secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

UFO und VC kritisieren Carsten Spohr heftig

Die Gewerkschaften UFO und Vereinigung Cockpit üben heftige Kritik an Aussagen, die Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr gegenüber Aktionären und in der Sendung „Offen gesagt“ getätigt hat. Die Arbeitnehmervertreter sehen darin einen Frontalangriff gegen die Tarifverträge. Der Kranich-Chef sagte unter anderem, dass die Tarifverträge eine „Kostenexplosion“ verursachen würden und somit auch Arbeitsplätze gefährden könnte. Weiters stellte er auch den Nutzen der Sozialpartnerschaft in Frage und deutete unter anderem an, dass die Schließung von Germanwings auch mit der hohen Streikquote im Zusammenhang steht. Die Gewerkschaften behaupten, dass es nun offensichtlich sein soll, dass sich das Management gegen Germanwings und für die untarifierte Eurowings Discover entschieden habe. Die Aussagen des Carsten Spohr sollen laut den beiden Arbeitnehmervertretungen „ein Affront gegenüber allen Beschäftigten der Lufthansa-Group“ sein. Daher fordert man nun, dass sich der Vorstand der Lufthansa klar zur Tarifierung des Unternehmens bekennen soll. Auch in Richtung der Bundesregierung richtet man den Apell, dass der Staat als größter Einzelaktionär einschreiten solle und „die Achtung der grundgesetzlich vorgesehen Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und des Tarifvertragsgesetzes“ sicherstellen solle.

weiterlesen »

Karlsruhe startet Elektro-Charsharing

Am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden können nun Elektroautos des Anbieters Deer ausgeliehen werden. Es handelt sich dabei um ein so genanntes Carsharing-Konzept. Vor Ort werden Fahrzeuge des Typs VW ID.3 stationiert. Vor dem Terminal des Regionalflughafens wurden zwei Ladepunkte realisiert. An diesen sind die Elektroautos im Regelfall abgestellt. Laut Aussendung sollen auch Oneway-Fahrten möglich sein, sofern die Rückgabe an einer anderen Ladesäule des Anbieters Deer erfolgt. „Aufgrund der Verkehrs- und Klimawende benötigen wir dringend Mobilitätskonzepte für die Zukunft, die mehr Mobilität mit weniger Fahrzeugen ermöglichen“, erklärt Horst Graef, Geschäftsführer der Deer GmbH. „Das Teilen unserer E-Fahrzeuge zielt genau darauf ab und bringt die Menschen ökologisch und ökonomisch optimiert von A nach B. Wir freuen uns, dass wir mit dem Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden einen zweiten wichtigen Verkehrsknotenpunkt in unser Mobilitätsnetz integrieren konnten und gemeinsam den CO2-Ausstoß reduzieren.“

weiterlesen »

Umfrage: Österreicher wollen wieder ins Wirtshaus

Eine von Unique Research im Auftrag des Nachrichtenmagazins „Profil“ durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass 46 Prozent der Österreicher nach der Öffnung der Gastronomie, die für den 19. Mai 2021 angekündigt ist, diese unmittelbar in Anspruch nehmen möchte. 12 Prozent planen einen Kurzurlaub in Österreich. Jeweils 10 Prozent wollen shoppen, Kulturveranstaltungen besuchen oder ins Fitnesscenter gehen. 7 Prozent planen, als erstes eine Sportveranstaltung besuchen zu wollen. Allerdings geben 27 Prozent der Befragten an, auf solche Aktivitäten vorerst verzichten und weiterhin vorsichtig sein zu wollen. (n=500; Schwankungsbreite: +/- 4,4 Prozent)

weiterlesen »

