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Mai 2023: Flughafen Wien nähert sich Vorkrisenniveau an

Der Flughafen Wien-Schwechat wurde im Mai 2023 von 2.700.725 Passagieren genutzt. Damit konnte man das Vorkrisenaufkommen zu 93,9 Prozent erreichen. Gemeinsam mit den Töchtern Kosice und Luqa (Malta) hatte die Firmengruppe 3.469.536 Reisende und somit den Wert von Mai 2019 zu 96,6 Prozent erreicht.  Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte der Standort Wien um 27,8 Prozent zulegen. Gemeinsam mit Kosice und Malta verbesserte man sich als Konzern um 28,2 Prozent. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere auf 2.052.967 (+27,9%) und die der Transferpassagiere auf 641.866 Reisende (+28,0%). Die Flugbewegungen stiegen auf 20.440 Starts und Landungen (+17,6%). Das Frachtaufkommen schwächte sich gegenüber dem Mai 2022 leicht um 3,4% auf 20.239 Tonnen ab.  Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im Mai 2023 stieg nach Westeuropa auf 938.358 Passagiere (+23,8% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im Mai 2023 insgesamt 226.469 Passagiere (+20,9%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 40.711 Reisende (+43,2%) und nach Afrika 22.393 (+34,9%). In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im Mai 2023 insgesamt 77.422 (+39,3%) und in den Fernen Osten 36.860 Passagiere (+344,3%).  Die maltesische Tochter konnte das Vorkrisenaufkommen um 7,7 Prozent übertreffen, denn man hatte im Mai 2023 genau 726.299 Passagiere. Auch Kosice ist im Plus, denn mit 42.512 Fluggästen lag man um 8,4 Prozent über dem Wert, den man im Mai des Jahres 2019 erreichen konnte. 

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Superjet International soll zum Motor der Luftfahrtindustrie von Abu Dhabi werden

Die in Venedig ansässige Superjet International ist stark von den westlichen Sanktionen, die als Reaktion auf den kriegerischen Überfalls Russlands gegen die Ukraine praktiziert werden, betroffen. Nun will man sich mit einem neuen Gesellschafter aus Abu Dhabi neu aufstellen. Ursprünglich wurde Superjet International als gemeinsame Vertriebsgesellschaft der Rostec-Tochter UAC und Leonardo gegründet. Die Zusammenarbeit wurde mittlerweile beendet. Aufgrund der Sanktionen ist der SSJ-100-Vertrieb, der außerhalb der Russischen Föderation überwiegend von Superjet International erbracht wurde, weitgehend zum Erliegen gekommen. Nun ist die Mark AB Capital Investment mit 49 Prozent eingestiegen. Es handelt sich um eine Private-Equity-Gesellschaft mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Als Federführer der neuen Kooperation zeigt sich das Abu Dhabi Investment Office. In Al Ain (Emirat Abu Dhabi) soll eine Fertigungslinie aufgezogen werden. Das bedeutet, dass mit Unterstützung der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate perspektivisch Maschinen des Typs Sukhoi Superjet SSJ-100 im Emirat Abu Dhabi montiert werden könnten. Offensichtlich ist man sehr darauf bedacht, dass der „Transfer von spezifischem Know-how und Technologien“ ermöglicht wird und alles zu aufgezogen wird, dass man möglichst nicht mit westlichen Sanktionen in Konflikt kommt. Indirekt ermöglicht die – offensichtliche – Lizenzfertigung der UAC, dass man Länder beliefern kann, die man ansonsten aufgrund der Sanktionen nicht hätte beliefern können. Auch könnte es sein, dass man hofft, dass man über den Umweg Abu Dhabi an westliche Komponenten kommen könnte. Daher ist anzunehmen, dass insbesondere die USA das Projekt genau beobachten werden. Aus den Emiraten heißt es jedenfalls, dass Superjet International mit Unterstützung der Regierung und

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Brüssel: Skytanking mit neuen Tankfahrzeugen

