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Insurtech bringt Regenversicherung für Urlauber an den Start

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Reiseversicherungen, doch das Insurtech Wetterheld geht nun einen Schritt weiter. Man kann den Urlaub gegen Schlechtwetter versichern. Sollte es vor Ort regnen soll es Geld geben. Derzeit wird das neue Produkt nur für EU-Reiseziele angeboten und muss mindestens 14 Tage vor der Abreise abgeschlossen werden. Die Höhe der Prämie soll mit Hilfe von Algorithmen, die die Wettersituation am Urlaubsort evaluieren, berechnet werden. Beispielsweise kostet eine derartige Versicherung über Ostern für das Ziel Palma de Mallorca rund 2,26 Euro pro Tag. Pro Regentag sollen 50 Euro, maximal jedoch 350 Euro für den gesamten Aufenthalt ausbezahlt werden. Doch was gilt überhaupt als Regen? Wenn im Zeitraum zwischen 10 Uhr 00 und 18 Uhr 00 mehr als 1,9 Millimeter Niederschlag zu verzeichnen sind, soll das Geld fließen. Doch es gibt noch einen Haken: Zur Auszahlung kommt es erst, wenn es zumindest an zwei Tagen während dem Urlaub regnet.

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Flusskreuzfahrten: Reiseveranstalter Klug Touristik meldet Konkurs an

Der unter anderem auf Flusskreuzfahrten spezialisierte Tour Operator Klug Touristik musste beim Handelsgericht Wien Konkurs anmelden. Der Alpenländische Kreditorenverband schätzt, dass rund 1.100 Privatpersonen, die Anzahlungen für noch nicht durchgeführte Reisen geleistet haben, betroffen sein könnten. Weiters soll es 250 bis 300 Gläubiger auf der Lieferkette geben. Der KSV1870 und der AKV teilten mit, dass sich die Verbindlichkeiten des insolventen Reiseveranstalters auf etwa 4,5 Millionen Euro belaufen sind. Ein Antrag auf Eröffnung eines so genannten Sanierungsverfahrens wurde nicht gestellt, weshalb die Fortführung des Unternehmens mehr als fraglich erscheint. Zuletzt soll Klug Touristik 31 Mitarbeiter gehabt haben. Bereits im Vorfeld könnte es Anzeichen gegeben haben, dass die Finanzlage von Klug Touristik stark angespannt sein könnte. In Sozialen Medien sowie in Rezessionen finden sich viele Postings, in denen Reisende, deren Urlaube seitens des Tour Operators abgesagt wurden, ihre Anzahlungen trotz vieler Versuche nur schleppend oder gar nicht zurücküberwiesen bekommen haben. Das Unternehmen antwortete zumeist mit einem Standardtext, dass man die Erstattungen Schritt für Schritt abarbeiten würde und redete sich gleichzeitig auf Corona, den Krieg in der Ukraine und das Niedrigwasser vom Vorjahr aus. Der Alpenländische Kreditorenverband zitiert aus dem Konkursantrag unter anderem, dass die Corona-Pandemie und das Niedrigwasser in mehreren Flüssen, das es im Sommer 2022 gab, die Umsätze hätten einbrechen lassen. Mittlerweile habe man keinen neuen Insolvenzversicherer mehr gefunden und der Vertrag mit der bisherigen Assekuranz ist ausgelaufen. Die Absicherung für den Insolvenzfall ist eine gesetzliche Vorschrift, die Tour Operator erfüllen müssen. Demnach ist davon auszugehen, dass die Kundengelder durch den

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Latam erwartet ersten A321XLR im Jahr 2025

Die Latam Group will ihre Flotte mit der Anschaffung von 31 weiteren Maschinen des Typs Airbus A320neo weiter modernisieren. Derzeit erwartet man die Auslieferung von mehr als 100 Exemplaren dieser Reihe, darunter auch einige A321XLR. In diesem Jahr will man 15 Mittelstreckenjets des europäischen Herstellers übernehmen. Derzeit hat man bereits 16 A320neo in Betrieb und wird noch heuer den ersten A321neo erhalten. Die Erstauslieferung des langstreckentauglichen Modells A321XLR erwartet man für das Jahr 2025. „Die Erneuerung unserer Flotte steht in vollem Einklang mit unserem Engagement für Nachhaltigkeit und bringt uns dem Ziel näher, bis 2050 ein klimaneutraler Konzern zu werden. Die Airbus A320neo-Flugzeuge verfügen über effizientere Triebwerke, aerodynamische Verbesserungen und Technologien, die einen um 20 Prozent geringeren Treibstoffverbrauch und eine Reduzierung der Stickoxidemissionen um 50% ermöglichen“, so Sebastián Acuto, Director of Fleet and Projects der LATAM Airlines Group.

