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Italien: Staatsanwaltschaft beschlagnahmt 780 Millionen Euro bei Airbnb

In Italien wurden Airbnb, einem Vermittler von Privatunterkünften, rund 780 Millionen Euro auf Anordnung der Staatsanwaltschaft von Mailand beschlagnahmt. Dahinter steckt, dass so hohe Steuerrückstände eingetrieben werden sollen, denn die lokalen Behörden vertreten die Ansicht, dass der Vermittler diese zu bezahlen habe. In vielen Ländern und Städten ist Airbnb, das bei Kunden und Vermietern durchaus beliebt ist, massiv umstritten. Einerseits regt sich Widerstand seitens Betreibern kommerzieller Unterkünfte wie Hotels und Pensionen, aber auch seitens der Städte selbst. Die Hintergründe sind vielfältig, jedoch dürften es einige massiv übertrieben haben. Vielerorts wurden eigens Wohnungen gekauft bzw. angemietet, um sie kurzzeitig über Airbnb an Touristen zu vermieten. Für die Eigentümer liegt der Vorteil auf der Hand: Gegenüber einer regulären Monatsmiete lässt sich über die Vermittlung über Airbnb wesentlich mehr verdienen. Allerdings stehen diese Unterkünfte dann nicht auf dem regulären Wohnungsmarkt, der in einigen Städten durchaus prekär ist, zur Verfügung. Weiters werfen sowohl Politiker als auch die Lobby der Hoteliers vor, dass Steuern und Abgaben hinterzogen werden sowie sich die Privaten zahlreiche behördlichen Auflagen ersparen würden. Viele Städte haben bereits die Vermietung über Airbnb und andere Portale massiv eingeschränkt und führen mitunter scharfe Kontrollen durch. Punktuell ist es auch schon zum kompletten Verbot der touristischen Privatvermietung ohne behördliche Genehmigung gekommen. In Italien liefert sich Airbnb seit vielen Jahren einen juristischen Streit, bei dem es primär darum geht wer Steuern und eventuelle Ortstaxen einzuheben und abzuführen hat. Ein Gesetz aus dem Jahr 2017 sieht vor, dass genau das Airbnb machen muss. Dagegen leistet man vor

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LMX verzichtet temporär auf Anzahlungen

Der Reiseveranstalter LMX verzichtet seit 1. November 2023 bei der Buchung von Pauschalreisen, die unter „LMXF“ und „LMIF“ vermarktet werden, auf das Einheben der branchenüblichen Anzahlung. Lediglich eine Gebühr von 25 Euro für das Flexpaket muss gleich bezahlt werden.  Last Minute Express ist dafür bekannt, dass man ansonsten Anzahlungen kassiert, die erheblich über den Gepflogenheiten der Branche liegen. Möglich macht das das schwammige Pauschalreisegesetz, das den Veranstaltern wesentlich mehr Freiheiten lässt als in anderen Staaten.  Bezogen auf die Flextarife ist die Aktion von LMX bis zum 30. November 2023 befristet. Das Unternehmen will damit mehr Neubuchungen für den Sommer 2024 an Land ziehen. 

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Südkoreanisches Gericht: Strahlenbelastung war ursächlich für Flugbegleiter-Tod

In Südkorea hat ein Arbeitsgericht entschieden, dass der tragische Tod eines 53-jährigen Flugbegleiters auf die Strahlenbelastung, der er während seiner langjährigen Tätigkeit für Korean Air ausgesetzt war, zurückzuführen ist. Das verstorbene Besatzungsmitglied war über viele Jahre hinweg für Südkoreas größte Fluggesellschaft als Flugbegleiter unterwegs. Im April 2021 erhielt er bei einer ärztlichen Untersuchung die Hiobsbotschaft, dass er an Magenkrebs im Spätstadium erkrankt ist. Zwischenzeitlich ist er leider verstorben. Die Hinterbliebenen haben einen Gerichtsprozess vor dem zuständigen Arbeitsgericht geführt. Dieses hat nun zu Gunsten des Verstorbenen entschieden und festgestellt, dass die Krebserkrankung eine unmittelbare Folge der Strahlenbelastung, der er während seiner rund 25-jährigen Dienstzeit ausgesetzt war, ist. Das soll auch damit zusammenhängen, dass er etwa 50 Prozent seiner Flugstunden auf Langstreckenflügen, die über die Arktis nach Europa und Nordamerika führen, im Einsatz war. Das Gericht stellte fest, dass die Strahlenbelastung in dieser Region der Erde höher als anderswo ist. Dabei spielte auch eine Einschätzung der IAEO eine Rolle, denn die internationale Atomenergiebehörde gibt an, dass in der Arktis eine hohe Anzahl (natürlicher) Nuklearquellen vorhanden sein soll. Weiters soll diese Region generell anfällig für radioaktive Verstrahlung sein. Ob dabei Atomwaffentests, die in der Vergangenheit von der Sowjetunion durchgeführt wurden, relevant sind, ist aber nicht beantwortet worden. Seit einiger Zeit hat die Südkoreanische Regierung die maximale Strahlendosis, der fliegendes Personal ausgesetzt werden darf, strenger reglementiert als alle anderen Staaten. Die Airlines müssen die Belastungen überprüfen, dokumentieren und einmal monatlich an die Zivilluftfahrtbehörde melden.

