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Umbauarbeiten am Flughafen Palma de Mallorca: Abflugbereich wird verlegt

Am Flughafen Palma de Mallorca (PMI) kommt es ab Dienstag, dem 16. Dezember 2025, aufgrund umfangreicher Modernisierungsarbeiten zu signifikanten Änderungen im Abfertigungsbereich für abfliegende Passagiere. Der Flughafenbetreiber Aena leitet die Bauarbeiten in die nächste Phase ein, weshalb die rechte Seite der Check-in-Ebene für die kommenden Monate gesperrt wird. Nachdem die erste Bauphase auf der linken Seite des Abfertigungsbereichs abgeschlossen ist und dieser nun vollständig nutzbar ist, verlagern sich die Einschränkungen auf die rechte Terminalseite. Reisende, die das Abflugterminal betreten, werden angewiesen, sich künftig ausschließlich links zu halten und den neuen Hinweisschildern zur Gepäckaufgabe zu folgen. Aena kündigte die Bereitstellung einer speziellen Beschilderung sowie den Einsatz von geschultem Personal an, um trotz der Bauarbeiten einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die Sperrung betrifft einen großen Teil des Check-in-Bereichs und wird nach Angaben von Aena über mehrere Monate andauern. Der Kern des aktuellen Bauabschnitts umfasst die Errichtung eines vertikalen Erschließungskerns mit Treppen und Aufzügen, der alle drei Etagen des Gebäudes miteinander verbinden soll. Zudem werden die Büros der Fluggesellschaften sowie kommerzielle Flächen modernisiert. Passagiere müssen sich in der Übergangszeit auf veränderte Laufwege und eine reorganisierte Abfertigung einstellen.

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Tampa: Flugbegleiter von United Airlines nach Streit mit Konkurrent festgenommen

Ein Vorfall, der sich bereits im März 2025 am Tampa International Airport (TPA) in Florida ereignete, sorgt aktuell für Aufsehen, nachdem Videoaufnahmen der Festnahme eines Flugbegleiters von United Airlines im Internet verbreitet wurden. Der Mitarbeiter wurde von der örtlichen Polizei verhaftet, nachdem er mutmaßlich eine Mitarbeiterin von Cayman Airways während einer Fahrt mit dem Flughafen-Shuttlebus leicht an der Schulter berührt hatte. Auslöser war eine Auseinandersetzung über die Lautstärke eines Telefongesprächs der Cayman-Airways-Mitarbeiterin. Die vermeintlich harmlose Berührung, die der United-Mitarbeiter zur Erregung der Aufmerksamkeit nutzen wollte, wurde nach dem Recht Floridas als tätlicher Angriff („battery“) gewertet. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Grenzen der Deeskalation in öffentlichen Räumen und die strenge Auslegung des physischen Kontakts im US-amerikanischen Recht, was in der Folge zu operativen Problemen für United Airlines führte. Disput um Telefonnutzung eskaliert im Shuttlebus Der Vorfall fand am 8. März des Jahres auf einem Shuttlebus statt, der Personal verschiedener Fluggesellschaften vom Parkplatz zum Terminal am Tampa International Airport befördert. Berichten zufolge begann die Eskalation, als eine Mitarbeiterin von Cayman Airways am Busbahnhof ein Telefongespräch führte, dessen Lautstärke vom United-Airlines-Flugbegleiter als störend empfunden wurde. Die Cayman-Airways-Mitarbeiterin gab an, ihr United-Kollege habe ihr mitgeteilt, ihre Stimme sei nervig, und sie aufgefordert, „den Mund zu halten“. Daraufhin habe sie ihn zur Rede gestellt und ihm sogar rassistische Motive unterstellt. Die Situation verschärfte sich, als beide den Shuttlebus betraten. An diesem Punkt eskalierte der Streit weiter, wobei der United-Flugbegleiter laut eigenen Angaben die Cayman-Mitarbeiterin an der Schulter antippte. Seine erklärte Absicht war es,

