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Österreich setzte 1.100 Soldaten an den Grenzen ein

Über 1.100 Soldatinnen und Soldaten haben 2022 die Grenzen Österreichs überwacht und dabei 66.000 Aufgriffe getätigt. 760 Soldatinnen und Soldaten waren im Ausland an 13 Missionen beteiligt. 568 Soldatinnen und Soldaten haben bei Katastrophen im Inland Hilfe geleistet. 72 Berufsoffiziere musterten an der Militärakademie aus.  Im Rahmen des sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatzes befanden sich im Jahresschnitt täglich über 1.100 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz an der Grenze, 310 überwachten gefährdete Objekte in Wien und an insgesamt 52 Tagen halfen 568 Soldatinnen und Soldaten bei Einsätzen nach Naturkatastrophen. Dabei wurden rund 130 Flugstunden geflogen. Auch die Unterstützung der Gesundheitsbehörden in Hinblick auf die Covid-19-Pandemie zählte 2022 zu den Aufgaben des Bundesheeres. Dabei unterstützten rund 390 Soldatinnen und Soldaten bis zum 15. Mai die Gesundheitsbehörden bei Einreisekontrollen, Covid-19-Tests, beim Betrieb von Impfstraßen und der Kontaktpersonennachverfolgung. Bei Einsätzen des Entminungsdienstes wurden 31.249 Kilogramm Kriegsmaterial geborgen und vernichtet. Insgesamt wurden 985 Fundmeldungen von Kriegsrelikten an den Entminungsdienst übermittelt.  „Unsere Soldatinnen und Soldaten haben im Jahr 2022 Außerordentliches geleistet. Sei es im Inland oder Ausland, an der Grenze oder bei der Katastrophenhilfe – jeder einzelne von ihnen kann mit Stolz auf die erbrachte Leistung im vergangenen Jahr zurückblicken. Außerdem haben unsere Soldatinnen und Soldaten durch viele Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten stets die Chance, ihr Können und ihre Fähigkeiten zu erweitern und dieses bei Einsätzen erfolgreich anzuwenden“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.  2022 waren 760 Soldatinnen und Soldaten bei 13 verschiedenen Auslandmissionen von der EU, der UNO, der NATO und OSZE eingesetzt. Die Missionen EUFOR ALTHEA in Bosnien und Herzegowina

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Luxair wird europäischer B737-Max-7 Launching Customer

Noch hat die Boeing 737-Max-7 keine FAA-Zulassung und auch der genaue Termin der voraussichtlichen Erteilung steht noch nicht fest. Nun wurde aber bekanntgegeben, dass Luxair als Europa-Launchkunde fungieren wird. Der kleine Carrier soll damit zum europäischen Erstbetreiber der kleinsten Max-Variante werden.  Während die Max-8 und die größere Max-9 bei vielen Fluggesellschaften im aktiven Liniendienst stehen, sieht es bei der kleinsten und größten Variante (Max-7 und Max-10) anders aus. Diese sind noch nicht durch die FAA und andere Luftfahrtbehörden zugelassen worden. Wohl aber konnte man nach langem Ringen einen Kompromiss bezüglich einer neuen U.S.-amerikanischen Sicherheitsvorschrift erzielen, denn andernfalls wären für Max-8/9 und Max-7/10 gar unterschiedliche Typeratings notwendig gewesen. Damit wäre ein wichtiges Verkaufsargument verloren gegangen.  Insgesamt wartet Luxair auf die Auslieferung von acht B737-Max. In Kürze werden zwei geleaste Max-8 zur Flotte stoßen. Die Max-7 hat man ebenfalls bestellt und wird sogar europäischer Launch-Kunde. „Wir investieren weiterhin in das Wachstum von Luxair, und diese Vereinbarung über vier Boeing 737-7 ist ein weiterer Schritt zur Sicherung einer langfristigen Zukunft für unsere nationale Fluggesellschaft. Dieser Flugzeugtyp passt perfekt zu Luxair und wird den Anforderungen des Marktes gerecht“, so Giles Feith,Geschäftsführer von Luxair.  Momentan setzt sich die Flotte des Carriers aus je vier Boeing 737-700 und –800, elf de Havilland Dash 8-400 und zwei im Wetlease eingemieteten Embraer 190 zusammen. In der Vergangenheit hatte man auch Embraer 145 in Betrieb, jedoch wurden diese bereits ausgemustert. In Kürze wächst die Flotte um zwei B737-Max-8, die über einen Lessor bezogen werden. Mittelfristig sollen die NG-Modelle durch