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Air China reaktiviert Shanghai-München

Die Fluggesellschaft Air China beabsichtigt ab Mitte Jänner 2024 wieder zwischen Shanghai und München zu fliegen. Als Fluggerät sind Langstreckenmaschinen des Typs Airbus A350-900 angekündigt.  Mit Wirksamkeit zum 17. Jänner 2024 will Air China wieder dreimal wöchentlich die beiden Metropolen miteinander verbinden. Diese Route ruht seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Künftig soll wieder an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag geflogen werden. 

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Steiermark: Wirtschaft fordert neuerlich Koralmbahn-Haltestelle am Flughafen Graz

Die steierische Wirtschaftskammer reagiert auf den Umstand, dass im Zuge der Erweiterung der Westbahn-Strecke am Flughafen Linz-Hörsching ein Bahnhof errichtet wird. Man fordert abermals, dass der Grazer Airport an die Koralmbahn angeschlossen werden soll. Es klingt absurd, aber es ist der aktuelle Stand der Dinge. Die Neubaustrecke verläuft quasi unter dem Flughafen Graz hindurch, jedoch gibt es keine Haltestelle. Die Österreichischen Bundesbahnen haben lediglich ein paar Vorarbeiten gemacht, die zur späteren Errichtung eines Bahnhofs führen könnten. Eben genau so wie es die Politik vor vielen Jahren vorgegeben hat. Rückblick: In der Planungsphase hat sich die damalige Haider-Landesregierung regelrecht gegen die Koralmbahn samt Bahnhof am Flughafen Graz gestemmt. Man hatte die Befürchtung, dass aufgrund der äußerst kurzen Fahrzeit der Airport in der Kärntner Landeshauptstadt obsolet werden könnte. Dem Team um Jörg Haider ist es gelungen in Verhandlungen mit dem Bund, den ÖBB und dem Land Steiermark die Bedingung aufzuzwingen, dass der Grazer Flughafen keine Koralmbahn-Haltestelle bekommt. Somit sind umsteigefreie Fahrten zwischen Klagenfurt und diesem Airport nicht möglich. Mittlerweile hat sich nicht nur in der Luftfahrt enorm viel geändert, sondern auch politisch. Der steiermärkische Landeshauptmann Christopher Drexler (ÖVP) pocht seit längerer Zeit auf den Koralmbahnhof am Flughafen Graz und setzt sich dafür auch politisch ein. Auch aus Kärnten gibt es von Peter Kaiser (SPÖ) Unterstützung. Die Wirtschaftskammer ist sowieso dafür. Allerdings gibt es einen neuen Gegner: Das Verkehrsministerium, das unter der Führung von Leonore Gewessler (Grüne) einen nicht gerade luftfahrtfreundlichen Kurs fährt, will den gewünschten Bahnhof nicht bauen. Eigentlich passen Züge und

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WInter 2023/24: Air Baltic mit vier neuen Routen ab Vilnius

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic bietet im laufenden Winterflugplan 2023/24 vier neue Strecken ab Vilnius an.   Dabei handelt es sich um Dubai, Teneriffa, Gran Canaria und Turin. „Wir sind bestrebt, unseren Fluggästen ein nahtloses Reiseerlebnis zu bieten und die Konnektivität zu und von unseren baltischen Heimatstädten zu verbessern. Mit dem Start der Winterflugplanperiode ab Vilnius mit vier neuen Zielen freuen wir uns, unseren Passagieren noch mehr Möglichkeiten zu bieten, sowohl das wärmere Wetter zu genießen als auch auf die verschneiten Pisten zu fahren. Wir sind dankbar für den unschätzbaren Beitrag und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern, den litauischen Flughäfen, die dies möglich gemacht haben. Darüber hinaus freuen wir uns, dass dank der steigenden Passagierzahlen auch unser Marktanteil in Vilnius weiter zunimmt“, so Mantas Vrubliauskas, Vizepräsident für Netzentwicklung bei Air Baltic. 

