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Air Serbia geht Kooperation mit Lufthansa Technik ein

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat mit Lufthansa Technik einen Fünfjahresvertrag über Total Component Support für die Airbus-A320ceo-Flotte abgeschlossen.  Der Vertrag beinhaltet umfassende MRO-Dienstleistungen (Maintenance, Repair & Overhaul) sowie Ersatzteilpooling und Homebase-Services für die benötigten Komponenten in Belgrad, Serbien, beginnend im Januar 2024. „Wir haben ehrgeizige Ziele für unsere Fluggesellschaft, und wenn wir auf das Ende des nächsten Jahrzehnts blicken, könnte unsere Fluggesellschaft mehr als 50 Flugzeuge betreiben. Dafür brauchen wir einen zuverlässigen Partner, der uns mit den bestmöglichen Dienstleistungen unterstützt – auch an unserer Heimatbasis in Belgrad. Die Partnerschaft mit Lufthansa Technik wird daher zur operativen Exzellenz von Air Serbia beitragen“, so Air-Serbia-Chef Jiri Marek. 

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Deutschland bestellt bis zu 82 Airbus H145M

Die deutsche Bundeswehr hat bei Airbus Helicopters eine Großbestellung von bis zu 82 Helikoptern des Typs H145M aufgegeben. Dabei handelt es sich um 62 Festbestllungen und 20 Optionen.  Laut Airbus Helicopters ist es der größte Einzelauftrag, den man bislang für dieses Fluggerät an Land ziehen hat können. Die Hubschrauber werden mit dem Waffenmanagementsystem HForce ausgerüstet sein. Der Vertrag umfasst auch sieben Jahre Support- und Serviceleistungen, um eine optimale Inbetriebnahme zu gewährleisten. 57 Hubschrauber sind für das Heer vorgesehen, die Spezialkräfte der Luftwaffe werden fünf H145Ms erhalten.  „Wir sind stolz darauf, dass sich die Bundeswehr für die Bestellung von bis zu 82 H145M-Hubschrauber entschieden hat“, sagte Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters. „Die H145M ist ein sehr robuster militärischer Mehrzweckhubschrauber. Die deutsche Luftwaffe hat mit ihrer H145M LUH-Flotte für Spezialeinheiten bereits erhebliche Einsatzerfahrung gesammelt. Wir werden sicherstellen, dass die Bundeswehr die Hubschrauber gemäß dem sehr ehrgeizigen Lieferplan erhält, der die ersten Auslieferungen im Jahr 2024 vorsieht, weniger als ein Jahr nach Vertragsunterzeichnung.“  Die bestellten H145M werden in der Basisversion mit fest installierten Vorrichtungen ausgestattet, inklusive des von Airbus Helicopters entwickelte Waffenmanagementsystem HForce. Damit kann die Bundeswehr ihre Piloten auf demselben Hubschraubertyp ausbilden, der auch im Einsatz und im Kampf eingesetzt wird. Kostspielige Typenwechsel entfallen und es wird ein Höchstmaß an Professionalisierung erreicht.  Der H145M ist ein militärischer Mehrzweckhubschrauber, der eine breite Palette von Einsatzmöglichkeiten bietet. Innerhalb weniger Minuten kann der Hubschrauber von einer leichten Angriffsrolle mit axialer ballistischer und lenkbarer Bewaffnung und einem hochmodernen Selbstschutzsystem in eine Version für Spezialeinsätze umgerüstet

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Travelport und Virgin Atlantic bauen Kooperation aus

