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Linz stellt Sommerprogramm vor

Gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit, die uns so einiges abverlangt, sehnen sich viele nach einem Tapetenwechsel, kurz gesagt: nach Urlaub! Das wissen auch die Verantwortlichen des Linzer Airports. Und stellen den Sommerflugplan 2021 vor. Insgesamt 13 Reiseziele stehen den Fluggästen zur Auswahl. Besonders die griechischen Inseln, die knapp die Hälfte der Destinationen ausmachen, nimmt der oberösterreichische Flughafen in Angriff. Seit diesem Jahr neu dabei ist Larnaka in Zypern. Natürlich lasse sich angesichts der Covid-19 Situation nicht ausschließen, dass es zu der einen oder anderen Flugplananpassung kommen kann. Man glaube aber, dass die Teststrategie, die Impfungen, und die Einführung des „grünen Passes“ wesentlich dazu beitragen, den Flugverkehr wieder zu normalisieren. „Es freut uns, dass die Reiseveranstalter wieder ein umfangreiches Angebot in Linz aufgelegt haben. Erfreulich ist, dass die Veranstalter die Saison bereits verlängert haben und Ziele wie Kreta/Heraklion, Rhodos und Mallorca im Oktober und damit auch in den Herbstferien angeflogen werden. Zudem können wir unseren Kunden mit Larnaca eine neue, sehr interessante Destination anbieten.“, so Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linzer Flughafens.

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Ab 19. Mai 2021: Diese Einreiseregeln gelten in Österreich

Ab 19. Mai 2021 gelten in Österreich neue Regeln für die Einreise. Die bislang – abgesehen von wenigen Ausnahmen – praktizierte Zwangsquarantäne soll dann weitgehend der Vergangenheit angehören. Die schriftliche Ausfertigung der Verordnung des von Wolfgang Mückstein (Grüne) geleiteten Ministeriums wurde bislang nicht im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Gegenüber Aviation Direct erklärt das zuständige Gesundheitsministerium, dass man sich künftig an der Ampelkarte der Europäischen ECDC orientieren wird. Das hat zur Folge, dass es darauf ankommt in welcher Farbe der Staat, aus dem man gerade kommt, leuchtet. Bei grün und orange gilt freie Einreise für alle. Das bedeutet konkret, dass weder Test- noch Impfnachweis erforderlich sein werden. Leuchtet ein Gebiet rot, so ist bei der Einreise nach Österreich ein Nachweis über die bereits erfolgte Impfung gegen Covid-19 erforderlich. Alternativ können genesene Personen eine entsprechende Bescheinigung vorlegen. Reisende, auf die beide Möglichkeiten nicht zutreffen, müssen wahlweise einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorlegen. Dabei ist die maximale Gültigkeitsdauer zu beachten. Dem aktuellen Informationsstand nach soll diese bei Schnelltests mit 48 Stunden beschränkt sein und bei PCR mit 72 Stunden. Unabhängig davon ist unter den aufgezählten Voraussetzungen bei aus „roten Gebieten kommend“ keine Quarantäne in Österreich erforderlich. Sofern der letzte Aufenthaltsort als „dunkelrot“ auf der ECDC-Karte markiert ist, gelten fast die gleichen Voraussetzungen wie bei „rot“. Der große Unterschied ist aber, dass unabhängig im Impf-, Test-, oder Genesungsstatus weiterhin eine zehntägige Zwangsquarantäne angetreten werden muss. Freitesten ist nach dem fünften Tag möglich. Somit werden in der Kategorie „dunkelrot“ die aktuellen Bestimmungen fortgeführt. Einreiseanmeldung bleibt vorerst Laut

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Neue Airline am Hahn: FlyOne fliegt nach Chisinau

Nach einer äußerst langen Durststrecke, die ihren Ursprung schon vor der Corona-Pandemie genommen hat, kann der Regionalflughafen Frankfurt-Hahn wieder einen neuen Airlinekunden präsentieren: Fly One. Der Carrier bietet seit 30. April 2021 zwei wöchentliche Flüge zwischen Hahn und Chisinau an. Fly One fliegt jeweils an den Verkehrstagen Montag und Freitag mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320. Die moldauische Airline wurde im Jahr 2018 gegründet und verfügt derzeit über einen A319 sowie zwei A320. Das Durchschnittsalter der Flotte beträgt 15,1 Jahre. Hahn ist das erste und bislang einzige Ziel, das der Lowcoster aus Moldau ansteuert. Weiters unterhält man in Rumänien eine Tochtergesellschaft, die jedoch noch nicht als Airline aktiv ist. Der Status von AOC- und OL-Antrag ist unklar. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Aktivitäten ab Chisinau.

