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Corendon: Paderborn mit neuer Airline für Griechenland-Flüge

Heuer steht das Griechenland-Programm ab Paderborn unter keinem guten Stern, denn mit Green Airlines holte sich der Airport einen nicht gerade zuverlässigen Chartervermarkter. Das soll sich im kommenden Jahr ändern, denn Corendon Europe wird Heraklion und Rhodos bedienen. Die Ziele sollen an den Verkehrstagen Montag und Freitag (Heraklion) sowie Dienstag und Samstag (Rhodos) mit Boeing 737 bedient werden. Die Aufnahme der Routen ist für Mai 2022 angekündigt.  “Wir freuen uns sehr über das erweiterte Engagement der Corendon Airlines, die als solider und zuverlässiger Partner bekannt ist. Die griechischen Inseln gehören zu den beliebtesten Zielen der Menschen in Ostwestfalen-Lippe und den angrenzenden Regionen. Damit haben wir schon heute ein attraktives Angebot für den Sommer 2022”, erläutert Flughafen-Prokurist Roland Hüser.

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Klagenfurt: Hitreise legt Las-Palmas-Charter auf

Der Kärntner Tour Operator Hitreise legt im Herbst drei Einzelcharter von Klagenfurt nach Las Palmas auf. Die Flüge werden von der tschechischen Fluggesellschaft Smartwings mit Boeing 737 durchgeführt. Die Reisetermine sind: 19. Oktober 2021, 26. Oktober 2021 und 2. November 2021. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem wichtigen Partner Hitreise nach langer Pause erstmals wieder Direktflüge von Klagenfurt nach Las Palmas/Gran Canaria anbieten können. Die Nachfrage nach Urlaubsreisen vom Airport Klagenfurt ist sehr groß und wir freuen auf die weitere sehr gute Zusammenarbeit mit Hitreise, um noch mehr spannende Reiseziele direkt ab Klagenfurt anbieten zu können.“, so Maximilian Wildt, Leitung Vertrieb Airport Klagenfurt.

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Ferienbeginn in Hessen. Lufthansa rechnet mit 76.000 Passagieren

Lufthansa rechnet aufgrund des Beginns der Sommerferien im deutschen Bundesland Hessen mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Der Carrier empfiehlt Reisenden frühzeitig am Flughafen Frankfurt am Main zu erscheinen und nach Möglichkeit digitale Services in Anspruch zu nehmen. Während dem ersten Ferienwochenende erwartet der Kranich-Konzern etwa 76.000 Passagiere am Hauptdrehkreuz. Angeboten werden heuer 192 Ziele und 1.800 Verbindungen pro Woche. Gegenüber der Zeit “vor Corona” entspricht dies in etwa 56 Prozent des vormaligen Angebots. Wer Sorge hat, nicht die richtigen Zertifikate für die Reise zu haben, kann diese auf ausgewählten Flügen bereits bis zu 72 Stunden vor Abflug durch ein Lufthansa Service Center prüfen lassen. Dies können Nachweise über Tests, eine überstandene Covid-19 Erkrankung und Impfungen sein. Auch die Bestätigungen digitaler Einreiseanmeldungen können geprüft werden. So ist vorab sichergestellt, dass die erforderlichen Unterlagen vorliegen. Lufthansa empfiehlt ihren Gästen, neben dem digitalen Nachweis auch die ausgedruckten Originalzertifikate auf der Reise weiterhin mitzuführen.

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Insolvenzverschleppung bei Air Berlin? BGH lässt Verfahren wiederholen

Air Berlin musste im Sommer 2017 Insolvenz anmelden und beschäftigt noch immer zahlreiche Gereichte. Ein Inkassobüro bekam nun vor dem Bundesgerichtshof recht, denn dieses hat sich zahlreiche Forderungen abtreten lassen und diese in Form einer Art Sammelklage eingebracht. Der Insolvenzverwalter setzte sich gegen diese Klage zur Wehr, unterlag jedoch vor dem Bundesgerichtshof. Auch ein Prozess, der gegen den ehemaligen Geschäftsführer von Air Berlin geführt wird, jedoch in den Vorinstanzen zu Gunsten des Managers ausgegangen ist, wurde seitens des BGH zurück an das Ursprungsgericht verwiesen. Das Kammergericht Berlin hatte in einem Berufungsurteil die Klage abgewiesen, jedoch hob der Bundesgerichtshof das Urteil auf. Die erste Instanz habe sich mit dem Vorwurf der Insolvenzverschleppung durch das Management der Air Berlin zu befassen. Das Urteil bezüglich der Abtretung der Forderungen könnte durchaus richtungsweisend sein, denn der Anbieter warb damit, dass man Ticketrückforderungen geltend mache. Nur im Erfolgsfall fällt eine Provision in der Höhe von 35 Prozent an. Wenn es nichts zu holen gibt, bleibt der Inkassodienstleister auf den Kosten sitzen. Man wirft in diesem Verfahren vor, dass die Air-Berlin-Geschäftsführung den Insolvenzantrag zu spät gestellt habe und damit steht der Vorwurf der Insolvenzverschleppung im Raum. Dieser könnte eine private Haftung des Managers auslösen. Der Masseverwalter versuchte die “Sammelklage” abzuwehren, jedoch stellte der Bundesgerichtshof fest, dass das Geschäftsmodell des Inkassobüros nicht gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz verstoßen würde. Diese Entscheidung könnte in anderen Verfahren gegen aktive Fluggesellschaften, die sich mit Händen und Füßen vor Gericht gegen die Abtretung von Forderungen wehren, interessant werden.

