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Alitalia/ITA: Italien und EU-Kommission nähern sich an

Die italienische Regierung und die EU-Kommission haben sich in den letzten Tagen hinsichtlich der Zukunft von Alitalia angenähert. Es wurde eine Einigung darüber erzielt, dass das neue Unternehmen ITA keine wirtschaftliche Kontinuität von Alitalia bilden wird. Noch nicht einig ist man sich bezüglich der Markenrechte. Die Regierung Italiens will am Traditionsnamen Alitalia festhalten, jedoch gab es zuletzt auch klare Zeichen dafür, dass man sich den Start unter der Marke ITA vorstellen kann. Die EU-Kommission vertritt die Ansicht, dass ein harter Schnitt erfolgen muss und somit das Brand nicht weiter genutzt werden darf. Allenfalls könne das neue Unternehmen die Rechte im Rahmen einer Versteigerung erwerben. Vertreter der EU-Kommission und Italiens sprachen zuletzt von konstruktiven Verhandlungen, die sich auf der Zielgeraden befinden sollen. Zuletzt war Alitalia erneut nicht in der Lage die Löhne vollständig auszubezahlen. Der Belegschaft erhielt neuerlich nur die Hälfte überwiesen. Dagegen formiert sich zunehmend Widerstand seitens der Gewerkschaften.

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Ab Wien: Wizz Air fliegt Split und Dubrovnik an

Nachdem auch die Quarantäneregeln für Reisende aus Kroatien fallen, kündigt Wizz Air heute ihre Kroatienoffensive an und stellte dabei zwei neue Verbindung vor: Ab Anfang Juli fliegt der Low-Coster nun auch von Wien die Flughäfen der Küstenstädte Split und Dubrovnik an.  Die ersten Flugzeuge starten bereits am 02. Juli nach Split und zwei Tage später nach Dubrovnik, wodurch die neuen Destinationen rechtzeitig zu Beginn der Sommerferien angeflogen werden. „Mit dem Start unserer Kroatienoffensive gibt es für die Österreicherinnen und Österreich nun endlich die Möglichkeit den langersehnten Meerurlaub in zwei der schönsten Küstenstädte Europas nachzuholen. Damit ist klar, dass der Sommer zurück ist. Sei es Split oder Dubrovnik: Der Traumurlaub im Sommer ist somit gesichert“, so Andras Rado, Senior Corporate Communications Manager bei Wizz Air.

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Einreiseregeln für Österreicher: Slowenien lockert teilweise

Die slowenische Regierung rudert zurück und lockert seine Einreisebestimmungen für Österreich. Für Einreisende aus Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und Salzburg gibt es keinerlei Auflagen mehr, gehe aus einer gestern in Kraft getretenen Änderung der Einreiseverordnung hervor. Nun ja, ein kleiner Nachweis muss weiterhin erbracht werden: Den Grenzbeamten muss plausibel dargelegt werden, dass sich der Einreisende zuvor mindestens fünf Tage lang in den genannten Bundesländern aufgehalten hat. Die übrigen Bundesländer stehen unterdessen weiterhin auf der „roten Liste“ des Landes. Für Einreisende gilt damit eine verpflichtende zehntägige Quarantäne nach Einreise, die frühestens nach fünf Tagen durch einen negativen Test beendet werden darf, oder die Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ausnahmen gibt es etwa bei Berufs-Pendlern oder für den Transitverkehr. Ohne Quarantäne oder Test einreisen können zudem geimpfte Personen. Das berichtet der ORF.

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CoV-Lockerungen vorgezogen: Rückreise aus Kroatien wieder auslagenfrei möglich

Es kommt zu weiteren Reiseerleichterungen – und zwar früher als gedacht. Denn wie der ORF berichtet, tritt am Dienstagmitternacht eine Novelle der Einreiseverordnung in Kraft, die besonders Kroatien-Urlaubern zugutekommt. Bei insgesamt fünf Ländern fallen sämtliche Quarantäne-Regelungen. Für Kroatien, Litauen, die Niederlande, Schweden und Zypern gilt den Ministeriumsangaben zufolge dann die „3-G-Regel“ – getestet, genesen oder geimpft. Alle genannten, bisher in der Anlage B1 als „Risikostaaten“ angeführten Länder, wandern aufgrund der Verbesserung der epidemiologischen Lage in die Anlage A der Covid-19-Einreiseverordnung und gelten somit als Staaten „mit geringem Infektionsgeschehen“. „Ich glaube, das wird auch viele Österreicherinnen und Österreicher vor dem langen Wochenende freuen“, zitiert das Gesundheitsministerium Ressortchef Wolfgang Mückstein. Beobachter rechneten erst im Rahmen der am 10. Juni anstehenden CoV-Erleichterungen mit derartigen Schritten.

