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SAS baut den Konzernvorstand um

Bei der skandinavischen Fluggesellschaft SAS ist es im Vorstand zu Neubesetzungen gekommen. Unter anderem wurde Ginger Hughes zum neuen Chief Transformation Officer ernannt. Der neue Chief Commercial Officer ist Paul Verhagen, der in der Vergangenheit unter anderem bei Aeromexico und Iberojet in führenden Funktionen tätig war. Hughes war zuvor für jene Beratungsfirma, die die SAS Group durch das Chapter-11-Verfahren begleitet hat, aktiv.

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Airbus A330neo-Auslieferungen: Halbzeit bei Condor

Mit der D-ANRB hat die Ferienfluggesellschaft Condor ihren neunten Airbus A330-900 übernommen. Diese Maschine trägt die blaue Lackierung, die firmenintern „Sea“ genannt wird. Damit ist die Hälfte der 18 bestellten Maschinen ausgeliefert. „Dank des großen Engagements der Condorianer, der gut eingespielten Zusammenarbeit mit Airbus, den Zulieferern und den Behörden, konnten wir mit dem aktuellen Flugzeug bereits die Hälfte der 18 bestellten Flugzeuge einflotten“, so Christian Schmitt, Chief Operations Officer und Accountable Manager Condor. „Das Feedback zum neuen Langstreckenflugzeug, dem Komfort und Design sowie den Annehmlichkeiten ist großartig. Wir sind stolz, unseren Gästen damit ein komplett neues Condor Borderlebnis der Extraklasse anzubieten und ab 2024 auf der gesamten Langstrecke mit der A330neo unterwegs zu sein.“ Insgesamt erwartet Condor 18 werksneue Langstreckenflugzeuge, die im Rahmen der gesamten Langstreckenflottenerneuerung bis 2024 die aktuelle B767-Flotte vollständig ablösen sollen. Die Flugzeuge fliegen dabei zu gleicher Anzahl in den drei Farben „Island“-grün, „Beach“-beige und „Sea“-blau. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat bis zu fünf weiteren Bestelloptionen für eine A330neo zugestimmt, eine Bestellung erfolgte noch nicht. Die nächste A330neo wird ebenfalls in der Farbe „Sea“ ausgeliefert und voraussichtlich Ende des Monats erwartet. Nach Abschluss der Langstreckenflottenerneuerung folgt die Condor Kurz- und Mittelstreckenflotte, bei der die aktuellen Flugzeuge Airbus A320/1 und Boeing 757 durch 41 werksneue A32Xneo ersetzt werden, davon 13 A320neo und 28 A321neo. Für 2024 und 2025 sind dabei insgesamt 14 Flugzeuge zur Auslieferung vorgesehen. Perspektivisch wird die Condor-Flotte im Rahmen der Flottenerneuerung insgesamt wachsen.

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Genf: A320 von Air Malta mit gleich zwei Rücklandungen

Die Passagiere von Air-Malta-Flug KM483 hatten am 2. September 2023 auf der Strecke Genf-Luqa gleich doppelt Pech. Nach einer Verspätung von rund einer Stunde musste die Maschine nach rund 30 Minuten Flugzeit eine Rücklandung absolvieren. Erst um kurz nach 22 Uhr 30 ging es dann wieder in die Luft, aber um etwa 23 Uhr 00 musste erneut in Genf gelandet werden. Anschließend wurde der Flug annulliert. Air Malta betont in einer Erklärung, dass beide Rücklandungen aus Sicherheitsgründen erfolgt wären. Die Passagiere wären in einem Hotel untergebracht worden und Techniker hätten sich um den Airbus A320 mit der Registrierung 9H-AEP gekümmert.

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Indien: Untersuchungshaft nach gewaltsamem Kuss-Versuch