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Flughafen Turku feiert erste E-Flugzeug-Landung

Am Freitag, dem 16. Juni 2023, wurde auf dem Flughafen Turku ein Elektroflugzeug mit dem traditionellen feierlichen Wasser-Salut für den Erstflug begrüßt. An Bord des Flugzeugs befanden sich der CEO der Flughafengesellschaft Finavia, Kimmo Mäki, und der Pilot und Fluglehrer Antti Kirjavainen.  „Es war ein historischer Moment, als die Räder eines Elektroflugzeugs die Oberfläche der Start- und Landebahn berührten und ein neues Kapitel für die Zukunft des Flughafens aufschlugen. Der gesamte Luftfahrtsektor muss alle möglichen Mittel einsetzen, um die Emissionen zu reduzieren. Leise und emissionsfreie Elektroflugzeuge sind ein Teil der Klimalösung der Luftfahrtindustrie“, sagt Kimmo Mäki.  Seit 2017 arbeitet Finavia an der Entwicklung der elektrischen Luftfahrt, zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit der Helsinki Electric Aircraft Association. Die gewonnenen Informationen über die Elektrofliegerei haben Finavia unter anderem bei der Vorbereitung der Ladeinfrastruktur geholfen.  „Das Elektroflugzeug, das heute auf dem Flughafen Turku gelandet ist, ist ein zweisitziges Pipistrel Alpha Electro. Es wurde speziell für Ausbildungszwecke entwickelt. Aufgrund seiner kurzen Startstrecke und hohen Startgeschwindigkeit ist das Flugzeug sehr gut für kleine Flughäfen geeignet“, sagt Janne Vasama, Vorsitzender der Electric Aircraft Association.  Elektroflugzeuge spielen eine wichtige Rolle bei der Klimalösung für den Luftverkehr, aber sie allein werden dessen Zukunft nicht revolutionieren. Es wird davon ausgegangen, dass Elektroflugzeuge am besten für kurze Strecken und kleine Passagierzahlen geeignet sind. Derzeit liegt die Reichweite von Elektroflugzeugen bei 120 Kilometern, wenn nur wenige Passagiere an Bord sind.  Der Schlüssel zur Verringerung der Emissionen im Luftverkehr ist der Ersatz von Kerosin durch einen fossilfreien Antrieb, d. h. durch

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Baby erblickt in Boeing 777 von KLM das Licht der Welt

Ein Baby hatte es am 18. Juni 2023 an Bord von KLM-Flug KL588 besonders eilig das Licht der Welt zu erblicken. Das Kleinkind kam an Bord der Boeing 777-200 mit der Registrierung PH-BQI zur Welt. Der Flug wurde aus diesem Grund nach Barcelona umgeleitet.  Eigentlich dürfen schwangere Frauen ab einer gewissen Woche nicht mehr mit Verkehrsflugzeugen reisen. Allerdings halten sich manche – aus den verschiedensten Gründen – nicht daran und manchmal gibt es „Frühchen“, die urplötzlich wesentlich früher als von den Ärzten prognostiziert das Licht der Welt erblicken wollen und das ausgerechnet über den Wolken auf Reiseflughöhe.  KLM-Flug KL588 befand sich am 18. Juni 2023 auf dem Weg von Lagos (Nigeria) nach Amsterdam-Schiphol. Zunächst war es ein Routineflug ohne jegliche Auffälligkeiten. Allerdings setzten im Bereich des Mittelmeeres bei einer Frau die Wehen ein. Von der Besatzung wurde sie nach besten Kräften unterstützt, so dass kurz darauf ein Kind das Licht der Welt erblickte.  Offiziellen Angaben nach kam das Baby in einer der Bordküchen zur Welt. Der Kapitän meldete die Geburt an die Flugsicherung und bat um eine Zwischenlandung. Das spanische ATC wies ihm den Flughafen Barcelona zu. Auch konnte gemeldet werden, dass man nun einen Fluggast mehr an Bord hat, denn sowohl die Mutter als auch ihr Neugeborenes sind wohlauf.   Die Boeing 777-200 der KLM konnte dann auf der Piste 02 in der katalanischen Hauptstadt landen. Dort wartete bereits ein medizinisches Team auf die frischgebackene Mutter und ihr Baby. Der Flug nach Amsterdam-Schiphol wurde dann später fortgesetzt. Das Langstreckenflugzeug

