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München: Umweltschützer scheitern mit Klage gegen dritte Piste

Umweltschützer sind mit einer Verfassungsbeschwerde in Sachen dritte MUC-Piste abgeblitzt. Das Höchstgericht wies die Klage ab und begründete dies unter anderem damit, dass die klagende Partei nicht alle Unterlagen vorgelegt habe. Das Urteil hat jedoch nur symbolische Bedeutung, da die dritte Piste für München im Vorjahr auf Eis gelegt wurde. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verkündete im September des Vorjahres, dass vor dem Jahr 2028 kein Bau erfolgen wird. Die Corona-Pandemie hat die Nachfrage grundlegend verändert, so dass die Notwendigkeit derzeit als nicht gegeben erscheint. Ob sich daran nach 2028 etwas ändern wird, ist völlig offen. Söder vertritt die Ansicht, dass man sich dann komplett neu mit diesem Projekt befassen muss. Bislang hatten alle Verfassungsbeschwerden, mit denen sich das Höchstgericht befasste, keinen Erfolg. Gegenständliches Verfahren zog sich seit dem Jahr 2015 hin.

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Nach Rom und Barcelona: Eurowings Discover fliegt für Air Dolomiti

Den „offiziellen Erstflug“ hat Eurowings Discover noch nicht durchgeführt. Doch seit einigen Tagen ist man mit zwei Airbus A330 im Auftrag der Konzernschwester Air Dolomiti unterwegs. Wie Aufzeichnungen von Flightradar24 zeigen kommen die Maschinen auf den Strecken nach Rom und Barcelona zum Einsatz. Normalerweise werden diese Routen mit Regionaljets des brasilianischen Herstellers Embraer bedient. Doch temporär fliegt Eurowings Discover ab Frankfurt am Main mit Langstreckengerät für die italienische Lufthansa-Tochter. Das hat durchaus einen Grund, denn dieser interne Auftrag wird auch zur Optimierung der Prozesse genutzt. Für Air Dolomiti fliegen derzeit die Maschinen mit den Registrierungen D-AXGE und D-AXGF. Beide waren zuvor unter der Marke Eurowings bei SunExpress Deutschland im Einsatz. Die zuletzt genannte Airline wurde im Zuge der Coronakrise geschlossen. Der offizielle Erstflug von Eurowings Discover soll am 24. Juli 2021 in Richtung Mombassa durchgeführt werden.

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9H-VUE: Malta Air übernimmt erste B737-Max in eigener Livery

Mit der 9H-VUE hat die Ryanair-Tochter Malta Air die erste Boeing 737 Max 200 übernommen, die in der eigenständigen Livery lackiert ist. Die Maschine trägt die Seriennummer 65876 und wurde am 20. Juli 2021 in den aktiven Liniendienst gestellt. Die Maschine ist im italienischen Bergamo stationiert. Hier unterhält Ryanair einen konzerneigenen Wartungsbetrieb. Am Flughafen Luqa soll eine Boeing 737 Max 200 am 27. Juli 2021 eintreffen. Es wird damit gerechnet, dass der maltesische Carrier eine Flugzeugtaufe durch ein Regierungsmitglied vornehmen lässt. Die Boeing 737 Max 200 ist eine spezielle Billigfliegervariante der Max 8. Neben der Ryanair Group hat sich bislang nur VietJetAir für dieses Modell entschieden. Der irische Konzern setzt die Maschinen zunächst ab Italien und UK ein. In Kürze soll auch die erste Einheit in der Livery von Buzz ausgeliefert werden.

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Easyjet baut neuen Hangar in Berlin

Der Billigflieger Easyjet wird auf dem Areal des Flughafens Berlin-Brandenburg einen neuen Wartungshangar errichten. Dieser soll bis August 2023 fertiggestellt werden. Im Anschluss werden hier Maschinen des A320-Reihe betreut. Die Kosten des Projekts wurden in einer offiziellen Erklärung mit etwa 20 Millionen Euro beziffert. Die Bauantragsunterlagen wurden eingereicht und sind zurzeit in der Genehmigungsphase. Das Investitionsprojekt am BER wird der erste Hangar Easyjets außerhalb Großbritanniens überhaupt. In diesem wird das Unternehmen umfangreichere Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten im Rahmen der Light Base Maintenance durchführen. Die Hangarhalle soll Platz für Arbeiten an vier Flugzeugen gleichzeitig bis zu einer Größe des Airbus A321 bieten. „Nach 17 Jahren des beständigen Engagements bleiben wir als Heimatairline der Hauptstadtregion weiter verbunden. Die Investition in unseren ersten kontinentaleuropäischen Hangar unterstreicht die strategische Bedeutung unserer Basis für das Easyjet-Netzwerk und die enge Zusammenarbeit mit der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg. Nachdem wir im Jahr 2020 bereits unsere Wartungsstation eröffnet haben, ist der Bau des Hangars nun der logische nächste Schritt und ein Zeichen der Zukunftsfähigkeit unseres Standorts am BER“, so Deutschland-Chef Stephan Erler. Bereits im Sommer 2020 hatte Easyjet die erste Wartungsstation für Line Maintenance außerhalb Großbritanniens am BER eröffnet. Im Rahmen der Line Maintenance werden im laufenden Betrieb und direkt auf dem Vorfeld Arbeiten an den Flugzeugen durchgeführt. „Die Entscheidung von Easyjet für eine Großinvestition am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der BER ein attraktiver Standort für starke internationale Marken der Luftverkehrswirtschaft ist. Auch für die Region ist die Wahl ein deutliches Signal, denn

