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Kulturauftakt in Wien: Philipp Hochmair eröffnet Jugendstiltheater mit Kafkas „Der Prozess“

Das historische Jugendstiltheater auf dem Otto Wagner Areal in Wien hat am 11. Oktober 2025 mit einer ausverkauften Vorstellung feierlich seine Wiedereröffnung als moderne Kulturstätte begangen. Den Auftakt bildete der Schauspieler Philipp Hochmair mit seinem vielbeachteten Monolog von Franz Kafkas Jahrhundertroman „Der Prozess“. Die Lesung wurde als kraftvoller Start für das sanierte Haus inszeniert, das zukünftig als Schauplatz für Kunst und gesellschaftlichen Diskurs dienen soll. Die Wahl des Stücks ist eine bewusste Entscheidung für die Aktualität des 1925 erstveröffentlichten und unvollendeten Romans. Hochmair und Regisseurin Andrea Gerck betonen die zeitlose Brisanz des Textes angesichts heutiger geopolitischer Konflikte, der Macht von Digitalgiganten und autoritärer Tendenzen. Der Monolog thematisiert die Zerrissenheit des Protagonisten Josef K., der an einer übermächtigen Bürokratie und undurchsichtigen Gesetzen zerbricht, eine Thematik, die 100 Jahre nach der Entstehung des Werks in der durch den Ersten Weltkrieg geprägten Zeit weiterhin auf Resonanz stösst. Hochmair selbst zog in seiner Erklärung eine direkte Parallele zur Geschichte des Otto Wagner Areals. Das Theater, einst als Gesellschaftshaus der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt am Steinhof errichtet, liegt in unmittelbarer Nähe eines Mahnmals, das an die dort während des Nationalsozialismus willkürlich getöteten Kinder erinnert. Für den Schauspieler bildet „Der Prozess“ eine feinfühlige Auseinandersetzung mit dem Schrecken vor der Übermacht und dem Schmerz, der diesem historischen Ort innewohnt. Hochmair, bekannt für seine intensive Bühnenpräsenz und seine Auseinandersetzung mit literarischen Klassikern, wurde einem breiteren Publikum unter anderem durch seine Rollen in der Serie „Vorstadtweiber“ sowie seine Auszeichnungen für „Wannseekonferenz“ bekannt. Die Wiedereröffnung des denkmalgeschützten Jugendstiltheaters, das mit

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Stuttgarter Winter: Wachsendes Flugangebot trotz Standortherausforderungen

Mit der Umstellung auf die Winterzeit am Sonntag, dem 26. Oktober 2025, beginnt die neue Wintersaison im Luftverkehr, die bis zum Samstag, dem 28. März 2026, andauern wird. Der Flugplan sieht eine Steigerung der Starts und Landungen um 5,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr vor, was insgesamt rund 26.000 Flugbewegungen entspricht. Dieses Wachstum wird maßgeblich durch die Expansion des touristischen und interkontinentalen Angebots getragen. Airlines wie Eurowings erweitern ihre Streckennetze um attraktive Warmwasserziele im nahen Osten und in Nordafrika, während die Anbindung an internationale Umsteigedrehkreuze durch erhöhte Frequenzen und neue Routen gestärkt wird. Parallel zu diesem Angebotsausbau steht der deutsche Luftverkehrsstandort jedoch weiterhin vor Herausforderungen, da das Wachstum im europäischen Vergleich spürbar langsamer verläuft und die Betriebskosten steigen. Eurowings im Fokus: Neue Ziele im Nahen Osten und Nordafrika Eurowings, als einer der größten Ferienflieger Deutschlands, setzt einen klaren Schwerpunkt auf die Erweiterung seiner Mittelstreckenflüge in Destinationen, die auch im Winter milde Temperaturen versprechen. Drei neue Strecken, die sowohl für Urlauber als auch für Geschäftsreisende von Interesse sind, wurden in den Flugplan aufgenommen: Jeddah in Saudi-Arabien, Amman in Jordanien und Marrakesch in Marokko. Die jordanische Hauptstadt Amman wird mit bis zu zweimal wöchentlich ab Stuttgart bedient. Die Verbindung bietet Reisenden Zugang zu touristischen Attraktionen wie der Felsenstadt Petra und dem Toten Meer. Jeddah, die wichtige Metropole am Roten Meer, stärkt die Anbindung an den arabischen Raum und ist ein bedeutendes Ziel für wirtschaftliche Kooperationen und Pilgerreisen. Jeddah wird im Winterflugplan 2025/2026 mehrmals wöchentlich von verschiedenen deutschen Flughäfen aus angeflogen: Zweimal pro

