekauft werden.

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Erstflüge und Ankündigungen in Deutschland – Dämpfer in Heringsdorf

Die österreichische Fluggesellschaft Easyjet Europe nimmt Mitte Juli ab München zwei zusätzliche Ziele auf. Dabei handelt es sich um Palma de Mallorca, das dreimal pro Woche angeflogen werden soll, sowie um Faro, das zweimal wöchentlich angekündigt ist. Easyjet wird die beiden München-Strecken am 20. Juli 2021 aufnehmen. Der Carrier erklärt, dass man damit auf die steigende Urlaubsnachfrage in Deutschland reagieren würde. Auch ab Salzburg kündigte der Carrier mit Barcelona eine neue Strecke an. Skyexpress in Hamburg gestartert – Dortmund muss noch warten Einen Schritt weiter ist man schon in Hamburg, denn die griechische Fluggesellschaft Skyexpress führte am Dienstag ihren Erstflug auf der Strecke Heraklion-Hamburg durch. Eingesetzt werden Maschinen des Typs Airbus A320, die Skyexpress Ende des Vorjahres angeschafft hat. Auf dieser Route werden vorerst zwei Umläufe pro Woche durchgeführt. Eine weitere Destination in Deutschland, die Skyexpress in Kürze anbieten wird, ist Dortmund. Der Carrier verschob die Aufnahme in den Oktober 2021. Der Erstflug ist momentan für den 5. Oktober 2021 angekündigt. Geflogen werden soll dann an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag. Der Maschinentyp A320neo soll eingesetzt werden. Smartwings mit zusätzlichen Charterflügen ab Bremen Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings wird in Zusammenarbeit mit einem Reiseveranstalter im Herbst 2021 ab Bremen einige Ziele anbieten. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden zusätzliche Flüge nach Gran Canaria, Fuerteventura und Kreta aufgelegt. Diese sind über Tour Operator und das Portal FlyBre buchbar. Dazu Elmar Kleinert, Geschäftsführer des Bremer Airports: „Gerade dann, wenn das Wetter in Norddeutschland gerne regnerisch und nasskalt ist, bieten wir am Bremen Airport mit

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Austrian Airlines steigt aus dem Preighter-Geschäft aus

Seit März 2020 wurden zwei Boeing 777 der Austrian Airlines, OE-LPA und OE-LPC, um ihre Passagiersitze „beraubt“ und als Frachter eingesetzt. Damit ist nun Schluss, denn beide Maschinen werden „zurückgebaut“ und künftig wieder als Passagierjets eingesetzt. Laut Austrian Airlines brachte die Langstreckenflotte insgesamt 159 Mal Hilfsgüter von Asien nach Europa. An Bord befanden sich unter anderem rund 200 Millionen Masken und etwa 30 Millionen Testkits. Die Güter wurden nicht nur nach Österreich, sondern auch nach Deutschland und Italien geflogen. „Mit unseren Prachtern haben wir flexibel auf die Anforderungen der Corona-Pandemie reagiert. Es gab große Nachfrage nach Hilfsgütern aus Asien – wir haben sie nach Europa gebracht. Das zeigt, wie wichtig eine heimische Airline mit einer Langstreckenflotte für Österreich ist. Ich bin sehr stolz auf unser Team, das diesen anspruchsvollen Einsatz effizient und reibungslos durchgeführt hat“, sagt Austrian Airlines COO Francesco Sciortino. Die OE-LPA bekommt nun als letzter Prachter in der Austrian Airlines Technik ihre Kabinensitze zurück. Ab Juli wird die Maschine wieder reguläre Passagierflüge durchführen – u.a. nach Nordamerika. Austrian Airlines konzentriert sich auf der Langstrecke somit wieder vollständig auf das Kerngeschäft Passagierflüge. Der Aus- und Wiedereinbau der Passagiersitze bei den zwei Boeing 777 nahm rund 1.000 Arbeitsstunden pro Flugzeug in Anspruch. Die Frachtkapazität der Flieger erhöhte sich damit um über 35 Prozent – von rund 160 Kubikmeter auf bis zu 220 Kubikmeter. Wie es in der „Preighter“-Kabine der OE-LPA aussah, hat Aviation Direct in diesem Artikel in einem Vergleichsbild dargestellt.

