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Winter 2023: Qatar Airways stockt Düsseldorf-Präsenz auf

Im Winterflugplan 2023/24 beabsichtigt Qatar Airways häufiger zwischen Doha und Düsseldorf zu fliegen. Die Route soll auf bis zu elf wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Im Rahmen der Tourismusmesse ITB, die momentan in Berlin stattfindet, gab Firmenchef Al Baker bekannt, dass der von ihm geleitete Carrier ab November 2023 bis zu elfmal wöchentlich zwischen Doha und Düsseldorf fliegen wird. Gegenüber dem aktuellen Angebot stockt man somit um vier Umläufe pro Woche auf.

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Air Cairo und SunExpress verlängern Vertriebskooperation

Die Fluggesellschaften Air Cairo und SunExpress verlängeren ihre seit einiger Zeit bestehende Kooperation um weitere drei Jahre. Betroffen sind Ägypten-Flüge aus der D-A-CH-Region, die das türkische Luftfahrtunternehmen mangels EU-AOC nicht selbst durchführen darf. Im Rahmen der ITB, die derzeit in Berlin stattfindet, haben die beiden Unternehmen eine Absichtserklärung zur Fortführung ihrer Zusammenarbeit um weitere drei Jahre unterschrieben. Der neue LOI stellt eine Ergänzung zu einem bereits bestehenden übergreifenden Dreijahresvertrag dar, der bereits früher im Jahr 2023 unterzeichnet wurde. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere erfolgreiche Partnerschaft mit SunExpress um weitere drei Jahre verlängern können. Dies ist nicht nur ein Erfolg für beide Unternehmen, sondern vor allem auch für den ägyptischen Tourismus. Gemeinsam mit SunExpress und unserem großen inländischen Streckennetz wollen wir Ägypten für Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz noch weiter öffnen, um Luxor, Assuan, Abu Simbel oder das neue Grand Egyptian Museum in Kairo (in der Nähe des Flughafens Sphinx) zu präsentieren. In diesem Jahr streben wir eine Million Passagiere auf unseren internationalen Flügen zwischen Hurghada, Marsa Alam, Sharm El Sheik und den deutschsprachigen Ländern an“, so Hussein Sherif, CEO und Vorsitzender von Air Cairo. Im Zuge der Schließung von SunExpress Deutschland musste man sich nach einem Partner umsehen, denn mit dem türkischen AOC darf man keine Nonstopflüge zwischen der Bundesrepublik und Ägypten durchführen. Fündig wurde man bei der Egyptair-Tochter Air Cairo. Daraus entwickelte sich eine Vertriebskooperation, die mittlerweile 87 wöchentliche Flüge von 15 Airports in der D-A-CH-Region nach Hurghada, Marsa Alam und Sharm El Sheikh umfasst.

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Graz: Eurowings stockt Palma-Flüge auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Eurowings Europe mehr Flüge zwischen Graz und Palma de Mallorca anbieten als ursprünglich angekündigt. Der Carrier stockt auf dieser Route die Frequenzen auf. Eigentlich wollte Eurowings zweimal wöchentlich zwischen der Landeshauptstadt der Steiermark und der Balearen-Insel fliegen. Aufgrund guter Buchungszahlen hat man sich dazu entschlossen, dass auch an Dienstagen ein Umlauf angeboten werden soll. Somit bietet man im Sommerflugplan 2023 bis zu drei wöchentliche Palma-Umläufe ab Graz an. Vor Ort wird eine Maschine stationiert.

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Moses Lake: Mitsubishi-Spacjet-Testflugzeug wurde verschrottet

Einst war der Mitsubishi Spacejet ein ambitioniertes Programm der japanischen Luftfahrtindustrie. Mittlerweile wurde nicht nur die Entwicklung komplett eingestellt, sondern auch das in Moses Lake stationierte Testflugzeug wurde am 8. März 2023 verschrottet. Damit endet symbolisch ein Kapital der japanischen Luftfahrt, denn der Spacejet M90 wurde mit schwerem Gerät demoliert. Der Rumpf des Flugzeugs ist direkt hinter den Tragflächen in zwei Hälften geteilt, der hintere Teil und das Leitwerk liegen auf dem Boden. Laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Person und den Flottendaten von Cirium hatte das Flugzeug die Registrierung JA21MJ und war 2015 hergestellt worden. Das nun zerstörte Flugzeug diente Mitsubishi vor der Einstellung des Programms als Testmaschinen. AB Moses Lake wurden Flugtests durchgeführt. Diese sollten zu einer Musterzulassung durch die FAA führen. Ursprünglich wollte man gleich vier Maschinen der Baureihe auf diesem Airport stationieren, jedoch geriet das Programm nicht nur heftig ins Stocken, sondern erhielt nie die Zertifizierung und wurde seitens des japanischen Herstellers zwischenzeitlich komplett aufgegeben.

