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Tunisair setzt auf Boeing 737-800 von SkyUp

Mit Tunisair konnte die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp Airlines einen weiteren Wetlease-Kunden gewinnen. Eine Maschine des Typs Boeing 737-800 ist seit einigen Wochen ab der Hauptstadt Tunis für das tunesische Luftfahrtunternehmen im Einsatz. Das samt Personal angemietete Flugzeug kommt dabei auf diversen Routen zum Einsatz. Unter anderem fliegt SkyUp für Tunisair auch nach Düsseldorf, München und Wien. Erst vor wenigen Tagen hat der Malta-Ableger SkyUp MT AOC und Betriebsgenehmigung seitens der maltesischen Behörden erteilt bekommen.

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April 2022: Berlin weit vom Vorkrisenniveau entfernt

Der Flughafen Berlin-Brandenburg konnte durchaus von den Osterferien im April 2023 profitieren, denn man hatte 1,9 Millionen Passagieren. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man somit um etwa 200.000 Reisende zulegen. Allerdings: Der BER kann bei weitem nicht an das Vorkrisenaufkommen, das Tegel und Schönefeld gemeinsam hatten, anknüpfen. Damals nutzten 3,1 Millionen Passagiere die damaligen Airports der deutschen Bundeshauptstadt. Auch war die Anzahl der Flugbewegungen mit 24.580 Starts und Landungen deutlich höher. Zuletzt hatte der Flughafen Berlin-Brandenburg lediglich 14.630 Movements. Im vergangenen Monat wurden am BER insgesamt rund 2.432 Tonnen Luftfracht verladen und damit etwa so viele Tonnen wie im April 2022 und rund 90 Tonnen weniger als im April 2019.

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Air Serbia hat Europas älteste Boeing 737-300 nach China verkauft

Dem Management der Fluggesellschaft Air Serbia ist es gelungen die Boeing 737-300 mit der Registrierung YU-ANI zu verkaufen. Die Maschine wurde am vergangenen Wochenende ins chinesische Tijanjin überstellt. Ursprünglich ging die Maschine an den Vorgänger Jat Yugoslav Airlines und wurde später unter der Submarke Aviolet betrieben. Letztere wurde zwischenzeitlich – genau wie die B737-Classic-Flotte – aufgelöst. Laut Ex-Yu-Aviation soll es sich bei der YU-ANI um die älteste B737-300 Europas handeln. Das Flugzeug wurde im Dezember 1985 ausgeliefert und ist somit 37,5 Jahre alt.

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Qatar Airways fliegt ab 15. Mai 2023 mit Boeing 737-Max-8

In wenigen Tagen wird Golfcarrier Qatar Airways die erste Boeing 737-Max-8 in den regulären Liniendienst stellen. Der Mittelstreckenjet wird ab Doha zunächst nach Abu Dhabi und Dammam eingesetzt werden. Die Maschine trägt die Registrierung A7-BSC. Kürzlich sorgte der in Katar ansässige Carrier für eine Überraschung, denn in einem Boeing-Werk wurden zunächst auf B737-Max-8 Leitwerke in Qatar-Airways-Design gesichtet. Zu diesem Zeitpunkt schien aber keine Order dieser Fluggesellschaft in der Pipeline von Boeing auf – zumindest was die Max-8 anbelangt. Man sicherte sich jene neun Exemplare, die ursprünglich von S7 Airlines bestellt wurden und aufgrund der Sanktionen nicht mehr ausgeliefert werden dürfen. Vor einigen Jahren hat Qatar Airways bereits drei Boeing 737-Max-8 geleast gehabt. Diese wurden an die damalige Beteiligung Air Italy dry weitervermietet. Im Eigenbetrieb hatte man dieses Muster bislang nicht. Künftig sollen es wesentlich mehr Exemplare werden, denn rund um den mittlerweile beigelegten Streit mit Airbus hat der Golfcarrier 25 Boeing 737-Max-10 bestellt.

