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Mallorca: Hotel-Überangebot lockt Sauf-Touristen an

Die Balearen-Insel Mallorca verfügt über gigantische Hotel-Kapazitäten, jedoch scheint sich der Umstand, dass immer mehr Unterkünfte geöffnet sind, zum Bommerang zu entwickeln. Die Nachfrage liegt unter dem Angebot, so dass sich unter den Hoteliers ein Preiskampf entwickelt hat. Gerechnet wurde damit, dass sich heuer ein regelrechter Mallorca-Boom entwickelt, doch abgesehen von Deutschland hält sich die Nachfrage in einem überschaubaren Ausmaß. Man hat deutlich mehr Gäste als im Vorjahr, doch die Neubuchungen sind ins Stocken geraten. Dennoch haben in den letzten Wochen etwa 70 Hotels wiedereröffnet und versuchen ihre Häuser zu füllen. Das hat Auswirkungen, denn die Preise sind in den Keller gepurzelt. Laut lokalen Medien sind 82 Prozent der Hotels wieder in Betrieb, doch die Auslastung liegt weit unter den Erwartungen. Erste Ketten sollen bereits über die neuerliche Schließung ihrer Beherbergungsbetrieb nachdenken, um dem als ruinös empfundenen Preiskampf entgehen zu können. Bemerkenswert ist auch, dass darüber berichtet wird, dass man verstärkt klassisches Saufklientel aus Deutschland und anderen Ländern bekomme. Dieses will Mallorca eigentlich gar nicht mehr ansprechen. Kurzfristig gefallene Preise dürften aber zur einen oder anderen spontanen Buchung führen. Die Auslastung der Hotels soll derzeit bei nur 15 bis 30 Prozent liegen, weshalb zu billigen Preisen auf den Markt geschmissen wird bzw. schon wieder über die neuerliche Schließung nachgedacht wird.

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Doppeltes Busboarding: Wien reaktivierte C-Busgates

Das Terminal 3 am Flughafen Wien-Schwechat hat spätestens seit dem Beginn der Sommerferien zu Stoßzeiten Probleme das gestiegene Fluggastaufkommen zu bewältigen. Der Airport hat daher die C-Busgates reaktiviert, jedoch ist der Zugang durchaus kurios gestaltet. Wenn Reisende auf den Anzeigetafeln bei ihrem Flug sehen, dass sie mindestens 45 bis 60 MInuten vor dem Abflug am Gate erscheinen sollen, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie ein Shuttlebus zu den C-Busgates bringen wird. Das bedeutet, dass im Terminal 3 an einem auf den Screens ersichtlichen Gate ein Bus bestiegen wird. Mit diesem geht es dann zu den C-Busgates im Terminal 1. Dort müssen dann die Reisenden auf ihr eigentliches Busboarding warten. Hierfür werden Flugsteige im C-Bereich des Terminals 1 genutzt, jedoch ausschließlich die Busgates, denn die Piers West und Ost sind weiterhin geschlossen. Es gibt auch keine Möglichkeit zum “echten Gate” über den “alten Weg”, sprich die Sicherheitskontrolle im Terminal 2, zu gelangen. Die neu eingerichtete Siko wird weiterhin nicht genutzt, weshalb alle Reisenden, die vom “Boarding im Remote-Terminal” betroffen sind, jene im Terminal 3 nutzen müssen und zwar ausnahmslos und ohne Alternative. Passagiere, die während der Stoßzeiten reisen, äußerten gegenüber Aviation Direct wiederholt Kritik über die massiv beengten Verhältnisse, besonders im Bereich der F-Gates. Aus baulichen Gründen geht es hier durchaus sehr eng und “kuschelig” zu, was jedoch für den Flughafen kein Grund für die Wiederinbetriebnahme der Piers Ost und West sein dürfte. Lediglich mit dem “doppelten Busboarding” verschafft man zumindest ein wenig Abhilfe. Außerhalb der Stoßzeiten ist das

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Gerichtlich gekippt: Quarantäne trotz Impfung und negativem PCR

