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Niederösterreich startet kostenlose PCR-Tests

Nach Wien startet auch Niederösterreich in Kooperation mit Lead Horizon und der Rewe Group kostenlose PCR-Gurgeltests. Zunächst führt man in Zwettl ein Pilotprojekt durch, bei dem 1.500 Personen teilnehmen können. Laut der Tageszeitung Kurier ist der Startschuss für den Versuch in Zwettl bereits am Dienstag. Genau wie in Wien werden die Kits in Filialen von Bipa ausgegeben. Die Rückgabe kann in fast allen Geschäften der Rewe Group (Merkur, Bipa, Billa, Billa Plus, Penny, etc.) sowie an Tankstellen mit „Merkur Inside“ oder „Billa-Shop“ in Einwurfboxen erfolgen. Das Ergebnis soll bei Abgabe vor 9 Uhr 00 binnen 24 Stunden per E-Mail übermittelt werden. Das auswertende Labor Lifebrain setzt dabei die RT-PCR-Technologie ein. Die Befunde sind auf Deutsch und Englisch verfügbar. Niederösterreich plant in naher Zukunft diese PCR-Kits im ganzen Bundesland anzubieten. Vorerst testet man aber in Zwettl die Abläufe. Einen genauen Zeitpunkt für die Ausdehnung auf ganz Niederösterreich gibt es noch nicht. Sobald auf das ganze Gebiet ausgedehnt ist, wird man auch in den Bipa- und Billa-Filialen am Flughafen Wien Schwechat und möglicherweise auch in der Tankstelle Einwurfboxen vorfinden. Derzeit ist das aber noch Zukunftsmusik. Dennoch können ankommende Passagiere bereits jetzt in den Genuss eines kostenfreien PCR-Testkits kommen. Dieses kann an der Kasse des Bipa-Geschäfts in der Ankunftszone des Terminals 3 abgeholt werden. Laut einem Sprecher der Rewe Gruppe muss die Rückgabe aber in Wien in eine Einwurfbox in Geschäften der Rewe Group oder in Tankstellen der Marken BP (mit „Merkur Inside), Shell (mit „Billa“) oder Jet (mit „Billa“) erfolgen. Nähere Informationen

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Impfen in den USA während dem Stopover? Aer Lingus warnt Crews

In den Vereinigten Staaten sind Corona-Impfungen sehr niederschwellig und werden beispielsweise auch in Supermärkten oder sogar an Tankstellen verabreicht. Für fliegendes Personal, das in vielen europäischen Ländern noch gar nicht an der Reihe ist, wäre es verlockend diese während einem beruflich bedingten Aufenthalt in den USA zu bekommen. Aer Lingus warnt davor in einem Rundschreiben. In manchen U.S.-Staaten werden sogar Geldprämien bezahlt, wenn man sich impfen lässt. Viel wird nicht hinterfragt, denn so ziemlich jeder, der in einer Impfstelle aufkreuzt, bekommt auch ein Vakzin gespritzt. Demnach wäre es für Crews, die umlaufbedingt in den Vereinigten Staaten übernachten müssen, eine Kleinigkeit sich schnell und unkompliziert impfen zu lassen. Dies ist weitgehend problemlos möglich. Allerdings warnt Aer Lingus in einem internen Rundschreibend davor. Auf keinen Fall sollte man sich während dienstlich bedingten Stopovers in den USA impfen lassen. Die Crews werden sogar deutlich darauf hingewiesen, dass ihnen die Impfung in den USA während ihrer dienstlichen Aufenthalte ausdrücklich untersagt ist. Der Grund hierfür ist eher simpel: Nach Impfungen dürfen Piloten und Flugbegleiter 48 Stunden lang nicht fliegen. Diese Vorschrift, die international weitgehend einheitlich ist, dient der Sicherheit, um eben nicht wegen Nebenwirkungen in schwierige Situationen zu kommen. Die Aufenthalte während der so genannten Stopovers sind im Regelfall aber kürzer als 48 Stunden. So könnte es dazu kommen, dass ein Flug gar nicht durchgeführt werden kann, weil Crewmitglieder eben wegen der Impfung nicht fliegen dürfen. Das Verschweigen wäre ein schwerer Verstoß gegen die Flugsicherung und zieht im allermildesten Fall zumindest eine Abmahnung nach sich.

