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Belavia fliegt künftig nicht mehr nach Wien

Noch am Mittwoch war eine Maschine in VIE gelandet. Doch jetzt legt die weißrussische Fluggesellschaft im Konflikt um die erzwungene Landung einer Passagiermaschine in Minsk die Flüge nach Österreich auf Eis. Auch andere EU-Länder sind davon betroffen. Mehrere europäische Länder sprachen bereits unmittelbar nach dem Ereignis Start- und Landeverbote aus. Das schien die Airline noch wenig zu stören, bis zuletzt flog sie noch Wien-Schwechat an. Das geschah auch rechtens, denn der österreichische Hauptstadt-Flughafen wartete noch die formale Verordnung der EU-Kommission ab. Doch die staatliche Belavia war dem Ministerium dann doch einen Schritt voraus. Am Donnerstag stellte die Airline Belavia selbst die Flüge nach Österreich ein. Auch Frankfurt, Berlin, Hannover und München würden ab sofort nicht mehr angeflogen, so der ORF.  Insgesamt sind sieben Staaten betroffen – neben Österreich noch Deutschland, Polen, Italien, die Niederlande, Spanien und Belgien. Die Flüge sind vorerst bis Ende Oktober ausgesetzt, die Tickets könnten zurückgegeben oder umgetauscht werden. Aus Russland, weiteren Ex-Sowjetrepubliken und der Türkei gibt es hingegen nach wie vor direkte Flugverbindungen in die weißrussische Hauptstadt Minsk.

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Moskau lenkt ein: AUA bekommt doch die Fluggenehmigung

Die russischen Behörden haben der AUA heute die Genehmigung für eine alternative Flugroute von Wien nach Moskau erteilt, die nicht über weißrussischen Luftraum führt. Die AUA kann somit den heute geplanten Flug OS601/602 von Wien nach Moskau und zurück durchführen. Das berichtet unter anderem der ORF. Für die weiteren geplanten Passagierflüge nach Moskau sowie die Frachtflüge nach Nanjing in China sei die Genehmigung für die Alternativroute noch ausständig. Die Lufthansa-Tochter erwartet allerdings auch hier eine positive Rückmeldung der russischen Behörden. „Wichtiges und richtiges Signal“ Als „wichtiges und richtiges Signal“ bewertete Luftfahrtstaatssekretär Magnus Brunner (ÖVP), dass die AUA die Genehmigung für den heutigen Flug nach Moskau erhalten hat. „Es ist im österreichischen und russischen Interesse, dass alle Flüge nach und über Russland problemlos durchgeführt werden“, so Brunner in einer Aussendung.

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Tunisair Cargo: Erste ATR72 in Frachter konvertiert

Die Fluggesellschaft Tunisair wird unter der Marke Tunisair Cargo ins Frachtgeschäft einsteigen. Dazu werden zunächst zwei ATR 72-500, die vormals von Tunisair Express betrieben wurden, in Frachter konvertiert. Den Auftakt macht die TS-LBE, die bis Feber 2020 von Tunisair Express für Passagierflüge genutzt wurde. Das Turbopropflugzeug wurde laut CH-Aviation.com in Frankreich in einen Frachter umgebaut und traf vor einigen Tagen in Tunis ein. Eine baugleiche Maschine befindet sich momentan in der Konvertierung. Tunisair Cargo wird ohne eigenes AOC an den Start gehen. Man greift auf die Dienstleistungen von Tunisair und Tunisair Express zurück. Verkehrsminister Moez Chakchouk kündigte im Feber 2021 an, dass die Cargo-Einheit des Konzerns mit zwei ATR72-500 sowie einem nicht näher bezeichneten Narrowbody an den Start gehen wird. Die Maschinen stammen aus Beständen der Firmengruppe und werden entsprechend umgebaut. Derzeit ist noch nicht entschieden, ob im Jetbereich ein Airbus A320 oder eine Boeing 737-600 konvertiert wird.