Deutschland erklärte Portugal am 29. Juni 2021 zum Virusvariantengebiet, stufte jedoch bereits am 7. Juli 2021 zum Hochindizidenzgebiet herab. Wer genau zwischen den beiden Stichtagen eingereist ist, musste 14 Tage in Quarantäne. Das wollte sich eine vollständig geimpfte Frau nicht gefallen lassen und zog vor Gericht. Die Dame reiste mit Impfnachweis und negativem PCR-Test nach Deutschland zurück und wurde von der zuständigen Gesundheitsbehörde für zwei Wochen in Quarantäne gesteckt. Bei Virusvariantengebieten sieht die Bundesrepublik keine Möglichkeit zum Freitesten vor. Doch: Wäre sie nur vier Tage länger am Strand geblieben, so hätte sie keine Absonderung kassiert. Das zuständige Verwaltungsgericht für Frankfurt kippte die Entscheidung des Gesundheitsamts der Stadt Frankfurt und hob die Quarantäne als unverhältnismäßig auf. Dabei dürfte der Umstand, dass sie gar nicht abgesondert worden wäre, wenn sie nur vier Tage länger auf Madeira geblieben wäre, eine entscheidende Rolle gespielt haben. Die Behörde hat nun die Möglichkeit den Beschluss vor dem Verwaltungsgerichtshof Kassel zu bekämpfen. Die deutschen Einreisebestimmungen, die unter diesem Link näher erklärt werden, sehen vor, dass aus so genannten Virusvariantengebieten kommend alle für 14 Tage in Quarantäne müssen. Dabei spielt der Impfstatus keine Rolle. Geimpfte haben nur dann Vorteile, wenn man aus Nicht-Risikogebieten, Risikogebieten oder Hochinzidenzgebieten kommt. Im konkreten Fall handelte es sich um eine vollständig geimpfte Frau, die zusätzlich einen negativen PCR-Test, den sie kurz vor dem Abflug in Portugal erlangte, vorweisen konnte.

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MUC erwartet im Juli erstmals wieder über eine Million Fluggäste

Das Verkehrsaufkommen am Münchner Flughafen zieht aktuell wieder deutlich an. So wurden im Juli an zwei Tagen erstmals seit mehr als einem Jahr wieder über 50.000 Fluggäste am Münchner Airport gezählt. Für den gesamten Juli rechnet die Flughafen München GmbH (FMG) mit einem Fluggastaufkommen von über einer Million Reisenden. Die Verkehrsentwicklung des ersten Halbjahres war in München wie in der gesamten internationalen Luftfahrt noch erheblich von den Pandemiefolgen geprägt. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 wurden rund 40.000 Flüge mit knapp 2,2 Millionen Fluggästen registriert. Bei der geflogenen Luftfracht lag das Aufkommen bei rund 65.000 Tonnen. Nachfrage steigt kontinuierlich Wie ein Blick auf die Entwicklung der Monatsergebnisse zeigt, zieht die Nachfrage im Luftverkehr seit Jahresbeginn stetig an. So legten ab Februar sowohl die Flugbewegungen als auch das Passagieraufkommen jeden Monat kontinuierlich zu. Im zweiten Quartal wurden im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres bereits dreimal so viele Fluggäste und doppelt so viele Flüge abgefertigt. Der Aufwärtstrend dürfte sich im weiteren Verlauf des zweiten Halbjahres fortsetzen.  „Wir haben die Talsohle jetzt hoffentlich durchschritten und sind dabei, den Flughafen München weiter aus der Krise zu führen. Ich bin zuversichtlich, dass unser Airport seine Funktion als Premium-Drehkreuz wiedererlangt und das Verkehrsaufkommen dann wieder alte Höhe erreichen und überschreiten wird“, so Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.

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Boeing: FAA stellt neuen Dreamliner-Mangel fest

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer hatte mit den Neuentwicklungen Boeing 787 “Dreamliner” und 737-Max bislang ordentlich Probleme am Hals. Beide Muster kassierten weltweite Flugverbote, die zwischenzeitlich wieder aufgehoben wurden. Nun stellte die Luftfahrtbehörde FAA neue Mängel am Dreamliner fest. Sonderlich konkret wurden die U.S.-Amerikaner nicht, denn man schreibt in einer Erklärung lediglich von einem “Problem im Bereich der Nase bei bestimmten Boeing 787”. Es würde keine Gefährdung für die Flugsicherheit darstellen, jedoch wurde Hersteller Boeing aufgebrummt, dass der Mangel vor Auslieferung behoben werden muss. Weiters wird überprüft, ob an bereits an Kunden übergebenen Exemplare ebenfalls das neuentdeckte Problem vorhanden ist. Danach werde die FAA gegebenenfalls entscheiden, ob Modifikationen notwendig sind.