Travelport und Virgin Atlantic setzen ihre über viele Jahre gewachsene Vertriebspartnerschaft fort und erweitern sie zusätzlich. Demnach wird die Airline Reisemittlern weiterhin alle Flugangebote und Services über die Vertriebsplattform Travelport+ zur Verfügung stellen.   Dazu gehören künftig auch NDC-Inhalte. So werden unter anderem Flüge, Tarife, Sonderangebote und weitere Services grafisch dargestellt und um zahlreiche weiterführende Informationen ergänzt. Damit lassen sich Offerten von Virgin Atlantic noch besser und schneller vergleichen. Reisebüros können exakt die Wünsche ihrer Kunden bedienen sowie attraktive Zusatzleistungen anbieten.  „Unsere Partnerschaft mit Travelport und die bevorstehende Integration von NDC-Content schafft einen echten Mehrwert sowohl für die Nutzer in den Reisebüros als auch für Reisende“, betont Juha Jarvinen, Chief Commercial Officer bei Virgin Atlantic. „Travelport+ erweitert die Auswahlmöglichkeiten, gerade auch im Bereich von Zusatzleistungen, und bietet ihnen die besten Optionen von Virgin Atlantic für die Buchung von Flügen und Zusatzleistungen.“  Jason Clarke, Chief Commercial Officer Travel Partners bei Travelport, ergänzt: „Mit Travelport+ und der Integration von NDC-Inhalten unterstützen wir Virgin Atlantic ebenso zielgerichtet wie effektiv bei ihrer modernen Vertriebsstrategie. Unser Ziel ist es, Service und Nutzererfahrung für die Anwender immer weiter zu optimieren und so nahtlos wie möglich zu gestalten.“ 

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ADAC hat Parkplatzpreise deutscher Flughäfen untersucht

Der deutsche Autofahrerklub ADAC hat die Parkplatzpreise von zehn deutschen Verkehrsflughäfen genauer unter die Lupe genommen. Dabei stellte sich heraus, dass die Reisenden für zwei Wochen Abstellen ihres Fahrzeugs in Hamburg im Parkhaus 5 mit 561 Euro besonders kräftig zur Kasse gebeten werden.  Der ADAC hat im Zuge der Erhebung auch Alternativen wie die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxi und Nutzung von Carsharing-Angeboten gezeigt. Wenig überraschend sind die Öffis in allen Fällen die günstigste Möglichkeit. Carsharing, sofern vorhanden, rangiert auf Platz Zwei.   Beim Taxi kommt es stark darauf an wie weit sich der Flughafen von der Stadt entfernt befindet. Beispielsweise ist München mit vergleichsweise enorm hohen Taxikosten aufgefallen. Dies liegt laut ADAC daran, dass in direktem Vergleich mit anderen deutschen Airports die zu fahrende Distanz wesentlich größer ist. Eine indirekte Folge daraus ist auch, dass Shuttles und ÖPNV-Fahrscheine teurer als an anderen Flughäfen in Deutschland sind.  An den meisten Airports, jedoch noch lang nicht an allen, gibt es Angebote von Unternehmen, die sich auf Carsharing spezialisiert haben. Je nach Anbieter sind Oneway-Mieten möglich oder eben nicht. Reisende sollten sich vorab darüber informieren, ob das Kraftfahrtzeug unbedingt am Abholort zurückgegeben werden muss oder aber ob dies andernorts ebenfalls möglich ist und wenn ja, ob hierfür ein Aufpreis anfällt. So gut wie alle Carsharing-Firmen verlangen nämlich für das Anmieten an Flughäfen einen Zuschlag, der mitunter sehr happig ausfallen kann.  Der ADAC hat hinsichtlich der Parkplatzpreise zwei Varianten genauer unter die Lupe genommen. Einerseits für einen Wochenendtrip und andererseits für einen 14-tägigen

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Ab Erbil und Bagdad: Fly Baghdad kündigt Berlin-Flüge an

Ab Ende Dezember bietet Fly Baghdad je einen wöchentlichen Umlauf ab Bagdad und Erblin zum deutschen Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg an.  Bagdad-Berlin mit Wirksamkeit zum 23. Dezember 2023 am Verkehrstag Samstag bedient. Die Rückflüge werden an Sonntagen durchgeführt. Ab Erbil nimmt man ab 26. Dezember 2023 an Dienstagen Kurs auf die deutsche Hauptstadt. Zurück geht es jeweils am Verkehrstag Mittwoch.  Fly Baghdad steht seit einigen Wochen auf der schwarzen Liste der Europäischen Union. Das bedeutet, dass der Carrier selbst nicht in den EU-Luftraum einfliegen darf. Somit muss das Luftfahrtunternehmen beispielsweise für die geplanten Berlin-Flüge auf ACMI-Dienstleistungen anderer Anbieter zurückgreifen. 