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Emirates führte bislang 3.100 „Preighter“-Flüge durch

Seit rund einem Jahr setzt Emirates Airline auch Passagierflugzeuge als so genannte Behelfsfrachter („Preighter“) ein. Der Konzern teilte mit, dass man allein mit dem Maschinentyp Boeing 777-300ER bislang rund 3.100 reine Cargo-Flüge durchgeführt hat. An Bord befanden sich etwa 11.000 Tonnen Frachtgüter, zumeist so genannte persönliche Schutzausrüstung. Als Reaktion auf den akuten Bedarf für den Transport von PSA während der ersten Welle der COVID-19-Pandemie Ende April 2020 hat Emirates SkyCargo ihr Betriebsmodell angepasst, um ausgewählte Güter innerhalb der Flugzeugkabine auf den Passagiersitzen und in den Gepäckfächern zu verladen und so zusätzlichen Platz für dringende Fracht auf ihren Flügen zu schaffen. Im Laufe eines Jahres hat die Frachtfluggesellschaft nun mehr als 3.100 Flüge mit Fracht auf den Sitzen und in den Gepäckfächern durchgeführt und dabei mehr als 11.000 Tonnen lebenswichtige Fracht transportiert, was dem Transport von Fracht auf 800.000 Flugzeugsitzen entspricht. Emirates SkyCargo verzeichnet weiterhin eine große Nachfrage nach dem Transport von PSA und anderer Fracht innerhalb der Kabine. Um die Fracht sicher auf die Sitze und in die Gepäckfächer eines Passagierflugzeugs verladen zu können, musste Emirates SkyCargo in kürzester Zeit eine Sicherheitsrisikobewertung durchführen und eine Reihe von Prozessen und Abläufen entwickeln, um sowohl die Mitarbeiter in Dubai als auch die Bodenabfertigungspartner in den Außenstationen des Netzwerks von Emirates SkyCargo in die effizienteste und sicherste Art der Beladung und Sicherung der Fracht innerhalb der Passagierkabinen einzuweisen. Das Team entwickelte außerdem eine smarte Rechnerapplikation, mit der die globalen Teams die optimale Ladekapazität innerhalb der Flugzeugkabine berechnen können. Die entwickelten Verfahren spezifizieren auch

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Deutschland: Reisebranche fordert Fortführung der Hilfsgelder

Der Deutsche Reise-Verband warnt davor, dass eine Nicht-Verlängerung der Überbrückungshilfen für die Reisebüros und –veranstalter zu einer großen Insolvenzwelle führen könnten. Die Standesvertretung verweist auf eine Umfrage und führt an, dass 98 Prozent der Tour Operator und 96 Prozent der Vermittler am Tropf des Staats hängen würden. Bedingt durch die Corona-Pandemie und die äußerst schwache Nachfrage verzeichnet die Touristik schon seit etwa April 2020 negative Umsätze. Das bedeutet, dass man mehr Erstattungen leisten musste als Neuaufträge an Land ziehen konnten. Die komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen und das gezielte Stigmatisieren von Reisen führten in der Bundesrepublik zu einer extrem niedrigen Nachfrage. Der DRV führte eine Umfrage durch, an der 450 Mitglieder teilgenommen haben. Dabei handelte es sich um Reiseveranstalter und –büros. Die deutlich überwiegende Mehrheit gab an, dass man sowohl Kurzarbeit als auch Überbrückungshilfen der Bundesregierung in Anspruch nimmt. Ohne diese Unterstützungsleistungen hätte man weder die Jobs halten können, noch den Betrieb. Interessant erscheint auch, dass weit mehr als 90 Prozent der Befragten angegeben haben, dass sie die wirtschaftliche Situation für das Gesamtjahr 2021 „sehr schwierig“ einschätzen. Man rechnet damit, dass allenfalls 50 Prozent des Umsatzes von 2019 erzielt werden kann. Rund zwei Drittel gaben an, dass sie mit höchstens 25 Prozent rechnen. Etwa 90 Prozent der Vermittler und 85 Prozent der Tour Operator sind der Ansicht, dass die Überbrückungshilfen verlängert werden müssen. Immerhin zwei Drittel fordern auch die Fortführung der Kurzarbeit. Andernfalls drohe aufgrund der angespannten Finanzlage vielen Betrieben der Gang zum Konkursrichter.