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Lufthansa mit neuen Gepäckaufgabeautomaten in Frankfurt

In der vergangenen Woche wurden am Flughafen Frankfurt am Main 21 zusätzliche Gepäckaufgabeautomaten für die Lufthansa Group in Betrieb genommen. Neu ist auch, dass diese auch außerhalb der üblichen Check-in-Zeiten genutzt werden können.  Die Passagiere haben weiterhin die Möglichkeit, ihr Gepäck bei Lufthansa-Mitarbeitern abzugeben. Die neuen Schalter enthalten auch die technischen Komponenten für die künftig möglichen biometrischen Check-in-Verfahren.  Pierre Dominique Prümm, Vorstand Luftverkehr und Infrastruktur der Fraport AG, sagte: „Die neuen Check-in-Schalter bieten den Passagieren am Flughafen Frankfurt ein komfortables, modernes und effizientes Reiseerlebnis, und das bereits beim ersten Aufenthalt im Terminal. Der Einsatz modernster Technik optimiert den Prozess der Gepäckabgabe. Mein besonderer Dank gilt dem gesamten Team, das dieses anspruchsvolle Projekt in Rekordzeit umgesetzt hat. Wir arbeiten mit allen unseren Partnern daran, dass die angenehme Reise für alle Passagiere bereits hier am Flughafen Frankfurt beginnt.“ 

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Binter Canaris bestellt noch mehr Embraer E195-E2

Die spanische Fluggesellschaft Binter Canaris will ihren Expansionskurs weiter fortsetzen und hat beim brasilianischen Hersteller Embraer abermals bestellt. Diesmal orderte man sechs weitere E195-E2, so dass der Gesamtauftragsbestand auf 16 Flugzeuge dieses Typs angewachsen ist.  Im Vorjahr führte Embraer eine Order über fünf Maschinen zunächst als anonym. Es wurde in der Branche wild spekuliert wer dahinterstecken könnte und kurz darauf outete sich Binter Canaris als Besteller. Das spanische Luftfahrtunternehmen, das hauptsächlich auf den Verkehr ab den kanarischen Inseln spezialisiert ist, ist bereits Embraer E195-E2-Operator. Ein ausführliches Portrait über Flüge mit diesem Carrier hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt.  Wie auch die bestehenden E195-E2 will Binter Canaris die Neuzugänge, die ab dem zweiten Halbjahr 2024 ausgeliefert werden sollen, mit 132 Sitzen in Einklassenkonfiguration bestuhlen. „Die E2 ist für Binter ein Wendepunkt. Unsere Gäste lieben das Flugzeug, vor allem wie leise es ist. Auch die Leistung in Bezug auf den Treibstoffverbrauch und die Wartung ist besser als angekündigt. Da wir weiter wachsen, hat sich die E2 als das perfekte Flugzeug erwiesen, um unser weiteres Wachstum zu begleiten“, so Rodolfo Núñez, Präsident von Binter.  „Die besten Aufträge sind Nachbestellungen, und dies ist der vierte E2-Auftrag von Binter. Embraer dankt Binter für ihre Partnerschaft und gratuliert der Fluggesellschaft zu ihrem anhaltenden Erfolg“, fügt Martyn Holmes, CCO von Embraer Commercial Aviation hinzu.  Anonyme Order über 15 Maschinen stammt von Lessor Azorra  Einen weiteren Erfolg konnte Embraer ebenfalls verkünden. Hinter einer zuletzt noch anonym geführten Order steckt das Leasingunternehmen Azorra. Dieses hat 15 E195-E2 bestellt, wurde

