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Salzburg feiert Comebacks von Hamburg und Istanbul

Der Salzburger Flughafen ist nun wieder mit Istanbul und Hamburg verbunden. Der Airport sieht das Comeback von Turkish Airlines und die Wiederaufnahme durch Eurowings als deutlichen Lichtstreif am Horizont. Dazu Prokurist Christopher Losmann: „Endlich kommen nun nach und nach die Airlines zurück nach Salzburg. Waren es in den letzten Wochen unsere Urlaubsdestinationen, so starten jetzt auch unsere Hub- und Städteverbindungen wieder durch. Seit heute wird Istanbul wieder 10x wöchentlich und Hamburg 4x wöchentlich direkt angeflogen“. Die aktualisierte Einreiseverordnung, die geimpften, genesenen und getesteten Personen aus deutlich mehr Staaten kommend die quarantänefreie Einreise ermöglicht, sieht man am Flughafen Salzburg positiv. Man geht davon aus, dass diese dem Tourismus in Österreich und in der EU „sehr gut tun“ wird. „Die Anpassung der Einreisevorschriften erleichtert es Fluggästen aus Drittländern, wie etwa Saudi-Arabien oder der Türkei, wieder nach Österreich zu kommen und umgekehrt werden Geschäftsreisedestinationen wieder mit Leben gefüllt. Jetzt heißt es für uns volle Fahrt voraus und für die Salzburger und Bayern: bucht Eure Flüge und fliegt ab Salzburg“, so Losmann.

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Italien: Airline-Belegschaft geht in den Streik

Italien-Urlauber sollten beide Augen und Ohren am 6. Juli offenhalten. Denn mehrere Gewerkschaften haben für diesen Tag zu einer 24-stündigen landesweiten Arbeitsniederlegung aufgerufen. Der Ausstand betreffe mehrere Airlines, darunter Air Italy, Ernest, Blue Panorama und Air Dolomiti. Das berichtet unter anderem das Reiseportal „Reisevor9“.

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Linz weiter im Fracht-Aufwind

Als einziger Flughafen Österreichs konnte Linz im „Corona-Jahr 2020“ im Bereich der Luftfahrt signifikant zulegen. Die anderen Airports, auch Wien, waren in diesem Segment stark rückläufig. Im Gegensatz zu Deutschland gab es in der Alpenrepublik keinen „Fracht-Boom“ – ganz im Gegenteil, denn gemeinsam haben die Airports einen starken Rückgang erlitten. Linz ist aber eine Ausnahme, denn der Airport konnte entgegen dem „österreichischen Trend“ um rund 37 Prozent zulegen. Allein seit Anfang März wurden über 40 Charterrotationen abgefertigt und der Boom hält weiter an. Damit konnte Linz Airport Cargo erneut seine Führungsposition an der Spitze der regionalen Frachtflughäfen  Österreichs sowie den 11. Platz innerhalb der gesamten D-A-CH-Region eindrucksvoll  unterstreichen. „Wir sind förmlich aus der Pandemie gewachsen und haben es geschafft mit vollem Einsatz, Flexibilität und einem hohen Maß an Servicequalität, unsere Kunden zu überzeugen und  beinahe Unmögliches möglich zu machen. Damit hat sich Linz Airport Cargo mit seiner zentralen Lage als zuverlässiger Partner gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit erneut erwiesen und international einen Namen gemacht“, zeigt sich Norbert Draskovits,  Geschäftsführer der Flughafen Linz GesmbH erfreut. Frachtflugverbindung mit Turkish Cargo ab Linz Neben der seit Jahren bestehenden regelmäßigen Frachtflugverbindung – mit DHL ExpressAustria von Linz nach Leipzig bzw. Belgrad und Brüssel (5 Verkehrstage pro Woche) – konnte der Linz Airport zu Beginn der Pandemie im April 2020 einen zusätzlichen regulären Frachtcarrier gewinnen. Turkish Cargo fliegt mit einer Boeing B777F und einem Airbus A330F  2x wöchentlich jeweils von Linz nach Istanbul.