Umfrage: Mehrheit der Österreicher soll Öffnungen kritisch sehen

Eine aktuelle Umfrage, die im Auftrag des österreichischen Fernsehsenders ATV durchgeführt wurde, hat ergeben, dass 17 Prozent der Befragten die zum 19. Mai 2021 angekündigten Öffnungen für ein hohes Risiko für die Intensivstationen halten. Nur acht Prozent der Österreicher sollen „keinerlei Risiko“ sehen. 51 Prozent der Befragten gaben an, dass sie das Risiko moderat einschätzen. Kritisch wird die Öffnung vor allem von SPÖ Wählern gesehen, 83 Prozent sehen ein mittleres beziehungsweise hohes Risiko für die Intensivstationen. Weniger kritisch stehen FPÖ Wähler der Öffnung am 19. Mai 2021 gegenüber: 36 Prozent sehen ein geringes, 28 Prozent kein Risiko für die Intensivmedizin.  „Die Frage ist schlussendlich: Ist das Risiko managebar? Überzeugt davon dürften FPÖ-Wähler:innen sein, denn 64 Prozent sehen nur ein geringes bzw. kein Risiko. Am Ende des Tages ist es ein Spiel gegen die Zeit“, so Meinungsforscher Peter Hajek.

weiterlesen »

Flughafen Wien senkt PCR-Preise

Der Flughafen Wien-Schwechat senkt die Preise für die im Office Park 3 angebotenen Coronatests. Für PCR-Testungen fallen künftig 69 Euro statt 99 Euro an. Antigen-Untersuchungen schlagen mit 25 Euro zu Buche. PCR-Untersuchungen für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahren werden mit 49 Euro berechnet. Für Antigen-Schnelltests in dieser Altersgruppe werden 15 Euro in Rechnung gestellt. Voranmeldungen sind nicht erforderlich. Das Testzentrum ist täglich von 7 Uhr 00 bis 19 Uhr 00 geöffnet. Kostenlose Alternativen in Flughafennähe Personen mit österreichischer Krankenversicherung können alternativ auch die Schnelltests in den Apotheken nutzen. Einige Bundesländer und Gemeinden bieten auch kostenfreie PCR-Testungen an. Der Großhändler Metro bietet in der Nähe des Flughafens im 11. Wiener Gemeindebezirk (Ausfahrt Simmeringer Haide) ebenfalls kostenlose Antigen-Schnelltests an. Diese können ohne Voranmeldung in Anspruch genommen werden, wobei eine Metro-Karte nicht erforderlich ist. In der Bipa-Filiale am Flughafen Wien können ankommende Passagiere ein kostenfreies PCR-Testkit abholen. Die Rückgabe der Probe muss allerdings in einer Filiale der Rewe Group oder an BP-Tankstellen in Wien erfolgen. Der Befund wird durch das Labor Lifebrain per E-Mail zugeschickt. Auch die PCR-Befunde aus der Aktion „Alles gurgelt“ können für Reisen verwendet werden, da diese sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch zugeschickt werden.

weiterlesen »

Ryanair wechselt nach Stockholm-Arlanda

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair kündigt die Aufnahme zweier neuer Strecken ab Deutschland an. Von Karlsruhe/Baden-Baden aus soll nach Stockholm-Arlanda geflogen werden. Ab Memmingen steht Billund neu im Flugplan. Beide Routen sollen Ende Oktober 2021 aufgenommen und vorerst zweimal pro Woche bedient werden. Die Durchführung der Flüge erfolgt durch die Tochtergesellschaft Malta Air. „Da die Impfprogramme in den kommenden Monaten fortgesetzt werden, wird der Flugverkehr stark ansteigen, und wir freuen uns, diese neuen Strecken von Baden-Baden nach Stockholm Arlanda und von Memmingen nach Billund ab Oktober als Teil des deutschen Ryanair Flugplans für den Winter ’21 anzukündigen“, erklärt Jason McGuinness, Director of Commercial bei Ryanair. Ab Wien künftig Arlanda statt Skavsta In Wien kommt es ebenfalls zu einer Änderung. Mit Beginn der Winterflugplanperiode wird nicht mehr der abgelegene Flughafen Stockholm-Skavsta angeflogen, sondern Arlanda, wo Malta Air zwei Boeing 737-800 stationieren wird. Insgesamt will man ab dem größten Airport der schwedischen Hauptstadt etwa 20 Destinationen bedienen. Auf der Wien-Strecke werden die Umläufe abwechselnd von Arlanda aus von Malta Air als auch von der österreichischen Hauptstadt aus von Lauda Europe bedient. Vorerst sind zwei Umläufe pro Woche geplant. Der Mitbewerber Wizz Air wird weiterhin Skavsta anfliegen.

