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Schwerin-Parchim: Zukunft hängt noch immer in der Luft

Der Flughafen Schwerin-Parchim sollte zu einem Cargo-Drehkreuz und einer Drehschreibe für chinesische Touristen werden. Das Projekt war nicht von Erfolg gekrönt und endete letztlich in der Insolvenz. Noch immer konnte das Verfahren nicht abgeschlossen werden. Bislang kamen das Grundstück und die Gebäude noch nicht unter den Hammer. Laut lokalen Medienberichten soll Masseverwalterin Bettina Schmudde noch immer mit mehreren Investoren verhandeln. Das Gericht müsse den Ausgang des Verfahrens abwarten. Der Airport kann derzeit sogar kleine Einnahmen erzielen, denn auf einem Teil des Areals sind Kraftfahrzeuge eines großen Herstellers abgestellt und warten auf bessere Zeiten. Weiters wird unter anderem die Runway als Automobil-Teststrecke genutzt. Für beide Zwecke stellt die Masseverwalterin im Namen der Insolvenzmasse Mieten in Rechnung.

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Heringsdorf: Airlines sagen Usedom-Flüge ab

Der kleine Flughafen Heringsdorf steht vor einem schwierigen Sommer, denn unter anderem Luxair und Eurowings werden die Präsenz deutlich reduzieren und haben teilweise bereits ganze Routen gestrichen. Hintergrund ist laut „Ostsee-Zeitung“, dass noch immer unklar ist, ob und wann die Hotels auf Usedom öffnen dürfen. Luxair beschränkt die Streichungen vorerst auf den Mai 2021. Eurowings hat offenbar keine großen Hoffnungen mehr und wird ab Stuttgart und Düsseldorf in der gesamten Sommersaison 2021 nicht nach Heringsdorf fliegen. Laut dem Medienbericht ist die Entscheidung bei der Lufthansa-Tochter final. Die Auswirkungen auf den regionalen Tourismus und den Airport könnten heftig sein. Im Vorjahr zählte man nur 6.000 Passagiere. Die Politik sei nun gefordert „zu retten, was noch zu retten ist“. Andernfalls drohe ein faktischer Totalausfall auf Usedom. Im Boomjahr 2019 hatte Heringsdorf 21.000 Passagiere in der Sommersaison.

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Rhein-Neckar-Air ist wieder in der Luft

Die Hausmarke des Flughafens Mannheim, Rhein-Neckar Air, ist seit Samstag wieder in der Luft. MHS Aviation führte nach langer Pause wieder Sylt-Flüge mit Dornier 328 durch. RNA ist eine so genannte virtuelle Fluggesellschaft. Fast achte Monate lang konnte MHS Aviation keine Rhein-Neckar-Air-Flüge durchführen. Hintergrund ist die aufgrund der Corona-Pandemie niedrige Nachfrage. Unter dieser Marke werden ab Mannheim unter anderem Hamburg, Berlin und Sylt angeboten. Die zuletzt genannte Destination ist auch ab Kassel-Calden im Angebot. Am Samstag war es dann soweit: Eine Dornier 328 flog von Mannheim nach Sylt. Damit gibt es am kleinen Airport wieder regelmäßige Linienflüge. Zu dieser Destination sind drei Umläufe pro Woche geplant. Ab Kassel-Calden soll zweimal wöchentlich geflogen werden. RNA beabsichtigt auch die anderen Ziele im Streckennetz wiederaufzunehmen.

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Wien: Architekt der Piers Ost und West verstorben

Die Flughafen Wien AG trauert um den Architekten der Terminalbereiche Pier Ost und West. Franz Fehringer war von 1980 bis 2000 mit dem Ausbau des Airports architektonisch befasst. Die markanten Piers prägen bis heute das Erscheinungsbild des Wiener Flughafens. Derzeit sind die Terminals 1, 1A und 2 aufgrund der Corona-Pandemie temporär geschlossen. Der gesamte Passagierflugverkehr wird über das Terminal 3 abgewickelt. Die Piers Ost und West werden aus diesem Grund momentan nicht genutzt. Die Vorstände der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner, sprechen seiner Familie und Angehörigen ihr tiefstes Mitgefühl und herzliches Beileid aus.