An Bord eines von Vistara durchführten Fluges, der von Muscat über Dhakas nach Mumbai geführt hatte, machte ein „unruly PAX“ dem Kabinenpersonal das Leben regelrecht zur Hölle. Er soll die Flugbegleiter nicht nur belästigt, sondern auch mit einem Gegenstand geblendet haben. Offiziellen Angaben nach hat sich der Vorfall am 6. September 2023 ereignet. Rund eine halbe Stunde vor der Landung soll der 30-jährige Mann aufgestanden sein und sich über eine Flugbegleiterin her gemacht haben. Dabei soll er sie gewaltsam umarmt haben und versucht haben sie zu küssen. Aufmerksame Passagiere sind sofort eingeschritten und haben der Kabinenmitarbeiterin geholfen. Kurz darauf kamen auch ihre Kollegen. Diese sollen vom „unruly PAX“ mit Hilfe eines nicht näher bezeichneten Gegenstands geblendet worden sein. Vor diesem Vorfall soll sich der 30-Jährige vollkommen unauffällig verhalten haben. Weder die Polizei noch die Fluggesellschaft Vistara haben nähere Angaben dazu gemacht aus welchem Grund der Mann plötzlich dieses Verhalten an den Tag gelegt haben könnte. Am Tag des Vorfalls war laut Vistara der Airbus A320neo, der die Registrierung VT-TNI trägt, im Einsatz. Der Carrier erklärte auf Anfrage: „Am 06. September wurde auf dem Vistara-Flug UK 234 von Muscat nach Mumbai ein Vorfall mit einem renitenten Passagier gemeldet. In Anbetracht des groben Fehlverhaltens hat der Kapitän eine Verwarnung ausgesprochen und beschlossen, den Passagier in Gewahrsam zu nehmen“. Der „Kuss-Versuch“ hat nun strafrechtliche Konsequenzen für den Mann, denn kurz nach der Landung wurde er nicht nur von der Polizei verhaftet, sondern schon einen Tag später einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Über seinen Rechtsanwalt brachte

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CSA reaktiviert Prag-Eriwan

Die tschechische Fluggesellschaft CSA gibt ein deutliches Lebenszeichen von sich, denn ab 2. Oktober 2023 will man die Route Prag-Eriwan wieder zweimal pro Woche bedienen. Diese Strecke hatte man zuletzt vor fünf Jahren im Portfolio. Die operative Durchführung soll an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag über Nacht erfolgen, wobei die Rückflüge an Vormittagen stattfinden werden. Das Unternehmen begründet die Wiederaufnahme dieser Strecke mit steigender Nachfrage.

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Congo Airways muss den Flugbetrieb temporär einstellen

Die Fluggesellschaft Congo Airways hat am Montag, den 11. September 2023, den Flugbetrieb eingestellt. Die Maßnahme soll Unternehmensangaben nach nur vorübergehend sein. Man habe sich dafür entschieden übergangsweise nicht zu fliegen, um die Effizienz und die Sicherheit der Passagiere steigern zu können. Man will die Standards an jene der African Air Transport Association anpassen. Gleichzeitig entschuldigt sich der Carrier bei betroffenen Passagieren, die wegen der temporären Einstellung des Flugbetriebs nicht befördert werden können. Die Finanzlage von Congo Airways gilt als stark angespannt. Zuletzt gab die Regierung zusätzliche Finanzmittel zur Stabilisierung des Unternehmens frei. In diesem Zusammenhang spricht Congo Airways in der jüngsten Mitteilung auch „großen Dank“ an Félix Tshisekedi, Staatspräsident der Demokratischen Republik Kongo aus. Während der 111. Sitzung des Ministerrats habe dieser dafür gesorgt, dass frisches Geld, das Congo Airways benötigt, durchgewunken wird.

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Hamilton: Bermudair hat den Erstflug durchgeführt

Seit Monatsanfang ist die neue Fluggesellschaft Bermudair in der Luft. Man flog erstmals am 1. September 2023 auf der Strecke Hamilton-Boston. Das Unternehmen betreibt derzeit den Embraer 175 mit der Registrierung VQ-BLU. In Kürze soll eine baugleiche Maschine in Dienst gestellt werden. Bermudair will reine Businessclass-Flüge zwischen den Bermuda Inseln und den Vereinigten Staaten von Amerika anbieten.

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Swiss stattet A350-900 mit größerer Premium-Economy aus

