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Ohne Gepäck: Finnair startet Light-Tarif in der Business-Class

So genannte Economy-Light-Tickets sind bei vielen Fluggesellschaften seit einigen Jahren im Verkauf. Finnair führt nun einen so genannten Business-Light-Tarif ein. Dieser ist seit Dienstag buchbar und soll laut Airline ermöglichen, dass sich Passagiere ihre Reise weiter individualisieren können. Dies hat zur Folge, dass Reisenden sowohl in der Business- als auch in der Economy-Class nun drei Tarifvarianten angeboten werden: Light, Classic und Flex. Business Light ist ein völlig neuer Tickettyp, der speziell für Freizeitreisende entwickelt wurde, die günstig reisen und dabei den Komfort der Business Class genießen möchten. Business Light beinhaltet nur Handgepäck. Reservierungsänderungen, Rückerstattungen, Flughafen-Prioritätsdienste, Lounge-Zugang und Internet an Bord sind nicht im Ticketpreis enthalten. Kunden können ihr Erlebnis jederzeit verbessern, indem sie die für sie wichtigsten Reise-Extras auswählen. „Es besteht ein zunehmender Bedarf das Reiseerlebnis zu personalisieren und unsere neuen Ticketarten bieten Möglichkeiten zur Auswahl und Anpassung“, so Ole Orvér, Chief Commercial Officer von Finnair. „Wir möchten unseren Kunden Reisen anbieten, die wie sie aussehen, und wir werden unser Angebot um mehr Auswahl- und Personalisierungsmöglichkeiten erweitern, während wir Dienstleistungen wiedereinführen und uns auf den Hochlauf unseres Betriebs vorbereiten.“

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14 Stunden und 42 Minuten: Korean Air knackt eigenen Rekord

Mit einer Flugdauer von 14 Stunden und 42 Minuten führte Korean Air am 12. Juni 2021 den längsten Flug seit der Gründung im Jahr 1969 durch. Bislang war der längste Flug von Korean Air die Strecke Incheon-Atlanta mit 12.547 Kilometern und einer Flugdauer von 13 Stunden und 50 Minuten. Nach einer Flugstrecke von 13.405 Kilometern und einer Dauer von 14 Stunden und 42 Minuten kam der Frachtflug KE8047, der Incheon am 12. Juni um 21:14 Uhr verließ, in Miami (USA) an. Die zu einer Frachtmaschine umgebaute Boeing 777-300ER hatte auf dem Flug von Incheon nach Miami 25 Tonnen COVID-19 Diagnose-Kits für die Dominikanische Republik geladen. Korean Air fliegt regelmäßig sechsmal pro Woche nach Miami, dem Drehkreuz für Südamerika-Routen. Normalerweise machen die Frachtflugzeuge einen Zwischenstopp in Anchorage, um aufzutanken und Crewmitglieder auszutauschen.

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Croatia Airlines zog 200 Charter-Aufträge an Land

Bereits vor der Corona-Pandemie galt die Fluggesellschaft Croatia Airlines als stark angeschlagen. In Kürze bekommt man unter anderem mit der Ryanair-Tochter Lauda Europe einen preisaggressiven Mitbewerber in Zagreb und Zadar. Das Star-Alliance-Mitglied wird sich im Sommer 2021 auf die wichtigsten touristischen Strecken konzentrieren. Laut Mitteilung von Croatia Airlines wird man die Routen nach Amsterdam, Athen, Brüssel, Dublin, Frankfurt, Kopenhagen, London Heathrow, München, Paris, Rom, Sarajevo, Skopje, Wien und Zürich bedienen. In hoher Frequenz werden Frankfurt am Main und Zürich angeflogen, da die Partner Lufthansa und Swiss hier Drehkreuze unterhalten. Besonders stark positioniert sich der Carrier in Split und Dubrovnik. Von dort aus sollen diverse Ziele in Westeuropa angeflogen werden. Auch konnte Croatia Airlines eigenen Angaben nach in Österreich, Italien, Irland, Skandinavien und Israel Aufträge für rund 200 Charterflüge an Land ziehen. Der Mitbewerber Ryanair brachte eine Klage gegen die finanzielle Unterstützung, der Kroatien aufgrund der Corona-Pandemie gewährt hatte, ein. Croatia Airlines kontert nun und will die Vergünstigungen, die seitens der Flughäfen in Zagreb und Zadar gewährt wurden, überprüfen lassen. Es bahnt sich offensichtlich eine längere juristische Auseinandersetzung an. Kroatien lockt mit reduzierten Flughafengebühren neue Airlines an.