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Reisebranche vor Pleitewelle? Auffällig wenige Insolvenzen

Im ersten Quartal des laufenden Jahres gab es in Österreich auffällig wenige Firmenpleiten. Laut Dun & Bradstreet meldeten 325 Unternehmen Insolvenz an. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang um 41 Prozent. Die Wirtschaftsauskunftei führt dies jedoch nicht auf eine gute Wirtschaftslage zurück. Ganz im Gegenteil: Dun & Bradstreet ist der Ansicht, dass nur aufgrund von Zuschüssen und staatlichen Hilfen viele Unternehmen noch nicht den Gang zum Konkursrichter antreten mussten. Auch sind die Regeln für die Insolvenzanmeldung derzeit stark aufgeweicht, so dass die 60-Tage-Frist defacto ohne Konsequenzen nicht zur Anwendung kommt. „Doch viele Konkurse wurden dadurch nur in die Zukunft verschoben, aber keinesfalls aufgehoben. Dies betrifft insbesondere die «Zombie»-Unternehmen, die bei einem normalen Geschäftsverlauf eigentlich bereits hätten aufgeben müssen, nun aber durch Zuschüsse und Sonderregelungen weiterhin künstlich am Leben erhalten werden. In absoluten Zahlen gab es gemäss der Analyse von Dun & Bradstreet die meisten Insolvenzen in Wien (145 Fälle), gefolgt von Niederösterreich (53 Fälle), der Steiermark (37 Fälle) und Oberösterreich (33 Fälle)“, so Dun & Bradstreet. Auffällig wenige Pleiten in der Reisebranche Die touristisch relevanten Bereiche „Gastronomie und Hotellerie“ sowie „Transport und Reisen“ hatten im ersten Quartal 2021 deutlich weniger Insolvenzen. Die genannten Branchen sind von der Corona-Pandemie besonders stark gebeutelt worden, da die Geschäftsgrundlage fast vollständig weggebrochen ist. Reisebüros und –veranstalter verzeichneten im Vorjahr negative Umsätze, die sich daraus ergeben haben, dass die Höhe der Erstattungen die Summe der Neuaufträge überschritten hat. Im ersten Quartal 2021 war das Neugeschäft ebenfalls schwach, zumal zumindest stationär behördliche

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Air Montenegro hat AOC und OL in der Tasche

Das staatliche Airline-Startup Air Montenegro hat seitens der Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. Damit ist der Weg für den Erstflug frei. Eingesetzt werden sollen zumindest zwei Embraer 195, die vormals für Montenegro Airlines, geflogen sind. Im slowakischen Bratislava wird derzeit die 4O-AOA für Air Montenegro vorbereitet. Der Regionaljet erhält umfangreiche Wartungen und ein neues Farbenkleid. Die 40-AOB wird in Podgorica vorbereitet, wobei die Lackierung zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls in der slowakischen Hauptstadt vorgenommen werden soll. Die Flotte soll zum Start um einen weiteren Embraer 195 erweitert werden. Man befindet sich im Zusammenhang mit der 4O-AOC in Verhandlungen mit dem Leasinggeber. Allerdings pocht dieser derzeit auf die Begleichung der Schulden, die Montenegro Airlines hinterlassen hat. Air Montenegro kündigte an, dass die Erstflüge von Podgorica und Tivat aus nach Belgrad führen sollen. Ein exakter Termin steht noch nicht fest, jedoch strebt man „Ende Mai bzw. Anfang Juni 2021“ an.

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Noch im Mai: Play übernimmt ersten A321neo

Um das isländische Airline-Startup Play war es einige Zeit recht ruhig, doch nun kündigte das Unternehmen an, dass man in der letzten Woche des Mai 2021 den ersten Airbus A321neo übernehmen wird. Zwei weitere Exemplare sollen im Juli 2021 folgen, so dass der Carrier mit drei A321neo abheben soll. Firmenchef Birgir Jónsson sagte gegenüber der Tageszeitung Morgunblaðið, dass die Schulungen der Piloten bereits angelaufen sind. Diese werden in einem Simulatorzentrum im Vereinigten Königreich durchgeführt. Mit der Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung rechnet man noch im Mai 2021. Der kommerzielle Erstflug soll Ende Juni 2021 absolviert werden. Die drei A321neo sollen mit rund 200 Sitzen bestuhlt werden. Zunächst will man primär Europaziele anfliegen. Nach Lockerungen der U.S.-Reisebeschränkungen fasst man auch Destinationen in den Vereinigten Staaten ins Auge. Die Flotte soll auf sechs bis sieben Maschinen wachsen. Jónsson nannte als Zeithorizont „ungefähr Herbst 2021“. Im Rahmen eines TV-Interviews nannte der Manager die ersten Ziele ab Reykjavik: London, Paris, Kopenhagen, Alicante und Teneriffa. Die geplanten U.S.-Flüge könne man frühestens im Herbst 2021 aufnehmen, jedoch sagte Birgir Jónsson in diesem Mediengespräch, dass Frühjahr 2022 realistisch ist. Dabei geht es unter anderem auch um die Reisebeschränkungen der Vereinigten Staaten. Letztlich knüpft man an das Geschäftsmodell der gescheiterten Wow-Air an und will in Reykjavik Keflavik einen Hub für Transatlantikflüge zwischen Europa und den USA errichten.