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Alk Air an Green Airlines: „Ohne Moos nix los!“

Der Chartervermarkter Green Airlines sorgte in den letzten Tagen für ordentlich Wirbel, denn nach nur wenigen Legs verabschiedete sich die bulgarische Alk Air. Die rumänische Just Us Air kam erst gar nicht und stellte öffentlich klar, dass man entgegen der pompösen Ankündigung von Green Airlines mit dieser gar keinen Vertrag abgeschlossen habe. Bereits in der vergangenen Woche sorgten drei komplett unterschiedliche Begründungen, wobei zwei vom Chartervermarkter selbst stammen, für Verwirrung. Die Äußerung von Alk Air, dass man die Boeing 737-300 abgezogen habe, hat schon erahnen lassen was dahinter steckte, dass die bulgarische Airline die Zusammenarbeit mit Green Airlines beendet hat. Gegenüber Aerotelegraph.com hat Alk Air nun die Katze aus dem Sack gelassen und bestätigt, dass Green Airlines die “vertragsgemäße Zahlung für die Flüge nicht eingehalten hat”. Daher wurde der Chartervertrag vorzeitig und fristlos beendet. Bemerkenswert ist auch, dass Green Airlines in der Vorwoche mit den unterschiedlichen Begründungen (Kundenservice: Alk Air habe abgesagt; Pressestelle: mangelnde Auslastung und Umweltschutz; Alk Air: aus dem Vertrag ausgestiegen) seitens Aviation Direct konfrontiert wurde, jedoch man sich nicht die Mühe machte diese Ungereimtheit aufzuklären. Da ist es nur noch das Tüpfelchen auf dem i, dass man in einer Medienmitteilung und auf Social Media mitteilte, dass Just Us Air die Charterflüge ab Paderborn und Rostock durchführen wird und auch munter Tickets buchbar waren, jedoch die rumänische Airline sich dann dagegen stemmte und erklärte, dass man mit Green Airlines keinen Vertrag abgeschlossen habe. Die Äußerung von Alk Air lässt zumindest Raum für Spekulation warum sich bei diesem Chartervermarkter

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Deutschland-Chef Andryszak verlässt Tui

Bei Tui Deutschland steht offenbar ein Führungswechsel unmittelbar bevor. Geschäftsführer Marek Andryszak soll sich in Gesprächen über die vorzeitige Auflösung seines im kommenden Jahr auslaufenden Vertrags befinden. Das Branchenmagazin FVW zitiert entsprechend aus einem Anschreiben an die Mitarbeiter. Darin erklärt Vorstandsmitglied David Burling, dass man eine zeitnahe Neuaufstellung des Managements vorantreiben wolle. Andryszak ist seit Mitte 2017 für die Tui-Märkte Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen und Italien verantwortlich. Weiters ist er Geschäftsführer von Tui Deutschland. Laut FVW geht der Abgang vom Manager aus, denn dieser soll eine Exit-Klausel im Vertrag gezogen haben. Allerdings möchte er einen geordneten Übergang gewährleisten und steht bis zur endgültigen Regelung weiterhin zur Verfügung.

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Swiss fliegt Linie mit nachhaltigem Treibstoff

SWISS hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerunternehmen erstmals eine ganzheitliche Logistikkette für den Import von nachhaltigem Treibstoff (SAF) in die Schweiz etabliert. Damit ist die Lufthansa-Tochter die erste Linienfluggesellschaft, die für ihren regulären Flugbetrieb ab der Schweiz nachhaltigen Treibstoff einsetzt.  Der Import von Flugtreibstoffen mit biogenem Anteil in die Schweiz und dessen Betankung an Schweizer Flughäfen ist seit 1. Juli 2021 aufgrund neuer Zollbestimmungen möglich. „Wir freuen uns, dass wir kurz nach Inkrafttreten der neuen Bestimmungen den ersten Zug mit SAF durch Eigenversorgung in der Schweiz in Empfang nehmen konnten. Seit Jahren engagiert sich Swiss und die Lufthansa Group für den Import von nachhaltigen Treibstoffen, da diese mittel- bis langfristig die Schlüsseltechnologie sind, um mit den heute verfügbaren Antriebstechnologien im Luftverkehr unsere Ziele für 2030 zur erreichen“, so Swiss-Chef Dieter Vranckx. Lieferung reicht für rund 175 Flüge Die Erstlieferung umfasst über 460 Tonnen reines SAF. Mit dieser Menge an Treibstoff kann der Carrier rein rechnerisch rund 175 Flüge durchführen. „Dies ist ein Meilenstein für die Schweizer Luftfahrt im Bereich Nachhaltigkeit. Wir sind stolz, als erste Airline die Grundlagen für den Einsatz von SAF im regulären Flugbetrieb in der Schweiz geschaffen zu haben. Zusammen mit unserer hochmodernen Flotte ermöglichen wir so verantwortungsvolles Reisen“, erklärt Vranckx.