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Personalmangel bei FAA führt zu massivem Flugchaos in den USA

Der anhaltende Shutdown der US-Regierung aufgrund eines Haushaltsstreits zwischen Demokraten und Republikanern legt den Flugverkehr in den Vereinigten Staaten zunehmend lahm. Wegen massiver Personalengpässe bei der Flugsicherungsbehörde FAA kommt es seit Beginn der Haushaltssperre am 1. Oktober 2025 zu landesweiten Flugverspätungen und -ausfällen. Am 7. Oktober 2025 waren laut FlightAware bereits über 4.000 Flüge verspätet. In der gesamten ersten Shutdown-Woche waren mehr als 23.000 Flüge verspätet und 470 Flüge fielen komplett aus. Betroffen sind nicht nur die vom Flugverfolgungsdienst gemeldeten Flughäfen Newark, Phoenix, Denver und Las Vegas, sondern auch grosse Luftverkehrsdrehkreuze wie Chicago, Boston und Houston, die bereits Personalprobleme melden. Die FAA sah sich gezwungen, den Verkehr zu drosseln und an einigen Standorten die Starts von Flugzeugen vorübergehend zu verlangsamen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Fluglotsen-Krise verschärft sich Obwohl Fluglotsen als systemrelevant eingestuft sind und zur Arbeit verpflichtet sind, erhalten sie während des Shutdowns kein Gehalt. Diese Situation führt zu einem Anstieg von Krankmeldungen in den Kontrollzentren, wodurch sich ein bereits bestehender Mangel an Fachkräften weiter verschärft. Schätzungen zufolge fehlen der FAA landesweit rund 3000 Fluglotsen. Gewerkschaftsführer warnen davor, dass der anhaltende Regierungsstillstand die Reisepläne von Millionen Amerikanern, insbesondere vor den Thanksgiving-Feiertagen im November, empfindlich stören könnte. Die Sicherheit im US-Luftraum wird durch die Überlastung des verbliebenen Personals und die fehlende Bezahlung zunehmend zum Thema. Eingeschränkte Fluggastrechte Für betroffene Passagiere stellt sich die Frage nach ihren Rechten. Experten wie Julian Navas, Fluggastrechtsexperte bei AirHelp, erklären, dass Personalengpässe aufgrund des Shutdowns als „aussergewöhnlicher Umstand“ gelten, der ausserhalb des Einflussbereichs der Airlines

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Solide Aussichten für Österreichs Wintertourismus 2025/2026 trotz Wirtschaftsdruck

Österreichs Tourismusbranche blickt mit verhaltenem Optimismus auf die bevorstehende Wintersaison 2025/2026. Eine aktuelle Potenzialstudie der Österreich Werbung (ÖW) signalisiert ein stabil hohes Interesse aus den zehn wichtigsten europäischen Herkunftsmärkten: Rund 16,5 Millionen Menschen planen demnach einen Winterurlaub in der Alpenrepublik. Hochgerechnet auf alle internationalen Märkte erwarten die Touristiker ein Gesamtpotenzial von 20,8 Millionen Gästen. Trotz dieser positiven Nachfragesignale bleibt das wirtschaftliche Umfeld für die Betriebe herausfordernd. Die Branche kämpft weiterhin mit gestiegenen Kosten und dem andauernden Personalmangel. Die Bundesregierung reagiert mit der neuen Saisonkontingent-Verordnung und einem Tourismusbeschäftigtenfonds, um Planbarkeit und die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu sichern. Gleichzeitig forciert die Österreich Werbung die Positionierung des Landes als Ganzjahresdestination und innovative Wintersport-Top-Adresse, unter anderem durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in ihren Kampagnen. Nachfrage aus Europa und Fernmärkten bleibt robust Die Reiselust der Europäer ist ungebrochen, wie die jüngsten Erhebungen der Österreich Werbung zeigen. Die Umfrage in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Dänemark, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Polen und Tschechien ergab, dass mehr als die Hälfte der Befragten fix einen Winterurlaub plant. Das Interesse an Österreich zeigt demnach eine steigende Tendenz, insbesondere in Schlüsselmärkten wie Deutschland, der Schweiz, Tschechien und Großbritannien. Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner bewertet diese anhaltende Nachfrage als ein starkes Signal, das Vertrauen in die Qualität und Gastfreundlichkeit des heimischen Wintertourismus setzt. Die Alpenrepublik festigt dabei ihre Rolle als dominante Wintersportdestination in Europa: In acht der zehn untersuchten Märkte rangiert Österreich auf Platz eins oder zwei, was die Beliebtheit für Ski- und Snowboardurlaube betrifft. Auch das oft diskutierte Preis-Leistungs-Verhältnis wird