Die Fluggesellschaft Swiss wird ihre Langstreckenflotte mit Hilfe von Maschinen des Typs Airbus A350-900 erneuern. Nun hat der Carrier bekanntgegeben, dass man an Bord der Neuzugänge eine vergrößerte Premium-Economy-Class anbieten wird. In der Konfiguration von Swiss werden die Airbus A350-900 mit 242 Sitzplätzen bestuhlt sein. Davon werden 38 Stück auf die Premium-Economy-Class entfallen. Damit wird diese Beförderungsklasse über mehr Kapazität als in den bestehenden Langstreckenflugzeugen verfügen. Das Unternehmen erklärt dazu unter anderem, dass man auf die steigende Nachfrage reagieren würde. Voraussichtlich im Jahr 2025 wird Swiss den ersten Airbus A350-900 einflotten. Vorerst wird man fünf Exemplare ab Werk erhalten. Die Fluggesellschaft hat nun festgelegt wie die Passagierkabine des fabrikneuen Flugzeugs aussehen soll und so einen wichtigen Projektmeilenstein erreicht. Damit ist entschieden, wie die Kabinenbereiche aufgeteilt sein werden einschließlich der Anordnung von Sitzen, Gängen, Waschräumen und Küchen. Außerdem steht fest, wie viele Sitzplätze in den jeweiligen Reiseklassen zur Verfügung stehen werden. Neben der Premium-Economy wird man 45 Business-Class-, drei First-Class- und 256 Economy-Class-Sitze an Bord der Maschinen des Typs Airbus A350-900 anbieten. Dazu Chief Commercial Officer Tamur Goudarzi Pour: „In unseren Flugzeugen werden unsere Gäste dank der wohl durchdachten Raumgestaltung in allen Klassen ab 2025 von einem ganz neuen Reiseerlebnis profitieren, das seinesgleichen sucht. Dabei werden wir als einzige namhafte Airline weltweit unverändert eine First Class auf allen Langstreckenflugzeugen anbieten. Zudem werden wir den Anteil unserer sehr erfolgreichen Premium Economy Class weiter ausbauen. Swiss positioniert sich damit klar als „leading premium airline“ in Europa“.

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Langstrecke: Brussels Airlines mit neuen Sternekoch-Menüs

Ab dem 1. Oktober 2023 kommen Business-Class-Reisende auf Langstreckenflügen von Brussels Airlines in den Genuss eines gastronomischen Erlebnisses von Sternekoch Michaël Vrijmoed vom gleichnamigen Genter Restaurant Vrijmoed. Er ist damit der vierzehnte Sternekoch in einer Reihe von belgischen Spitzenköchen, mit denen die Fluggesellschaft seit 2013 ihre Passagiere mit exquisiter Küche verwöhnt. Belgisches Gemüse wird im kommenden Jahr im Mittelpunkt der Gourmet-Menüs stehen. Bei Brussels Airlines tritt der ostflämische Zwei-Sterne-Koch die Nachfolge von Chefkoch Mario Elias an.

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Ryanair streicht weitere zehn Strecken ab Warschau-Modlin

Der Flughafen Warschau-Modlin liegt seit einiger Zeit mit seinem einzigen Großkunden, der Ryanair Group, im Clinch über Gebühren und einen geforderten Ausbau des Terminals. Nun erhöht der Lowcoster den Druck und streicht insgesamt 10 Strecken. Auf 13 weiteren, darunter auch nach Wien-Schwechat, fährt man die Frequenzen zurück und Köln/Bonn fällt komplett weg. Seit einiger Zeit fliegt Ryanair auch wieder ab dem größeren Airport Warschau-Chopin. Dies hat zur Folge, dass man zum Beispiel ab Wien-Schwechat sowohl Modlin als auch Chopin im Portfolio hat. Dass man überhaupt ab dem Hauptflughafen aktiv ist, hat auch den Grund, dass man sich mit Modlin schon länger in einer Art Meinungsverschiedenheit befindet. Nun hat man die Kapazität um 20 Prozent gekürzt. Daraus resultiert, dass die Flüge nach Köln/Bonn, Belfast, Bristol, Kaunas, Manchester und Pisa zumindest im Winterflugplan 2023/24 komplett entfallen. Auf den Routen nach Stansted, Stockholm-Arlanda, Dublin, Wien-Schwechat, Mailand-Bergamo, Paris-Beauvais und Charleroi fährt man die Frequenzen zum Teil signifikant zurück. Laut Eddie Wilson, Geschäftsführer der Ryanair DAC, wäre es nicht gelungen mit dem Management des Modlin-Airports eine langfristige Entwicklungsvereinbarung zu unterschreiben. Lediglich eine Art Zwischenlösung konnte gefunden werden. Im Grundsatz geht es darum, dass Ryanair möglichst günstige Gebühren haben möchte und der Ansicht ist, dass für das vorgeschlagene Wachstum der Ausbau des kleinen Terminals notwendig ist. Allerdings steigt die Betreibergesellschaft auch im Hinblick auf den geplanten Großflughafen durchaus auf die Bremse, denn die Zukunft des Modlin-Airports ist nach der Eröffnung des Neubaus völlig offen. Chopin soll dem aktuellen Stand der Dinge nach als Stadtflughafen erhalten bleiben,

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