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Deutschland streicht Malta und UK von der Risikoliste

Deutschland hebt die Reisewarnungen für Malta, das Vereinigte Königreich und Albanien auf. Auch das portugiesische Gebiet Algarve ist nicht mehr als Risikogebiet eingestuft. Das staatliche Robert-Koch-Institut nahm diese Änderungen, an denen sich die Reisewarnungen des Auswärtigen Amts orientieren, vor. Die deutschen Einstufungen orientieren sich in erster Linie starr an der Siebentages-Inzidenz. Seit einigen Wochen werden auch Virusmutationen berücksichtigt. Das mehrstufige System beginnt ab einer Inzidenz von 50, die dann den Eintrag in der Risikoliste beschert. Allerdings ist man beim Streichen nicht immer konsequent, denn beispielsweise die Kanaren haben schon länger eine Siebtages-Inzident von unter 50 und werden weiterhin als Risikogebiet ausgewiesen. Von der „roten Liste“ Deutschlands haben es die finnischen Regionen Uusimaa und Varsinais-Suomi sowie die norwegische Provinz Rogaland geschafft. Armenien, Montenegro, Polen und Ungarn wurden von Hochinzidenzgebieten zu Risikogebieten herabgestuft.

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April 2021: Airbus lieferte 45 Maschinen aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im April 2021 – im direkten Vergleich mit März 2021 – deutlich weniger Maschinen ausliefern. Der Hersteller teilte mit, dass man 45 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben konnte. Im März waren es noch 72 Stück. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres konnte Airbus insgesamt 170 Maschinen ausliefern. Im April 2021 zog man auch 48 Neubestellungen an Land. Gleichzeitig stornierten Kunden auch Orders für 22 Verkehrsflugzeuge. Aufgrund der Corona-Pandemie läuft die Produktion derzeit mit nur 60 Prozent der Kapazität. Bis Sommer soll diese wieder auf das Vorkrisenniveau hochgefahren werden.

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AUA kündigt Linate-Flüge an – Rückzug aus Malpensa

Ab 1. Juni 2021 wird Austrian Airlines bis zu zweimal täglich zwischen Wien und Mailand-Linate fliegen. Gleichzeitig wird man die bisherige Verbindung nach Malpensa einstellen. Der Carrier konnte sich vor einigen Wochen Slots am innerstädtischen Airport der Metropole sichern. Die AUA bekam auch Start- und Landerechte für eine Verbindung zwischen Salzburg und Linate zugeteilt, jedoch erklärte ein Sprecher gegenüber Aviation Direct, dass man diese – im Gegensatz zu Wien – nicht nutzen wird. Slots in Linate gelten als äußerst begehrt, denn der Airport befindet sich innerhalb des Stadtgebiets von Mailand. „Linate ist für unsere Passagiere deutlich komfortabler, vor allem für Geschäftsreisende aus Mailand und Umgebung“, sagt Vertriebsvorstand Michael Trestl. Auf der Strecke wird ein Mix aus Embraer 195 sowie Flugzeugen der A320 Familie zum Einsatz kommen. Der Linate-Flugplan auf einen Blick: Strecke Flugnummer Flugtage Abflug – Ankunft (Lokalzeiten) Wien – Mailand Linate OS 491OS 497 täglichtäglich 08:05 – 09:3017:45 – 19:10 Mailand Linate – Wien OS 492OS 498 täglichtäglich 10:15 – 11:4519:55 – 21:25

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