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München startet Verkauf von Sustainable Aviation Fuels

Ab 1. Juni 2021 können Airlines am Münchner Flughafen auch Sustainable Aviation Fuel (SAF) tanken. Nach eingehender technischer Prüfung wird jetzt das Tanklager am Airport für klimafreundliche Treibstoffe der Zukunft geöffnet Damit können am Flughafen München ab sofort nachhaltige Kraftstoffe, sogenannte „Sustainable Aviation Fuels“ (SAF), angeliefert, eingelagert und vertankt werden, sofern sie den einschlägigen Qualitätsspezifikationen für den Flugkraftstoff Jet-A1 entsprechen. Im Tanklager, das im Auftrag der Airlines von diversen Mineralölgesellschaften mit Treibstoff versorgt wird, sind damit auch Lieferungen von SAF-Blends, also von konventionellem Kerosin mit einer Beimischung von grünen Kraftstoffen, zugelassen. Die Flughafen München GmbH (FMG) ist Eigentümerin der gesamten Tankinfrastruktur, die sich vom Tanklager über ein rund 17 Kilometer umfassendes Unterflurleitungssystem bis zu den Parkpositionen der Flugzeuge erstreckt. Der Betreiber des Tanklagers ist die Skytanking Munich GmbH & Co. KG, die für die Qualitätskontrolle der angelieferten Kraftstoffe sorgt und zusammen mit anderen Anbietern von Tankdiensten operativ für die Betankung der Flugzeuge zuständig ist. Die heute eingesetzten SAF-Kraftstoffe werden meist aus Biomasse, also aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen, sogenannte „Biomass to Liquid (BtL)“ Kraftstoffe. Künftig wird aber auch synthetisch erzeugtes Kerosin am Markt verfügbar sein, sogenannte „Power to Liquid (PtL)“ Kraftstoffe, die durch Elektrolyse unter Einsatz von Wasser, CO2 und erneuerbarem Strom entstehen. Auch wenn beim Verbrennen von SAF die gleiche Menge an CO2-Emissionen wie bei fossilem Kerosin freigesetzt wird, ergibt sich die entscheidende Verbesserung im Produktionsprozess selbst: Für die Herstellung wird CO2 benötigt, das in diesem Verfahren fast vollständig in Kraftstoff umgewandelt wird. Das wiederum führt im Ergebnis dazu, dass

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A321LR: Jetblue-Kabine wurde in Österreich entwickelt

Die neue Langstreckenkabine, die Jetblue in den Maschinen des Typs Airbus A321LR, einsetzt, wurde in Österreich mitentwickelt. Der Zulieferer FACC ist als Entwicklungs- und Fertigungspartner von Airbus mit an Bord und setzt mit ihren innovativen Komponenten für den Eingangsbereich, die Gepäckablagen und Deckenpaneele neue Maßstäbe für das Innenleben von Passagierflugzeugen. Das oberösterreiche Unternahmen hat die Airspace Cabin der A320-Familie des europäischen Flugzeughersteller Airbus entwickelt hat und fertigt diese nun in Serie. Erstkunde ist Jetblue. Mit der Airspace Cabin hat Airbus das Flugerlebnis für die Passagiere ihrer Schmalrumpfflugzeuge auf den Standard eines Großraumflugzeuges gehoben. Wer bis dato auf Kurzstreckenflügen den besonderen Komfort eines Langstreckenflugerlebnisses vermisst hat, kann sich somit dank der am Markt breitesten Single-Aisle-Kabine besonders freuen. Die neuartige, futuristisch anmutende Flugzeugkabine wurde am 29. April 2021 erstmals an den Erstkunden JetBlue ausgeliefert. „Die ersten Komponenten, die der Passagier beim Einsteigen sieht, kommen aus dem Hause FACC“, betont Robert Machtlinger, CEO der FACC AG, nicht ohne Stolz. „Der von uns produzierte Eingangsbereich sorgt mit einer einzigartigen Ästhetik, einem technisch hochwertigen Design und einem hohen Wohlfühlambiente dafür, dass die neue Airspace Cabin die Flugpassagiere von der ersten Sekunde an begeistert.“ Das von FACC gefertigte Interiorsystem umfasst die gesamte Verkleidung des Eingangsbereiches sowie des Türbereichs im vorderen, mittleren und hinteren Teil des Flugzeuges. Durch die ausgeklügelte Integration des von Airbus in der Airspace-Kabine eingeführten innovativen Lichtsystems „Hero Light“ ergibt sich für die Passagiere eine völlig neue und freundliche Innenraum-Atmosphäre – und das durchgängig vom Eingangsbereich über die Hauptkabine bis in den hinteren Servicebereich