weiterlesen »

Geimpft in Baden-Württemberg einreisen: Diese Dokumente sind anerkannt

Das deutsche Bundesland Baden-Württemberg gestattet Personen, die gegen das Coronavirus geimpft sind, bereits seit dem 19. April 2021 die Einreise ohne Quarantäne und Test. Doch wie weist man die Impfung nach? Welche Dokumente werden anerkannt? Die quarantänefreie Einreise für Geimpfte gilt allerdings nicht aus allen Ländern kommend. Ein Sprecher des Landes Baden-Württemberg erklärt dazu: „Die Ausnahme nach § 2 Abs. 2 Nr. 6 Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne des Landes Baden-Württemberg für Personen, die eine seit mindestens 14 Tagen abgeschlossene Impfung mittels Impfdokumentation vorweisen können, gilt nur für Einreisen aus „normalen“ Risikogebieten sowie Hochinzidenz-Gebieten. Für die Einreise aus Virusvarianten-Gebieten gilt sie hingegen nicht.“ Konkret bedeutet das, dass Personen, die sich zuvor in einem so genannten Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, weiterhin in Quarantäne müssen und sich daher besonders genau über die Einreisebestimmungen des Landes Baden-Württemberg, die zum Zeitpunkt der geplanten Einreise gilt, informieren sollten. Gelber WHO-Impfpass muss vorgewiesen werden Auf die Frage wie Geimpfte ihre Immunisierung nachweisen können, antwortete ein Sprecher des Gesundheitsministeriums des Landes Baden-Württemberg: „International anerkannt sind Impfbestätigungen nur im WHO-Impfausweis. Die Gültigkeit und gegenseitige Anerkennungspflicht des WHO-Ausweises im internationalen Reiseverkehr werden durch die „International Health Regulations 2005, Articles 35 & 36“ geregelt. Der Nachweis der abgeschlossenen Impfung hat, soweit gefordert, mittels einer Impfdokumentation im Sinne des § 22 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) zu erfolgen. Zulässig sind hierbei die Vorlage eines Impfausweises oder eine Impfbescheinigung. Die Impfdokumentation muss den Anforderungen des § 22 Absatz 2 IfSG entsprechen. Demnach muss eine Impfdokumentation zu jeder Schutzimpfung die folgenden Angaben enthalten: Datum der Schutzimpfung, Bezeichnung und Chargenbezeichnung

weiterlesen »

Jetzt erst recht: „Kleingedrucktes“ von Reiseversicherungen genau prüfen!

Reiseversicherungen werden in der diesjährigen Urlaubssaison möglicherweise eine wesentlich größere Rolle spielen ans bisher. Immerhin wollen sich viele Passagiere auch für den Fall einer Corona-Erkrankung im Ausland absichern, denn außerhalb der Europäischen Union wird in vielen Staaten die E-Card (Krankenversicherungskarte) nicht für die Direktverrechnung anerkannt. Der Umstand, dass die EU-Mitgliedsländer derzeit die Reiseregeln umkrempeln und sich nahezu täglich der Informationsstand ändert, bereitet auch den Assekuranzen gewisse Probleme. Die Produkte müssen auf die neuen Umstände angepasst werden. Die Fachabteilungen der größten österreichischen Reiseversicherer befassen sich derzeit mit der Frage nach dem „wie“. Branche bereitet neue Produkte vor Eine Sprecherin der Uniqa-Versicherung erklärte im Gespräch mit Aviation Direct, dass voraussichtlich ab Ende Mai 2021 neue Produkte, die auf die neuen Reiseregeln angepasst sind, erhältlich sein werden. Der Konzern wartet momentan die genaue Ausgestaltung der Reiseregeln ab. Die Uniqa-Kommunikationsmitarbeiterin wies auch darauf hin, dass eine Reisekrankenversicherung für den Urlaub auch unmittelbar vor der Abreise, zur Not am Gate über das Smartphone, abgeschlossen werden kann. Maßgeblich ist, dass der Kauf der Polizze noch von Österreich aus erfolgt, so die Assekuranz. Ebenfalls von Bedeutung sind Reise-Stornoversicherungen. Genau dieser Punkt könnte für Urlauber durchaus problematisch werden, denn ältere Jahresreiseversicherungen kennen natürlich noch keine Corona-Pandemie. Wohl aber die Reisewarnungen der Stufen 5 und 6. Die meisten Storno-Polizzen können angewandt werden, wenn das Außenministerium ein Gebiet mit dieser Stufe belegt. Doch Vorsicht: Vor dem Abschluss unbedingt das Kleingedruckte lesen, denn manche Assekuranzen schließen die Deckung aus, wenn bereits zum Zeitpunkt der Buchung eine Reisewarnung bestanden hat. Inwiefern sich