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Saudia feiert Comeback in Wien

Nach weit über einem Jahr „Corona-Pause“ ist Saudi Arabian Airlines wieder zurück auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Seit Donnerstag bedient der Carrier wieder die Ziele Riad und Dschidda. Vollständig geimpfte Personen können laut aktueller Verordnung 14 Tage nach der letzten Dosis ohne Quarantäne nach Österreich einreisen. Saudia bietet die beiden Ziele jeweils zweimal pro Woche an. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 zum Einsatz. Riad wird an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient. Dschidda an Dienstagen und Samstagen.

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Gewerkschaft empört über neue Schikanen bei Lauda Europe

Die Gewerkschaft Vida zeigt sich in einer ersten Reaktion empört auf den Verkaufsdruck, den die Stationsleitung der Lauda-Europa-Basis-Wien auf die Flugbegleiter ausübt. Aviation Direct berichtete unter anderem, dass die Mitarbeiter laut einem Rundschreiben rechtfertigen müssen, wenn zwischen zwei Verkaufstransaktionen mehr als 15 Minuten vergehen. „Den Beschäftigten Angst machen, bleibt weiterhin das Motto des Ryanair-Konzerns“, verurteil Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft Vida, diese Methoden. „Die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter kaufen jetzt vor lauter Angst mit ihren Hungerlöhnen Produkte aus dem Bordverkauf. Sonst droht ihnen der Rausschmiss aus dem Unternehmen.“ In dieses Bild passe auch „wie gegossen, dass sich Ryanair mit dem Unternehmen Laudamotion aus Wien zurückgezogen hat, da es einen Betriebsrat und Kollektivvertrag hatte. Das war dem Ryanair-Konzern schon immer ein Dorn im Auge, der die geregelten Arbeitsbedingungen und Mitbestimmungsrechte der Belegschaft in Wien mit der Gründung des Unternehmens Lauda Europe in der Steueroase Malta umgeht“, sagt Liebhart. Der Gewerkschafter ist der Ansicht, dass die Bundesregierung handeln muss. Dazu sagte er unter anderem, dass die neuen Anordnungen bei Ryanair „erneut die Dringlichkeit der Frage auf, wann die zuständigen in der Bundesregierung, Ministerin Gewessler und Staatssekretär Brunner, endlich wie versprochen Regeln gegen das moderne Sklaventum bei Billigairlines zusammenbringen“ zeigen. Weiters erneuert Liebhart die Forderung nach einem Branchen-Kollektivvertrag. Dieser soll – so der Gewerkschafter – „mittelalterliche Arbeitsbedingungen in der Luftfahrt“ verhindern.

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Edelweiss: Kurzstrecken-Angebot auf dem Niveau von 2019

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft bietet eigenen Angaben nach in der Sommer-Hochsaison auf der Kurzstrecke die gleiche Kapazität wie im Sommer 2019 an. Auf der Langstrecke sind sieben Ziele in sechs Ländern im Angebot. Die Kurz- und Mittelstrecke umfasst im Juli und August 2021 insgesamt 48 Destinationen in 17 Staaten. Zu den bestehenden Ferienzielen hat Edelweiss für diesen Sommer sechs neue Destinationen ins Streckennetz aufgenommen. Ab Juli wird Montego Bay in Jamaika und Puerto Plata in der Dominikanischen Republik angeflogen. Ebenfalls ab Juli werden Reykjavik/Keflavik in Island, Preveza/Lefkada und Skiathos in Griechenland sowie Tivat in Montenegro angeflogen. „Wir sehen bei der Schweizer Bevölkerung ein großes Bedürfnis für Ferien im Ausland. Aufgrund der steigenden Nachfrage haben wir uns entschieden, beliebte Ferienziele mehrmals täglich oder mit einem größeren Flugzeug-Typ anzufliegen“, so Patrick Heymann, Chief Commercial Officer von Edelweiss. Die höchsten Buchungszahlen verzeichnet die Swiss-Tochter derzeit in Richtung Heraklion, gefolgt von Ibiza, Palma de Mallorca, Mykonos und Teneriffa. Auf der Langstrecke ist Punta Cana derzeit besonders gefragt.