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Wiener Sommerflugplan 2023 mit 190 Destinationen

Im Sommerflugplan 2023 werden von den ab Wien-Schwechat tätigen Fluggesellschaften rund 190 Destinationen angeboten. Mit 124 Zielen ist auch weiterhin Austrian Airlines an der Spitze. Der Konkurrent Ryanair bietet 75 Destinationen an und Wizz Air 39 Stück. Das zuletzt genannte Unternehmen wird Mitte Juni eine sechste Maschine in Wien stationieren. Konkurrent Ryanair wird im Sommer 2023 mit 19 Flugzeugen ab dem größten Airport Österreichs aktiv sein. Air India fliegt wieder nach Delhi und Air Canada, Air China, China Airlines, Ethiopian Airlines und Korean Air stocken ihre Verbindungen auf. Ein neuer Carrier startet mit Azerbaijan Airlines in Wien und saisonal sind auch Air Algerie und Condor wieder vertreten. „Die Menschen wollen reisen und dafür gibt es am Flughafen Wien viel Angebot: 190 Destinationen, neue Airlines und die Langstrecke legt wieder zu. Die angebotenen Sitzplatzkapazitäten werden im Sommer bei etwa 90% des Vorkrisenniveaus liegen. Priorität hat auch in diesem Sommer eine hohe Servicequalität: Wir wollen weiterhin zur Spitze der pünktlichsten Hubs in Europa gehören und dafür nehmen wir 350 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im passagiernahen Bereich auf. 2022 waren wir drittpünktlichster und im Jänner sogar zweitpünktlichster Hub in Europa, diese Position wollen wir auch künftig verteidigen“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Die Fluggesellschaft Austrian Airlines, die eine Tochtergesellschaft der Deutschen Lufthansa AG ist, bietet im Sommer 2023 insgesamt 124 Destinationen an. Neu hat man unter anderem Porto, Marseille, Billund, Tivat, Palermo, Vilnus und Tromsø im Portfilio. Mit etwa 40 Ferienzielen, die rund 300 Mal pro Woche bedient werden, setzt

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Sanierung: Deutsche Bahn sperrt Kassel-Fulda

Die Deutsche Bahn nimmt im Zeitraum zwischen 1. April und 9. Dezember 2023 umfangreiche Wartungsarbeiten auf dem Teilstück zwischen Kassel und Fulda vor. Dies hat zur Folge, dass es zu einer Sperre kommt und die Züge über andere Routen umgeleitet werden müssen. Betroffen sind beispielsweise die Fernverbindungen zwischen Hannover und Würzburg. Reisende müssen sich auf eine bis zu 60 Minuten verlängerte Fahrzeit einstellen. Im Nahverkehr kann es punktuell zu Schienenersatzverkehr mit Autobussen kommen.

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Reisebüros und Ticketgroßhändler im Gebühren-Streit

Zwischen einigen Reisebüros und Consolidators herrscht dicke Luft, denn einige Großhändler wollen die Mehrkosten, die durch Flugabsagen seitens Airlines entstehen nicht länger tragen. Die Vertriebsstellen aber auch nicht. Zahlreiche Reisebüros verfügen über keine IATA-Lizenz oder sonstige Verträge mit Fluggesellschaften und kaufen daher die Tickets bei Großhändlern ein, schlagen eine Servicegebühr auf und überreichen diese dann ihren Kunden. Allerdings hatte man besonders im Vorjahr erhebliche Mehrarbeit wegen Streichungen und Änderungen, die von den Airlines vorgenommen wurden. Diese wurden in den meisten Fällen nicht abgegolten. Im Falle einer Absage durch die Fluggesellschaft haben die Passagiere beispielsweise die Rechte auf Umbuchung oder Erstattung. Die Consolidators argumentieren, dass in diesem Fall den Reisebüros die selbsterhobene Servicegebühr verbleibt und die Mehrarbeit seitens des Kundens durch die Entrichtung dieser ohnehin pauschal abgegolten wurde. Allerdings erheben auch die Großhändler Gebühren und zwar insbesondere dann, wenn mögliche Alternativen von Passagieren abgelehnt werden.

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USA: Jetblue/Spirit-Fusion auf der Kippe

Die geplante Fusion der Billigfluggesellschaften Jetblue und Spirit hängt aufgrund wettbewerbsrechtlicher Bedenken an einem seidenen Faden. Das U.S.-Justizministerium brachte Anfang dieser Woche eine Klage gegen den Zusammenschluss ein. Die Wettbewerbshüter befürchten, dass die Fusion der beiden Carrier zu höheren Preisen und einem geringeren Angebot führen könnte. Über die Freigabe und Ablehnung muss nun ein Kartellgericht entscheiden. Im Vorjahr setzte sich Jetblue in einem regelrechten Bieterstreit gegen den Konkurrenten Frontier durch.