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Eurowings nimmt Düsseldorf–Innsbruck nach Pause wieder auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat am 12. Dezember 2025 die Flugverbindung zwischen Düsseldorf und Innsbruck nach längerer Pause wieder in ihren Winterflugplan aufgenommen. Pünktlich um 13:00 Uhr landete die erste Maschine des Typs Airbus A320 am Flughafen Innsbruck, wo Passagiere und Crew mit einem traditionellen Tiroler Empfang überrascht wurden. Die Direktroute wird über die gesamte Wintersaison zweimal wöchentlich, jeweils freitags und sonntags, bedient und ergänzt das bereits bestehende Eurowings-Angebot von und nach Hamburg. Die Flugzeit zwischen der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens und der Tiroler Hauptstadt beträgt lediglich 1 Stunde und 10 Minuten. Bereits der Erstflug war gut ausgelastet und zeigte die hohe Nachfrage: Es wurden 136 ankommende und 87 abfliegende Passagiere gezählt. Michael Händel, Vice President Network Management and Airport Relation bei Eurowings, hob die Bedeutung der Verbindung hervor, da sie Wintersportfans aus dem bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland einen schnellen und direkten Zugang zu den Tiroler Alpen ermöglicht. Auch auf Tiroler Seite wird die neue Direktverbindung positiv bewertet. Barbara Plattner, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus, betonte, dass Deutschland der stärkste Herkunftsmarkt sei und Nordrhein-Westfalen für fast 25 Prozent aller deutschen Nächtigungen in der Region stehe. Die Routen nach Düsseldorf und Hamburg seien somit starke Impulse für die Auslastung der Betriebe. Zudem dient Düsseldorf als potenzieller Umsteigeflughafen innerhalb des Lufthansa-Konzerns für attraktive internationale Anschlussflüge. Parallel dazu bauen weitere Fluggesellschaften wie easyJet und British Airways ihr Angebot am Flughafen Innsbruck aus.

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Bestpreisklauseln: Landgericht Berlin verurteilt Booking.com zu Schadenersatz

In einem richtungsweisenden Urteil hat das Landgericht Berlin am heutigen Tag die Position der Hotellerie im langjährigen Rechtsstreit gegen das Buchungsportal Booking.com gestärkt. Die Kammer stellte fest, dass die vom Unternehmen über Jahre hinweg angewendeten Bestpreisklauseln einen Verstoß gegen das europäische Wettbewerbsrecht gemäß Artikel 101 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) darstellten. Das Gericht wies damit die Argumentation des Portals zurück, wonach es sich bei diesen Klauseln um notwendige Nebenabreden zur Sicherung des Geschäftsmodells gehandelt habe. Auch die Einrede der Verjährung fand vor Gericht kein Gehör. Das Urteil verpflichtet Booking.com dem Grunde nach zum Schadenersatz gegenüber den betroffenen deutschen Hotels. Während die genaue Höhe der Entschädigungen in separaten Folgeverfahren ermittelt werden muss, gilt die Entscheidung bereits jetzt als juristischer Meilenstein, der massive Auswirkungen auf laufende Sammelklagen in ganz Europa, insbesondere in den Niederlanden, haben wird. Historie und Systematik der Bestpreisklauseln Der Kern des Konflikts liegt in den sogenannten Paritätsklauseln, die Booking.com seinen Partnerhotels über Jahre hinweg vertraglich auferlegte. Diese Klauseln untersagten es den Hotels, ihre Zimmer auf der eigenen Webseite oder über andere Kanäle günstiger anzubieten als auf der Plattform von Booking.com. Unterschieden wurde dabei zwischen weiten Bestpreisklauseln, die jegliche Kanäle betrafen, und engen Bestpreisklauseln, die sich primär auf die hoteleigenen Internetseiten bezogen. Die Hotelbranche argumentierte von Beginn an, dass diese Vorgaben die unternehmerische Freiheit massiv einschränkten und den Preiswettbewerb unterdrückten. Hotels seien dadurch gehindert worden, Direktbuchungen durch attraktivere Konditionen zu fördern. Booking.com hingegen rechtfertigte die Praxis stets mit dem Schutz vor Trittbrettfahrern. Das Unternehmen vertrat die

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Berlins Verkehrssenatorin fordert dritte Runway

