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Tipps: So funktioniert die Einreise nach Spanien

Spanien ist ein traditionell beliebtes Urlaubsland. Bei den Deutschen steht auch heuer wieder Mallorca besonders hoch im Kurs. Doch einfach mal so nach „Malle“ fliegen ist nicht mehr drin. Es gilt einiges zu beachten. Vorab die gute Nachricht: Spanien macht es Touristen vergleichsweise recht einfach und momentan braucht man aus vielen Staaten kommend weder Test-, Impfungs- oder Genesungsnachweis. Lediglich ein QR-Code muss vorab über das Internet erstellt werden. Dabei handelt es sich um ein elektronisches PLF-Formular, das im Zuge der Einreise von Mitarbeitern der Gesundheitsbehörde abgescannt wird. Mit Stand 15. Juli 2021 können Personen aus Deutschland und der Schweiz ohne weitere Auflagen nach Spanien einreisen. In Österreich gilt dies für alle Bundesländer, ausgenommen Tirol und Kärnten. Aus den zuletzt genannten Gebieten müssen negativer Antigen-  oder PCR-Test, Nachweis über vollständige Impfung oder Genesung vorgelegt werden. Den QR-Code braucht man immer. In nachstehendem Video, das auf dem Flughafen Palma de Mallorca aufgenommen wurde, werden die aktuellen Bestimmungen für Deutsche, Österreicher und Schweizer kurz erklärt und insbesondere Tipps gegeben wo man das PLF-Formular findet und auf welcher Homepage Spanien in vielen Sprachen Einreiseinformationen bereitstellt.

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Malta-Impfpflicht: Kuriose Rechtfertigung des Tourismusministers

Der Umstand, dass Malta seit Mittwoch nur noch vollständig geimpfte Touristen einreisen lässt, dürfte der Touristik einen weiteren „Quasi-Totalausfall“ bescheren. Das Ministerium versucht nun eine Rechtfertigung für die neuen Einreisebestimmungen zu finden. Unter anderem schreibt man: „Malta ist stolz darauf, als eines der sichersten Sommerreiseziele in Europa zu gelten, da es die Herdenimmunität erreicht hat (über 80 % der Erwachsenen sind geimpft) und hofft, in diesem Sommer EU-Touristen sicher begrüßen zu können“. Tourismusminister Clayton Bartolo wird mit den Worten „Alle unsere Entscheidungen zielen darauf ab, ein Gleichgewicht zu finden und die Gesundheit der maltesischen Bürger und der Touristen, die in unser Land kommen, in den Vordergrund zu stellen“ zitiert. Die aktuellen „Corona-Regeln“ fasst das Tourismusministerium wie folgt zusammen: Das Tragen von Masken an Stränden und in Schwimmbädern wird empfohlen, ist aber nicht mehr vorgeschrieben. Maximal 2 Personen dürfen ihre Masken im öffentlichen Außenbereich abnehmen, wenn sie geimpft sind und einen offiziellen Impfpass besitzen. Strandbars, Cafés, Restaurants und Kulturclubs sind geöffnet und können bis zu sechs Personen pro Tisch aufnehmen, Diskotheken und Nachtclubs sind geschlossen. Für vollständig geimpfte Touristen, die aus der EU kommen, gelten keine Quarantäne oder andere Einschränkungen, während ungeimpfte Touristen aus denselben Ländern eine obligatorische Quarantäne durchlaufen müssen.

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Fit to 55: Unterschiedliche Reaktionen in der Luftfahrt