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Flughafen Klagenfurt mit vier neuen Aufsichtsräten

Der Klagenfurter Flughafen hat nach der Rückführung in die öffentliche Hand den Aufsichtsrat neu aufgestellt. Vorsitzender ist nun Martin Payer, Generaldirektor der Landesholding K-BV. Drei weitere Personen sind neu in das Kontrollgremium eingezogen. Als neue Stellvertreter des Vorsitzenden fungieren die Reiseunternehmerin Andrea Springer, die hauptberuflich Geschäftsführerin des Tour Operators Springer Reisen ist, sowie Anton Bucek, der über viele Jahre hinweg den Aufsichtsrat des Flughafens Salzburg geleitet hat. Ebenfalls neu im Kontrollgremium des Klagenfurter Airports: Gerhard Widman. Dieses Aufsichtsratsmitglied war über viele Jahre hinweg Geschäftsführer des Grazer Flughafens, ehe er Ende 2020 in den Ruhestand getreten ist. Laut KBV-Chef Martin Payer sollen im Dezember 2023, also noch vor Weihnachten, zusätzliche Flugstrecken für den Sommerflugplan 2024 präsentiert werden. Nähere Details nannte der Aufsichtsratschef des Klagenfurter Airports aber noch nicht. Wohl aber deutete er an, dass es zur Verwertung von Flächen im Ausmaß von 46 Hektar, die als nicht betriebsnotwendig erachtet werden, kommen könnte. Er betonte, dass ein internationaler Flughafenplaner dabei helfen soll diese zu verwerten ohne zu verkaufen zu müssen.  

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Luxwing hat zweite de Havilland Dash 8-400 eingeflottet

Vor wenigen Tagen hat die maltesische Fluggesellschaft Luxwing eine zweite de Havilland Dash 8-400 übernommen. Es handelt sich um ein Gebrauchtflugzeug, das vormals unter anderem bei Flybe im Einsatz war.  Zuletzt war die Maschine über einen längeren Zeitraum hinweg in Saarbrücken im Long-Time-Storage. Ende Oktober 2023 wurde das Turbopropflugzeug nach Luqa überstellt und wird nun bei Medavia für den Einsatz bei Luxwing vorbereitet.  Vormals war der maltesische Carrier der Operator der Dash-Flotte von Skyalps. Die Zusammenarbeit ist mittlerweile ausgelaufen, jedoch baut Luxwing nun eine eigene de Havilland Dash 8-400-Flote, die für Charterflüge verwendet wird, auf. Der Neuzugang trägtdie Registrierung 9H-LWB und erscheint noch vollständig in den Farben von Flybe. 

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Franzosen starten Petition: 500 Euro Entschädigung wegen „Inkompetenz von Ryanair“ gefordert

Der Billigflieger Ryanair steht nach einer wetterbedingten Umleitung es Fluges, der von Marrakesch nach Baris-Beauvais hätte führen sollen, im Kreuzfeuer der Kritik. Betroffene Fluggäste haben nun eine Petition gestartet, die den Lowcoster zur Auszahlung von Entschädigungszahlungen auffordert. Der Vorfall hat sich am 2. November 2023 auf Ryanair-Flug FR65 ereignet. Dieser sollte von Marrakesch nach Paris-Beauvais führen. Der Abflug war für 6 Uhr 15 geplant und mit rund einer halben Stunde erhob sich die Boeing 737-Max-200 mit der Registrierung EI-IHM dann auch tatsächlich in die Luft. Allerdings erreichte der Mittelstreckenjet den Zielort nahe der französischen Hauptstadt nicht. Grund dafür ist, dass sich während dem Flug die Wetterprognose für Beauvais massiv verschlechtert hat. Der Kapitän traf dann die Entscheidung, dass aus Sicherheitsgründen Kurs auf den Ausweichflughafen genommen wird. Das war Toulouse, wo die Boeing 737-Max-200 um zirka 9 Uhr 35 Lokalzeit sicher gelandet ist. Reisebus hatte am Weg nach Beauvais eine Panne Was dann passiert ist, brachte einige Fluggäste regelrecht auf die Palme. Der Kapitän musste – wie in solchen Fällen vorgesehen – die Situation zunächst mit den Vorgesetzten in Dublin besprechen. Es musste nämlich die Entscheidung getroffen werden, ob der Flug nach Beauvais doch noch fortgesetzt werden kann. In Dublin war man nicht optimistisch und entschied sich für das Chartern von Reisebussen, die die Passagiere von Toulouse zu ihrem eigentlichen Zielort, Paris-Beauvais bringen sollten. Genau hier setzt die Kritik jener Passagiere, die eine Petition gestartet haben, die Ryanair zur Zahlung von Entschädigungen auffordern an. Die Busfahrt soll fast zehn Stunden und

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Bridges Air mit erstem ATR72-Frachter unterwegs

Die neugegründete Frachtfluggesellschaft Bridges Air Cargo wurde mit der ersten Maschine, die im Bugbereich einen Operatorhinweis auf den maltesischen Carrier, gesichtet.  Es handelt sich um die ATR72-202F mit der Registrierung 9H-BWW. Entstehen begriffene Frachtfluggesellschaft wird von Kapitän Emvic Debono, dem ehemaligen COO von Etihad Airways und Air Malta, geleitet. Es handelt sich um eine Tochtergesellschaft von Swiftair. 

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