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Durchschnittsgewicht: Air New Zealand bittet Passagiere auf die Waage

Air New Zealand will auf freiwilliger Basis das genaue Gewicht der Passagiere wissen. Hintergrund ist, dass man die zur Berechnung notwendigen Durchschnittswerte neu evaluieren möchte. Im Gegensatz zu reißerischen Medienberichten ist die Teilnahme aber völlig freiwillig. Das bedeutet konkret: Wer sich wiegen lassen möchte, kann mitmachen und wer nicht, der eben nicht. Der Carrier versichert, dass der Wert, den die Waage anzeigt, anonym und völlig vertraulich behandelt wird. Hintergrund ist, dass man überprüfen möchte, ob die Durchschnittswerte, mit denen die Piloten diverse sicherheitsrelevante Berechnungen anstellen, noch aktuell sind oder aber auf Basis der Evaluierung, die man alle fünf Jahre durchführt, angepasst werden müssen. Laut Air New Zealand bittet man auf freiwilliger Basis alle fünf Jahre Passagiere vor dem Abflug auf die Waage. Ein Teilnahmezwang besteht aber ausdrücklich nicht.

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Aegean trennt sich von letztem Airbus A319

Die griechische Fluggesellschaft Aegean hat ihren letzten Airbus A319 stillgelegt. Die Maschine ist nun zur Verschrottung bestimmt. Seit dem Jahr 2011 gehörte die SX-DGF zur Flotte des griechischen Carriers. Schrittweise hat man die kleine Teilfotte stillgelegt und nun die letzte Einheit außer Dienst gestellt. Die Maschine ist übergangsweise abgestellt. Der Mittelstreckenjet soll dem aktuellen Stand der Dinge durch ein Verwertungsunternehmen, das diesen Airbus A319 erworben hat, verschrottet werden.

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Teilverkauf: Drei Interessenten für Lufthansa Technik

Seit einiger Zeit ist bekannt, dass Lufthansa ihre Wartungstochter teilweise verkaufen möchte. Nach anfänglich vielen Interessenten sind nur noch drei übrig geblieben. Es handelt sich ausschließlich um Kapitalmarktunternehmen. So sollen Bain Capital, CVC Capital Partners und Advent International noch im Boot sein. Mitte Juni 2023 will Lufthansa den verbliebenen Interessenten Zugang zum Datenraum gewähren und anschließend verbindliche Angebote einfordern. Der Kranich-Konzern will bis zu 20 Prozent an Lufthansa-Technik verkaufen und hierfür zumindest 1,5 Milliarden Euro einnehmen.

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Teuerungen: Airlines haben kräftig an der Preisschraube gedreht

Eine Auswertung des Vergleichsportals Check24 hat ergeben, dass Flugtickets zu den 30 beliebtesten Sommerferien-Zielen im Schnitt um 17 Prozent teurer geworden sind. Verglichen wurde mit dem Preisniveau des Vorjahres. Besonders heftig sind die Teuerungen zwischen Deutschland und Bangkok ausgefallen. Laut der Auswertung, die für die Funke Mediengruppe vorgenommen wurden, sind die Preise um rund 52,6 Prozent gestiegen. Im Durchschnitt werden für den Return in der Economy-Class 1.000 Euro fällig. In Richtung USA soll es lediglich um 6,1 Prozent teurer geworden sein. Innerhalb Europas fallen die Preiserhöhungen zum Teil ebenfalls zweistellig aus. So sind für Flüge nach Rom um 44,2 Prozent mehr zu bezahlen, nach Barcelona um 38,7 Prozent. In Richtung Griechenland um 24,2 Prozent mehr, nach Lissabon 27,2 Prozent mehr und nach Faro wurde es um 10,4 Prozent teurer. Bemerkenswerterweise sind Istanbul-Tickets lediglich um 10,1 Prozent im Preis gestiegen.