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Flughafen Zürich setzt auf sprechende Putz-Roboter

Seit Donnerstag, den 14. Dezember 2023, sind am Flughafen Zürich-Kloten zwei Roboter im Einsatz, die Passagiere unterstützen sollen. Ihr Hauptzweck ist das Reinigen von großen Flächen, jedoch können diese auch von den Fluggästen angesprochen werden.  „Zulu“ und „Charlie“ sind nun regelmäßig in den Check-in-Bereichen sowie im Shopping-Bereich des größten Airports der Schweiz anzutreffen. Zumeist sollen diese mit dem Reinigen von Fußböden beschäftigt sein. Der Flughafen will daraus auch Erkenntnisse gewinnen wie das Reinigungspersonal entlastet werden kann.  Sauberkeit hat am Flughafen Zürich eine sehr hohe Priorität. Dafür wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet. Die Flughafen Zürich AG ergänzt nun das rund 300-köpfige Gebäudereinigungs-Team zu Testzwecken um zwei Roboter. Durch deren Einsatz werden Mitarbeitende von der Reinigung von großen Flächen entlastet und erhalten damit Freiraum für Aufgaben, die mehr manuelle Fähigkeiten erfordern. Dies könnte auch die Attraktivität des Berufsbildes erhöhen.    Zudem will die Flughafen Zürich AG testen, wie das Zusammenspiel von Robotertechnologie und Mitarbeitenden funktioniert und sie befähigen, diese Technologie zu nutzen. Allerdings handelt es sich um keine reinen Putzmaschinen, denn die Passagiere können mit den Robotern interagieren. Zulu und Charlie verfügen über diverse Sensoren. Diese können Umrisse erkennen, erstellen jedoch kein Videomaterial. Die Testphase der Geräte läuft bis sicher Mitte Februar. Die Roboter sind autonom unterwegs und werden nach einer kurzen Anfangsphase alleine auf den Flächen reinigen.  „Unser Ziel ist es, Erfahrungen zu sammeln und zu verstehen, wie die Roboter in den Menschenmengen funktionieren. Wie sie sich bewegen, wie sie mit den Passagieren und Mitarbeitenden interagieren und umgekehrt“, so Daniel Ammann,

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World Travel Awards: Star Alliance gewinnt Auszeichnung

Bei den World Travel Awards hat die Star Alliance zum vierten Mal in Folge eine Auszeichnung in der Kategorie “ World’s Leading Airline Alliance“ gewonnen. Der Preis wurde in Abu Dhabi überreicht.  In der Nordamerika-Kategorie im August 2023 erreichte die Star Alliance Los Angeles Airport Lounge einen bemerkenswerten Meilenstein, indem sie sich zum vierten Mal in Folge den Titel „North America’s Leading Airport Lounge“ sicherte und damit ihren Status als führendes Unternehmen in der Flughafengastronomie weiter festigte.  Theo Panagiotoulias, CEO von Star Alliance, bedankte sich für diese Auszeichnungen: „Wir fühlen uns sehr geehrt, dass wir die World Travel Awards zum vierten Mal in Folge erhalten haben. Dieser Erfolg ist ein Beweis für das unermüdliche Engagement der Mitarbeiter innerhalb des Star Alliance Netzwerks, die sich bemühen, konsistente und nahtlose Reiseerlebnisse zu bieten.“ 

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Krankenschwester rettet Binter-Canaris-Passagier das Leben

Auf einem von Binter Canaris durchgeführten Inlandsflug ist es am 12. Dezember 2023 zu einem medizinischen Notfall gekommen. Eine Krankenschwester, die sich zufällig an Bord befunden hat, konnte dem betroffenen Fluggast das Leben retten.  Unter der Flugnummer NT503 befand sich die ATR72-600 mit der spanischen Registrierung EC-OAN auf dem Weg von Lanzarote nach Gran Canaria. Es handelt sich um einen routinemäßigen Kurzstreckenflug zwischen zwei Kanaren-Inseln. Zunächst sah alles nach „Business aus usual“ aus. Doch plötzlich ging es einem männlichen Passagier überhaupt nicht gut.  Der Reisende erlitt offiziellen Angaben nach einen Herzinfarkt und kämpfte somit mit seinem Leben. Eine Krankenschwester, die sich zufällig als Fluggast an Bord befand, erkannte die Notsituation und stellte ihre medizinische Erfahrung unter Beweis. Mit Hilfe anderer Passagiere und der Kabinenbesatzung wurde der sich in Not befindliche Passagier zunächst auf den Boden gelegt.  Die Krankenschwester führte sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen durch. Auch soll sie eine Herzmassage absolviert haben. Ihr Einsatz war erfolgreich, denn ihr ist es gelungen den Mann zu stabilisieren und vor dem möglicherweise sicheren Tod zu bewahren. Sowohl die anderen Insassen des Fluges als auch die Airline Binter Canaris feiern die Frau zu Recht als Heldin.  Nach der Landung auf dem Flughafen Las Palmas wurde der erkrankte Mann vorsichtshalber dem Rettungsdienst übergeben. Anschließend wurde er zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Was möglicherweise zum Herzinfarkt geführt haben könnte, ist nicht bekannt. Dem Mann soll es jedenfalls – den Umständen entsprechend – gut gehen. 