Unter dem Deckmantel Klimaschutz beabsichtigt die EU-Kommission die schrittweise Einführung der Besteuerung von konventionellem Kerosin. Dadurch sollen Airlines zur Nutzung alternativer Treibstoffe bzw. Antriebsmöglichkeiten bewogen werden. Kerosin ist nicht generell steuerfrei, sondern nur bei internationalen Flügen. Dies geht auf ein Abkommen aus dem Jahr 1944 zurück. Sofern dieses nicht aktualisiert wird, könnte nur Treibstoff innerhalb des Unionsgebiets besteuert werden. Der Flughafen Wien befürchtet, dass es dadurch zu einem Tanktourismus kommen könnte. „Ein Kerosinsteueralleingang in Europa würde dazu führen, dass Airlines ihre Flugzeuge an jenen Standorten betanken, wo es keine derartige Steuer gibt, dieser Tanktourismus würde die Klimabelastung sogar verstärken, der CO2-Ausstoss würde damit leider nicht reduziert. Aber der Wettbewerbsnachteil für die europäischen Luftfahrtstandorte und die Passagiere wäre massiv“, so Flughafendirektor Günther Ofner. „Viel sinnvoller und mit einer gesicherten CO2-Einsparung verbunden ist es, durch Förderungen und Beimengungspflichten die großflächige Markteinführung von CO2-neutralen alternativen Treibstoffen voranzutreiben. Die Technologie zur Herstellung von synthetischem Kerosin existiert bereits. Flugbezogene Steuern sollten zweckgebunden als Fördermittel für Forschung und Entwicklung sowie die Einführung von gesetzlichen Beimengungspflichten verwendet werden. Das würde eine weitreichende Nachfrage nach alternativen Treibstoffen ankurbeln und so einen entsprechenden Markt schaffen und wäre ein planbarer und gesicherter Pfad zur CO2-Reduktion“. Easyjet sieht Entwicklungen positiv Der Billigflieger Easyjet sieht das Projekt „Fit to 55“ positiv. Firmenchef Johan Lundgren erklärt dazu: „Easyjet ist fest davon überzeugt, dass der Luftfahrtsektor im Einklang mit den Ambitionen des European Green Deal bis 2050 oder früher Netto-Null-Emissionen erreichen muss. „Wir arbeiten mit unseren Partnern Airbus und Wright Electric zusammen, um die

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Österreich: Luftfahrt-Novelle passiert Bundesrat

Die österreichische Bundesregierung beabsichtigt das Luftfahrtgesetz und Flughafenentgeltegesetz zu ändern. Die entsprechende Novelle passierte am Donnerstag den Bundesrat. Laut Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) sollen auch Verbesserungen im Bereich Lärmschutz enthalten sein. „Die Finanzierung der österreichischen Flughäfen ist gesichert. Mit diesen Novellen wird der Einbruch der Flughafenentgelte verhindert und die Sicherheit von Österreichs Luftfahrt gestärkt. Die Bundesregierung steuert hier gesetzlich gegen, weil sonst den Flughäfen die wirtschaftliche Basis wegbrechen würde. Nicht nur für den Drehkreuzflughafen Wien sichern wir das Niveau der Entgelte und damit Einnahmen im Krisenzeitraum – insbesondere auch die Regionalflughäfen, die von der Krise hart getroffen wurden, erhalten Planungssicherheit“, so der ÖVP-Politiker. Neu ist auch, dass Flughäfen für die Errichtung von Solar- und Photovoltaik-Anlagen künftig keine Bewilligung nach dem Luftfahrtgesetz benötigen. Neu sind auch verpflichtende Lärmmessungen und die Veröffentlichung der Ergebnisse an allen sechs Flughäfen Österreichs. Zusätzlich werden Lärmgebührenmodelle verpflichtend – lautere Flugzeuge zahlen künftig höhere Entgelte als leisere: „Das ist ein wichtiger Schritt für effektiven Lärmschutz“, so Brunner. Auch lärmmindernde technische Vorrichtungen an Flugzeugen sollen in den Lärmgebührenmodellen Berücksichtigung finden: „Damit werden Innovation und Nachrüstungen am Fluggerät vorangetrieben. Wirbelgeneratoren lenken den Luftstrom ab und mindern so Lärmimmissionen bei Landungen“.

