Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

UK: Pensionistin während Jet2-Flug verstorben

Aus einem tragischen Grund musste Jet2-Flug LS756, durchgeführt mit der als G-LSAJ registrierten Boeing 757-200, auf dem Weg von Teneriffa-Süd nach Manchester eine Zwischenlandung in Newquay einlegen. Trotz intensiver medizinischer Bemühungen ist ein weiblicher Fluggast verstorben. Die Jet2-Maschine hob am 2. April 2023 routinemäßig gegen 15 Uhr 04 in Teneriffa-Süd ab. Es sah alles nach einem üblichen Flug aus, doch es kam ganz anders. Ein weiblicher Passagier, der um die 60 Jahre alt war, wirkte zunächst blass. Ein mitreisender Mann half ihr zunächst auf die Toilette. Die Flugbegleiter erkannten die Situation und ermöglichten der Frau, dass sie sich auf den Sitzen in einer Exit-Row niederlegen konnte. Vorsorglich wurde der Kapitän informiert und dieser entschied eine Zwischenlandung in Newquay einzulegen. Auch wurde der Transpondercode 7700 eingestellt. Allerdings entwickelte sich die Situation dramatisch weiter, denn der Fluggast verlor das Bewusstsein. Trotz intensiver Bemühungen der Besatzung und helfender Passagiere kam jede Hilfe zu spät. Die Frau ist kurz darauf verstorben und auch sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen waren vergebens. Die betroffene Fluggesellschaft erklärte dazu unter anderem: „Der Flug LS 756 von Teneriffa nach Manchester wurde am Sonntagabend zum Cornwall Airport Newquay umgeleitet, da ein Passagier medizinische Hilfe benötigte. Bedauerlicherweise können wir bestätigen, dass der Kunde leider verstorben ist. Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des Kunden in dieser schweren Zeit. Wir möchten unserer Besatzung und den anderen Kunden, die uns an Bord geholfen haben, unseren Dank aussprechen“. Nachdem die Boeing 757-200 auf der Parkposition angekommen ist, wurde die Reisende auf einer Schaufeltrage

weiterlesen »

München fiebert Lufthansa-A380-Comeback entgegen

Von Lufthansa betriebene Airbus A380-800 wurden schon länger nicht mehr in München gesichtet. Der Carrier setzt diese momentan nicht im regulären Linienverkehr ein, denn ursprünglich dachte man nach dem Beginn der Coronapandemie eher an die endgültige Stilllegung des Musters. Doch es kommt anders, denn für den 12. April 2023 ist eine Comeback-Landung angekündigt. Am Flughafen München fiebert man schon der Rückkehr der D-AIMK entgegen. Dem aktuellen Stand der Dinge nach soll dieser Airbus A380 nach rund drei Jahren Pause am 12. April 2023 gegen 12 Uhr 30 wieder auf dem bayerischen Airport landen. In den kommerziellen Liniendienst wird das Flugzeug aber erst Anfang Juni 2023 gestellt, denn zunächst erfolgen umfangreiche Checks und Wartungsarbeiten. Nach der „Comeback-Landung“ rollt die D-AIMK zu einer „Begrüßungstour“ entlang des Terminal 2 und Terminal 1 zur Lufthansa Technik. Dort wird sie gegen 13:00 Uhr erwartet. Beste Sicht auf die A380 bietet der Besucherhügel am Flughafen München. Ab dem 1. Juni wird Lufthansa den A380 wieder im regulären Flugbetrieb einsetzen. Zunächst nach Boston, ab dem 4. Juli 2023 auch nach New York zum John F. Kennedy Airport. Bis dahin wird die A380 mehrmals bei Trainingsflügen in München zu sehen sein. Der Lufthansa A380 bietet 509 Sitzplätze in vier Reiseklassen: acht Plätze in der First Class, 78 Plätze in der Business Class, 52 Plätze in der Premium Eco und 371 Plätze in der Economy Class. Aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage nach Flugtickets und der verzögerten Auslieferung bestellter Flugzeuge hatte sich Lufthansa bereits 2022 entschieden, den bei Fluggästen und

weiterlesen »

Air France hat Ramses-Sarkophag nach Paris eingeflogen

Am 23. März 2023 hatte Air France im Airbus A350 mit dem Taufnamen „Biscarosse“ einen wohl nicht alltäglichen „Passagier“ im Frachtraum. Man transportierte den Sarkophag von Pharao Ramses II von Kairo nach Paris. Hintergrund ist, dass dieser im Rahmen der Ausstellung „Ramses und das Gold der Pharaonen“ ab 7. April 2023 in der französischen Hauptstadt ausgestellt wird. Das historische Kunstwerk, das einen unschätzbaren Wert hat, wurde im Frachtraum eines Linienfluges, der mit Airbus A350 bedient wurde, befördert. Die Maschine ist in Paris auf dem Flughafen Charles de Gaulle gelandet. Der Sarkophag des Pharaos, der vor 45 Jahren nur einmal der französischen Öffentlichkeit präsentiert worden war, hatte Ägypten seitdem nicht mehr verlassen. Obwohl die Ausstellung durch eine Reihe von Großstädten auf der ganzen Welt tourt, wird der Sarkophag als Herzstück der Ausstellung exklusiv nach Frankreich ausgeliehen, um den Transport auf ein Minimum zu beschränken. Diese Ausstellung ist daher ein ganz besonderer Anlass für Kenner und Bewunderer der Ägyptologie.