Nach einem Großversuch am Flughafen Brüssel mit zwei elektrischen Hydrantenzapfsäulen hat Skytanking zwei speziell angefertigte elektrische Zapfsäulen bestellt. Diese Fahrzeuge werden zur Abgabe von Flugkraftstoff aus dem Unterflurhydrantensystem in die Flugzeuge eingesetzt. Über 2200 Betankungen wurden während der Testphase in den vergangenen Monaten durchgeführt und gaben Aufschluss über die optimale Batterieleistung, das Fahrgestell und die Ladeinfrastruktur. Die Spezialfahrzeuge sollen Anfang 2024 in Betrieb genommen werden. Das Stargate-Projekt, ein EU-Green-Deal-Projekt unter der Leitung des Flughafens Brüssel zur Umsetzung innovativer Lösungen zur Ökologisierung der Flughafenbranche, erforscht neue Wege zur weiteren Dekarbonisierung der Bodenabfertigung. Im Jahr 2022 startete der Stargate-Partner Skytanking eine intensive Testphase mit zwei vollelektrischen Hydranten-Tankstellen am Flughafen Brüssel. Diese von Diesel- auf Elektroantrieb umgerüsteten, maßgeschneiderten Fahrzeuge von Turkish Fuel Services waren belgischer Bauart und wurden getestet, um die notwendigen Erkenntnisse über den Energieverbrauch in Abhängigkeit vom Flugzeugtyp, der durchschnittlichen Entfernung pro Bewegung am Flughafen und den Wetterbedingungen zu gewinnen. Der Test diente auch dazu, die ideale Batteriegröße für jedes Fahrzeug und die optimale Ladeinfrastruktur zu ermitteln. Während des Testzeitraums von Mitte Oktober 2022 bis Mitte Mai 2023 wurden mehr als 2200 Betankungen mit den elektrischen Hydrantenzapfsäulen durchgeführt, um die notwendigen Erkenntnisse zu gewinnen und die Fahrzeuge in einer betrieblichen Umgebung zu testen. Nach diesem erfolgreichen Test wird Skytanking nun ihre eigenen, speziell angefertigten 100% elektrischen Hydrantenzapfsäulen bestellen, die auf einem originalen elektrischen Fahrgestell aufgebaut sind, um eine einfache Reproduzierbarkeit zu ermöglichen.

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Kanada: Westjet nimmt Billigflieger Swoop vom Markt

Die kanadische Billigfluggesellschaft Swoop wird vom Markt verschwinden. Dies gab Eigentümer Westjet bekannt. Die Tochter soll bis etwa Oktober 2023 in die Mainline integriert werden. Zuvor wurde umfangreich mit der Pilotengewerkschaft Alpa verhandelt. Die erzielte Einigung sieht unter anderem vor, dass die Flugzeugführer Lohnerhöhungen von 24 Prozent über vier Jahre erhalten werden. „Die WestJet Group freut sich, in den Verhandlungen mit der ALPA ein branchenweit führendes Abkommen erzielt zu haben, das den Wert und die wichtigen Beiträge unserer derzeitigen und zukünftigen Piloten anerkennt“, so Alexis von Hoensbroech, Chief Executive Officer der WestJet Group. „Diese Vereinbarung stärkt unsere Fähigkeit, Sicherheit und Karrieremöglichkeiten in unserem Unternehmen für die kommenden Jahre zu bieten und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der WestJet Group zu sichern“. Swoop wird im Sommerflugplan 2023 wie gehabt unterwegs sein. Mit Wechsel auf die Winterperiode werden die Beschäftigten und die Flugzeuge zu Westjet wechseln. Die Marke wird vom Markt genommen. Im Jahr 2018 wurde der Ultralowcoster, der nun aufgegeben wird, in die Luft gebracht. Man war auf Point-to-Point-Flüge innerhalb Kanadas sowie in Richtung Karibik, USA und Mexiko spezialisiert. Die Flotte setzt sich aus sechs Boeing 737-Max-8 und zehn B737-800 zusammen.

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Fünf romantische Reiseziele in Argentinien