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Wizz Air: Vida kritisiert 100 Millonen Pfund für Varadi heftig

Die Gewerkschaft Vida übt heftige Kritik an Wizz-Air-Chef Jozsef Varadi, denn dieser soll eine Boni-Zahlung in der Höhe von 100 Millionen Pfund bekommen, während die Bediensteten über viele Monate hinweg Gehaltskürzungen hinnehmen mussten. In der Basis Wien sah es so aus, dass das fliegende Personal über einen langen Zeitraum lediglich das Grundgehalt bekommen hat. Der Löwenanteil der Bezahlung bei Wizz Air setzt sich aus flugabhängigen Bestandteilen zusammen. Aviation Direct berichtete bereits im Herbst 2020 über die niedrigen Beträge auf den Lohnzetteln der in Österreich stationierten Flugbegleiter. „Während die Beschäftigten von Wizz Air in den vergangenen Monaten mit hohen Gehaltskürzungen konfrontiert waren und um ihre Existenz zittern mussten, zahlt sich der CEO der Billig-Fluglinie 100 Millionen Pfund Bonus aus. Das ist unglaublich zynisch und eine bodenlose Sauerei“, kommentiert Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt der Vida. „Rechtswidrige Entlassungen, Missachtung des Rechts auf Betriebsratsgründung, Gewerkschaftszerschlagung und Sozialdumping gehören dort zum Alltag“, verurteilt auch die Europäische Transportarbeiter Föderation (ETF) am Montag die Machenschaften der Airline, die auch eine Basis am Flughafen Wien hat. Liebhart hebt hervor, dass Wizz Air über viele Jahre hinweg hohe Gewinne eingeflogen hat und sagt, dass es “dem Fass den Boden ausschlagen würde”, dass sich “Varadi mit einem Bonus von 100 Millionen Euro selbst belohnt”. “Wir befinden uns inmitten einer Pandemie, die viele Beschäftigte in der Luftfahrt mit unsicheren Arbeitsplätzen, Gesundheits- und Sicherheitsrisiken einschließlich Risiken für die psychische Gesundheit, Stress und Müdigkeit konfrontiert. Die Fluglinie täte gut daran, für Vertrauensaufbau zu sorgen, anstatt die Beschäftigten mit einer Bonus-Zahlung an

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England: Erleichterte Einreise nur für UK-Einwohner

Der Landesteil England des Vereinigten Königreichs will zum 19. Juli 2021 nahezu alle Coronamaßnahmen aufheben. Das bedeutet auch, dass sich zumindest für Geimpfte die Einreise deutlich erleichtern wird. Die Sache hat aber einen Haken, denn nur eigene Staatsbürger bzw. Einwohner profitieren von den Erleichterungen. Personen, die aus dem Ausland zu touristischen Zwecken einreisen, unterliegen weiterhin der Quarantäne, wenn sich der Staat auf der Amber- oder Red-List befindet. UK-Einwohner, die vollständig geimpft sind sowie Minderjährige – mit Wohnsitz in UK – sollen jedoch nicht mehr abgesondert werden. Wichtig: Die neue Regelung gilt ausschließlich für den Landesteil England. Wales, Schottland und Nordirland kochen ihre eigene Suppe und haben zum Teil abweichende Vorschriften. Auch zeichnet sich bereits ab, dass diese sich den Lockerungen, die Boris Johnson verkündet hat, zumindest vorläufig nicht anschließen wollen.

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