weiterlesen »

Iraqi Airways fliegt mit Airbus A220-300 nach Moskau-Vnukovo

Ab Ende April 2023 will Iraqi Airways den Maschinentyp Airbus A220-300 auch zwischen Bagdad und Moskau (Vnukovo) einsetzen. Derzeit ist vorgesehen, dass auf dieser Route der Maschinentyp Boeing 737-800 ersetzt werden soll. Zunächst will Iraqi Airways ab 22. April 2023 das Kurspaar IA241/242 am Verkehrstag Samstag mit A220-300 bedienen. An Dienstagen soll vorerst weiterhin mit Boeing 737-800 geflogen werden. Mittelfristig ist eine Umstellung auf einen Mischbetrieb von A220 und B737-Max-8 geplant.

weiterlesen »

Innsbruck: General Aviation legt wieder zu

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace machte vor wenigen Tagen in einer Aussendung darauf aufmerksam, dass der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß von Privatjets pro Passagier und Flugkilometern erheblich über jenem von Linienflugzeugen liegt. Man fordert ein Verbot dieser Maschinen und in gewisser Weise fand man zumindest in den Niederlanden Gehör. Der Flughafen Amsterdam-Schiphol will schrittweise bis etwa 2025 Businessjets bannen. Allerdings dürfte das Vorhaben durchaus kompliziert werden, denn nur selten fliegen die kleinen Maschinen auch tatsächlich rein privat. Zumeist sind diese auf kommerzielle Operators registriert, so dass es sich rein formell um kommerzielle Flugbewegungen handelt. Rechtlich gesehen besteht nicht sonderlich viel Unterschied zwischen einem Charterflug, der mit einem Airbus A320 durchgeführt wird oder einem „Privatflug“, der mit Learjet geflogen wird. Dazu kommt der simple Umstand, dass Schiphol ein öffentlicher Flugplatz samt Betriebspflicht ist. Zunächst muss also die gesetzliche Grundlage geschaffen werden, so dass „Privatjets“ tatsächlich abgewiesen werden dürfen. Der größte Airport der Niederlande dürfte also primär ein Interesse daran haben, dass man „Platz schafft“, denn die Regierung will die Anzahl der Slots weiter reduzieren. Der „Businessjet-Ban“ führt nämlich dazu, dass mehr Spielraum für den Linien- und Charterverkehr mit größerem Fluggerät frei bleibt. Was also auf den ersten Blick als gut gemeinte Umweltschutzmaßnahme wirkt, ist eher knallhart nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten kalkuliert. Der Verkehr mit den kleinen Jets wird damit auch nicht aus den Niederlanden verschwinden, sondern lediglich andere Flugplätze für die Starts und Landungen nutzen. Vereinfacht gesagt: Die Emissionen werden schlichtweg nur an einen anderen Ort verschoben, jedoch keinesfalls aus der Welt geschaffen. Businessjet-Vielfliegerin Gewessler will sich

weiterlesen »

Mai 2023: Lufthansa fliegt Frankfurt-Hamburg mit B747-400

Im Mai 2023 wird Lufthansa einige innerdeutsche Linienflüge mit dem Maschinentyp Boeing 747-400 durchführen. Buchbar sind jeweils 45 Sitze in der Business- und 162 in der Economy-Class. Am 2., 4., 11., 18. und 25. Mai 2023 werden die Kurse LH002 (Frankfurt-Hamburg) und LH009 (Hamburg-Frankfurt) anstatt der üblichen Mittelstreckenjets mit Boeing 747-400-Langstreckenmaschinen bedient. Der Carrier setzt diesen Schritt nicht wegen besonders hoher Nachfrage, sondern primär aus Trainingsgründen für Piloten

weiterlesen »

