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Innsbruck kämpft weiter um Erhalt des Flugwetterdienstes

Die Entscheidung, den Flugwetterdienst für die Bundesländerflughäfen zukünftig zentral in Wien-Schwechat zu betreiben, stößt auf Widerstand, insbesondere am Flughafen Innsbruck. Die Austro Control, eine Bundesgesellschaft, plant, den Wetterdienst Mitte des Jahres vom Innsbrucker Flughafen zu verlagern. Dies hat zu Bedenken bezüglich der Sicherheit geführt, aber bisherige Initiativen, den Wetterdienst in Innsbruck zu belassen, wurden von der Austro Control und dem Klimaschutzministerium abgelehnt. Dennoch geben der ÖVP-Nationalrat Hermann Gahr und die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) als Mehrheitseigentümerin des Flughafens nicht auf. Sie haben Experten konsultiert und sich an die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) in Köln gewandt. Dabei wird angezweifelt, ob die Zentralisierung des Wetterdienstes in Wien-Schwechat den rechtlichen Anforderungen entspricht. Es wird auch die Objektivität des Ministeriums im Zusammenhang mit der Zentralisierung angezweifelt. Es besteht die Befürchtung, dass die budgetären Interessen des Bundes die Flugsicherheit beeinträchtigen könnten. Die besonderen meteorologischen Bedingungen am Flughafen Innsbruck erfordern eine genaue Kenntnis der lokalen Gegebenheiten und Erfahrungswerte, betonen die Gegner der Zentralisierung. Hermann Gahr drängt darauf, dass Klimaschutzministerin Leonore Gewessler einen Meinungsumschwung vollzieht. Er argumentiert, dass die Verlegung des Wetterdienstes nach Wien-Schwechat die Prognosen verschlechtern würde. Die Besonderheiten des Flughafens Innsbruck, wie die Lage im Gebirge und die speziellen An- und Abflugverfahren, erfordern präzise Wettervorhersagen für die Flugsicherheit. Gahr betont die Bedeutung der Sicherheit für den Flugverkehr und die Stadt Innsbruck. Ohne genaue Wetterprognosen würde der Flughafen an Sicherheit und Akzeptanz verlieren, so seine Überzeugung. Er fordert moderne Technik und ein erfahrenes Team von Wetterexperten am Flughafen Innsbruck, um die Prognosen zu erstellen und die

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Flughafen Dortmund: Mädchen besuchen Flughafen-Feuerwehr

Im Rahmen des jährlichen Girls’Day hat die Flughafenfeuerwehr des Dortmund Airport achtzehn interessierte Mädchen zu einem Schnuppertag eingeladen. Ziel dieser Initiative ist es, Vielfalt in der Berufswelt zu fördern und Geschlechterklischees zu durchbrechen, indem Schülerinnen Berufsbilder nähergebracht werden, die bisher vorwiegend vom anderen Geschlecht repräsentiert werden. Während des Aktionstages führte die Feuerwehr die Schülerinnen der Klassen sechs bis neun durch den Flughafen, informierte sie über brandschutztechnische Maßnahmen im Terminal und ermöglichte ihnen, das Vorfeld sowie die Start- und Landebahn aus nächster Nähe zu besichtigen. Der Rundgang endete an der flughafeneigenen Feuerwehrwache, wo die Teilnehmerinnen die beeindruckenden Einsatzfahrzeuge der Kategorie Panther besichtigen konnten. Zum Abschluss stand eine Feuerlöschübung an, bei der die Gruppe selbst aktiv werden durfte und den sachgerechten Umgang mit Feuerlöschern probte. Mit dem Girls’Day möchten Unternehmen insbesondere auf Berufe aufmerksam machen, in denen das Geschlechterverhältnis unausgeglichen ist und der Frauenanteil unter 40 Prozent liegt. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber unterstützt diese Form der Berufsorientierung und betont, dass starre Rollenbilder längst überholt seien. Daher sei es sehr begrüßenswert, dass jedes Jahr junge Schülerinnen den Flughafen besuchen und Berufe in Betracht ziehen, die bisher überwiegend von Männern dominiert werden. Der Girls’Day trage dazu bei, mehr Diversität zu fördern und junge Frauen zu ermutigen.