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Flughafen Wien will heuer die 27 Millionen Passagiere knacken

Der Flughafen Wien verfolgt bis 2023 das Ziel durch 190 angebotene Destinationen die Zahl der 27 Millionen Passagiere zu erreichen. Die börsennotierte Aktiengesellschaft konnte in den letzten Jahren 800 Millionen Euro an Schulden begleichen, bis das Unternehmen 2022 schuldenfrei wurde. Im Jahr 2022 verbucht der Flughafen Wien einen Umsatz von 692,7 Millionen Euro und einen Gewinn von rund 128 Millionen Euro. Im besagten Jahr konnten sie die Schuldenfreiheit erreichen, nachdem sie seit 2011 ungefähr 800 Millionen Euro an Schulden begleichen konnten. Weitere Einzelheiten zu den jüngsten Finanzzahlen der Flughafen Wien AG in diesem Artikel. Im Sommer wird geplant, Flüge in 190 Zielorte aufzunehmen, im Jahr 2023 spornt der Flughafen die Zahl von 27 Millionen Passagieren an. Künftig sollen neue Verbindungen in Europa und der Mittelmeerregion angeboten werden.

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Wiederaufbau der Mriya: Fans beteiligen sich an der Finanzierung

Der zerstörte Kultflieger Antonov An-225, auch als Mriya namhaft, soll wiederaufgebaut werden. Das einst größte Flugzeug wurde bei einer russischen Offensive auf den Flughafen Hostomel demoliert. Die Mriya stellte für Verehrer immer eine unvergleichliche Attraktion dar, unzählige Fans träumten davon, ein Foto des Fliegers zu ergattern. Durch die letztliche Zerstörung im Ukraine-Krieg verliert die Luftraumgeschichte eines ihrer Prachtstücke. Doch dieser Tatsache soll entgegengewirkt werden: die Ukraine sehnt sich einem Wiederaufbau des Antonov An-225, dies wird jedoch mit hohen Kosten assoziiert. Bis zu 3 Milliarden Euro werden für den Aufbauprozess benötigt. Der Neuaufbau soll jedoch künftig von Fans mitfinanziert werden. Im Videospiel „Microsoft Flight Simulator“, einem Flugsimulator, wie der Name schon verrät, ist die Mriya mittels Kauf spielbar. Durch die genannten Erlöse sollen Fans nun im Stande sein, das Flugzeug mitzufinanzieren, da jegliche Einnahmen mit Bezug auf den Flieger Antonov An-225 der Antonov Corporation zukommen werden.

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Charter: Smartwings bedient Lübeck-Gran Canaria

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings wird im Auftrag von Reiseveranstaltern zwischen 29. September und 27. Oktober 2023 eine Charterverbindung zwischen Lübeck und Gran Canaria bedienen. Pauschalreisen sind über alle großen Reiseveranstalter buchbar, so der Airport. „Wir freuen uns besonders, das Angebot auf die sogenannten Warmwasserziele von Lübeck aus aufzunehmen. Die klimatisch so ansprechende kanarische Atlantikinsel passt wunderbar ins Portfolio des Flughafens und ist eines der am stärksten nachgefragten Flugziele“, weiß Flughafen Geschäftsführer Jürgen Friedel. Das Flugzeug, das für die Charterflüge genutzt wird, ist auf Gran Canaria stationiert. Dazu Marc Puiskens von Schauinsland-Reisen: „Mit der über den Herbst auf den Kanaren stationierten Smartwings haben wir bereits im Vorjahr sehr gute Erfahrungen sammeln können. Dieses Jahr erweitern wir das Geschäft und nutzen das im Herbst auf Gran Canaria stationierte Flugzeug, um auch ab Lübeck attraktive Reisepakete für unsere Vertriebspartner zu schnüren“.

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Boston: Beinahe-Unfall ruft die FAA auf den Plan

In Boston wiederholen sich die Vorfälle in jüngster Vergangenheit, denn die Anzahl der Beinahe-Unfälle häuft sich. Als der JetBlue Flug 206 alle Maßnahmen zur Landung einleitet, tritt der Pilot eines Learjet 60 den Flugstart an. Dies führt zur folgenden Konsequenz: die FAA untersucht ab sofort die Sicherheitsarchitektur im US-Luftfahrsystem. Das Ereignis spielt sich wie folgt ab: Der Pilot eines Learjet 60 setzt den Flugstart fort und ignoriert die Anweisung eines Fluglotsen die Landung des Jetblue Flug 206 abzuwarten. Obwohl er dies nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern auch bestätigt hat, fängt er an den Start in die Wege zu leiten. Dies führt dazu, dass die Entfernung beider Flieger laut Radardaten schließlich ungefähr 180 Meter beträgt. Das ist viel zu wenig und aus Sicht der FAA ein klarer Stoß gegen geltende Sicherheitsbestimmungen. Aufgrund mehrfacher Vorfälle dieser Kategorie an US-amerikanischen Flughäfen sieht die FAA die Prüfung der Sicherheitsarchitektur im US-Luftfahrtsystem als unentbehrlich an.