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Lithium-Akkus: Korean Air erhält IATA-Zertifizierung

Das Skyteam-Mitglied Korean Air hat kürzlich seitens der IATA das Zertifikat „Center of Excellence for Independent Validators (CEIV) Lithium Batteries“ verliehen bekommen. Aus diesem Anlass kamen am 25. Mai 2023 Vertreter der Airline, der Incheon International Airport Corporation und der IATA im Grand Hyatt Incheon zusammen. Die im Jahr 2021 eingeführte CEIV-Zertifizierung für Lithiumbatterien legt grundlegende Standards fest und validiert diese, um das Niveau der Kompetenz und des Qualitätsmanagements bei der Handhabung und dem Transport von Lithiumbatteriesendungen in der gesamten Lieferkette zu verbessern. Im Rahmen der Zertifizierung führen Experten eine eingehende Bewertung aller Aspekte des Transportprozesses und der Verfahren auf der Grundlage von standardisierten Prüfkriterien durch, zu denen 240 Punkte zählen. Damit wird sichergestellt, dass der jeweilige Akteur die Standards des Programms erfüllt. Der Transport von Lithiumbatterien macht mehr als 10 Prozent des gesamten Luftfrachtvolumens der Fluggesellschaft aus. Die Airline erwartet, dass diese Zahl mit der Verbrauchernachfrage nach Smartphones, tragbaren elektronischen Geräten und Elektrofahrzeugen noch steigen wird.

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Lufthansa Group will 200.000 Green-Fare-Tickets verkauft haben

Vor einiger Zeit hat die Lufthansa Group bei ihren Netzwerkcarriern so genannte Green Fares eingeführt. Diese sollen angeblich besonders umweltfreundlich sein, da diese die flugbezogenen Kohlenstoffdioxid-Emissionen „ausgleichen“ sollen. Nach den ersten 100 Tagen zieht Lufthansa eine erste Bilanz. Bislang sollen gruppenweit rund 200.000 Reisende diesen Tarif gebucht haben. Die meisten Fluggäste hatte man zwischen Zürich und London gefolgt von Hamburg-München, so die Firmengruppe in einer Medienmitteilung.

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Beschädigter A330neo: Air Greenland auf Wetleases angewiesen

Am 23. Mai 2023 wurde der einzige Airbus A330neo der Fluggesellschaft Air Greenland auf dem Flughafen Kopenhagen-Kastrup beschädigt. Mit der Tragfläche gab es eine unliebsame Berührung mit einer Maschine von SAS. Wegen dem temporären Ausfall der OY-GKN musste Air Greenland auf Wetlease-Dienstleistungen anderer Carrier zurückgreifen. Erst im Dezember 2022 hat Air Greenland ihren ersten und einzigen Airbus A330-800 übernommen und in den Liniendienst gestellt. Nach einer kurzen Übergangsphase wurde der Vorgänger, ein A330-200, ausgeflottet. Da die Flotte ansonsten aus Turbopropflugzeugen der Typen de Havilland Dash 8-200 und Beech Super King Air sowie aus einigen Helikoptern besteht, musste man zur Aufrechterhaltung des Liniendienstes zwischen Kangerlussuaq und Kopenhagen auf die ACMI-Dienstleistungen anderer Anbieter zurückgreifen. Beispielsweise half Privelige Stile mit einer Boeing 777-200ER aus. Auch kamen Maschinen von Jettime und Hifly zum Einsatz. Air Greenland teilte mit, dass man übergangsweise zwei Boeing 737 der dänischen Airline anmieten wird. Für den Sommer 2023 setzt man ohnehin eine B737-800 des genannten Anbieters ein. Mit diesem Flugzeug will man einige Spitzen abdecken, so dass man den eigenen Widebody anderweitig einsetzen kann. In den letzten Monaten haben sich auf dem Flughafen Kopenhagen-Kastrup auffällig viele Zusammenstöße auf dem Vorfeld ereignet. Abgesehen von Sachschaden ist zum Glück nichts passiert. Eine nennenswerte „Begegnung“ ist auch die Beschädigung einer von Tuifly Nordic betriebenen Boeing 787-9 gepaart mit einem Sunclass-A330-900.