Wer als Paar in Argentinien Urlaub machen möchte, hat die richtige Wahl getroffen: Das Land bietet viele Möglichkeiten für Verliebte. Dies sind einige der unvergleichlichen Erlebnisse: 1. Die beeindruckenden Iguazú-Fälle Es gibt nichts Romantischeres, als dem Rauschen des Wassers von einem der sieben Naturwunder der Welt zu lauschen. Im Iguazú-Nationalpark macht sich das Tosen der Wasserfälle bemerkbar, schimmernde Regenbögen, umherflatternde Schmetterlinge sowie das spritzende Wasser bilden die ideale Kulisse, um diese sinnlichen Eindrücke als Paar zu erleben. Der berühmteste Wasserfall des Parks, der Garganta del Diablo in der Provinz Misiones, ist der Star unter den insgesamt 275 Wasserfällen und schafft die perfekte Umgebung, um den Moment in guter Gesellschaft zu genießen. 2. Spaziergang durch die Straßen von Buenos Aires In der Hauptstadt des Landes gibt es viele Ecken, die zum Küssen einladen. Vielleicht sind es die gepflasterten Straßen, der Tango, den man an jeder Ecke atmen kann, die gastronomischen Genüsse und die guten Getränke. Oder die Stadtviertel, die Geschichten verbergen, wie Palermo, San Telmo und Recoleta. Alles läuft auf das Gleiche hinaus: Orte, an denen die Energie von Buenos Aires spürbar ist und die dazu einladen, die Liebe zu genießen. Das Nachtleben von Buenos Aires zeichnet sich durch seine Unendlichkeit und die wertvollsten Anekdoten aus. Ein Drink in der Stadt ist also eine gute Möglichkeit, sich vom Charme der argentinischen Hauptstadt verführen zu lassen. 3. Weinberg-Glamping in Mendoza, am Fuße der Anden Berge, lange Gänge voller Weinreben und eine Unterkunft, die an einen Dom erinnert. Es ist ganz klar: Der

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ÖBB können gesetzlich vorgeschriebene Pünktlichkeit nicht erreichen

Die Österreichischen Bundesbahnen konnten im Vorjahr die gesetzlich vorgeschriebene Pünktlichkeit von 95 Prozent nicht einhalten. Dies zeigt eine Auswertung der Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte, die auf Daten der Schienen-Control, der Schieneninfrastruktur Dienstleistungsgesellschaft und der ÖBB-Infrastruktur AG basiert. Die APF hat insgesamt 21 Millionen Ankünfte in Verkehrsstationen im Personen-Nah- und Fernverkehr unter die Lupe genommen. Im gesamten Nahverkehr der ÖBB-Personenverkehr lag die Pünktlichkeit der Züge 2022, unter Berücksichtigung von Zugausfällen und ungeplanten Schienenersatzverkehren, bei 94,8 Prozent. Dies bedeutet eine knappe Unterschreitung des gesetzlich festgeschriebenen Pünktlichkeitsgrades von 95 Prozent im Nahverkehr. Als pünktlich gilt ein Zug bei der Auswertung dann, wenn er maximal fünf Minuten und 29 Sekunden verspätet ist. Der Hauptgrund für diese Entwicklung war die Erholung der Fahrgastzahlen nach der COVID-19-Pandemie. So wurden mehr Reisende als 2021 befördert, was zu längeren Haltezeiten bzw. Haltezeitüberschreitungen an den Verkehrsstationen führte. Die wenigsten pünktlichen Züge (90,2 Prozent) verkehrten im November 2022. Dafür verantwortlich war der Bahnstreik am 28. November, der den öffentlichen Verkehr in Österreich weitestgehend lahmlegte. Am pünktlichsten verkehren die Züge in Vorarlberg mit einer durchschnittlichen Pünktlichkeit von 96,6 Prozent. Den letzten Platz im Pünktlichkeitsranking teilen sich Oberösterreich und Salzburg mit einer Pünktlichkeit von jeweils 93,3 Prozent im Nahverkehr. Drei Steckenabschnitte verzeichneten in keinem Monat des letzten Jahres eine Pünktlichkeit von mehr als 95 Prozent. In Kärnten sticht dabei die Strecke zwischen Villach und Tarvisio-Boscoverde (IT) negativ hervor. Durchschnittlich verzeichnete die Strecke von/nach Italien eine Pünktlichkeit von 75,6 Prozent. Besonders herausfordernd waren die Monate Juni und August, in denen aufgrund von

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Air Baltic startet zusätzliche Techniker-Ausbildung

Vergangene Woche hat die nationale lettische Fluggesellschaft Air Baltic als Ergänzung ihrer vielfältigen Ausbildungs- und Praktikumsprogramme das verbesserte technische Lehrlingspraktikumsprogramm SkyTech in der technischen Abteilung gestartet. Es bietet eine einzigartige Gelegenheit, praktische Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit erfahrenen Air Baltic-Technikern bei der Diagnose, Reparatur und Wartung mechanischer Systeme von Flugzeugen zu sammeln. Heute haben 15 Studenten ihr Praktikum begonnen. Das Technikerlehrlingsprogramm SkyTech richtet sich an Kandidaten, die über ein umfassendes Verständnis von Flugzeugstrukturen, -systemen und -mechanik sowie deren Lufttüchtigkeit verfügen. Die Ausbildung ist eine anspruchsvolle und lohnende Erfahrung, die eine praktische Ausbildung in allen Aspekten der Flugzeugwartung ermöglicht.