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Frankreich beschließt „Kurzstrecken-Verbot light“

Die französische Nationalversammlung hat ein Gesetzesparket zum Klimaschutz verabschiedet. Darin enthalten ist auch ein Verbot bestimmter Kurzstreckenflüge. Zuvor wurde rund 200 Stunden lang darüber debattiert. Im Juni 2021 steht die Abstimmung im Senat an. Geht das Gesetz auch durch die zweite Kammer, so sollen Flüge innerhalb Frankreichs dann verboten werden, wenn das Ziel innerhalb von 2,5 Stunden mit der Bahn erreichbar sind. Ursprünglich sollte diese Schwelle gar bei vier Stunden liegen, jedoch wurde der Antrag nach langer Debatte abgeändert. Die Luftfahrtbranche gilt als schwer angeschlagen. Wenig erfreut über den Kompromiss zeigten sich diverse Umweltorganisationen. Diesen geht das Verbot von Kurzstreckenflügen nicht weit genug. Die Bahn wird stets als besonders umweltfreundliches Verkehrsmittel hervorgehoben, jedoch ist der Stand der Elektrifizierung außerhalb der EU-Staaten zum Teil äußert gering. Beispielsweise im Vereinigten Königreich gibt es auf vielen Routen den absurden Umstand, dass private Eisenbahngesellschaften aus Kostengründen Diesel-Traktionen unter Fahrdraht einsetzen.

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Brussels stellt weitere Special Livery vor

Seit sechs Jahren verpasst die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines zahlreichen Maschinen Sonderlackierungen, die belgischen Comicfiguren wie Tim und Struppi gewidment sind. Diese Icon-Serie wird nun fortgesetzt. Ab 21. Mai 2021 wird die OO-SNA die Portraits der Red Devils und Red Flames tragen. Derzeit ist geplant, dass die Maschine bis November 2022 in dieser Special Livery fliegen soll. Anschließend ist die Ausflottung des Jets geplant. Im Rahmen von Wartungsarbeiten wird die Rachkam-Lackierung eines anderen Airbus A320 erneuert. Dies soll bis etwa Juni 2021 abgeschlossen sein. In nachstehender Fotogalerie (Slideshow) ist eine Auswahl der Sonderlackierungen von Brussels Airlines dargestellt:

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Wien: Reisebüros verzeichnen Steigerung der Nachfrage

Nach der Ankündigung, dass in Österreich ab 19. Mai 2021 Öffnungsschritte gesetzt werden sollen, sind laut Fachgruppe Reisebüros der Wirtschaftskammer die Neubuchungen im touristischen Bereich angestiegen. „Nachdem angekündigt wurde, dass der Grüne Pass das Reisen wieder erleichtern soll, stieg die Nachfrage in den Reisebüros sprunghaft. Viele Wienerinnen und Wiener haben Sehnsucht nach Meeresrauschen und Sand unter den Füßen“, zeichnet Gregor Kadanka, Fachverbandsobmann der Reisebüros der Wirtschaftskammern in Wien und im Bund, ein sommerliches Bild. „Sobald der Bund die neuen Regeln auch festgelegt hat, kann es auch mit den Buchungen losgehen.“ Die WKO bemängelt allerdings, dass noch immer keine Klarheit über die tatsächlichen Einreisebestimmungen für Rückkehrer herrscht. Kadanka dazu: „Mit den derzeitigen Bestimmungen würde ein einwöchiger Urlaub, zwei Wochen Urlaub verschlingen. Hier müssen die bereits angekündigten Erleichterungen mittels grünem Pass auch am 19. Mai umgesetzt werden. Dann steht einem sicheren und entspannten Urlaub nichts mehr im Wege.“

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