Eurowings stellt Graz-Stuttgart ein

Während der Flughafen Graz noch vor wenigen Tagen die Aufnahme einer Eurowings-Nonstopverbindung nach Berlin feiern konnte, wird der Airport mit Ende April 2023 eine andere Österreich-Deutschland-Verbindung verlieren. Die Lufthansa-Tochter wird die Stuttgart-Strecke einstellen. Die einstige Austrian-Airlines-Route wurde gemeinsam mit Graz-Düsseldorf und Linz-Düsseldorf an die Konzernschwester Eurowings übergeben. Vormals setzte die AUA auf den drei genannten Strecken hauptsächlich Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 ein. Nach der Übernahme durch Eurowings wurde überwiegend mit den deutlich größeren Airbus A319/A320 geflogen. Auch sind die Maschinen nicht mehr in Österreich stationiert, so dass sich für Geschäftsreisende unattraktive Flugzeiten ergeben haben. Wiederholt hat Eurowings ab Linz und Graz die Deutschland-Strecken temporär ausgesetzt. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass man ab Oberösterreich nicht mehr nach Düsseldorf fliegen wird. Der Airport meinte dazu in einer Medienmitteilung, dass sich die eingesetzten Airbus-Jets als zu groß erwiesen hätten und man sich um einen alternativen Carrier, beispielsweise aus der Lufthansa Group bemühen wird. Bislang hatte man jedoch keinen Erfolg. Nun trifft der Eurowings-Rotstift auch die Verbindung zwischen Graz und Stuttgart. Diese wird am 28. April 2023 letztmalig als Nonstopflug bedient. Ab Mai 2023 bietet man zwar weiterhin an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag die Möglichkeit an von der Steiermark nach Baden-Württemberg zu gelangen, jedoch nur mit Umstieg in Berlin-Brandenburg. Dies dürfte wohl für Geschäftsreisende, insbesondere aus der Automobilindustrie, nur wenig attraktiv sein. Es handelt sich nicht um die erste Kürzung, die seitens der Lufthansa Group in Graz vorgenommen wird. Die Anbindung an das Drehkreuz München wurde von

weiterlesen »

Einstieg ins Liniengeschäft: Dan Air fliegt nach Nürnberg, München und Berlin

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air beabsichtigt ab Anfang Juni 2023 ins Liniengeschäft einzusteigen. Ab Bukarest will man in der Bundesrepublik Deutschland Nürnberg, München und Berlin ansteuern. Während die Flüge in die zuerst genannte deutsche Stadt am 1. Juni 2023 aufgenommen werden sollen, folgt München am 3. Juni 2023. Nach Berlin geht es ab 7. Juni 2023. Weitere Destinationen ab der rumänischen Hauptstadt sind Rom-Fiumicino, London-Gatwick, Beirut, Budapest, Tel Aviv, Mailand-Linate und Brüssel. Die Flotte wird in Bukarest stationiert sein. Im Rahmen von so genannten W-Pattern wird man auch Nonstop-Verbindungen ab Brasov anbieten. Dabei steuert man ab 15. Juni 2023 Nürnberg und ab 17. Juni 2023 München an. Weitere Ziele, die ab dieser rumänischen Stadt angeboten werden, sind: London-Gatwick, Budapest, Mailand-Linate, Barcelona und Brüssel. Alle Ziele, ausgenommen Beirut, sollen vorerst einmal wöchentlich angeflogen werden.

weiterlesen »

Lot und Tap bauen Codeshare-Zusammenarbeit aus

Die Fluggesellschaften Tap Air Portugal und Lot haben mit Beginn des Sommerflugplans 2023 ihre Codeshare-Zusammenarbeit auf weitere Strecken ausgedehnt. Betroffen sind neun Routen des portugiesischen Carriers und vier des polnischen. Lot legt den Code auf nachstehende Tap-Routen: Im Gegenzug legt Tap den Code auf folgende Lot-Strecken:

weiterlesen »

Aurelius übernimmt LSG-Reste

Lufthansa wird sich vollständig von der Catering-Tochter LSG Group trennen, denn nach dem Verkauf der europäischen Aktivitäten an die Gategroup übernimmt nun Aurelius den verbliebenen Rest. Dies gab der Kranich-Konzern am Mittwoch bekannt. „Wir freuen uns, den richtigen Investor für die LSG Group gefunden zu haben, der auch die volle Unterstützung des LSG Group Managements hat. Wir sind überzeugt, dass die LSG Group mit Aurelius in den kommenden Jahren gut aufgestellt sein wird. Damit können wir uns noch stärker auf die weitere Verbesserung der Profitabilität und der Kapitalrendite des Kerngeschäfts der Lufthansa Group konzentrieren“, sagt Remco Steenbergen, Finanzvorstand der Deutsche Lufthansa AG. Im Jahr 2019 trennte sich der Kranich-Konzern von den europäischen Aktivitäten der LSG. Diese wurden an die Gategroup, die vormals ein Mitbewerber war verkauft. Das außereuropäische Geschäft ist damals bei Lufthansa verlieben und geht nun an Aurelius. Der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal 2023 erwartet, vorbehaltlich der entsprechenden externen Genehmigungen und internen Carve-out-Aktivitäten. Der Verkauf der Catering-Sparte ist Teil der Strategie des Lufthansa Konzerns, sich stärker auf das Airline-Kerngeschäft zu konzentrieren. Es wird erwartet, dass die Transaktion einen positiven Effekt auf die operative Marge (Adjusted EBIT) und die Kapitalrendite (Adjusted ROCE) der Lufthansa Group haben wird. Die Carve-out-Transaktion umfasst alle klassischen Cateringaktivitäten sowie das Onboard-Retail- und Food-Commerce-Geschäft. Hinzu kommen sämtliche Marken der LSG Group inklusive der 131 LSG Sky Chefs-Cateringbetriebe in den Regionen Amerika (USA und Lateinamerika), EMMA (Emerging Markets) und Asien-Pazifik. Auch der Onboard-Retail-Spezialist Retail InMotion (RiM) mit Sitz in Europa und SCIS Air

weiterlesen »