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Iberia führt neue Gepäck-Optionen ein

Das IAG-Konzernmitglied Iberia führt zwei neue Gepäck-Optionen, die Passagiere kostenpflichtig dazu buchen können, ein. Bislang hatte der Carrier in der Economy-Class nur jeweils 23 Kilogramm pro Stück im Angebot. Das ändert sich nun, denn nun können auch Koffer zu 15 Kilogramm und 32 Kilogramm dazu gebucht werden. Die Mitnahme von Aufgabegepäck ist in der Economy-Class auf den meisten Strecken kostenpflichtig. Gleichzeitig ändert Iberia das Abrechnungssystem für Übergepäck. Künftig fällt keine Pauschale mehr an, sondern es wird nach tatsächlichem Gewicht pro angefangenem Kilogramm zur Kasse gebeten. Die Kosten für die Beförderung von Koffern sind dynamisch und können sich je nach gebuchter Strecke unterscheiden. Laut Iberia sind die Mindestpreise wie folgt: 13 Euro für ein 15-Kilogramm-Gepäckstück, 18 Euro für 23 Kilogramm und 35 Euro für 32 Kilogramm. Übergepäck wird künftig 12 Euro pro Kilogramm kosten. Bislang gab es eine Pauschale von 60 Euro.

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Griechenland: So läuft eine Fahrt auf der Fähre ab

Für Griechenland-Urlauber ist es schon zur Routine geworden: das Ausfüllen des sogenannten PLF-Formulars. Nach dem Abscannen im Zuge der Einreise war das elektronische Dokument schon nicht mehr der Rede wert. Doch aufgepasst: Aufgrund der steigenden CoV-Zahlen gelten seit 5. Juli verschärfte Regeln auch auf Fähren.  Auch dieses Jahr zieht es viele Touristen nach Athen. Die historische Hauptstadt hat auch einiges zu bieten. Doch in den Sommermonaten kann ein Besuch der Akropolis zu einem schwitzigen Erlebnis werden. Die umliegenden Inseln eignen sich dabei besonders gut für eine Abkühlung.  Doch bevor der Badespaß beginnen kann, muss zunächst den Vorgaben des Gesundheitsamtes entsprochen werden. Diese schreiben seit wenigen Wochen bei Fahrtantritt strengere Regeln vor. So muss ein negativer Coronatest (PCR- oder Antigen-Schnelltest) vorgelegt werden, alternativ ein Nachweis über Impfung oder Genesung. Außerdem muss bei der Nutzung der Fähre eine Selbsterklärung ausgefüllt werden. Wie schaut es in Wirklichkeit aus – Halten sich die Griechen an die eigenen Regeln? Diese Selbsterklärung wurde auch auf den zwei unabhängig voneinander durchgeführten Fahrten brav ausgeteilt. Das war es aber auch schon, auf eine Kontrolle des fertig ausgefüllten Formulars wurde verzichtet. Auch war ein negativer Testnachweis nicht zwingend erforderlich, der Mitarbeiter war auch mit dem bei der Einreise benötigten PLF-Formular zufrieden. Trotzdem: Auch wenn das Transportunternehmen die Umsetzung der neuen Regeln eher auf die leichte Schulter genommen hat, darf nicht daraus geschlossen werden, dass auf Fähren gar keine Regeln gelten. So muss auf jeder Plattform die Maske getragen werden, sowohl am Sitzplatz als auch am Deck. Reisende, die alle vorgeschriebenen Dokumente

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Sponsoring: Katar weist den DFB in die Schranken