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EU führt digitales Grenzsystem EES ein – Infrastruktur an Brüsseler Flughafen angepasst

Zum 12. Oktober 2025 hat die Europäische Union mit der schrittweisen Einführung des neuen Einreise-/Ausreisesystems (EES) begonnen. Dieses automatisierte IT-System dient der digitalen Erfassung von Reisenden aus Drittstaaten – also Personen, die nicht die Staatsangehörigkeit eines EU- oder Schengen-Landes besitzen und für einen Kurzaufenthalt von maximal 90 Tagen innerhalb eines 180-Tage-Zeitraums in den Schengen-Raum reisen. Das System soll das manuelle Abstempeln von Pässen ersetzen und die Grenzsicherheit erhöhen. Der Flughafen Brüssel (Brussels Airport) hat in Abstimmung mit der zuständigen Föderalen Polizei die notwendige Infrastruktur für die neuen Grenzkontrollverfahren bereitgestellt. Die Anpassungen umfassen die Installation von zwölf neuen Grenzkontrollkabinen im Ankunftsbereich sowie die Ausrüstung aller Schalter mit insgesamt 33 Kameras zur Erfassung von Gesichtsbildern. Zusätzlich wurden 61 Self-Service-Kioske zur Vorregistrierung von Daten sowie 36 neue automatische E-Gates installiert. Die Föderale Polizei ist in Belgien für die Durchführung der Kontrollen verantwortlich, wobei eine vollständige Implementierung des EES in ganz Europa bis zum 10. April 2026 abgeschlossen sein soll. Für die betroffenen Drittstaatsangehörigen bedeutet die Einführung des EES, dass bei der Ein- und Ausreise Passdaten, biometrische Merkmale wie Fingerabdrücke und Gesichtsbilder sowie Ort und Zeitpunkt des Grenzübertritts elektronisch gespeichert werden. Diese Datenerfassung ist obligatorisch. Ein wesentlicher Bestandteil der Umstellung ist auch die vorläufige Deaktivierung der E-Gates für Drittstaatsangehörige bei der Ausreise, da die Abläufe des neuen Systems eine manuelle Überprüfung durch Grenzbeamte erfordern. Der Flughafen Brüssel setzt sich jedoch dafür ein, dass bestimmte Drittstaatsangehörige die E-Gates bald wieder nutzen können, da dies zur Reduzierung von Wartezeiten beiträgt. Die Europäische Kommission und die nationalen

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Verzögerte Auslieferungen und steigende Wartungskosten belasten Fluggesellschaften mit elf Milliarden US-Dollar

Die globalen Lieferkettenprobleme in der Luft- und Raumfahrtindustrie erreichen im Jahr 2025 einen kritischen Punkt. Eine gemeinsame Studie der International Air Transport Association (IATA) und der Unternehmensberatung Oliver Wyman warnt, dass die Auswirkungen dieser Störungen die Fluggesellschaften im laufenden Jahr voraussichtlich über elf Milliarden US-Dollar kosten werden. Der Hauptgrund liegt in der massiven Verzögerung bei der Auslieferung neuer Flugzeuge und Ersatzteile, was die Airlines dazu zwingt, ihre Flottenstrategien grundlegend zu überdenken und ältere, wartungsintensivere Maschinen länger im Betrieb zu halten. Angesichts eines historischen Auftragsbestands von über 17.000 neuen Flugzeugen und einer gleichzeitig stark wachsenden Passagiernachfrage spitzt sich die Kluft zwischen Angebot und Bedarf auf dem Luftverkehrsmarkt dramatisch zu. Branchenvertreter fordern nun dringend einen strategischen und kooperativen Ansatz aller Akteure, um die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette zu stärken und die Engpässe, die von Rohstoffknappheit bis hin zu Arbeitskräftemangel reichen, nachhaltig zu beheben. Die vier Kostentreiber der Lieferkettenkrise Die elf Milliarden US-Dollar, die den Fluggesellschaften im Jahr 2025 voraussichtlich entstehen, setzen sich der IATA-Analyse zufolge aus vier wesentlichen Kostenfaktoren zusammen. Die mit Abstand größte Belastung entsteht durch höhere Treibstoffkosten in Höhe von rund 4,2 Milliarden US-Dollar. Da neue, in der Regel treibstoffeffizientere Flugzeuge aufgrund der Produktionsengpässe bei den Herstellern (original equipment manufacturers, oems) nicht rechtzeitig ausgeliefert werden können, müssen Airlines auf ältere Modelle zurückgreifen, deren Betrieb teurer ist. Ein weiterer erheblicher Posten sind die zusätzlichen Wartungskosten in Höhe von 3,1 Milliarden US-Dollar. Die alternde Flotte erfordert häufigere und aufwändigere Instandhaltungsmaßnahmen. Dies führt direkt zum dritten Kostentreiber: höheren Leasingkosten für Triebwerke in Höhe von