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Flughafen Lübeck verschafft sich und Lübeck Air einen neuen Fokus

ATR72 verlässt die Flotte und wird gegen eine Embraer 175 ausgetauscht. Stuttgart Strecke wird eingestellt – zukünftig verstärkter Fokus auf touristische Ziele. Nach mehr als 2 Jahren war es ganz offenbar Zeit für eine Zwischenbilanz in der Chefetage des Lübecker Flughafens und somit auch bei Lübeck Air. Was zunächst als Mitteilung an die lokalen Reisebüros rausging, wurde Aviation.Direct nun im Zuge der ITB in Berlin bestätigt. Lübeck Air krempelt sich kurz vor Beginn des Sommerflugplan 2023 gewaltig um. Die Verbindung nach Stuttgart wird kurzfristig bereits zu Ende dieser Woche eingestellt. Die Verbindung hatte sich zwar nach eigener Aussage gut in den letzten 2 Jahren entwickelt, jedoch nicht ausreichend genug um auch zukünftig weitergeflogen zu werden. Damit handelt es sich beim Aus der Strecke auch um keine kurzfristige oder temporäre Streichung, sondern eine dauerhafte. Die damit einzig verbleibende Innerdeutsche Verbindung nach München am doppelten Tagesrand läuft laut Aussage der Lübeck Air deutlich besser und wird auch zukünftig erhalten bleiben. Die wohl einschneidende Nachricht ist allerdings, dass die einzige ATR72 D-ALBC noch in diesem Sommer und damit in den kommenden Wochen die Flotte verlassen wird. Die Maschine welche bisher in Zusammenarbeit mit der dänischen Air Alsie betrieben worden ist, wird durch einen größeren Jet vom Typ Embraer 175 mit 88 Sitzen ersetzt. Auch wenn die Vereinbarung mit dem zukünftigen Partner, welcher die Maschine ebenfalls im Wetlease betreiben wird schon im fortgeschrittenen Stadium ist, wird eine offizielle Ankündigung dazu erst in den kommenden Wochen seitens Lübeck Air erfolgen. Damit sind auch die Planungen

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Kıbrıs Hava Yolları: Nordzypern-Airline soll mit Freebird-Flugzeugen starten

Am 16. April 2023 soll unter dem Namen „Fly KHY“ eine Art „nationale Fluggesellschaft“ für Nordzypern abheben. Es handelt sich jedoch um keine vollwertige Airline, sondern es ist eine virtuelle Konstruktion, bei der Freebird als Operating Carrier auftritt. Zunächst wird man zwei tägliche Flüge zwischen Antalya und Ercan anbieten. In weiterer Folge plant man auch Nonstop-Flüge zwischen der Russischen Föderation und dem politisch umstrittenen Nordzypern. Derzeit ist noch unklar, ob diese tatsächlich ohne Zwischenlandung fliegen werden oder doch in Antalya aufsetzen werden. Jedenfalls plant man diese ab etwa Mai 2023 anzubieten. Hinter der virtuellen Konstruktion steht jedoch nicht direkt die Regionalregierung von Nordzypern, sondern es handelt sich um einen Zusammenschluss von Reiseveranstaltern und Freebird Airlines. Das zuletzt genannte Unternehmen ist eine türkische Fluggesellschaft, die als Operating Carrier auftreten wird. Erhan Arıklı, Verkehrsminister der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern, erklärte unter anderem, dass man alle notwendigen Genehmigungen erteilt habe. Bedingt durch den Umstand, dass Fly KHY die Flüge von Freebird Airlines durchführen lässt, könne man auch alle Vorteile, die sich durch deren ICAO-Mitgliedschaft ergeben, nutzen. Der vollständige Name der virtuellen Fluggesellschaft lautet „Kıbrıs Hava Yolları“. Gelegentlich wird dieser mit Cyprus Airways übersetzt. Mit dem im Süden der Insel Zypern ansässigen Luftfahrtunternehmen besteht ausdrücklich kein Zusammenhang. Generell dürfte die Namenswahl kein Zufall sein, denn in der Vergangenheit gab es Kıbrıs Türk Hava Yolları (international auch Cyprus Turkish Airlines genannt) eine Tochtergesellschaft von Turkish Airlines. Diese war explizit auf die Durchführung von Flügen von/nach Ercan spezialisiert. Aus rechtlichen Gründen mussten oftmals Touch-and-Go-Manöver

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