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Nur juristischer Kniff? Green Airlines behauptet AOC-Antrag

Der Ticketvermarkter Green Airlines bekam nun den nächsten Rückschlag, denn laut einem Bericht von Airliners.de wird German Airways künftig –abgesehen von Köln-Paderborn-Westerland – nicht mehr für diesen fliegen. Das hinderte das Unternehmen aber nicht daran am Donnerstagnachmittag weiterhin Tickets mit German-Airways-Flugnummern zu verkaufen. Die Krone setzt der Umstand auf, dass Green Airlines, die eine Briefkastenadresse nutzt, nun behauptet einen Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung gestellt zu haben. Ob das Luftfahrtbundesamt diesem Ansinnen nachkommen wird, darf angesichts der Umstände der letzten Wochen angezweifelt werden. Unter anderem behauptet Alk Air, dass Green Airlines seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen ist. Auch die „Umweltversprechen“ scheinen nur halbherzig bis „greenwashed“ erfüllt worden zu sein. Mit dem Verkauf von Flugtickets für nichtexistierende Charterflüge hat Green Airlines bereits durchaus Erfahrung. So stellte man den Verkauf nicht ein, obwohl Alk Air bereits wegen eigener Angaben nach mangelnder Zahlungsmoral die Boeing 737-300 abgezogen hatte. Mit Just Us Air hatte man keinen Kontrakt und verkaufte dennoch Tickets. Am Donnerstagnachmittag hatte man noch Strecken mit German-Airways-Flugnummern im Verkauf und das obwohl klar ist, dass die ehemalige WDL nur noch die Sylt-Strecke bedienen wird. Defacto hat Green Airlines damit einen weiteren „Partner“ verheizt. Die Behauptung, dass man einen Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung gestellt habe, könnte ein juristischer Kniff sein. Green Airlines weigert sich strikt die Ausgleichszahlungen an Passagiere, die man im Regen stehen hat lassen, zu bezahlen. Öffentlich macht man sogar die unwahre Behauptung, dass nur Veranstalter-Buchungen betroffen gewesen wären und es keine direkte Verkäufe gegeben hätte. Das

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Harry Theoharis: „Tourismus ist nicht Ursache der Neuinfektionen“

In fast allen Ländern Europas steigen derzeit die Covid-Neuinfektionen wieder an. Die österreichische AGES führt dies auf den verstärkten Reiseverkehr zurück und behauptet unter anderem, dass der Großteil der Neuansteckungen aus dem Ausland „importiert“ wird. Der griechische Tourismusminister Harry Theoharis vertritt eine andere Ansicht. So sagte das Regierungsmitglied unter anderem, dass es derzeit keine Anzeichen dafür gibt, dass das Ansteigen der Covid-Infektionen auf den Tourismus zurückzuführen ist. Theoharis verweist darauf, dass ein „extrem kleiner Prozentsatz aus dem Ausland nach Griechenland importiert wurde“. So wurden in den ersten zehn Juli-Tagen insgesamt 105.609 Testungen an den griechischen Grenzen durchgeführt. Dabei sollen nur 74 Testungen positiv ausgefallen sein. „Das bedeutet, dass nur 0,07 Prozent der Reisenden positiv auf das Coronavirus getestet wurden“, so der Tourismusminister. Es soll aber Unterschiede geben: An den Landgrenzen lag die Positivrate bei 0,01 Prozent, an den Häfen bei 0,07 Prozent und an den vielen Flughäfen bei 0,09 Prozent. „Die unbedeutende Rate positiver Fälle an den Grenzpunkten des Landes zeigt uns deutlich, dass der Anstieg der Covid-19-Fälle in Griechenland nicht mit dem Tourismus zusammenhängt“, ist Harry Theoharis überzeugt.

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Video: Heiko Maas mit A350-900 in Grand Rapids gelandet

Der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) ist Anfang der Woche mit einem Airbus A350-900 der Flugbereitschaft auf dem U.S.-amerikanischen Flughafen Grand Rapids gelandet. Lokale Spotter haben das Ereignis auf Video festgehalten. Das Regierungsmitglied hat sich mit der 10+03 (vormals: D-AGAF) über den großen Teich fliegen lassen. Diese Maschine trägt den Namen Kurt Schumacher und ist 1,4 Jahre alt. Ursprünglich wurde dieser Airbus A350-900 an Lufthansa ausgeliefert, jedoch gleich danach an die Flugbereitschaft weitergereicht. Das nachstehende YouTube-Video, das von Spottern aufgenommen wurde, zeigt die Landung des Regierungsflugzeugs in Grand Rapids.