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Erste BER-Jobmesse mit 3.000 Besuchern

Am Flughafen Berlin-Brandenburg wurde am Samstag erstmals eine Jobmesse abgehalten. Diese fand am Willy-Brandt-Platz, der sich vor dem Terminal 1 befeindet, statt. Teilgenommen haben laut Veranstaltern rund 3.000 Personen. An den Ständen von 33 Unternehmen konnte man sich über Beschäftigungsmöglichkeiten informieren. Bei Interesse waren auch Bewerbungen an Ort und Stelle möglich. Auch sollen sich viele anschließend die Besucherterrasse des BER näher angesehen haben. Am Rand des Willy-Brandt-Platzes präsentierte die Flughafenfeuerwehr ihre Flotte und bot bei kleineren Vorführungen Einblicke in ihren Alltag. „Der BER zieht. Wir freuen uns, dass so viele Besucherinnen und Besucher zur Jobmesse am Flughafen gekommen sind. Zeitweise waren die Stände regelrecht umlagert. Das große Interesse spricht für die Attraktivität der Arbeitgeber am Flughafen BER“, so Michael Halberstadt, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Per Jahresende 2023: Air Macau verliert das Flughafen-Monopol

Die Stadt Macau ist in vielerlei Hinsicht eine luftfahrttechnische Besonderheit. Nur wenige Fluggesellschaften steuern die chinesische Sonderverwaltungszone an, jedoch soll sich das in Kürze ändern. Hinter dem Umstand, dass das Flugangebot vergleichsweise gering ist und noch dazu von Air Macau und ausgewählten chinesischen Airlines dominiert wird steckt nicht etwa mangelnde Nachfrage, sondern der Umstand, dass die Leitung der Sonderverwaltungszone die Start- und Landerechte bislang nur sehr zögerlich vergibt, denn bislang legte man viel Wert darauf Air Macau vor intensivem Wettbewerb zu schützen. Das schließt auch ein, dass der Carrier das Zugriffsrecht auf die besten Slots hat und Sondertarife am Airport bekommen hat. Mit anderen Worten: Andere Fluggesellschaften kamen an Air Macau nicht wirklich vorbei und müssen noch dazu höhere Entgelte bezahlen. Die Vereinbarung, die nun gekippt werden soll, geht auf das Jahr 1995 zurück. Nur unter portugiesischer Hoheit konnte sich Air Macau äußerst exklusive, fast schon monopolartige Rechte sichern. Zeitweise durfte kein anderer Carrier auf diesem Airport starten oder landen bzw. es war die Zustimmung der genannten Fluggesellschaft notwendig. Diese hat sich das grüne Licht mitunter fürstlich bezahlen lassen. Die Administration der chinesischen Sonderverwaltungszone ist nun zum Schluss gekommen, dass der Exklusivvertrag, der ursprünglich auf 25 Jahre abgeschlossen wurde, den Wettbewerb und damit auch die Entwicklung des Tourismus massiv behindert. Aus diesem Grund will man den Flughafen Macau breit für den Wettbewerb erlassen. Die langjährige Vereinbarung soll durch ein neues Gesetz, das eben solche Exklusivverträge untersagt, beendet werden. Ironischerweise hat Air Macau davon profitiert, dass aufgrund der Corona-Pandemie der Flugverkehr

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Flughafen Eindhoven und Flixbus vereinbaren Kooperation

Der Flughafen Eindhoven und der Fernbusanbieter Flixbus wollen noch in diesem Jahr eine enge Kooperation starten. Ab Juni 2023 soll es möglich sein auf dem Straßenweg Ziele wie Antwerpen, Brüssel, Gent und Paris zu erreichen. Laut Erklärung des Airports können die Fahrgäste von Flixbus am Flughafen Eindhoven parken und die Einrichtungen des Terminals nutzen. Der Busbetreiber übernimmt dann die Beförderung der Fahrgäste. Gleichzeitig hofft man auch, dass durch die Zusammenarbeit zusätzliche Passagiere zum Flughafen Eindhoven kommen und von dort aus abfliegen.

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Nach über 17 Jahren: Lufthansa verliert Klage gegen Flughafen Frankfurt-Hahn