Die Berliner Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) hat eine weitreichende Diskussion über die zukünftige Infrastruktur und die Betriebszeiten des Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg (BER) in Schönefeld angestoßen. Angesichts des stetig steigenden Passagieraufkommens – der BER verzeichnete bis Ende November des laufenden Jahres bereits über 24 Millionen Reisende, eine Steigerung von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – sprach sich Bonde öffentlich für eine deutliche Erweiterung der Kapazitäten aus. Konkret forderte sie die Prüfung des Baus einer weiteren Start- und Landebahn sowie eine Lockerung des bestehenden Nachtflugverbots, um die Attraktivität des Flughafens für Fluggesellschaften und internationale Verbindungen zu erhöhen. Diese Vorschläge, obwohl aktuell noch „Zukunftsmusik“, tangieren zentrale politische und betriebliche Konfliktfelder am BER, insbesondere die Positionen der Miteigentümer und der Anwohner. Kapazitätsausbau als strategische Notwendigkeit Senatorin Bonde argumentiert, dass der Ausbau des BER, insbesondere durch die Hinzunahme einer weiteren Start- und Landebahn, strategisch notwendig sei, um die Hauptstadtregion besser an den internationalen Flugverkehr anzubinden. Sie betonte, dass die Attraktivität des Flughafens direkt mit der Verfügbarkeit von Start- und Lande-Slots korreliere. „Wenn wir mehr Slots zum Starten und Landen haben, werden wir auch attraktiver“, so Bonde. Der Flughafen BER verfügt derzeit über zwei parallel verlaufende Start- und Landebahnen, die einen gleichzeitigen Betrieb in zwei Richtungen ermöglichen. Obwohl die aktuelle Kapazität laut offiziellen Angaben des Flughafens und der Deutschen Flugsicherung (DFS) für die derzeitige Verkehrslast ausreicht, könnte eine weitere Expansion der nationalen und internationalen Verbindungen, insbesondere zu interkontinentalen Drehkreuzen, die vorhandenen Betriebszeiten und Slot-Kapazitäten an ihre Grenzen bringen. Ein langfristiger Ausbau der Kapazitäten würde jedoch

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Swiss sichert sich solares Kerosin: Langfristiger Abnahmevertrag mit Synhelion

Swiss International Air Lines und das Schweizer Technologieunternehmen Synhelion haben einen langfristigen Abnahmevertrag für die Lieferung von innovativem Flugtreibstoff (SAF) unterzeichnet. Ab dem Jahr 2027 wird Swiss jährlich mindestens 200 Tonnen sogenanntes Solarkerosin von Synhelion beziehen und nimmt damit eine weltweite Vorreiterrolle als erste Airline ein, die diesen synthetischen Treibstoff im regulären Betrieb nutzt. Der verbindliche Vertrag erstreckt sich über einen Zeitraum von fünf Jahren. Der von Synhelion entwickelte Treibstoff basiert auf Solarenergie und nachhaltigen Rohstoffen und wird als synthetisches Rohöl, sogenanntes „Syncrude“, in der ersten kommerziellen Anlage des Unternehmens ab 2027 produziert. Dieses Syncrude kann in bestehenden Raffinerien zusammen mit fossilem Rohöl zu zertifiziertem Jet-A1-Treibstoff verarbeitet werden, was den Ersatz fossiler Rohstoffe ohne infrastrukturelle Anpassungen ermöglicht. Der Treibstoff wird über die reguläre Logistikkette in das Flughafen-Treibstoffsystem eingespeist. Bereits im Juli 2025 hatte Swiss einen ersten Solartreibstoff-Einsatz im Flugbetrieb mit einer Lieferung aus Synhelions Produktionsanlage DAWN durchgeführt. Jens Fehlinger, CEO von Swiss, betonte, dass nachhaltige Treibstoffe ein zentrales Element der Strategie zur Dekarbonisierung des Flugbetriebs seien. Durch die Vereinbarung unterstützt Swiss nicht nur als Abnehmer, sondern auch als Investor und strategischer Partner die Skalierung der Technologie von Synhelion. Die langfristige Abnahmevereinbarung soll Planungssicherheit bieten und so zum Ausbau der Produktionskapazitäten und zur mittelfristigen Kostensenkung beitragen. Ein Teil des Solarkerosins wird im Rahmen einer erweiterten Partnerschaft an den Logistikdienstleister Kühne+Nagel weiterverkauft, der den nachhaltigen Treibstoff für Luftfrachttransporte mit Swiss WorldCargo nutzen wird.