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FlyBosnia will am Sonntag wieder abheben

Die Fluggesellschaft FlyBosnia will ihren Comeback-Flug am 20. Juni 2021 ab Sarajevo durchführen. Allerdings hat man kurzfristig die Planungen verändert, denn statt nach Kuwait-City soll der Relaunch-Flug nach Riyadh durchgeführt werden. Das Unternehmen trennte sich im Vorjahr von der gesamten Flotte, jedoch verfügt man zwischenzeitlich wieder über einen Airbus A320. Dieser soll vorerst zweimal pro Woche zwischen Bosnien-Herzegowina und Saudi-Arabien zum Einsatz kommen. Weitere Strecken sind noch nicht zur Buchung freigegeben worden bzw. der kurzeitig geöffnete Verkauf wurde wieder geschlossen. Auf der Website werden diverse Ziele ab Mostar und Sarajevo beworben, jedoch kann derzeit nur Riyadh gebucht werden.

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Flydubai nimmt Ljubljana-Dubai auf

Die Emirates-Konzernschwester Flydubai hat den Ticketverkauf für die Strecke Dubai-Ljubljana aufgenommen. Der Erstflug soll am 24. September 2021 mit Boeing 737-800 durchgeführt werden, teilte das Unternehmen mit. Flydubai beabsichtigt künftig dreimal pro Woche zwischen den beiden Städten zu fliegen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag durchgeführt werden. Man verfügt über einen Emirates-Codeshare, so dass Umstiege in deren Streckennetz in Dubai möglich sein werden. Auch wird Flydubai ab 30. September 2021 viermal wöchentlich die Stadt Budapest ab den Vereinigten Arabischen Emiraten anfliegen.

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Armenien: Zwangsgrounding bei Fly Armenia Airways

Formell ist Fly Armenia Airways keine Fluggesellschaft mehr, denn die Zivilluftfahrtbehörde Armeniens entzog dem Unternehmen am Montag AOC und Betriebsgenehmigung. Die Maßnahme wird damit begründet, dass sicherheitsrelevante Mängel festgestellt wurden. Die Neugründung sorgte im Feber 2021 für Aufsehen, denn abweichend vom eingereichten Flugplan flog man nicht in die Ukraine, um dort Wartungsarbeiten vornehmen zu lassen, sondern landete im Iran. Eine lokale Fluggesellschaft kündigte bereits dieses Flugzeug als Flottenneuzugang an. Letztlich war die Sache dann offensichtlich zu heiß und auch auf erheblichen Druck der Regierung von Armenien wurde die Maschine zurückgeholt. Die Zivilluftfahrtbehörde leitete ein formelles Ermittlungsverfahren ein und wollte wissen wie es sein kann, dass man so grob vom eingereichten Flugplan abgewichen ist und dann auch noch im Iran gelandet ist. Bislang wurden seitens der offiziellen Stellen noch keine genauen Details publiziert, jedoch ist in der offiziellen Mitteilung, in der der Entzug von AOC und Betriebsgenehmigung verkündet wurde, zu lesen, dass im Zuge der Ermittlungen eklatante Verstöße gefunden wurden. Diese sind sicherheitsrelevant und obendrein kann Fly Armenia Airways mangels alternativem Fluggerät nicht fliegen. Die Behörde betont ausdrücklich, dass das Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem Iran-Ausflug noch nicht abgeschlossen ist.

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Airbus/Boeing: USA und EU wollen Strafzölle aussetzen

Die EU-Kommission und die Vereinigten Staaten von Amerika haben sich darauf geeinigt, dass die gegenseitigen Strafzölle, die aufgrund des Handelsstreits zwischen Airbus und Boeing erlassen wurden, für zumindest fünf Jahre ausgesetzt bleiben sollen. Darauf haben sich Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und U.S.-Präsident Joe Biden in der Nacht von Montag auf Dienstag geeinigt. Die Vereinigten Staaten haben unter der Präsidentschaft von Donald Trump Strafzölle eingeführt und der „Gegenschlag“ Europas hat nicht lange auf sich warten lassen. Bereits kurz nach dem Antritt des Joe Biden wurden diese temporär ausgesetzt. Es wird nun angestrebt, dass der Dauerkonflikt zwischen Airbus und Boeing noch vor dem 11. Juli 2021 bereinigt werden soll. Dazu will man dies für zumindest fünf Jahre „einfrieren“ und somit mehr Zeit für eine endgültige Lösung geben. Jedenfalls sollen die Strafzölle ausgesetzt werden. Betroffen sind auch zahlreiche andere Produkte.