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Vilnius: Heston übernimmt zweiten Airbus A320

Das Airline-Startup Heston Airlines konnte zwischenzeitlich den zweiten Airbus A320 übernehmen. Dieser trägt die Registrierung LY-VUT und ist rund 17 Jahre alt. Ursprünglich wurde der Zweistrahler an den Billigflieger Easyjet ausgeliefert. Der Carrier erhielt vor wenigen Tagen AOC und Betriebsgenehmigung seitens der Behörden in Litauen erteilt. Die LY-FJI wurde bereits im April 2021 offiziell übernommen. Ursprünglich wollte das Unternehmen, das ein Joint-Venture des Wartungsbetriebs Heston und des Leasinggebers Genesis ist, mit drei A320 starten. Der Plan mit drei Maschinen dieses Typs zu fliegen ist immer noch aktuell, jedoch wird man zum Zeitpunkt der Betriebsaufnahme zunächst mit der LY-VUT und der LY-FJI beginnen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll ein weiterer A320 in die Flotte aufgenommen. Heston Airlines wird sich auf Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisieren. Die Aufnahme von Linienflügen auf eigene Rechnung ist derzeit nicht geplant.

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Lufthansa prüft Ausbau von „Schlafreihen“

Lufthansa erwägt die so genannte “Sleeper’s Row” auch auf weiteren Strecken einzuführen. Im November des Vorjahres wurde diese probeweise auf der Sao-Paulo-Route getestet. Der Versuch wird fortgeführt. Gleichzeitig evaluiert der Kranich, ob dieses Economy-Class-Produkt auch auf anderen Strecken dauerhaft angeboten wird. Noch ist keine endgültige Entscheidung darüber gefallen, doch gilt es als wahrscheinlich, dass Lufthansa in den nächsten Wochen eine entsprechende Ankündigung machen wird. Der Aufpreis für die “Schlafreihe” wird mindestens 169 Euro betragen. Derzeit kann diese nur auf Flügen von/nach Sao Paulo gebucht werden.

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Eastern Airways flottet ersten E190 ein

Die britische Regionalfluggesellschaft Eastern Airways nahm vor wenigen Tagen die erste Maschine des Typs Embraer 190 in die Flotte auf. Es handelt sich um den derzeit größten Flugzeugtyp, den der Carrier betreibt. Der Neuzugang ist 13,5 Jahre alt und trägt die Registrierung G-CLSN. Laut CH-Aviation.com wurde der Regionaljet zuvor unter anderem von Air Moldova betrieben und wird von Leasinggeber Gecas geleast. Die Flotte von Eastern Airways besteht weiters aus einem Embraer 170, einem E135, zwei E145 sowie 12 Jetstream 31 und zwei ATR72-600.

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Reisepässe: Wien empfiehlt rechtzeitige Terminbuchungen

Die Stadt Wien rechnet damit, dass es kurz vor den Sommerferien zu einem Ansturm auf die 19 Pass-Stellen, die in den Magistratischen Bezirksämtern angesiedelt sind, kommen wird. Nun richtet man einen Appell an die Einwohner und will damit erreichen, dass nur dann ein neuer Reisepass beantragt werden soll, wenn dieser für eine Auslandsreise benötigt wird. Rund 200.000 Pässe laufen in Wien 2021 ab, das stellt die Passservicestellen der Bezirksämter vor eine erhebliche Herausforderung. Um relativ rasch zu seinem Pass zu kommen, sollte man sich somit nicht erst in letzter Minute um einen Termin bemühen. Der Pass sollte auch nur dann vor der Urlaubszeit erneuert werden, wenn dies wegen einer Auslandsreise unbedingt notwendig ist. Für den erwarteten Ansturm wurden jetzt von den Bezirksämtern zahlreiche zusätzliche Termine für die Antragstellung zur Verfügung gestellt. Allein im Juni werden insgesamt knapp 25.000 Termine angeboten. Bis auf Weiteres bieten die Wiener Bezirksämter ein erweitertes Terminangebot an, u.a. mit verlängerten Öffnungszeiten an Dienstagen – hier wurde der Parteienverkehr bis auf Weiteres analog zu den langen Donnerstagen ausgeweitet (8-17:30). Zudem öffnen die Bezirksämter auch an zwei Samstagen im Juni ausschließlich für Antragstellungen zu Reisepässen, und zwar am 12.06. und am 19.06.  jeweils von 8-14 Uhr. Jeder dieser zusätzlichen Termine außerhalb der bisherigen Öffnungszeiten wird im Online-Kalender mit 20 Min. veranschlagt, sodass noch mehr Termine zur Verfügung stehen. Unbedingt zu beachten ist, dass für eine Reisepasserneuerung eine vorherige Terminvereinbarung (online, telefonisch, etc.) erforderlich ist.  Ein Termin für eine Passerneuerung kann überdies nicht für mehrere Personen, sondern nur für

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Norwegian schickt Schweden-Tochter in die Insolvenz

Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Norwegian in Schweden eine zweite Fluggesellschaft gegründet hat. Nun ist auch klar warum, denn der ursprüngliche schwedische Ableger steht vor der Insolvenz. Ein Sprecher bestätigte, dass die Tochter in Schweden Insolvenz anmelden wird. Eine Fortführung ist nicht geplant. Norwegian wird die Aktivitäten nahtlos über den neuen Schweden-Ableger fortführen. Offiziellen Angaben nach soll es dadurch zu keinen Stellenstreichungen kommen. Zwischenzeitlich konnte der Konzern in den in Irland und Norwegen geführten Insolvenzverfahren alle Auflagen erfüllen und am 26. Mai 2021 den Gläubigerschutz verlassen. Den Löwenanteil des dafür benötigten Kapitals konnte Norwegian auf dem Finanzmarkt besorgen. Die Airline wird sich künftig auf Flüge innerhalb Skandinaviens sowie touristische Europa-Strecken fokussieren. Die Langstrecke wird nicht mehr reaktiviert, sondern die entsprechenden Tochtergesellschaften befinden sich mittlerweile in Auflösung.

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Zu viel Gedränge in VIE: Jetzt darf auch stichprobenartig kontrolliert werden

Wie verschiedenste Medien berichtet haben, konnten die Mindestabstände am Pfingstwochenende zumindest phasenweise nicht eingehalten werden. Der Grund: Jeder Passagier muss bei der Einreise getestet, genesen oder geimpft sein – und das auch nachweisen. Bei den Kontrollen kam es dann zu Warteschlangen, wenn mehrere Flugzeuge gleichzeitig landeten. Doch jetzt reagiert das Gesundheitsministerium und ergänzt prompt die gesetzliche Grundlage. Demnach dürfe die zuständige Behörde ab sofort nur stichprobenartig kontrollieren, wenn es zu solchen Menschenansammlungen kommt. Dazu erhalte die Behörde wöchentlich eine aktualisierte Liste mit Nationen, die als Risikoländer eingestuft sind, so der ORF. Derzeit betrifft das etwa Indien. Fluggäste aus Risikoländern müssen nach wie vor vollständig überprüft werden – bei Ländern, die nicht auf der Liste angeführt sind, reichen aber nun Stichprobenkontrollen.

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Airbus stellt die Weichen für eine höhere Produktion

Der Flugzeugbauer bereitet sich weiter auf die Zeit nach der Covid-19-Pandemie vor und hat seine Produktionspläne präzisiert. „Wir gehen weiterhin davon aus, dass sich der Markt für Verkehrsflugzeuge zwischen 2023 und 2025 wieder auf das Niveau von vor Covid-19 erholen wird, angeführt vom Single-Aisle-Segment“, teilte der Konzern mit Schaltzentrale in Toulouse am Donnerstag mit. Entsprechend seien die Zulieferer über die Planungen für die Flugzeugproduktion informiert worden. Für die Fertigung der Mittelstreckenjets der Modellfamilie A320 bedeutet das konkret, dass Airbus von 64 Flugzeugen pro Monat bis zum zweiten Quartal 2023 ausgeht. Zulieferer sollten sich auf ein Szenario von 70 Flugzeugen bis Anfang 2024 und bei einem sich weiter erholenden Markt von bis zu 75 Flugzeugen bis 2025 einstellen. Der Konzern bestätigte 45 Flugzeuge pro Monat bis Ende 2021. Bei der A220-Familie hält Airbus eine monatliche Produktionsrate von 14 Flugzeugen bis zur Mitte des Jahrzehnts für möglich. Bei der A350-Familie liege die durchschnittliche Produktionsrate bei 5 Flugzeugen pro Monat und solle bis Herbst 2022 auf 6 steigen, hieß es weiter. Bei der A330-Familie bleibe die Produktion bei einer durchschnittlichen monatlichen Produktionsrate von zwei Flugzeugen. „Die Botschaft an unsere Zulieferer gibt dem gesamten industriellen System die Möglichkeit, die notwendigen Fähigkeiten zu sichern und bereit zu sein, wenn die Marktbedingungen es erfordern“, betonte Airbus-Chef Guillaume Faury laut Mitteilung. Airbus hatte erst vor wenigen Wochen erklärt, den Bau einer neuen Endmontage-Linie für die A320-Familie wieder aufzunehmen. In dem bisherigen A380-Werk in Toulouse soll ab Ende 2022 auch die Langversion Airbus A321 gefertigt werden. Airbus hatte den

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