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ÖAMTC-Flugrettung mit neuem Konzept für Babies

Wenn ein Baby zu früh oder mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen auf die Welt kommt, ist eine bessere Versorgung und umfassende Behandlung oft überlebensnotwendig. „Aufgrund der unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen ist jedoch nicht jedes Krankenhaus oder jede Klinik in Niederösterreich darauf ausgerichtet“, sagt Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig: „Deswegen ist die Verlegung in ein spezialisiertes Kinderzentrum oft ein notwendiger Schritt.“ Wenn es schnell oder über weite Strecken gehen muss, steht für derartige Verlegungsflüge seit über 20 Jahren auch der Intensivtransporthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung, Christophorus 33 (C33), zur Verfügung. „Da es vor allem bei komplexen Fällen hoch qualifizierte Ärztinnen und Ärzte mit langjähriger Berufserfahrung braucht, haben wir gemeinsam mit den Verantwortlichen das System weiter optimiert“, so Königberger-Ludwig. Gerade im ersten Lebensjahr sind Früh- und Neugeborene noch sehr hilflos und reagieren empfindlich auf äußere Umstände. Daher werden bei den kleinsten Patientinnen und Patienten Transporte auch nach Möglichkeit vermieden. „Wenn dies aufgrund einer lebensbedrohlichen Erkrankung jedoch nicht möglich ist, kann jetzt binnen kürzester Zeit auf Experten-Wissen zurückgegriffen werden“, nennt der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, Marco Trefanitz, einen wesentlichen Eckpunkt des neuen Konzepts. „Zusätzlich zur Crew, die permanent in Bereitschaft ist, gibt es nun auch Spezialisten, die jederzeit telefonisch erreichbar sind und binnen einer Stunde einsatzbereit am Stützpunkt sein können.“ Diese neue Flexibilität garantiert, dass die kleinen Patientinnen und Patienten genau die Versorgung bekommen, die sie benötigen. „Aktuell fliegt C33 jährlich etwa 30 Überstellungs-Flüge für Frühchen oder Neugeborene“, berichtet Stützpunktleiter Stefan Schneider, stellvertretend für das Projektteam. „Die Umstellung auf den Bereitschaftsdienst ermöglicht uns nun, bis zu 100 kleinen Erdenbürgerinnen und Erdenbürgern

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Aeroflot stockt „westliche Flotte“ weiter auf

Russlands staatliche Fluggesellschaft Aeroflot baut ihre Flotte um zwei Maschinen aus. Dabei handelt es sich nicht etwa um Fluggerät aus lokaler Produktion, sondern um zwei Boeing 737-900ER, die zunächst auf dem AOC der Tochtergesellschaft Rossiya registriert werden sollen. Von Airbus will man 199 Millionen Euro zurückbekommen haben und verhandelt mit westlichen Lessoren über den Kauf von 47 Flugzeugen.  Laut lokalen Medienberichten stammen die beiden Flugzeuge aus dem Bestand der staatseigenen Leasinggesellschaft GTLK. Diese ist von westlichen Sanktionen betroffen. Die beiden Boeing 737-900ER sollen aus dem Bestand des Lessors stammen, berichten lokale Medien.   Erst im März 2023 sorgte man für weltweites Aufsehen, denn zwei Boeing 737-900ER, die vormals bei Lion Air im Einsatz waren, wurden nach Moskau-DME überstellt und das ungeachtet der westlichen Sanktionen. Der Hintergrund ist aber recht einfach: Die beiden Flugzeuge, die als PK-LPY bzw. PK-LPW registriert waren, befinden sich im Eigentum von GTLK. Es handelte sich um eine branchenübliche Rückgabe an den Leasinggeber, wenngleich dies seitens russischer Airlines, sofern es um westliches Fluggerät geht, seit dem Einmarsch in die Ukraine eher der absolute Ausnahmefall geworden ist. Sogar die Zustimmung des Kremls ist erforderlich. Diese wurde bei Boeing 737-Max von S7-Airlines sogar erteilt.  Aeroflot will von Airbus 199 Millionen U.S.-Dollar zurückbekommen haben  Laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Tass habe sich Aeroflot bereits im Dezember 2022 mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus auf die Rückzahlung bereits geleisteter Anzahlungen geeinigt. Firmenchef Sergei Vladimirovich Alexandrovsky wird unter anderem damit zitiert, dass man rund 199 Millionen U.S.-Dollar zurückbekommen habe und sich in