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Frankreich: Streiks an Pariser Flughäfen angekündigt

Zwei Gewerkschaften rufen an den Pariser Flughäfen Charles de Gaulle, Orly und Le Bourget sämtliche Bodenmitarbeiter zum Streich auf. Dieser soll im Zeitraum von 18. bis 20. Juni 2021 durchgeführt werden. Die Gewerkschaften CGT und UNSA SAPAP fordern, dass die Geschäftsleitung die geplanten Änderungen der Arbeitsverträge und der Löhne zurückziehen soll. Auch wirft man vor, dass zumindest 700 ehemaligen Beschäftigten die Austrittsprämien beim freiwilligen Verlassen des Konzerns nicht ausbezahlt wurden. Sofern der Streik nicht kurzfristig abgesagt werden sollte, was besonders in Frankreich und Italien häufig geschieht, ist zwischen 18. Juni und 20. Juni 2021 an den Flughäfen Paris-Orly und Paris-Charles de Gaulle mit Einschränkungen, Streichungen und Verspätungen zu rechnen. Passagiere sollten daher die Entwicklungen im Auge behalten und im Falle des Falles mit ihrer Airline den Status ihrer Buchung abklären. Noch ist nicht abschätzbar wie viele Mitarbeiter sich tatsächlich am Streik beteiligen werden.

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Swiss muss nur noch 550 Kündigungen aussprechen

Der Stellenabbau im Hause der Lufthansa-Tochter fällt geringer aus als erwartet. Statt 780 Entlassungen – wie noch im Mai angekündigt – werden nur noch 550 Menschen das Unternehmen verlassen. Swiss-Mitarbeiter hätten über 770 konstruktive Vorschläge zur Vermeidung bzw. Abmilderung potenzieller Entlassungen eingebracht. Das habe dazu geführt, dass die Anzahl betriebsbedingter Kündigungen um rund einen Drittel von 780 auf 550 reduziert werden konnte. Insgesamt werde Swiss bis Ende des Jahres rund 1.700 Vollzeitstellen abgebaut haben – zwei Drittel davon über freiwillige Maßnahmen und durch natürliche Fluktuation.  „Es tut mir für alle Mitarbeitenden sehr leid, die von einer Kündigung betroffen sind und ich bedauere es außerordentlich, diese einschneidenden Maßnahmen aufgrund der strukturellen Veränderungen in der Luftfahrt ergreifen zu müssen. Wir sind aber überzeugt, dass dies der richtige Weg ist, um den Bankenkredit zurückzahlen zu können und Swiss wieder investitions- und wettbewerbsfähig aufzustellen“, so Swiss-Chef Dieter Vranckx. Flottenverkleinerung von 15 Prozent bestätigt Die Flotte der Lufthansa-Tochter wird wie geplant um 15 Prozent gegenüber 2019 verkleinert. Welche fünf Airbus-Jets auf der Langstrecke (A330 oder A340) ausgeflottet werden und welche zehn Flugzeuge auf der Kurzstrecke nicht mehr zum Einsatz kommen, ist noch nicht entschieden. Des Weiteren prüfe die AUA-Schwester die Anpassung des Streckenportfolios, die Reduktion von Frequenzen sowie die verzögerte Wiederaufnahme von Langstreckenzielen. „Swiss wird zukünftig kleiner sein – aber auch fokussierter, digitaler, effizienter und nachhaltiger“, so Vranckx weiter. Das Gesamtangebot liege noch immer deutlich unter dem von vor der Pandemie und wird im Hochsommer voraussichtlich 50 bis 55 Prozent der Kapazität von 2019 erreichen. 

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Stobart-Air-Pleite: Regierung macht Aer Lingus Druck

Im Nachgang der Pleite von Stobart Air wird Aer Lingus in einem ersten Schritt fünf Routen, die bislang von der gescheiterten Regionalfluggesellschaft im Rahmen eines Wetlease-Vertrags bedient wurden, selbst übernehmen. Für die anderen sieben Strecken gibt es noch keine Lösung. Innerhalb des IAG-Konzerns holt man sich auch ab der nächsten Woche auch Hilfe von der Konzernschwester BA Cityflyer. Diese wird in Kürze zwei Routen mit Embraer-Regionaljets übernehmen. Dabei handelt sich um Verbindungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Irland. Zeitgleich ist Aer Lingus auf der Suche nach neuen Lösungen für die Zubringerflüge. Man führt Gespräche mit diversen ACMI-Anbietern, die über geeignetes Fluggerät verfügen. Es ist aber noch unklar, ob es tatsächlich zu Wiederaufnahmen kommen wird oder ob Aer Lingus die Gelegenheit nutzt und sich aus dem Regionalverkehr verabschiedet. Irlands Verkehrsminister Eamon Ryan will sich jedenfalls sowohl für die Stobart-Air-Mitarbeiter als auch für den Erhalt der regionalen Anbindungen einsetzen. Auch denkt man darüber nach, ob einige Routen als PSO-Strecken ausgeschrieben werden könnten. Bei bestehenden Strecken, für die Aer Lingus bereits Förderungen bekommt, drängt die Regierung auf die Erfüllung des Vertrages, was nötigenfalls zur Folge hat, dass Aer Lingus diese mit eigenem Fluggerät bedienen muss.

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