Über viele Jahre hinweg stritt Lufthansa vor Gericht um Marketingzuschüsse, die in den Jahren 2002 bis 2005 rund um den Flughafen Frankfurt-Hahn an den Billigflieger Ryanair geflossen sind. Nun erlitt man eine endgültige juristische Schlappe, denn das Oberlandesgericht Koblenz hat die Berufung der größten Airline Deutschlands abgewiesen. Lufthansa waren die Aktivitäten des Mitbewerbers Ryanair am Flughafen Hahn lange ein Dorn im Auge. Man sah im Umstand, dass dieser beispielsweise Marketingzuschüsse erhalten hat, eine Wettbewerbsverzerrung. Auf verschiedenen Wegen versuchte man dies juristisch unterbinden zu lassen, jedoch war man mit dem Vorhaben nicht erfolgreich. Beispielsweise klagte man vergeblich die Betreibergesellschaft des Flughafens Frankfurt-Hahn, legte gegen Beihilfen, die seitens der öffentlichen Hand an den Airport geflossen sind erfolglos Rechtsmittel ein und man klagte auch Ryanair, wobei man auch hier nicht erfolgreich war. Zum Beispiel stellte der EuGH fest, dass Lufthansa im Beihilfeverfahren keine Parteienstellung zukommt, da der Carrier gar nicht ab Frankfurt-Hahn fliegt. Im konkreten Fall, der nun vom Oberlandesgericht Koblenz entschieden wurde, ging es um so genannte Marketingzuschüsse, die zwischen 2002 und 2005 seitens des Flughafens Frankfurt-Hahn an Ryanair überwiesen wurden. Lufthansa war der Ansicht, dass der Carrier auch durch besonders günstige Flughafenentgelte begünstigt worden wäre. Man brachte im Jahr 2006 eine Klage gegen die damalige „Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH“ ein. Später klagte man vor dem Gericht der Europäischen Union gegen eine Reihe von Subventionen, die im Jahr 2014 seitens der EU-Kommission zu Gunsten des Flughafens Frankfurt-Hahn bewilligt wurden. Parallel ging man juristisch auch gegen Ryanair und den Airport vor. Im Vorjahr entschied

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75 Jahre Flughafen Zürich: Digitaler Rundgang durch die Geschichte

Zum 75. Geburtstag des Flughafens Zürich wurde die Geschichte der größten internationalen Verkehrsdrehscheibe der Schweiz digital aufbereitet. Auf der Website finden sich verschiedene multimediale Elemente, darunter echte Perlen aus 75 Jahren Flughafengeschichte wie der Besuch von Queen Elizabeth II bei der Bahnhofseröffnung oder von Papst Johannes Paul II. Heute vor genau 77 Jahren, am 5. Mai 1946, sagte das Zürcher Stimmvolk mit grosser Mehrheit „Ja“ zum Kredit für den Bau des heutigen Flughafens Zürich und legte damit den Grundstein für den größten Landesflughafen der Schweiz. Zwei Jahre später, 1948, wurde der Flughafen Zürich offiziell eröffnet und feiert dieses Jahr sein 75-jähriges Bestehen. In aufwändiger Arbeit hat der Flughafen Zürich nun sein Archiv geöffnet, digitalisiert und auf einer multimedialen Website zugänglich gemacht. In diesem digitalen Gedächtnis finden sich zahlreiche Fotos und Videos von prägenden Ereignissen, Bauprojekten und Persönlichkeiten aus allen Jahrzehnten. Nutzerinnen und Nutzer können sich mittels Timeline einfach durch die Jahre navigieren und Beiträge nach aviatischen, betrieblichen oder unternehmerischen Themen filtern.

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Japan Airlines schreibt wieder schwarze Zahlen

Erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie hat das Oneworld-Mitglied Japan Airlines wieder die Gewinnzone erreicht. Zwei Geschäftsperioden lang war man unter anderem aufgrund der Covid-19-Krise tief in den roten Zahlen. Für das Geschäftsjahr 2022/23, das am 31. März 2023 endete, verkündete Japan Airlines einen Nettogewinn in der Höhe von rund 228 Millionen Euro. Allerdings ist dieser nicht ausreichend, um den kumulierten Fehlbetrag von 3,5 Milliarden Euro, den man in den beiden Jahren zuvor angehäuft hat, auszugleichen. Auch liegt der jüngste Gewinn deutlich unter jenem, den man vor der Pandemie hatte. Die Periode 2019/20 wurde seitens der japanischen Fluggesellschaft mit einem Plus von rund 470 Millionen Euro abgeschlossen. Japan Airlines kann eigenen Angaben nach von einer sehr hohen Nachfrage profitieren. Nach Aufhebung der Beschränkung durch die japanischen Behörden habe sich diese zunächst im Inlandsverkehr erholt. Mittlerweile soll es auch auf den internationalen Routen wieder sehr gute Buchungszahlen geben, so das Unternehmen. Negativ wirken sich die gegenüber dem Vorkrisenniveau deutlich gestiegenen Treibstoffpreise aus. Dies wirkt sich auf das japanische Oneworld-Mitglied insofern stärker aus, weil Kerosin im Regelfall in U.S.-Dollar gehandelt wird und der Yen deutlich an Wert verloren hat. Japan Airlines erklärt, dass im Jahresvergleich die Spritkosten um 122,3 Prozent gestiegen sind.

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