Die Kranich-Airline möchte das DFB-Team nicht mehr kostenlos chauffieren und erwägt eine vorzeitige Vertragsauflösung: Dieses Gerücht machte schon vor wenigen Tagen die Runde. Daraufhin habe der Deutsche Fußballbund ein Auge auf Qatar Airways geworfen. Bislang hüllten sich die beteiligten Parteien in Schweigen – bis jetzt.  Allerdings meldet sich nicht der Golf-Carrier selbst zu Wort, sondern die Botschaft des Emirats in Berlin. „Entgegen der Presseberichterstattung hat es zu keinem Zeitpunkt Verhandlungen oder Gespräche zwischen Qatar Airways und dem DFB über ein Sponsoring oder sonstige Förderungen gegeben“, wird Botschafter Abdulla Mohammed Al-Thani von der Sportschau zitiert. Das Interesse an einem Deal sei vielmehr einseitig gewesen, so der Botschafter des WM-Gastgebers von 2022: „Qatar Airways wurde zwar von Seiten des DFB mit einem derartigen Begehren kontaktiert, dies blieb aber bis zum heutigen Tag unbeantwortet.“ Qatar Airways ziehe es derzeit nicht in Betracht, entsprechende Verhandlungen aufzunehmen, so der Botschafter weiter. Damit stellt er den Verband öffentlich an den Pranger. Ohnehin hagelte es von allen Seiten Kritik für das Sponsoring. Ein Deal mit dem Unternehmen eines Staates, in dem etwa Homosexulität unter Strafe stehe, sei nicht mit den Werten eines Verbandes vereinbar, die der DFB proklamiere.

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Austrian Airlines stockt Pristina auf

Austrian Airlines hat die Frequenz auf der Pristina-Strecke aufgestockt. Ab sofort bietet der Carrier bis zu drei tägliche Umläufe zwischen Wien und der Hauptstadt des Kosovo an. Man verzeichne eine hohe Nachfrage, so das Unternehmen in einer Aussendung. „Mit unserem dichten Flugplan nach Südosteuropa stärken wir die Position unseres Drehkreuzes Wien für internationale Anbindung“, betont Vertriebsvorstand Michael Trestl. In den Monaten Juli und August fliegt Austrian ab sofort an bis zu drei Tagen pro Woche dreimal täglich nach Pristina. Die Flüge aus Wien starten dabei jeweils vormittags (10:00 Uhr Lokalzeit), mittags (12:35 Uhr Lokalzeit) und nachts (22:55 Uhr Lokalzeit).

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Thailand schränkt Inlandsflüge massiv ein

Aufgrund steigender Coronazahlen schränkt Thailand den Flugverkehr im Inland ein. Flüge zwischen Regionen, die sich auf der dunkelroten Liste befinden, sind ab 21. Juli 2021 untersagt. Dies geht aus einer Anordnung der Zivilluftfahrtbehörde hervor. Laut Notam sind nachstehende Regionen bzw. Provinzen betroffen: Bangkok, Nonthaburi, Pathum Thani, Nakhon Pathom, Samut Prakan, Samut Sakhon, Chonburi, Ayutthaya, Chachoengsao, Narathiwat, Pattani, Yala und Songkhla. Der Bann wurde für vorerst 14 Tage ausgesprochen und betrifft vorerst nur Passagierflüge im Inland. Jene Verbindungen, die noch durchgeführt werden dürfen, unterliegen dann einer Kapazitätsbeschränkung. Die Airlines dürfen maximal 50 Prozent der Sitze besetzen. Zusammensitzen dürfen dann nur noch Passagiere, die gemeinsam reisen. Alle noch von inländischen Fluggesellschaften durchgeführten Flüge wurden angeordnet, um sicherzustellen, dass die Flüge die Passagierkapazität von 50 % nicht überschreiten. In der Verfügung wurde jedoch festgehalten, dass gemeinsam reisende Passagiere zusammensitzen dürfen.

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Island: Testpflicht auch für Geimpfte und Genesene

Ab 26. Juli 2021 verschärft Island die Einreisebestimmungen. Auch Geimpfte und Genesene müssen dann einen negativen Coronatest vorlegen. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden ab Abstrichnahme sein. Anerkannt werden sowohl PCR- als auch Antigenbefunde. Die nunmehr angekündigte Verschärfung kommt recht rasch, denn erst am 1. Juli 2021 hatte Island die Testpflicht für Geimpfte und Genesene aufgehoben. Nun führt man diese wieder ein, jedoch müssen diese keine weiteren Testungen nach der Einreise vornehmen. Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, dürfen nach Island nur unter Vorlage eines negativen PCR-Befunds, der nicht älter als 72 Stunden ist, einreisen. Weiters muss im Zuge der Einreise eine weitere Testung absolviert werden. Anschließend ist eine fünftägige Quarantäne einzuhalten. Diese kann dann mit einem weiteren PCR-Test beendet werden. Andernfalls dauert die Absonderung deutlich länger.

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