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Dan Air mit zwei Strecken in Nürnberg gestartet

Seit wenigen Tagen verbindet die rumänische Fluggesellschaft Dan Air den Flughafen Nürnberg mit Brasov und Bukarest. Laut Mitteilung des Airports sollen die Flüge in die Hauptstadt Rumäniens auf vier pro Woche aufgestockt werden. „Das ist nicht nur eine gute Nachricht für die große rumänische Community in der Metropolregion, sondern auch für Urlauber und Geschäftsreisende“, erklärt Nürnbergs Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe. Neben der umfangreichen rumänischen Bevölkerungsgruppe in der Metropolregion Nürnberg ist beispielsweise der fränkische Automobil- und Maschinenbauzulieferer Schaeffler mit einem großen Produktionsstandort in der Region Brașov (Kronstadt) vertreten. Matt Ian David, Geschäftsführer von Dan Air und selbst Pilot, war beim Erstflug mit an Bord.

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Vueling stolz auf SAF-Spenden, aber nur wenige machen mit

Einige Fluggesellschaften, darunter auch die spanische Billigfluggesellschaft Vueling, bieten ihren Passagieren an, dass diese im Zuge der Flugbuchung für so genannte SAF-Treibstoffe, die von der Branche als besonders nachhaltig beworben werden, spenden können. Im Vorjahr sollen sich bei dieser IAG-Tochter rund 100.000 Passagiere dafür entschieden haben.  Einige Monate vor der Corona-Pandemie kam unter anderem durch die Auftritte von Greta Thunberg der von deutschen Medien getragene Begriff „Flugscham“ auf. Viele Massenmedien haben behauptet, dass sich Fluggäste dafür schämen würden, dass sie das angeblich so klimaschädliche Verkehrsmittel Flugzeug nutzen würden. Die Passagierzahlen der Jahre 2018 und 2019 haben aber eine ganz andere Sprache gesprochen, jedoch führte der Medienhype leider auch dazu, dass sich einige Politiker unter Druck gesetzt gefühlt haben und überhastet während der Pandemie Ticketsteuern erhöht haben. So geschehen beispielsweise in Österreich.  Beigeschmack des „Greenwashings“  Möglichkeiten sich die angebliche „Flugscham“ reinzuwaschen gibt es bereits seit vielen Jahren. Viele Airlines bieten kurz vor dem Abschluss der Flugbuchung an, dass für Klimaschutzprojekte und/oder den Ankauf von SAF-Treibstoffen gespendet werden kann. Die Lufthansa Group ging sogar einen Schritt weiter und bietet so genannte Green-Fares mit integrierter Kompensation bzw. SAF an. Vom Markt wird das Produkt trotz Jubelmeldungen des Carriers aber nur sehr schwach angenommen. Die Ursachen hierfür können sehr unterschiedlich sein, jedoch dürften bei allen Anbietern mangelnde Transparenz was mit dem Geld eigentlich wirklich geschieht und der Umstand, dass viele das „Klimathema“ aufgrund jahrelanger, nahezu täglicher medialer Bombardements nicht mehr hören können. Die Aktivitäten der Klimakleber könnten bei vielen Menschen die Bereitschaft für „Greenwashing“

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