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ÖBB mit mehr Gewinn und Fahrgästen im Jahr 2023

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben im Geschäftsjahr 2023 trotz einer Energiekrise, hoher Inflation und einem allgemeinen Wirtschaftsabschwung wirtschaftlich gut abgeschnitten. Ein wesentlicher Grund dafür war die positive Entwicklung der Fahrgastzahlen: Mit knapp 494 Millionen Passagieren, die mit dem Zug oder Bus unterwegs waren, verzeichneten die ÖBB einen Anstieg um 10,5 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit einen neuen Rekordwert. Trotz eines Rückgangs des Ergebnisses vor Steuern (EBT) um 42,2 % auf 111,6 Millionen Euro, was auf einen Sondereffekt im Vorjahr zurückzuführen ist, konnte der ÖBB Konzern insgesamt ein solides Plus erwirtschaften. Alle Teilkonzerne der ÖBB haben im Jahr 2023 Gewinne erzielt: Der ÖBB Personenverkehr schloss mit 109,1 Millionen Euro ab, die ÖBB Rail Cargo Group mit 13 Millionen Euro und die ÖBB Infrastruktur mit 7,7 Millionen Euro. Während der Personenverkehr einen Rekord bei den Fahrgastzahlen verzeichnete, verzeichnete der Güterverkehr aufgrund der rezessiven Industrieumgebung einen Rückgang von 8,4 %. Die Pünktlichkeit litt unter den steigenden Passagierzahlen, lag jedoch immer noch bei respektablen 95,0 % im Gesamtsystem. CEO Andreas Matthä betonte die Rolle der Fahrgäste bei diesem Erfolg und freute sich über den Zustrom und Zuspruch. CFO Manuela Waldner wies darauf hin, dass trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen alle Teilkonzerne positive Ergebnisse erzielt haben. Besonders der Güterverkehr wurde durch den Wirtschaftsabschwung und die hohen Strompreise belastet. Um die Verlagerung auf die Schiene attraktiver zu machen, investieren die ÖBB in intermodale Angebote. Der ÖBB Personenverkehr erwirtschaftete 2023 einen Umsatzanstieg von 15 % auf 3.136,3 Millionen Euro, jedoch sank das Ergebnis vor Steuern

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WKO und Vida einigen sich auf neuen AUA-KV

Die Gehälter aller Flugbegleiter und Piloten der Austrian Airlines (AUA) sollen in drei Schritten bis Januar 2026 um insgesamt gut 20 Prozent angehoben werden. Zusätzlich wird das Gehalt der Kopiloten im Schnitt um weitere 11 Prozent erhöht. Diese Einigung wurde zwischen der Gewerkschaft Vida und der Geschäftsführung der AUA erzielt. Für das Bordpersonal bedeute dies eine deutliche Gehaltssteigerung über der Inflationsrate, erklärt Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft Vida. Die Inflation über die gesamte Laufzeit werde entsprechend ausgeglichen. Die Gewerkschaftsmitglieder sollen in den kommenden Tagen über das Ergebnis abstimmen, betont Liebhart, und das Ergebnis sei für die Gewerkschaft verbindlich. Neben den finanziellen Verbesserungen wurden auch weitere Vorteile für die Beschäftigten erzielt, wie eine Reduzierung der Arbeitsbelastung und eine verbesserte Absicherung für den Verlust der Fluglizenz bei dauerhafter Fluguntauglichkeit aus medizinischen Gründen. Die Laufzeit über drei Jahre erfülle eine Forderung des Arbeitgebers und gewährleiste Planungssicherheit für das Unternehmen, so Liebhart. Dies sichere auch einen hochwertigen und zuverlässigen Flugbetrieb für die Passagiere und ermögliche es diesen, in den kommenden Jahren bedenkenlos ihre Flugtickets bei Austrian Airlines zu buchen.

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Regiojet mit kräftiger Gewinnsteigerung

