
Einreise mit Impfpflicht: Air Malta wird mit Stornos überschwemmt
Im Callcenter von Air Malta sind in den letzten Tagen sprichwörtlich die Drähte heißgelaufen, denn tausende Passagiere versuchten von der Airline Informationen über die neuen Einreisebestimmungen zu bekommen oder aber ihre Buchungen für den Sommer zu stornieren. Hintergrund: Malta will nur noch vollständig Geimpfte ohne Quarantäne einreisen lassen. Der Umstand, dass die Regierung auch die Schließung der vielen Sprachschulen für Kinder und Jugendliche angeordnet hat, führt dazu, dass die Tour Operator nun im großen Stil die Bildungsreisen für die jungen Menschen absagen. Gerade für Air Malta sind diese aber ein gutes Geschäft, das nun akut auf der Kippe steht. Besonders der Umstand, dass nur für Kinder bis maximal 12 Jahre ein negativer PCR-Test in Begleitung eines Geimpften anerkannt werden soll, bereitet Airlines und Hoteliers Kopfzerbrechen. Air Malta erklärte gegenüber der Tageszeitung Times of Malta, dass man aufgrund der neuen Einreisebestimmungen (Impfpflicht) mit einem dramatischen Rückgang der Buchungszahlen rechnet. Bereits wenige Stunden nach der Bekanntgabe seitens der Regierung sollen die Drähte im Callcenter regelrecht heiß gelaufen sein. Viele ungeimpfte Passagiere traten mit dem Wunsch um Stornierung an den Carrier heran. Auch von großen Reiseveranstaltern war zu hören, dass der Rücktritt vom Reisevertrag oder aber die Umbuchung in ein anderes Land, zum Beispiel Griechenland, angefragt wurde. Der maltesische Tourismus dürfte demnach vor dem nächsten wirtschaftlichen Totalausfall stehen. UK-Deasater dehnt sich auf andere Quellmärkte aus Erst vor wenigen Tagen war man in Malta glücklich darüber, dass das Vereinigte Königreich den Kleinstaat auf die grüne Liste gesetzt hat, doch die lokale Regierung lässt Briten