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IAG will Angebote von Level und Vueling verknüpfen

Was man zu Zeiten der Level Europe in Wien und Amsterdam sprichwörtlich nicht auf die Kette brachte, folgt nun in Barcelona: Umstiege von der Kurzstrecken-Billigfluggesellschaft Vueling auf die Langstrecken-Schwester Level (operated by Iberia) werden nun ermöglicht. Allerdings bedient sich die IAG dabei einer durchaus komplizierten Lösung, denn über das System von Dohop schafft man so genanntes „virtuelles Interlining“. Ähnliche Modelle nutzen auch die Mitbewerber Transavia und Easyjet. Zunächst sollen Zubringer für die Verbindung von Barcelona nach Buenos Aires buchbar gemacht werden. Später folgen San Francisco, New York und Cancun. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Zusammenarbeit auch auf Avianca ausgedehnt werden. „Wir freuen uns, als erste Fluggesellschaft Teil von Vueling Global zu werden. Mit dieser Allianz können wir den Vertrieb unserer Flüge ausweiten, mehr Menschen erreichen und unsere Ziele in Amerika über Barcelona näher an Spanien und Europa bringen“, so Víctor González, Head of Network & Alliances bei Level. In Österreich unterhielt man eine Tochtergesellschaft, die unter der Marke Level Europe in der Luft war. Man brachte es jedoch bis zuletzt nicht fertig Umstiege auf die damals vorhandenen Langstreckenflüge ab Barcelona (operated by Iberia) bzw. Paris-Orly (operated by OpenSkies) zur Verfügung zu stellen. Die Krone setzte der Umstand auf, dass Level Europe in der französischen Hauptstadt den Flughafen Charles de Gaulle nutzte, während die Langstreckenflüge der Konzernschwester in Orly abgehoben sind. Level Europe musste im Vorjahr Insolvenz anmelden und OpenSkies wurde geschlossen. Die Marke Level wird nur noch ab Barcelona genutzt.

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Ferien: Berlin rechnet mit deutlich mehr Passagieren

Der Flughafen Berlin-Brandenburg rechnet damit, dass mit dem Beginn der Sommerferien in den dortigen Bundesländern das Fluggastaufkommen stark ansteigen wird. Man rechnet mit rund 30.000 bis 40.000 Reisenden pro Tag. An den klassischen Ferienreisetagen Freitag und Sonntag steigt das Passagiervolumen sogar auf bis zu 50.000 Passagiere am Tag an. Das ist zwar deutlich weniger Sommerreiseverkehr als 2019 mit bis zu 120.000 Passagieren an Spitzentagen, aber deutlich mehr als 2020 als rund 30.000 Passagiere an den Hauptreisetagen gezählt wurden. „Zunehmend mehr Menschen erfüllen sich jetzt ihre Urlaubsträume außerhalb Deutschlands. Mit dem Start der Sommerferien werden viele Passagiere zum ersten Mal ab, zum und via BER fliegen. Der erste Reisesommer von unserem neuen Flughafen ist auch für uns etwas Besonderes. Wir werden unser Bestes geben, um die erste große Urlaubsreise vom BER so unkompliziert und angenehm wie möglich zu gestalten. Wir bitten unsere Passagiere ihren Teil beizutragen, sich bestmöglich auf ihren Flug vorzubereiten, ausreichend Zeit mitzubringen und die AHA-Regeln einzuhalten“, so Geschäftsführer Engelbert Lütke Daldrup. Der positive Trend lässt sich auch am Flugangebot ablesen. Im Juli und August werden rund 70 Airlines zu mehr als 160 Zielen in 50 Ländern fliegen. Damit erreicht der Flugplan ab Berlin fast das Angebotsniveau des Sommerflugplans 2019, als 86 Fluggesellschaften 183 Ziele in 57 Ländern ansteuerten. Allerdings werden nicht alle Strecken in gleicher Dichte bedient. Insbesondere beliebte Urlaubsdestinationen in Europa profitieren von den Öffnungen und Lockerungen der Reiserestriktionen. Im Fokus der Reisenden stehen mit Spanien, der Türkei, Griechenland und Italien insbesondere Reiseziele in der Mittelmeerregion.

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Lufthansa Cargo prüft Einflottung von Narrowbodies

Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr denkt laut darüber nach, dass bei der Frachttochter Lufthansa Cargo Schmalrumpfflugzeuge in die Flotte aufgenommen werden könnten. Dies erklärte der Manager während einer Analystenkonferenz. Spohr bestätigte, dass derzeit mögliche Muster evaluiert werden. Er hält das Vorhaben vom Standpunkt der Profitabilität her für „sehr interessant“. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Der Lufthansa-Konzernchef nannte auch kein konkretes Muster, das eingeflottet werden könnte. Sollte das Vorhaben umgesetzt werden, so wäre es ein „Back to the roots“, denn laut CH-Aviation.com hatte Lufthansa Cargo bis zum Jahr 1997 Frachter des Typs Boeing 737 in der Flotte. Momentan stehen in der Branche die Muster Boeing 757 und Airbus A321 hoch im Kurs. Es handelt sich um ehemalige Passagierflugzeuge, die in Frachter konvertiert werden. Das gilt besonders für das zuletzt genannte Modell, denn Airbus bietet ab Werk keine Cargovariante des A321 an.

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