weiterlesen »

Ab 2023: Fraport übernimmt bei den Sicherheitskontrollen in Frankfurt das Ruder

Neue partnerschaftliche Aufgabenverteilung bei Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Frankfurt: Fraport übernimmt ab 2023 die Verantwortung für die Steuerung und Durchführung − Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat bleibt verantwortlich für alle luftsicherheitsrelevanten Fragestellungen. Am 1. Januar 2023 überträgt der Bund der Fraport AG die Verantwortung für die Organisation, Finanzierung, Steuerung und Durchführung der Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Frankfurt. Geregelt ist die Übernahme in einem Vertrag zwischen der Fraport AG und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), den beide Seiten jüngst unterzeichneten. „Wir sind uns der Verantwortung bewusst, wenn wir ab 2023 die Steuerung für die Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Frankfurt übernehmen. So können wir unsere Erfahrung und unsere Kompetenzen im Interesse unserer Passagiere und möglichst kurzer Wartezeiten bestmöglich in die operative Steuerung der Sicherheitskontrollen einbringen“, so Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. Neben der Organisation, Steuerung und Durchführung der Luftsicherheitskontrollen übernimmt Fraport ab 1. Januar 2023 auch die Verantwortung für die Beschaffung der Sicherheitsausrüstung und die Kalkulation und Erhebung von Luftsicherheitsgebühren für Fluggesellschaften. BMI bleibt dennoch oberste Luftsicherheitsbehörde  „Die Bundespolizei bleibt selbstverständlich verantwortlich für alle sicherheitsrelevanten Fragestellungen und setzt Vorgaben, die wir einzuhalten haben. Damit ist sichergestellt: Sicherheit bleibt weiterhin höchste Priorität“, so Pierre Dominique Prümm, Vorstand Aviation und Infrastruktur der Fraport AG.  Konkret heißt das: Das Personal der beauftragten Sicherheitsfirmen führt die Kontrollen im Auftrag der Fraport AG, aber nach den Richtlinien des Bundes und unter Aufsicht der Bundespolizei durch. Die Beschäftigten, die dabei zum Einsatz kommen, müssen die behördlichen Anforderungen und Qualifikation erfüllen.

weiterlesen »

Q1: IAG verliert wieder Milliarden

Die British Airways-Mutter muss im ersten Quartal einen weiteren Milliardenverlust hinnehmen. Mit knapp 1,1 Milliarden Euro fiel das Minus aber rund 37 Prozent niedriger aus als zu Beginn der Pandemie ein Jahr zuvor. In den ersten drei Monaten des Jahres beförderten die Konzern-Airlines lediglich 2,6 Millionen Fluggäste, 87 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie die International Airlines Group am Freitag mitteilte. Für das laufende Jahr plant Konzernchef Luis Gallego daher mit großer Vorsicht: Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 dürften die IAG-Gesellschaften British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level im laufenden zweiten Quartal nur rund ein Viertel ihrer Flugkapazität anbieten. Wie andere Airline-Chefs setzt auch Gallego auf einen Erfolg der Impfkampagnen, auf internationale Regeln zu Corona-Tests für Passagiere und die Öffnung von Reisekorridoren zwischen Ländern wie Großbritannien und den USA. Wegen der anhaltenden Unsicherheit rund um die Pandemie und die Fortdauer der Reisebeschränkungen wagt der Manager weiterhin keine Ergebnisprognose für 2021.

weiterlesen »