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Azul Linhas Aéreas: US-Insolvenzgericht genehmigt Sanierungsplan

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul Linhas Aéreas Brasileiras hat einen entscheidenden Erfolg im Rahmen ihres Restrukturierungsprozesses erzielt. Das zuständige Insolvenzgericht des südlichen Bezirks von New York hat am 12. Dezember den Sanierungsplan des Unternehmens gemäß Chapter 11 des US-Insolvenzrechts genehmigt. Der Beschluss erfolgte, nachdem der Plan „überwältigende Unterstützung von allen abstimmenden Gläubigern“ erhalten hatte. Die Genehmigung durch das Gericht ebnet Azul den Weg, mehr als 2 Milliarden US-Dollar an Schulden abzubauen und frisches Kapital in Höhe von bis zu 950 Millionen US-Dollar aufzunehmen. Dieser Schritt markiert das Ende einer intensiven Sanierungsphase und ermöglicht dem Unternehmen den Übergang in die nächste Implementierungsphase, wobei der Austritt aus dem Chapter 11-Verfahren für das erste Quartal 2026 erwartet wird. Kapitalstruktur und Schuldenbereinigung Der im September bei Gericht eingereichte Sanierungsplan von Azul Linhas Aéreas ist ein komplexes Finanzierungskonzept, das darauf abzielt, die Bilanz der Fluggesellschaft grundlegend zu sanieren. Der zentrale Bestandteil ist die Elimination von mehr als 2 Milliarden US-Dollar an Verbindlichkeiten. Dieser Schuldenabbau ist ein wesentlicher Schritt zur Wiederherstellung der finanziellen Stabilität und zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit im südamerikanischen Luftverkehrsmarkt. Flankiert wird die Schuldenbereinigung durch eine massive Kapitalzufuhr in Form von neuem Eigenkapital in Höhe von bis zu 950 Millionen US-Dollar. Diese Kapitalerhöhung setzt sich aus zwei Hauptkomponenten zusammen: Die Entscheidung des Gerichts, den Plan zu genehmigen, „bestärkt die allgemeine Konsistenz der vorgeschlagenen Restrukturierung und ermöglicht es dem Unternehmen, in die nächsten Phasen der Implementierung überzugehen“, so Azul in seiner Mitteilung. Operative und juristische Herausforderungen im Prozess Der Weg zur Genehmigung des Chapter 11-Plans war

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Aer Lingus baut Streckennetz aus: Sechs neue Routen im Sommer 2026

Die irische Fluggesellschaft Aer Lingus hat eine signifikante Erweiterung ihres Streckennetzes für den Sommerflugplan 2026 angekündigt. Das Unternehmen führt insgesamt sechs neue Routen ein, um sowohl das europäische Kurzstreckenangebot als auch die transatlantische Präsenz gezielt zu stärken. Diese Expansion soll Irlands Rolle als wichtiges Tor zwischen Europa und Nordamerika weiter festigen. Das zentrale neue Angebot ist eine viermal wöchentliche Verbindung von Dublin nach Pittsburgh, die ab dem 25. Mai 2026 mit dem Airbus A321neo LR bedient wird. Pittsburgh wird damit zur 24. nordamerikanischen Destination, die Aer Lingus von Irland aus anfliegt. Die neue Langstreckenverbindung ist ein wichtiger Bestandteil der Dublin-Hub-Strategie der Airline und ermöglicht nahtlose Weiterflüge zwischen Nordamerika, Irland, Großbritannien und Europa. Die Fluggesellschaft betonte die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern wie dem Pittsburgh International Airport und VisitPITTSBURGH sowie die bestehenden kulturellen und sportlichen Verbindungen zur Stadt, unter anderem durch die Partnerschaft mit den Pittsburgh Steelers. Ergänzend zur transatlantischen Expansion führt Aer Lingus fünf neue europäische Routen ein. Von Dublin aus werden zukünftig Oslo in Norwegen, Montpellier in Frankreich und Asturien im Norden Spaniens direkt angeflogen. Vom Flughafen Cork aus ergänzen Nizza in Frankreich und Santiago de Compostela in Spanien das Angebot. Zudem wird die bestehende Verbindung Cork-Prag ganzjährig angeboten. Mit diesem umfassenden Ausbau reagiert Aer Lingus auf die steigende Nachfrage von Geschäfts- und Freizeitreisenden und erhöht die Auswahl im irischen Flugverkehr erheblich.