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Arbeiterkammer: Teuerungen wirken sich stark auf Freizeitaktivitäten aus

Eine aktuelle Analyse, die durch das Gallup Institut im Auftrag der Arbeiterkammer vorgenommen wurde, zeigt, dass drei von vier Österreichern unter den systematischen Teuerungen leiden. Dabei gaben viele Befragte an, dass der Rotstift bei Freizeitaktivitäten sowie in der Gastronomie und bei Kinobesuchen angesetzt wird. Für die Arbeiterkammer befragte das Marktforschungsinstitut im Feber dieses Jahres 1.000 zufällig ausgewählte Einwohner Österreichs. Besonders Haushalte mit geringem Einkommen, Familien mit Kindern unter 14 Jahren sowie Singles sollen angegeben haben, dass sie die stark gestiegenen Preise im Alltag erheblich spüren. In manchen Branchen sind die höheren Kosten aufgrund exorbitant hoher Einkaufspreise für Energie und Treibstoffe durchaus nachvollziehbar. Allerdings gibt es parallel auch gewisse „Mitnahmeeffekte“, denn in vielen Bereichen wurde an der Preisschraube gedreht, obwohl man nicht oder nur in untergeordnetem Umfang betroffen ist. Frei nach dem Motto „alles wird teurer“ haben viele Firmen ihre Verkaufs- bzw. Dienstleistungspreise angezogen. Auch in der Luftfahrt sind die durchschnittlichen Flugscheinpreise gestiegen und das obwohl sich die meisten Carrier bereits langfristig im Rahmen von Fuel-Hedging-Geschäften bezüglich ihrem größten Kostenfaktor, dem Kerosin, abgesichert haben. Vielen Fluggesellschaften dürfte es aber gerade recht sein, dass trotz höherer Durchschnittspreise die Nachfrage besonders hoch ist. Dies ist aber durchaus fragil, denn auch in diesem Jahr besteht noch so einiges an Nachholbedarf, der primär den sinn- und planlosen Einreise- und Quarantänebeschränkungen sowie der Panikmache, die einige Regierungen während der Corona-Pandemie gemacht haben, geschuldet ist. Gespart wird also weniger „für den Urlaub“, sondern eher beim „Drumherum“. Sprich: Statt zusätzlicher Ausflüge, Besichtigungen, Besuch von Konzerten und Kulturveranstaltungen, verzichten

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Qantas und Jetstar werden ab dem Western Sydney Airport fliegen

Im Jahr 2026 wird in Australien der Western Sydney International Airport eröffnen. Nun wurde mitgeteilt, dass Jetstar und Qantas einen Vertrag unterschrieben haben, der vorsieht, dass Inlandsflüge ab diesem Airport angeboten werden. Während des ersten Jahres sollen bis zu zehn Jetstar- und fünf Qantas-Maschinen auf diesem Airport stationiert werden. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten auch internationale Verbindungen mit Widebodies folgen.

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„Air Defender 23“: Verspätungen am Flughafen Hamburg

Die größte Luftübung der NATO, auch als „Air Defender 23“ bezeichnet, wird in den nächsten Wochen gezwungerweise zu Komplikationen im Luftraumverkehr führen. Im Sinne dieser Übung, die auf deutschem Luftraum durchgeführt wird, müssen Lufträume teilweise gesperrt werden. Die Luftübung der NATO „Air Defender 23“ gilt als größte Luftübung in der Geschichte der NATO. Die Übung wird auf deutschem Luftraum bis zum 23. Juni durchgeführt. Im Sinne dieser Übung müssen jedoch gezwungerweise Lufträume gesperrt werden, was bei Flügen in diesem Zeitraum zu Komplikationen führen könnte. Bereits jetzt, am Flughafen Hamburg sind Verspätungen in der Realisierung, weswegen Fluggäste, die während dem „Air Defender 23“ einen Flug gebucht haben, sich ausgiebig informieren sollen, um den bevorstehenden Komplikationen entgegenzuwirken, wie das Portal Austrian Wings erläutert.

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