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Starke Nachfrage: Hohmeister kündigt Langstreckengerät auf der Kurzstrecke an

In den nächsten Wochen könnte Lufthansa rund 50 zusätzliche Maschinen aus dem “Corona-Schlaf” aufwecken, denn die Nachfrage soll laut Vorstandsmitglied Harry Hohmeister derzeit so stark sein, dass gar der Einsatz von Großraumgerät auf typischen Urlaubsstrecken in Betracht gezogen wird. Im Gespräch mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe erklärte Hohmeister, dass die Anzahl der Neubuchungen in den letzten zwei Monaten stabil und deutlich angestiegen sind. „Für Flüge im Juli und August ist die Nachfrage zehn- bis elfmal so hoch wie noch vor vier Wochen”, so der Manager.  Bemerkenswert ist laut Hohmeister auch, dass auf bestimmten Routen die Nachfrage sogar über dem Niveau der Zeit “vor Corona” liegen soll. Daher benötigt man mehr Flugzeuge als ursprünglich gedacht. Das Vorstandsmitglied sagte, dass man derzeit davon ausgeht, dass in den nächsten Wochen zwischen 30 und 50 zusätzliche Jets reaktiviert werden können.  “Wir sind sehr flexibel in unserer Planung und können schnell ausreichend Sitzplätze anbieten. Ausnahmsweise können wir auch mit einem Jumbo auf einer stark nachgefragten Strecke mit 370 Passagieren statt mit einer Kurzstreckenmaschine mit 180 Gästen befördern”, so Hohmeister, der den Einsatz von Langstreckenmaschinen auf touristischen Kurzstrecken in Aussicht stellt.

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Stockholm: Norwegian steht vor neuerlicher Expansion

Die Fluggesellschaft Norwegian beabsichtigt mittels ihrer neuen schwedischen Tochter ab Stockholm-Arlanda insgesamt 33 neue Strecken aufzunehmen. Der bisherige Schweden-Ableger soll in die Insolvenz geschickt werden. Um sich auch in Schweden neu aufstellen zu können, gründete Norwegian eine neue Fluggesellschaft. Diese soll nahtlos an die bestehende Tochter, die nicht fortgeführt wird, anknüpfen. Laut dem Portal “TDN Direkt” steht die Eröffnung von 33 neuen Strecken unmittelbar bevor. Man wird sich primär auf Ziele innerhalb Skandinaviens konzentrieren, aber auch Destinationen wie Berlin-Brandenburg und London anbieten. Das zweite Standbein werden Warmwasserziele in Portugal, Griechenland und Spanien bilden. Mit der Verkündung des Flugplans rechnen lokale Medien in den nächsten Tagen.

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Graz feiert Comeback der Frankfurt-Strecke

Nach längerer Pause ist der Flughafen Graz wieder mit Frankfurt am Main verbunden. Lufthansa bietet seit Montag wieder vier Umläufe pro Woche an. Geplant ist, dass im Juli 2021 die Frequenzen aufgestockt werden sollen. Die Anbindung an das Kranich-Drehkreuz Frankfurt wird derzeit an den Verkehrstagen Montag, Freitag, Samstag und Sonntag angeboten. Neben Frankfurt werden im Liniensektor derzeit auch Wien und Düsseldorf bedient. Mitte Juni ist die Wiederaufnahme von Amsterdam mit KLM geplant und im Laufe des Sommers werden Zürich und München Flüge dazukommen. „Frankfurt war als wichtiger Umsteigeflughafen für viele Geschäfts- und Privatreisende vor der Corona Pandemie die aufkommensstärkste Strecke für den Flughafen Graz“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Wir freuen uns sehr, diese für die steirische Wirtschaft äußerst wichtige Destination wieder in unserem Portfolio anbieten zu können. Über die Drehscheibe Frankfurt ist Graz an 100 Lufthansa Destinationen weltweit angebunden.“