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BlueLight Humanitarian Airlines startet in Genf

Die Schweiz, mit ihrer jahrhundertealten Tradition in der Bereitstellung humanitärer Hilfe und als Gründungsort des Roten Kreuzes, wird in Kürze um ein neues Kapitel in ihrer Geschichte der Notfallversorgung reicher. Das in Genf ansässige Unternehmen BlueLight Humanitarian Airlines bereitet sich auf den Betriebsstart vor und möchte eine neue, kommerziell nachhaltige und gleichzeitig streng gemeinnützige Lösung für den Transport von Hilfsgütern und Personal per Flugzeug etablieren. Das von Pierre Bernheim und Waleed Rawat mitbegründete Unternehmen plant, den Betrieb zunächst mit zwei Airbus A340-300 aufzunehmen. Angesichts von Berichten über ineffiziente und überteuerte Luftfrachtdienste im humanitären Sektor zielt BlueLight darauf ab, feste und deutlich günstigere Preise sowie eine hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten. Die Fluggesellschaft ist zwar so konzipiert, dass sie kostendeckend arbeitet, schüttet jedoch keine Gewinne oder Dividenden an Gründer oder Manager aus, um ihre strikt philanthropische Ausrichtung zu sichern. Ein humanitärer Ansatz aus der Luftfahrt-Expertise Die Gründung von BlueLight entspringt der tiefen Überzeugung, dass logistische Mängel im Bereich der humanitären Luftfracht behoben werden müssen. Mitbegründer Pierre Bernheim, dessen Leidenschaft für die Luftfahrt von seinem Großvater, dem Gründer der Uhrenmarke Raymond Weil, geweckt wurde, bringt langjährige Erfahrung aus der Luftfahrtverwaltung mit. Bernheim war über 14 Jahre lang Vorstandsmitglied des Flughafens Genf und bekleidete zuletzt die Position des Präsidenten. Die Initialzündung für BlueLight kam kurz vor dem Ende seiner Präsidentschaft im Jahr 2024, als ein ehemaliger Mitarbeiter des Flughafens, selbst kommerzieller Pilot und erfahrener Helfer in der humanitären Fracht, an ihn herantrat. Dieser schilderte, dass ein erheblicher Teil der Ausschreibungen für humanitäre Luftfracht nicht

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Finnair führt schwedischsprachige Durchsagen wieder ein

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat ihre Entscheidung aus dem Frühjahr, schwedischsprachige Begrüßungen an Bord zu streichen, revidiert. Ab sofort sind die vorab aufgezeichneten Durchsagen auf allen Flügen wieder in schwedischer Sprache, einer der offiziellen Amtssprachen Finnlands, neben weiteren Sprachen zu hören. Die Wiedereinführung ist eine direkte Reaktion auf massive Kritik und das Feedback der Passagiere. Die Entfernung der schwedischen Sprache aus den Durchsagen erfolgte im Frühjahr im Rahmen von Bemühungen, die Ansagen zu verkürzen. Diese Maßnahme stieß jedoch auf breites Unverständnis, da Schwedisch in Finnland neben Finnisch als zweite Nationalsprache gilt und kulturell tief verankert ist. Obwohl das Unternehmen im Mai zunächst mitteilte, die schwedische Sprache werde nicht sofort wiedereingeführt, betonte man, dass das Feedback der Reisenden beim nächsten Aktualisierungszyklus berücksichtigt werde. Wie Päivyt Tallqvist, Kommunikationschefin bei Finnair, bestätigte, wurden die aktualisierten Begrüßungen nun implementiert. Die Wiedereinführung der schwedischen Sprache sei bereits schrittweise während der Sommermonate erfolgt. Dieser Schritt von Finnair verdeutlicht die Bereitschaft der Fluggesellschaft, auf Kundenwünsche und öffentliche Meinungen zur sprachlichen und kulturellen Repräsentation im Bordservice einzugehen und die Bedeutung von Schwedisch als Amtssprache anzuerkennen.

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