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Indien: Go First muss Luftfahrtbehörde Rechenschaft ablegen

Die indische Zivilluftfahrtbehörde hat der insolventen Billigfluggesellschaft Go First eine 30-tägige Frist zur Vorlage eines Plans zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs gesetzt. Die Aufforderung ist äußerst umfangreich, da man im Detail informiert werden möchte. Hintergrund ist auch, dass viele Lessoren ihr Fluggerät bereits eingezogen haben. Die Behörde will auch, dass nachgewiesen wird, dass sämtliche offenen Gehälter bezahlt sind und Go First einen Finanzplan vorlegt. Auch muss die Herkunft der Gelder nachgewiesen werden. Zusätzlich verlangt man Informationen darüber wer künftig die Flotte warten soll und welche Mitarbeiter überhaupt noch für Go First arbeiten. Sollte der insolvente Carrier dieser Aufforderung nicht nachkommen, so würde die DGCA das AOC und die Betriebsgenehmigung einziehen. Ob es gelingen wird Go First wieder in die Luft zu bringen, ist derzeit völlig unklar. Die Vorzeichen sind jedenfalls nicht sonderlich rosig, denn im Streit mit dem Triebwerkshersteller Pratt & Whitney gibt es keine Anzeichen der Versöhnung.

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Hongkong: Cathay liebäugelt mit Boeing 777-8F-Bestellung

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific befindet sich auf der Suche nach einem Nachfolger für ihre Boeing 747F-Flotte. Dabei hat man ein besonderes Auge auf die B777-8F geworfen. Bislang galt auch der Airbus A350F als möglicher Kandidat. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, der sich auf mit der Sache vertraute Personen bezieht, soll sich der Carrier aus Hongkong nach längerer Evaluierung für das Modell der U.S.-Amerikaner entschieden haben. Derzeit soll eine Order über sechs Exemplare verhandelt werden. Cathay Pacific ist traditionell stark im Frachtgeschäft vertreten. Man betreibt einige Cargoflugzeuge, darunter auch Boeing 747F, die nun ersetzt werden sollen. Man hat sich dabei sowohl die Boeing 777-8F als auch das Konkurrenzmodell Airbus A350F genauer angesehen. Die Wahl soll laut Reuters auf das Modell der U.S.-Amerikaner gefallen sein. Möglicherweise könnte der Ausschlaggebende Punkt gewesen sein, dass die Nutzlast der B777-8F minimal höher ist.

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Markenrechte: Norwegian wird von ehemaliger Bank-Tochter verklagt

Mit ihrer ehemaligen Banktochter streitet sich die Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle um die Markenrechte. Konkret geht es darum, dass man verhindern möchte, dass die Nordax Group das Brand „Bank Norwegian“ weiterhin nutzt. Im Jahr 2007 wurde das Finanzunternehmen gegründet. Der Carrier trennte sich schrittweise ehe man im Jahr 2019 vollständig ausgestiegen ist. Damals ging die Bank Norwegian an die Cidron Xingu Ltd., die jedoch später an die Nordax Group weitergereicht hat. Nach der Fusion tritt das Kreditkartengeschäft als „Bank Norwegian, en filial av Nordax Bank AB (publ)“ auf. Genau das stört die Fluggesellschaft aber. Nun brachte das Kreditinstitut eine Klage gegen ihren einstigen Eigentümer ein, denn man will feststellen lassen, dass man den geschützten Namen „Norwegian“ rechtmäßig nutzen darf. Auch droht man der Fluggesellschaft mit der Einstellung des Co-Branding-Kreditkartengeschäfts.

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