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Umfrage: Nicht jeder Deutsche ist gegen Kurzstreckenflüge

In Deutschland ist die Debatte um Kurzstreckenflüge im Vorfeld der Bundestagswahl neu entflammt. Eine von YouGov im Auftrag der Deutschen Presseagentur durchgeführte Umfrage kommt zum Fazit, dass 24 Prozent der Befragten Kurzstreckenflüge abschaffen möchte. Rund 34 Prozent der Teilnehmer sprachen sich dafür aus, dass kurze Flüge durch zusätzliche Steuern künstlich verteuert werden sollen. Immerhin 26 Prozent lehnen Verteuerung und/oder Abschaffung von Kurzstreckenflügen prinzipiell ab. Die restlichen Teilnehmer hatten zu dem Thema keine Meinung oder waren mit allen drei Auswahlmöglichkeiten nicht einverstanden. Während der Corona-Pandemie wurde es in vielen Staaten ruhig um die Forderung von Klimaschützern, dass Kurzstreckenflüge auf die Schiene verlagert werden sollen. Zwar erhöhten Österreich und Deutschland die Steuern, jedoch folgten bislang keine ernsthaften “Taten”. Auch um die von Leonore Gewessler (Grüne) angekündigten Mindestpreise für Flugtickets, die ihren ursprünglichen Angaben nach seit September 2020 gelten sollten, wurde es ruhig. Die EU-Kommission äußerte sich mit Bedenken.

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Belavia soll Westen mit russischen Zielen kompensieren

Die politischen Verantwortlichen der EU-Staaten haben beschlossen, dass die weißrussische Belavia im Unionsgebiet unerwünscht ist. Der Carrier reagiert darauf und richtet das Streckennetz nun verstärkt in Richtung der Russischen Föderation aus. Auch in andere Staaten der GUS will man neue Strecken aufnehmen. Nikolai Snopkov, stellvertretender Premierminister von Belarus, erklärte in einem Interview, das er dem Staatsfernsehen gab, dass Belavia künftig wesentlich mehr Destinationen in Russland und anderen GUS-Ländern anfliegen wird. Konkret nannte er Sotschi, Krasnodar, Mineralnye Vody, die Region rund um den Baikalsee sowie Altai. Gleichzeitig hob er hervor, dass sich die russischen Ziele optimal für Urlaube von Weißrussen eignen würden. Das Regierungsmitglied ist auch davon überzeugt, dass Belavia den Wegfall der Ziele im Westen vollständig mit Russland und anderen GUS-Destinationen kompensieren kann. Zuletzt wurde bekannt, dass Belavia den Personalstand deutlich reduzieren wird. Hierbei gehen allerdings die Informationen über das Ausmaß des Kahlschlags weit auseinander. Unabhängige Medien berichten, dass rund die Hälfte aller Jobs in Gefahr ist, der Carrier selbst räumt in einem TV-Interview in Russland zwar ein, dass ein Stellenabbau geplant ist, dementiert jedoch das von unabhängigen Medien genannte Ausmaß.

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Deutschland hebt Reisewarnungen für einige Länder auf

Das deutsche Robert-Koch-Institut hat am Sonntag einige Umstufungen in den Risikolisten durchgeführt. Die Länder Bulgarien, Liechtenstein, Monaco, Polen, São Tomé und Príncipe und Ungarn werden nun nicht mehr als Risikogebiete geführt.  Dennoch sehen die Einreisebestimmungen vor, dass Testbefund oder Genesungsnachweis oder der Impfpass bei einer eventuellen Kontrolle vorgewiesen werden müssen. Hinsichtlich Ungarn ist darauf hinzuweisen, dass die Orban-Regierung weiterhin Einreisen zu touristischen Zwecken untersagt. Demnach ist die Aufhebung der deutschen Reisewarnung noch von untergeordneter Bedeutung. Zypern und die Niederlande sowie Arbuba und Curaçao wurden von Hochinzidenz- zu Risikogebieten herabgestuft. Neu auf die Risikoliste geschafft haben es die Dominikanische Republik und die norwegische Provinz Innlandet.

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