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Air Anka startet zeitlich befristete Flüge nach Antalya ab Bremen

Die türkische Fluggesellschaft Air Anka hat am 10. Oktober 2025 erstmals den Flughafen Bremen angeflogen und damit eine neue, temporäre Direktverbindung zur Türkischen Riviera eröffnet. Die Maschine wurde bei ihrer Erstlandung von der Flughafenfeuerwehr mit der üblichen Wasserfontänen-Zeremonie empfangen. Die neue Route von Bremen nach Antalya wurde eingerichtet, um die gesteigerte Nachfrage nach Reisen während der Herbstferienzeit zu bedienen. Die Verbindung zwischen der Hansestadt und dem populären türkischen Badeort ist zeitlich befristet und wird nur wenige Wochen angeboten. Air Anka plant, bis zum 1. November 2025 insgesamt acht Hin- und Rückflüge durchzuführen. Mit diesem begrenzten Angebot reagiert die in Izmir ansässige Airline auf den Bedarf an zusätzlichen Kapazitäten für Urlauber aus dem Nordwesten Deutschlands, die einen späten Sonnenurlaub an der Mittelmeerküste suchen. Air Anka ist eine verhältnismäßig junge Fluggesellschaft, die im Jahr 2021 gegründet wurde. Nach einer anfänglichen Tätigkeit als Frachtfluggesellschaft im Jahr 2022 nahm das Unternehmen Anfang 2023 den Passagierbetrieb auf. Die Flotte der Airline besteht hauptsächlich aus Flugzeugen des Typs Airbus A330-200 und A330-300, welche sich durch ihre Kapazität und Reichweite für den Langstrecken- und Massentransport eignen. Aktuell bedient Air Anka internationale Ziele in Ländern wie Deutschland und den Niederlanden. Mit dem temporären Einstieg in Bremen bietet Air Anka eine Alternative zu den bereits bestehenden Verbindungen in die Türkei von anderen Carriern an. Antalya gilt als wichtiger touristischer Knotenpunkt, der auch kurze Transferwege zu beliebten Urlaubszielen wie Belek, Side oder Alanya ermöglicht. Die Aufnahme der Strecke durch Air Anka stärkt die Anbindung des Bremer Flughafens an die türkische

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SunExpress nimmt Direktflüge nach Edremit ab Hannover und München auf

Die Fluggesellschaft SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, erweitert ihr Streckennetz in die Türkei. Im Sommerflugplan 2026 werden die deutschen Flughäfen Hannover und München neu mit der türkischen Ägäisregion um Edremit verbunden. Damit forciert die Airline den Ausbau ihrer saisonalen Direktflugangebote in weniger bekannte Regionen der Türkei. Nach vorliegenden Informationen plant SunExpress, die neuen Routen zweimal wöchentlich zu bedienen. Die Flüge richten sich an Reisende, die den Westen der Türkei ansteuern möchten. Zielort ist der Flughafen Balıkesir-Koca Seyit (EDO), der sich etwa zehn Kilometer nordwestlich der Stadt Edremit befindet. Dieser Flughafen wird primär für Inlandsflüge genutzt, weshalb die neuen Verbindungen aus Deutschland die internationale Anbindung des Standorts stärken. Als Fluggerät für die neuen Strecken setzt SunExpress auf das Muster Boeing 737-800. Dieser Flugzeugtyp bildet das Rückgrat der SunExpress-Flotte, die insgesamt über 55 Exemplare des Musters sowie weitere moderne Boeing 737-8 verfügt. Die Airline fokussiert sich mit der Aufnahme von Edremit in den Flugplan auf touristische Gebiete abseits der großen Drehkreuze Antalya und Izmir, wodurch ein neues regionales Ziel für deutsche Urlauber erschlossen wird. SunExpress hat in den letzten Jahren kontinuierlich sein Streckennetz zwischen Deutschland und der Türkei ausgebaut. Mit der neuen Verbindung von Hannover und München nach Edremit erweitert das Unternehmen sein Angebot im Segment der Direktflüge zu den türkischen Küstenregionen. Edremit selbst ist bekannt als Tor zur Ägäisküste und gilt als beliebtes Ziel für Urlauber, die eine Mischung aus Natur und Geschichte suchen.