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Lübeck Air erstmals in Bern gelandet

Dass der Flughafen Bern „ausrücken“ darf, um einen neuen Anbieter auf dem Vorfeld begrüßen zu können, ist zu einem seltenen Ereignis geworden. Am Donnerstag war es so weit: Air Alsie führte im Auftrag von Lübeck Air die erste Rotation Lübeck-Bern-Lübeck durch. Bis voraussichtlich 24. Oktober 2021 wird diese Route zweimal pro Woche angeboten. Während an Donnerstagen nonstop zwischen den beiden Städten geflogen wird, legt man Sonntags einen Zwischenstopp in Stuttgart-Echterdingen ein. Tickets zwischen Bern und der Landeshauptstadt Baden-Württembergs können in beide Richtungen gebucht werden. Am Samstag wird Air Alsie für Lübeck Air die Strecke Salzburg-Lübeck aufnehmen. Diese soll bis voraussichtlich 18. September 2021 einmal pro Woche angeboten werden. Unter anderem Eurotours bietet Radfahr-Pauschalreisen mit Lübeck-Air-Flugsegmenten an. Diese sind beispielsweise über Hofer Reisen buchbar.

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Mai 2021: Leichter Aufwind auf Deutschlands Flughäfen

Die deutschen Flughäfen zählten im Mai 2021 insgesamt 3.254.164 Passagiere. Gegenüber dem Vorkrisenmonat Mai 2019 bedeutet dieser Wert einen Rückgang um 85,5 Prozent. Verglichen mit Mai 2020 hatte man in etwa 2,8 Millionen Reisende mehr. Das Cargo-Aufkommen performt weiterhin mit +24,4 Prozent und 461.288 Tonnen (gegenüber 2019 +11,3 Prozent) fort auf hohem Niveau. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen liegt mit +97,5 Prozent über dem Vorjahr, aber gegenüber 2019 mit -61,0 Prozent deutlich niedriger. 67.011 Starts und Landungen verzeichneten die Flughäfen. Der innerdeutsche Verkehr konnte im direkten Vergleich mit Mai 2020 um 225,8 Prozent zulegen, lag jedoch um 89,5 Prozent unter dem Wert, der im Jahr 2019 erreicht wurde. Die Europaflüge konnten sich um 817,3 Prozent auf 2,29 Millionen Reisende verbessern, doch gegenüber Mai 2019 war dies ein Minus von 84,1 Prozent.  Die Interkont-Nachfrage wächst um +535,9 Prozent auf knapp 500.000 Passagiere. Im Vergleich zum Mai 2019 aber ist dies ein Rückgang um -86 Prozent zurück.

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Nach langer Zeit: Croatia nimmt neue Strecke auf

Das Star-Alliance-Mitglied hat mit der Nonstop-Verbindung zwischen Split und Prag die erste neue Strecke seit dem Beginn der Corona-Pandemie aufgenommen. Diese wird saisonal einmal pro Woche angeboten. Als Fluggerät kommen Maschinen der Typen DHC Dash 8-400 und Airbus A319 zum Einsatz. Vorerst soll diese neue Strecke bis zum 11. September 2021 bedient werden. „Dank der Aufnahme von Nonstop-Flügen zwischen Prag und Split erhalten Touristen aus der Tschechischen Republik einen noch besseren Zugang zum mediterranen Teil Kroatiens sowie zu seinem natürlichen, kulturellen und historischen Erbe“, so Chief Commercial Officer Slaven Žabo.

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Verbraucherzentrale hilft mit kostenloser Flugärger-App

Das Wiederanziehen der Nachfrage im Flugverkehr führt auch dazu, dass Verspätungen, Streichungen und signifikante Änderungen der Flugzeiten wieder stark zunehmen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bietet eine spezielle App, die Reisenden helfen soll, an. Verfügbar ist diese für Android-Smartphones sowie Geräte mit dem iOS-Betriebssystem von Apple. Laut Verbraucherzentrale soll diese schnelle Rechtsauskünfte bei Verspätungen, Streichungen, Änderungen der Flugzeiten, Kofferverlust, aber auch im Pleitefall der Fluggesellschaft geben. Das Tool nennt sich „Flugärger-App“ und ist in den gängigen Stores verfügbar. Die Applikation enthält auch einen Generator für Schreiben an Fluggesellschaften, um beispielsweise Ausgleichsleistungen nach EU-VO 261/2004 einfordern zu können. Bei Nichtantritt von Flügen können auch Musterschreiben für die Rückforderung der Steuern und Gebühren erstellt werden. Einfache Auskünfte können durch das Eintippen der Frage abgerufen werden.

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