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Brüssel bewilligt neue deutsche Pauschalreise-Absicherung

Die EU-Kommission gab grünes Licht für die neue Absicherung von Pauschalreisen in Deutschland. Der neue Reisesicherungsfonds soll ab 1. November 2021 zur Verfügung stehen und bis Dezember 2016 mit 750 Millionen Euro befüllt werden. Bis dahin übernimmt der Staat die Haftung für Entschädigungssummen, die den Inhalt des Topfs überschreiten. In diesem Zusammenhang musste die EU-Kommission die formelle Zustimmung erteilen. Andernfalls wäre die Sicherung regelrecht wirkungslos. Im Zuge des Kollaps der Thomas Cook Group zeigte sich, dass Deutschland die Pauschalreiserichtlinie mangelhaft umgesetzt hatte. Man hatte die Haftung der Versicherer mit maximal 100 Millionen Euro beschränkt. Diese Summe reichte nicht aus, um alle geschädigte Kunden entschädigen zu können. Die Bundesrepublik Deutschland kam für die Differenz auf – wohl auch um Amtshaftungsklagen verhindern zu können. Kleinere Tour Operator, deren Jahresumsatz zehn Millionen Euro nicht überschreitet, müssen nicht am neuen Fonds teilnehmen. Diese können die Kundengelder – wie bisher – auch über Bankbürgschaften und Versicherungen absichern.

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DFB schielt auf kostenlose Qatar-Airways-Flüge

Zwischen dem Deutschen Fußballbund und Lufthansa scheint es nicht mehr so richtig zu harmonieren, denn der Kranich weigerte sich – auch unter Hinweis auf die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie – die Kicker kostenlos für die Europameisterschaft durch Europa zu fliegen. Für die Nationalmannschaft sind Flüge in der Economy-Class ein offensichtliches No-Go, denn es muss mindestens Business-, besser aber First-Class sein. So organisierte man sich in Litauen ein Charterflugzeug, das den gehobenen Ansprüchen der millionenverwöhnten Kicker gerecht wird. Lufthansa hat laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung gar kein Interesse daran das Sponsoring mit dem DFB fortzuführen. Nun hat der DFB ein Auge auf Qatar Airways geworfen und soll sich mit dieser Airline in intensiven Verhandlungen befinden. Der Fußballverein FC Bayern München kooperiert schon einige Zeit mit der Fluggesellschaft mit Sitz in Doha. Der DFB hofft offenbar darauf, dass man mit Qatar Airways kostenlos durch die Welt fliegen kann und insbesondere zur WM in Doha anreisen kann. Offiziell bestätigen wollen weder die Airline noch der Deutsche Fußballbund die Gespräche, jedoch scheint es so als wären diese schon weit fortgeschritten. In Deutschland wird zumindest leise Kritik laut, da sich der DFB für Human Rights einsetzt und in Katar soll es angeblich gerade rund um die Errichtung der Fußballstadien um diese nicht zum besten stehen.

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Passagierzahlen: Wien leicht im Aufwind

Der Flughafen Wien-Schwechat befand sich im Juni 2021 ein wenig im Aufwind, jedoch liegt man noch immer um 75,4 Prozent unter dem Passagieraufkommen von 2019. Gezählt wurden 725.230 Reisende. Im Vorfeld der Urlaubssaison nahm das Passagieraufkommen wieder etwas Fahrt auf. Die Passagierzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) liegen im Juni 2021 mit minus 75,4 Prozent noch sehr deutlich unter dem Vorkrisenniveau, sind aber doch schon besser als im Mai. Die Flughafen-Wien-Gruppe hatte damit 926.278 Reisende. Der Standort Flughafen Wien verzeichnete einen Rückgang um 75,7 Prozent auf 725.230 Reisende.  Die Zahl der Lokalpassagiere nahm in Wien um 76,6% ab, die Zahl der Transferpassagiere ging um 72,7% zurück. Die Flugbewegungen verzeichneten im Juni 2021 ein Minus von 66,2%. Die Konjunktur zieht wieder an: Der Rückgang beim Frachtaufkommen schwächt sich ab und betrug im Juni 2021 nur Minus 2,0% im Vergleich zum Vorkrisenniveau (Juni 2019). Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa sank im Juni 2021 um 75,1% gegenüber dem Vorkrisenniveau (Juni 2019), nach Osteuropa um 68,1%. Nach Nordamerika ging das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorkrisenniveau (Juni 2019) um 83,3% zurück und Afrika verzeichnete ein Minus von 79,5%. In den Nahen und Mittleren Osten sank das Passagieraufkommen um 80,0% und in den Fernen Osten um 98,4% gegenüber dem Vorkrisenniveau (Juni 2019). Am Flughafen Malta ging das Passagieraufkommen im Juni 2021 gegenüber dem Vorkrisenniveau (Juni 2019) um 73,6% zurück und der Flughafen Kosice verzeichnete einen Passagierrückgang um 83,0%.