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Air Corsica erweitert Europa-Netz um München und Wien

Die korsische Regionalfluggesellschaft Air Corsica nimmt im Sommerflugplan 2026 zwei neue saisonale Direktverbindungen in den deutschsprachigen Raum auf. Die Airline fliegt künftig München und Wien an, um die französische Mittelmeerinsel Korsika besser an den zentralen europäischen Markt anzubinden. Für die neuen Strecken setzt das Unternehmen Maschinen aus der Airbus-A320-Familie ein. Die Verbindung zwischen dem Flughafen München und Ajaccio (AJA), der Hauptstadt Korsikas im Südwesten der Insel, soll zweimal pro Woche angeboten werden. Der Flugplan sieht die Bedienung dieser Route von Juni bis Ende September 2026 jeweils am Donnerstag und Sonntag vor. Die Flugzeit wird mit rund 1 Stunde 25 Minuten angegeben. Parallel dazu führt Air Corsica zwei neue Routen ab dem Flughafen Wien-Schwechat ein. Ab Juni 2026 wird Wien mit den korsischen Städten Ajaccio und Bastia verbunden. Die Hauptstadt Ajaccio wird einmal pro Woche jeweils am Sonntag angeflogen. Die Verbindung in die nördliche Stadt Bastia erfolgt zweimal wöchentlich am Mittwoch und Sonntag. Diese saisonalen Flüge sind ebenfalls für den Zeitraum Juni bis Anfang Oktober 2026 geplant. Die Erweiterung des internationalen Streckennetzes zielt darauf ab, die Erreichbarkeit der viertgrößten Mittelmeerinsel für Reisende aus Deutschland und Österreich zu verbessern. Korsika, mit seinen Küstenabschnitten, dem kulturellen Zentrum Ajaccio und den inneren Berglandschaften, wird damit leichter für Kurzreisen und längere Aufenthalte zugänglich. Die Flugdauer von Wien aus beträgt rund eineinhalb Stunden. Die Fluggesellschaft bietet die Tickets für die neuen Strecken ab einem Einstiegspreis von 99 Euro (einfache Strecke) an.

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Olympic Air baut Regionalflotte mit ATR 72-600 weiter aus

Die griechische Regionalfluggesellschaft Olympic Air hat eine weitere Maschine des Typs ATR 72-600 in ihre Flotte aufgenommen und damit ihre Flottenmodernisierung fortgesetzt. Gleichzeitig hat das Unternehmen, eine Tochtergesellschaft der Aegean Airlines, eine Direktbestellung für zwei zusätzliche ATR 72-600 beim Hersteller aufgegeben. Die Auslieferung dieser beiden Turboprops ist für Dezember 2026 vorgesehen. Mit der jüngsten Übernahme wächst die ATR-Flotte von Olympic Air auf insgesamt 15 Flugzeuge an, wobei der Großteil auf das Modell ATR 72-600 entfällt, welches 72 Passagieren Platz bietet. Die ATR 72-600 ist in der Regionalfliegerei aufgrund ihrer Fähigkeit, auch auf kürzeren Start- und Landebahnen zu operieren, weit verbreitet. Diese Eigenschaft ist besonders für die zahlreichen Inlandsverbindungen zu den griechischen Inseln von Bedeutung, wo die Flugzeuge zur Aufrechterhaltung der regionalen Konnektivität eingesetzt werden. Die Entscheidung zur Flottenerweiterung und -erneuerung ist Teil der langfristigen Strategie von Aegean Airlines, die Position von Olympic Air im griechischen Regionalflugverkehr zu festigen. Die Flugzeuge des Typs ATR 72-600 dienen hauptsächlich dem dichten Netz an innergriechischen Verbindungen, insbesondere ab dem Drehkreuz Athen. Darüber hinaus bedient Olympic Air auch nahe gelegene internationale Ziele. Die Investition unterstreicht die Zuversicht in die Zuverlässigkeit des Flugzeugmusters für den Betrieb auf Strecken mit geringerer Kapazität. Die gesamte Flotte von Olympic Air besteht derzeit aus zwölf ATR 72-600, drei kleineren ATR 42-600 sowie zwei älteren De Havilland DHC-8-100. Mit den nun bestellten Maschinen wird die Zahl der ATR 72-600 bis Ende 2026 auf 14 Einheiten steigen. Aegean Airlines plant im Rahmen ihres Flottenerneuerungsprogramms zwischen September 2025 und März 2027 die Aufnahme

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