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Smartlynx Malta flottet drei A330-300 ein

Die Fluggesellschaft SmartLynx Airlines Malta entwickelt sich weiter zum Frachtspezialisten innerhalb der Firmengruppe. Der Carrier gab bekannt, dass ab Ende Juni 2021 drei Airbus A330-300 zur Flotte stoßen werden. Dabei handelt es sich um ehemalige Passagiermaschinen, die zu so genannten Preightern „umgebaut“ wurden. Eine vollständige Konvertierung ist – zumindest momentan – nicht vorgesehen. Die Flotte von Smartlynx Malta besteht derzeit aus je einem A320 und einem A321. In Kürze sollen zwei A321-200P2F (Frachter) hinzukommen. Diese Maschinen werden für den Logistikkonzern DHL eingesetzt. „Wir wissen, dass der Langstreckenfrachtmarkt irgendwann wieder auf das Niveau vor COVID zurückkehren wird. Daher plant SmartLynx Airlines, das Airbus A330-Flugzeug zu diesem Zeitpunkt wieder für Langstrecken-Passagierflüge einzusetzen. Wir glauben, dass unsere kostengünstige Struktur und hohe Effizienz es uns ermöglichen werden, Wettbewerb für Marktveteranen zu schaffen“, so Firmenchef Zygimantas Surintas.

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Alltours verzeichnet steigende Nachfrage

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours hält ab sofort die Reisebüros wieder zu den üblichen Geschäftszeiten offen. Gleichzeitig verspürt man eine hohe Nachfrage für den Sommer 2021, teilte das Unternehmen mit. „Nach so langer Zeit freuen wir uns, unseren Kunden endlich wieder persönlich mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können“, so Nils Jenssen, Geschäftsführer der Alltours Reisecenter GmbH. Nachdem immer mehr Menschen geimpft werden und zunehmend Reisewarnungen fallen, steigt bei Alltours die Nachfrage für den Sommer deutlich an. Hierzu haben nicht zuletzt die niedrigen Inzidenzen in den beliebten spanischen Reisezielen Mallorca und Kanarische Inseln beigetragen. Mallorca ist das gefragteste Reiseziel bei Alltours. Dort haben viele Hotels wieder geöffnet und nahezu täglich kommen weitere hinzu. Auf der Baleareninsel liegt die Inzidenz im Mai unter 30, so dass dort ein entspannter Urlaub möglich ist. Für die Kanarischen Inseln hat die Bundesregierung die Reisewarnung am Sonntag aufgehoben, da die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 50 liegt. Griechenland hat am vergangenen Freitag die Saison eröffnet. Hier liegt die 7-Tage-Inzidenz noch über 100. Die Entwicklung ist jedoch seit vier Wochen positiv und lässt auf eine erfolgreiche Sommersaison hoffen. „Für viele Menschen ist Urlaub in diesem Jahr ein echtes Bedürfnis, um sich von dem Stress in der Pandemie und im Lockdown zu erholen. Griechenland bietet mit seinem authentischen Tourismus, der Gastfreundschaft, den vielen Inseln und kulturellen Höhepunkten ein Angebot, das genau in die Zeit passt“, wirbt der griechische Tourismusminister Harry Theoharis für sein Land.

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Langstrecke: Minsk will Fünfte-Freiheit-Flüge anlocken

Die weißrussische Regierung will den Flughafen Minsk für Zwischenstopps und damit Flüge auf Basis der fünften Freiheit attraktiv machen. Dazu befindet man sich unter anderem mit Azal Azerbaijan Airlines in Verhandlungen. Der stellvertretende Verkehrsminister, Alexey Lyakhnovich, bestätigte entsprechende Verhandlungen. Ziel ist es, dass auf dem Weg von Baku nach New York ein Zwischenstopp in Minsk eingelegt wird. So würde Weißrussland zu Flügen in die Vereinigten Staaten kommen. Das Regierungsmitglied erklärte regionalen Medien, dass die Gespräche weit vorangeschritten sind und „eine echte Chance haben Realität zu werden“. Weiters betonte der Minister, dass man auch mit Airlines aus Katar und Usbekistan in Verhandlungen über Flüge im Rahmen der Fünften Freiheit ist. Man beabsichtigt über diese zu weiteren Langstreckenzielen zu kommen, denn der staatliche Anbieter Belavia betreibt keine Long-Haul-Flüge. Die einzige Boeing 767-300 wird laut CH-Aviation.com ausschließlich für Reisen der Regierung verwendet.

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Italien will drei Milliarden Euro in ITA investieren

Noch konnten die italienische Regierung und die EU-Kommission in Sachen Ita/Alitalia keine Lösung finden, doch laut Corriere della Sera will Italien die Neugründung mit 1,6 Milliarden Euro Startkapital ausstatten. Weitere 1,4 Milliarden Euro sollen für die Anschaffung neuer Flugzeuge beigesteuert werden. Unter dem Strich plant also die Regierung etwa drei Milliarden Euro zu investieren. Noch hängt der Start der Ita in der Luft, denn man will die Marke Alitalia nutzen. Die EU-Kommission besteht aber auf einen klaren Schnitt. Zuletzt wurde auch bekannt, dass Alitalia nochmals 100 Millionen Euro vom Staat bekommen soll. Die Mittel sollen dafür verwendet werden den Flugbetrieb aufrecht erhalten zu können und die ausständigen Löhne an die Belegschaft überweisen zu können.