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Tipps: Darauf kommt es bei der (Wieder-) Einreise nach Österreich an

Spätestens wenn sich der Urlaub dem Ende zuneigt, muss man sich auch darüber Gedanken machen welche Voraussetzungen man für die Wiedereinreise ins Heimatland erfüllen muss. Österreich macht es vergleichsweise einfach, denn sofern man nicht aus einem “Corona-Problemland” kommt, kann man sogar einen Selbsttest durchführen. Unabhängig davon, ob man ein so genannter Reiserückkehrer ist oder den Urlaub in der Alpenrepublik verbringen möchte, muss die aktuell gültige Einreiseverordnung erfüllt werden. Zu den für die Einreise anerkannten Selbsttests und was man hierbei beachten muss, wird dieser Aviation Direct Bericht empfohlen. Eine Zusammenfassung der momentan gültigen Bestimmungen ist hier bereitgestellt. Aviation Direct hat auf dem griechischen Flughafen Rhodos ein kurzes Video aufgenommen, in dem die derzeit gültigen Vorschriften für Österreich erklärt sind. Auch wird darauf eingegangen wer die Pre Travel Clearance ausfüllen muss und wer nicht.

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IATA wirft Flughäfen und ATC Abzocke vor

IATA-Chef Willie Walsh wirft Flughäfen vor, dass diese Passagiere und Airlines abzocken würden. Besonders negativ sind dem einstigen IAG-Chef offenbar die Preise für PCR-Tests im Vereinigten Königreich ins Auge gestochen. Diese wären exorbitant hoch und würden Fluggäste vom Reisen abhalten. Während der jüngsten IATA-Konferenz in Genf kritisierte sein Vorstandskollege Hemant Mistry, dass aufgrund der Pandemie auch die Infrastrukturkosten schleichend erhöht wurden. Manche Airports würden gar “enorme Zuschläge erheben, um damit die Umsatzrückgänge der Pandemie wettzumachen”. Es gehe um mehrere Milliarden U.S.-Dollar pro Jahr. Auch würden die Kosten für die Flugsicherung im kommenden Jahr um 40 Prozent steigen. Schon jetzt wären in Europa Preiserhöhungen von über 50 Prozent keine Seltenheit. Der Vorwurf: Die Infrastrukturbetreiber würden die ohnehin stark gebeutelten Fluggesellschaften auspressen wie eine Zitrone. Willie Walsh wiederholte seine Forderung, dass die Regierungen die Reisebeschränkungen lockern sollen. Auch verwies er darauf, dass bei den kostenintensiven PCR-Tests nur ein sehr geringer Anteil positiv ausfallen soll. In anderen Regionen der Welt, beispielsweise in Russland und China, wäre das Flugaufkommen sogar höher als vor der Pandemie.

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Nächste Klatsche: Lauda verliert Klage gegen Betriebsrat in zweiter Instanz

Die ehemalige Fluggesellschaft Laudamotion ist im Zusammenhang mit der Betriebsratswahl, die das Unternehmen angefochten hatte, auch in der zweiten Instanz unterlegen. Die Gewerkschaft Vida hebt die hohe Bedeutung des Urteils hervor, jedoch schaffte der Ryanair-Konzern zwischenzeitlich andere Fakten. Laudamotion ist seit Ende des Vorjahres nicht mehr als Fluggesellschaft tätig. Der maltesische Nachfolger Lauda Europe hat keinen Betriebsrat. Nur wenn, ein weiteres Verfahren, das einen Betriebsübergang feststellen soll, zu Gunsten der Kläger ausgeht, würde die Neugründung den Betriebsrat sowie den Kollektivvertrag “erben”. „Die Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils durch das Oberlandesgericht Wien bedeutet, die Betriebsratswahl vom 9. Oktober 2019 war weder anfechtbar noch nichtig“, freut sich Daniel Liebhart, Vorsitzender des vida-Fachbereichs Luftfahrt, über diesen „erneuten Sieg der Gerechtigkeit gegen eine Airline, die österreichisches Recht mit Füßen tritt und deren Belegschaft unter Sozialdumping und anderen Schikanen seitens der Geschäftsführung leidet.“

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