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E-Flugzeuge: Lufthansa und Lilium loten Kooperation aus

Die Lufthansa Group und Lilium haben eine Absichtserklärung über die Errichtung einer strategischen Partnerschaft für den Betrieb von elektrischen Senkrechtstartern (electric Vertical Take-Off and Landing, eVTOL) in Europa unterzeichnet.  Die Unternehmen wollen Innovationsmöglichkeiten in der Luftfahrt erkunden und dabei Bereiche wie Boden- und Flugbetrieb, künftige Flugzeugwartung sowie Besatzung und fliegerische Ausbildung diskutieren. Beide Unternehmen wollen bei einer möglichen strategischen Partnerschaft auch die Chancen einer Zusammenarbeit mit Dritten wie Flughäfen und regionalen Partnern, etwa bei der Weiterentwicklung der Infrastruktur (z.B. Vertiports), der Luftraumintegration und der Ausgestaltung erforderlicher Betriebsprozesse analysieren.  „Innovation ist Teil unserer DNA. Die Lufthansa Group hat den Anspruch, weltweit führend zu sein bei der Integration modernster Produkte und Prozesse. Wir wollen Luftfahrt weiterentwickeln und die Transformation der Industrie antreiben. Diese Absichtserklärung mit Lilium wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Nur mit Innovation, Mut und Entschlossenheit können wir gemeinsam als Industrie Luftfahrt nachhaltiger machen und die Herausforderungen der Zukunft meistern“, erklärt Lufthansa-Vorstandsmitglied Detlef Kayser. 

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Deutschland-Ticket vor dem Aus? – Landkreis Stendal steigt aus

Das deutsche 49-Euro-Ticket erweist sich zunehmend als Flop, denn nun kündigt der Landkreis Stendal an, dass man dieses ab 1. Jänner 2024 nicht mehr für Busfahrten innerhalb dieser Region verwenden kann.  Als Reaktion auf die hohe Inflation brachte die deutsche Bundesregierung im Vorjahr eine Netzkarte zum Preis von neun Euro pro Monat auf den Weg. Diese wurde aber nur im Juni, Juli und August 2022 verkauft und galt lediglich in Verkehrsmitteln des Nahverkehrs. Nach langem Ringen wurde der 49-Euro-Fahrschein eingeführt. Dieser ist aber alles andere als einfach im Handling, denn man muss ein Abo, das zwar monatlich kündbar ist, abschließen. Einige Verkehrsunternehmen führen sogar Bonitätsprüfungen durch und schließen potentielle Interessenten, die in Karteien wie der Schufa Negativmerkmale haben, komplett aus.  Dass der 49-Euro-Fahrschein eine typisch deutsche Fehlkonstruktion ist, zeigte sich schon von Anfang an. Einerseits sind Fernverkehrszüge sowie Fernbusse komplett ausgeschlossen und andererseits hat sich die deutsche Bundesregierung nicht um eine langfristige Finanzierung bemüht. Lediglich für ein Jahr hat man mal die Mittel bereitgestellt und sowohl Verkehrsverbünde als auch Bundesländer und Landkreise sowie Unternehmer beschweren sich massiv, dass die von der Bundesregierung freigegeben Mittel nicht ausreichen sollen. Mehr Geld soll es aber nicht geben und angesichts des Umstands, dass die Bundesrepublik sich in einer Art defacto Staatspleite befindet, ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass vom Bund weitere Euros locker gemacht werden. Zuletzt waren Preiserhöhungen im Gespräch, aber hier legen sich die Grünen, vermutlich aus ideologischen Gründen, quer.  Der sich in Sachsen-Anhalt befindliche Landkreis Standal zieht nun die Notbremse und steigt

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