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Trotz Milliardenverlust: Ryanair erwartet Erholung

Das letzte Jahr endete für den irischen Low-Coster mit einem Rekord-Verlust. Dieses Jahr soll sich das Blatt wieder wenden: Ryanair sieht die Luftfahrtbranche wieder auf der Überholspur. Unter dem Bruchstrich stand für die zwölf Monate bis Ende März ein Minus von gut einer Milliarde Euro, nach einem Gewinn von 649 Millionen Euro ein Jahr davor, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Rechnet man eine Sonderbelastung wegen letztlich wertloser Treibstoffpreis-Sicherungsgeschäfte heraus, lag das Minus bei 815 Millionen Euro – und damit innerhalb der jüngst verbesserten Prognose der Konzernführung. Die irische Fluggesellschaft bekräftigte am Montag ihre Prognose, dass die Passagierzahlen für das laufende Geschäftsjahr am unteren Ende einer Spanne von 80 bis 120 Millionen liegen würden. Im Quartal von April bis Juni wurden 5 bis 6 Millionen Fluggäste erwartet. Im Geschäftsjahr bis Ende März beförderte das Unternehmen 27,5 Millionen Passagiere Doch kein Grund zur Sorge: Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März 2022 glaubt das Management um Ryanair-Chef Michael O’Leary an ein Ergebnis nahe der Gewinnschwelle. Im Großen und Ganzen stützt sich der Konzern auf die globalen Impfkampagnen und fallende Reisebeschränlungen.

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Urteil: Buchungsportale müssen Endpreise anzeigen

Viele Reisende kennen das Problem: So genannte Buchungsplattformen werben mit Ticketpreisen, die zum Teil deutlich unter jenen auf den Homepages der Airlines liegen und im letzten Buchungsschritt werden Gebühren aufgeschlagen oder aber der Preis gilt nur, wenn eine äußerst wenig verbreitete Kreditkarte genutzt wird. Die Verbraucherzentrale Bundesverband klagte in diesem Zusammenhang gegen Billigflug.de und obsiegte vor dem Landgericht Leipzig. Hintergrund ist, dass der anfangs angezeigte Preis nur dann gilt, wenn mit einer von der Advanzia Bank herausgegebenen „Billigflug.de Mastercard“ bezahlt wird. Andernfalls erhöhte sich der Preis um bis zu 30 Prozent. Das Gericht sieht einen Verstoß gegen die entsprechende EU-Verordnung, denn diese sieht vor, dass der Endpreis bereits im ersten Buchungsschritt angezeigt werden muss. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da der Beklagten das Rechtsmittel der Berufung zusteht.

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Tuifly Nordic flottet Langstrecken-Jets aus

Die skandinavische Tuifly Nordic hat ihre letzte Maschine des Typs Boeing 767-300 ausgeflottet. Die Maschine wurde an die Konzernschwester Tui Airways übergeben. Die SE-RFR wurde seit dem Beginn der Corona-Pandemie nicht unter Tuifly Nordic Flugnummern betrieben und war in Arlanda abgestellt. Laut CH-Aviation.com wurde die 22,2 Jahre alte Maschine bereits vor einiger Zeit nach UK überstellt und kam gelegentlich im Wetlease für Tui Airways zum Einsatz. Die betroffene Boeing 767-300 wurde Anfang Mai auf G-OBYK umregistriert und soll nun für die UK-Airline zum Einsatz kommen. Auch die SE-RNC wurde an die Konzernschwester übergeben und trägt nun die Registrierung G-ONYK. Somit verfügt Tuifly Nordic über kein Langstreckengerät mehr. Die Flotte besteht aus drei Boeing 737-800 und zwei Boeing 737 Max 8.

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FAA gibt grünes Licht für B737-Max-Nachbesserung

Die U.S.-amerikanische Luftfahrtbehörde gab grünes Licht für die von Boeing vorgeschlagenen Nachbesserungen am Maschinentyp B737-Max. Es handelt sich um das vor einigen Wochen festgestellte Elektrikproblem. Dieses soll rasch behoben werden können. An die betroffenen Fluggesellschaften übermittelte der Hersteller bereits zwei Anweisungen. Der überwiegende Teil der Maschinen befindet sich aber noch auf dem Hof von Boeing und muss daher vor Auslieferung nachgebessert werden. Somit wäre dieses Problem gelöst, doch ein neues Problem ist aufgetreten. Als Folge des Sriwijaya-Air-Absturzes ordnete die FAA eine Inspektion sämtlicher Classic-Modelle an. Dabei handelt es sich konkret um die Reihen Boeing 737-300, -500 und 500. In den Vereinigten Staaten sind diese nicht mehr sonderlich häufig anzutreffen, jedoch in anderen Teilen der Welt das Rückgrat vieler Flotten. Aus der Lufttüchtigkeitsanweisung der FAA geht hervor, dass ein Fehler einer Steuerungsleitung der Klappen vermutet wird. Ob dies auch wirklich die Unfallursache war, ist völlig unklar. Die Behörde verlangt dennoch, dass die eingangs genannten Modelle außertourlich überprüft werden müssen. Safety first.

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