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Japan Airlines: Siebenstündige Rundreise statt Nonstopflug

Passagiere des Flugs JL331 der Japan Airlines widerfahren einer viel längeren Flugzeit als geplant, um dann wieder am Ausgangsort anzukommen. Der im Normalfall zweistündig andauernde Flug von Tokio-Haneda nach Fukuoka entwickelte sich zu einem über siebenstündigen „Rundflug“. Die unerwartet lange Reise der Fluggäste geht mit der Verspätung des Flugs um zwei Stunden einher. Begründet wird dies mit einem Wechsel des Flugzeuges, die Ankunft des Reiseziels erfolgt um 22 Uhr – soweit der Plan, der aber nicht wirklich aufgegangen ist. Problematisch wurde dies durch das lokale Landeverbot nach 22 Uhr, denn es ist untersagt nach der besagten Zeit zum Landen anzusetzen. Dies gilt jedoch nicht für alle Flüge. Verbindungen, die aufgrund der Witterung verspätet ankommen, dürfen grundsätzlich landen. An jenem Tag kam es sogar zu Landungen nach der Normzeit, diese fallen jedoch unter die Ausnahme. Der Flug JL331 wird nicht in diese Kategorie eingeordnet, denn nicht die Wetterlage bringt zum Verschulden am verspäteten Landeversuch. Dies resultiert zur Abweisung und Antritt des Rückflugs nach Tokio-Haneda, wobei zuvor in Osaka-Kansai aufgetankt werden musste. Um 3 Uhr Lokalzeit gab es dann wieder eine Landung. Allerdings am Ausgangsort, also in Tokio-Haneda, wo die Fluggäste vor rund sieben Stunden ihren „Irrflug“ angetreten haben. Laut Japan Airlines wurden die betroffenen dann auf andere Verbindungen umgebucht. Bleibt zu hoffen, dass diese nicht wieder in Haneda enden.

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AUA-Vorstand bricht Verhandlungen ab – Gewerkschaft beruft Betriebsversammlungen ein

Der Betriebsrat und die Gewerkschaft Vida halten am 7. März 2023 bei Austrian Airlines Betriebsversammlungen ab. Es ist daher mit Beeinträchtigungen im Flugverkehr zu rechnen. Ausfälle und Verspätungen können nicht ausgeschlossen werden. Hintergrund: Laut Arbeitnehmervertretern habe der AUA-Vorstand die Sozialpartnerverhandlungen abgebrochen. Bereits seit einiger Zeit herrscht zwischen Betriebsrat bzw. Gewerkschaft und der Generaldirektion der Fluggesellschaft dicke Luft. Das Sparpaket, das im Zuge der Corona-Pandemie abgeschlossen wurde, soll zwar in diesem Jahr auslaufen, jedoch denkt man seitens der AUA ungeachtet der jüngsten Teuerungen nicht an Anpassungen der Löhne und Gehälter. Die Verhandlungssituation ist mittlerweile so festgefahren, dass laut Vida der Vorstand von Austrian Airlines den Tisch verlassen habe. Von einem einseitigen Abbruch der Gespräche ist die Rede. Die Arbeitnehmervertreter erheben in einer Medienmitteilung durchaus schwere Vorwürfe. Die AUA-Beschäftigten lassen sich aber nicht billig abspeisen, die Teuerung ist weiter auf Rekordniveau. Wir werden die weitere Vorgehensweise am 7. März gemeinsam mit den Beschäftigten ab 9 Uhr in einer Betriebsversammlung am Flughafen Wien beraten“, so Daniel Liebhart, Vorsitzender des Vida-Fachbereichs Luftfahrt. Die Gewerkschaft stellt es so dar, dass über das Sparpaket, dem die Arbeitnehmervertreter zugestimmt haben, der staatlich besicherte Kredit finanziert werden sollte. Der AUA sei es aufgrund hoher Einnahmen aber möglich gewesen, dass die vorzeitige Rückzahlung über den regulären Cashflow sowie eine von Konzernmutter Lufthansa bereitgestellte Kreditlinie erfolgt ist. Dazu Liebhart: „„Das heißt nichts anderes, als dass der Kredit vorzeitig aus eigener Wirtschaftskraft getilgt werden konnte, was im Grunde eine gute Sache ist, und wodurch das Personalsparpaket somit seine Berechtigung verloren hat“.

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Ita Airways stellt Linate-London City auf A220-100 um

Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 will Ita Airways die Nonstop-Verbindung zwischen Mailand-Linate und London-City mit Airbus A220-100 bedienen. Das Muster soll bis zu dreimal täglich eingesetzt werden. Derzeit kommt zwischen den beiden Stadtflughäfen im Regelfall ein eingemieteter Regionaljet des Typs Embraer 190 zum Einsatz. Mit Wirksamkeit zum 29. Oktober 2023 will Ita Airways diese Route selbst bedienen und zwar mit Airbus A220-100.

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