RegioJet, der größte private Eisenbahnverkehrsbetreiber in Mitteleuropa, gab seine Wirtschafts- und Transportergebnisse für das Jahr 2023 bekannt. Das Unternehmen erzielte Gesamterlöse von über 3,4 Milliarden CZK, einschließlich des Zug- und Busverkehrs. Vorläufigen, nicht geprüften Ergebnissen zufolge wird erwartet, dass der Gewinn vor Steuern einen Rekordbetrag von über 500 Millionen CZK erreicht. Die Gesamtzahl der Fahrgäste, die 2023 die Dienste von RegioJet nutzten, lag bei fast 12 Millionen, was einem Anstieg von über einer Million im Vergleich zum Jahr 2022 entspricht. Die Züge des Unternehmens beförderten auf ihren Fern- und Regionalstrecken in der Tschechischen Republik, der Slowakei, Österreich, Ungarn und Polen fast 8 Millionen Passagiere. Die gelben Busse des Unternehmens beförderten fast 4 Millionen Passagiere. „Unser Ziel ist es, die Qualität, Sicherheit und den Komfort für unsere Kunden kontinuierlich zu steigern“, sagte Radim Jančura, Eigentümer von RegioJet. „Wir planen, dies durch weitere Investitionen in Wagen und Lokomotiven zu erreichen, die auf unseren bestehenden IC-Strecken eingesetzt werden, sowie durch den Kauf neuer elektrischer Züge für neu ausgeschriebene Linien im Rahmen des subventionierten Verkehrs.“ Er fügte hinzu: „Wir haben ausreichend Gewinn erzielt, um die erforderlichen Eigenmittel für die Bankenfinanzierung zu beschaffen, die wir für den Kauf neuer Züge verwenden werden. In diesem Jahr planen wir Investitionen in Höhe von 1,5 Milliarden CZK und im nächsten Jahr von 3-4 Milliarden CZK.“ Investitionen in Zugtechnik und Dienstleistungen RegioJet hat im vergangenen Jahr 13 neue Mehrsystemlokomotiven TRAXX MS3 von Alstom erworben. Diese modernen Lokomotiven werden im Herbst dieses Jahres geliefert und in Betrieb genommen. Sie sind

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WKÖ-Ofner begrüßt KV-Einigung bei AUA: Erleichterung für Kunden und Beschäftigte

Die Einigung über einen Kollektivvertragsabschluss für das Bordpersonal der Austrian Airlines (AUA) wird von WKÖ-Luftfahrtchef Günther Ofner begrüßt. Dies sei ein lang ersehntes Signal sowohl für die Kunden als auch die Beschäftigten der AUA und biete Aussicht auf eine fortgesetzt positive Entwicklung des Luftfahrtstandorts Österreich. Nach der erzielten Einigung mit den Arbeitnehmervertretern fehlt nun noch die Zustimmung der Gewerkschaft Vida. Für Reisende sei diese Vereinbarung von großer Bedeutung, betont Ofner, da sie wieder auf eine gewohnte Zuverlässigkeit bei Reisen von und nach Wien vertrauen könnten. Dies sei zugleich ein positiver Impuls für die weitere Entwicklung des Luftverkehrsstandorts Österreich.

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Schwache Verkehrsentwicklung deutscher Airports im ersten Quartal 2024

Der Flughafenverband ADV hat am Freitag die Verkehrszahlen für das erste Quartal 2024 veröffentlicht. Laut den Daten wurden von Januar bis März an den deutschen Flughäfen insgesamt 39,58 Millionen Passagiere (an+ab) abgefertigt, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Anstieg von 13,2 Prozent entspricht. Dieses Wachstum wird jedoch von Streiks, hohen regulativen Standortkosten und einem Mangel an Luftverkehrsangeboten in Deutschland gebremst. Die Nachfrage stieg vor allem aufgrund der frühen Osterferien, was jedoch die insgesamt schwache Verkehrsentwicklung überdeckt. Deutschland liegt mit einer Recovery-Rate von 77,9 Prozent im Vergleich zu 2019 hinter anderen europäischen Ländern zurück. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel erklärte, dass die hohen regulativen Standortkosten viele Fluggesellschaften abschrecken und dazu führen, dass neue Strecken außerhalb Deutschlands eröffnet werden. Dies führt dazu, dass Privat- und Geschäftsreisende kein angemessenes Angebot erhalten. Im Einzelnen zeigt die ADV-Statistik, dass 5,08 Millionen Passagiere innerhalb Deutschlands (+7,7 Prozent zum Vorjahr) flogen, aber im Vergleich zu 2019 um mehr als die Hälfte abnahmen. Im Europa-Verkehr waren 25,48 Millionen Passagiere unterwegs (+14,4 Prozent zum Vorjahr, aber immer noch 84,5 Prozent weniger als im ersten Quartal 2019). Die Nachfrage im Interkontinentalverkehr wuchs um 13,5 Prozent zum Vorjahr, liegt aber immer noch um 7,7 Prozent unter dem Niveau von 2019. Das Luftfrachtaufkommen im ersten Quartal 2024 spiegelt die Schwäche der deutschen Exportwirtschaft wider. Während die eingehende Luftfracht um +2,3 Prozent zunahm, gingen die Ausfuhren um 2,1 Prozent zurück. Für die Sommermonate erwartet ADV jedoch steigende Passagierzahlen. Die Verkehrsexperten prognostizieren für April bis September 2024 knapp 118 Millionen Passagiere, was einem Wachstum von 5,0