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Deutsche Bahn kappt Schnellzüge zum BER

Der Flughafen Berlin-Brandenburg erfreut sich wieder steigender Fluggastzahlen, doch die Deutsche Bahn macht es nun den Reisenden kompliziert. Ausgerechnet in der Haupturlaubszeit werden Bauarbeiten vorgenommen, die dazu führen, dass der Flughafenexpress FEX, die RE7 und die RB14 vorläufig eingestellt sind. Das bedeutet, dass es derzeit keine Schnellverbindungen zum BER gibt. Lediglich die normale S-Bahn soll nach Fahrplan verkehren. Die Intercity-Züge, die alle zwei Stunden verkehren, sollen von der Maßnahme ausgenommen sein. Allerdings sind diese nicht wirklich flexibel, da diese in der deutschen Bundeshauptstadt nur an drei Bahnhöfen halten. Berlin-Reisende sollten daher für die An- und Abfahrt vom/zum Flughafen Berlin-Brandenburg mehr Zeit einplanen. Die Reisezeit der S-Bahn ist im direkten Vergleich mit dem FEX-Zug deutlich länger. Die Deutsche Bahn wollte übrigens zum Aussetzen der Schnellverbindungen in der Hauptreisezeit keinen Kommentar abgeben.

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Niederösterreich: Fluglärm-Initiative fordert Nachtflugverbot

Die Corona-Pandemie dürfte hinsichtlich des Lärms und der Flugbewegungen ganz im Sinne der Flughafengegner gewesen sein. Mit dem Wiederansteigen des Verkehrs melden sich nun auch wieder die Kritiker zu Wort. Die Bürgerplattform SOS Ostregion wendet sich in einem offenen Brief an Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und fordert unter anderem ein nächtliches Flugverbot für den Flughafen Wien-Schwechat. Die momentane Situation ist, dass dieser Airport rund um die Uhr geöffnet ist. Die Bürger-Initiative schreibt unter anderem, dass sich die Einwohner der Umlandgemeinden von der Landesregierung im Stich gelassen fühlen. Die Lärmverteilung zwischen Wien und Niederösterreich wäre weiterhin ungleich. „Der Flughafen Wien will die Zahl der Flüge rasch wieder auf dem Niveau von 2019 haben. Das ist nicht nur mit den Klimazielen unvereinbar. Es geht auch um unsere Gesundheit. 2019 gab es rund 75.000 Starts und Landungen zwischen 19h und 6h, davon über 24.000 zwischen 22h und 6h – im Schnitt heißt das: 66x Lärm-Horror pro Nacht! Unsere Verzweiflung aus zu vielen fluglärm-gestörten Nachtstunden ist groß. Wir lassen uns nicht mehr an untergeordnete Bürgerbüros & Dialogforum delegieren“, ist in dem offenen Brief zu lesen. Man verweist darauf, dass die Nachtflugregelung nach aktuellem wissenschaftlichem Stand veraltet wäre und hat das Vertrauen in das Dialogforum, das von der Flughafen Wien AG finanziert wird, verloren. Unter anderem ist zu lesen: „Die vom Land Niederösterreich dorthin entsandten Akteure sind dem Eigentümer verpflichtet und dessen oberste Vertreterin sind Sie.“ „Wir fordern Sie auf: Setzen Sie sich endlich für eine vollständige Nachtflugsperre für geplante Flüge von 21-7h am Flughafen

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Edelweiss nimmt Tansania-Dreiecke auf

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air nimmt mit Kilimandscharo, Sansibar und Dar es Salaam drei neue Ziele in Tansania auf. DIese sollen pünktlich zu den eidgenössischen Herbstferien beflogen werden. Edelweiss fliegt ab dem 8. Oktober 2021 zwei Mal pro Woche direkt von Zürich zum Kilimanjaro International Airport. Anschließend geht es weiter nach Sansibar, jedoch nur einmal pro Woche, denn ab 12. Oktober 2021 wird am anderen Verkehrstag alternativ nach Dar es Salam weitergeflogen. Derartige Verbindungen mit Zwischenstopp nennt man Direktflüge. Nonstop-Flüge wäre von A nach B ohne Zwischenlandung.

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