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ÖBB: Positive Fahrgastentwicklung im Geschäftsjahr 2023

Trotz der Energiekrise, hoher Inflation und einem Wirtschaftsabschwung im Jahr 2023 haben sich die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) wirtschaftlich gut behaupten können. Dies ist vor allem der positiven Fahrgastentwicklung zu verdanken: Mit knapp 494 Millionen Menschen, die im vergangenen Jahr mit dem Zug oder Bus reisten, verzeichneten die ÖBB einen Anstieg um 10,5 Prozent im Vergleich zu 2022 und erreichten damit einen historischen Höchststand. Der ÖBB Konzern erwirtschaftete insgesamt ein solides Plus im Jahr 2023, wobei das Ergebnis vor Steuern (EBT) 111,6 Millionen Euro beträgt. Dies entspricht einem Rückgang um 42,2 Prozent im Vergleich zu 2022 (193,2 Millionen Euro), wobei diese Vergleichbarkeit durch einen Sondereffekt im Jahr 2022 beeinträchtigt ist. ÖBB CEO Andreas Matthä äußerte sich dazu: „Es ist uns gelungen, trotz der wirtschaftlich herausfordernden Situation ein stabiles Plus zu erzielen. Dies ist nicht zuletzt unseren Fahrgästen zu verdanken. In Österreich sind noch nie so viele Menschen mit der Bahn gereist. Ich freue mich sehr über diesen Zustrom und Zuspruch.“

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80 Jahre unbemerkt: 314 Weltkriegsbomben in Athen-Ellinikon gefunden

Auf dem Areal des ehemaligen Flughafens Athen-Ellinikon finden derzeit umfangreiche Bauarbeiten statt. Während dieser wurden 314 Bomben, die seit mindestens 80 Jahren im Erdreich „gelagert“ waren, gefunden und von Experten nun entschärft. Wann die äußerst gefährlichen Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg auf das Areal gelangt sind, ist völlig unklar. Es steht lediglich fest, dass es sich um Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Bislang wurden 314 Stück gefunden. Diese wurden laut Mitteilung der Behörden in einem unterirdischen Lagerraum unschädlich gemacht. Das zuständige Amt kann ausschließlich nicht ausschließen, dass sich noch weitere Weltkriegsbomben auf dem Areal des ehemaligen Flughafens Athen-Ellinikon befinden könnten. Besorgniserregend erscheint der Umstand, dass die 314 Sprengkörper offenbar während der Errichtung eines Terminals des aufgelassenen Airports unsachgemäß „beseitigt“ wurden. Allerdings gibt es auch eine alternative Vermutung: Die Wehrmacht könnte diese im Jahr 1941 bei einem überhasteten Abzug für „später“ eingelagert haben.  Laut Erklärung des Bürgermeisters, Giannis Konstantatos, wären diese „gesammelt“ in einem unterirdischen Lagerraum, der sich in unmittelbarer Nähe des einstigen Westterminals, das einst die einzige Abfertigungshalle war und zuletzt nur noch für Inlandsflüge genutzt wurde, gefunden worden. Es handelt sich um jenes Terminal, das sich nahe dem Meer befunden hat und im unmittelbaren Umfeld wurden beispielsweise ehemalige Hangars in Sportstätten für die Olympischen Spiele, die im Jahr 2004 über die Bühne gegangen sind, umgewandelt. Terminal, Schulen, Kindergärten und Wohnhäuser in unmittelbarer Nähe Das Westterminal des ehemaligen Elliniko-Airports wurde – im Gegensatz zum Ostterminal, das in schlechtem Zustand ist, jedoch unter Denkmalschutz steht – bereits vor einigen Jahren

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Reiseveranstalter legt Hurghada-Charter ab České Budějovice auf

Der tschechische Reiseveranstalter Čedok legt im Winterflugplan 2024/25 Charterflüge zwischen Budweis und Hurghada auf. Diese sollen von der maltesischen Fluggesellschaft Corendon Europe mit Boeing 737-800 im Auftrag des Tour Operators bedient werden. Der Erstflug ab České Budějovice ist für den 22. Dezember 2024 angekündigt. Vorerst ist die Bedienung dieser Route, die jeweils an Sonntagen erfolgen soll, bis zum 30. April 2025 befristet.

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