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Spanien: Aena stellt Sicherheitskontrollen auf 3D-Scanner um

Der spanische Flughafenbetreiber Aena will bis zum kommenden Jahr die Sicherheitskontrollen auf moderne 3D-Röntgenscanner umstellen. Dies hat zur Folge, dass Flüssigkeiten und elektronische Geräte wie Laptops künftig nicht mehr separat kontrolliert werden müssen. Zunächst soll die neue Technik an den Standorten Madrid und Barcelona eingeführt werden. Im Laufe des Jahres 2024 werden auch die weiteren von Aena betriebenen Airports in Spanien folgen. Derzeit dürfen flüssige Produkte, Aerosole und andere Gele nur in Behältern von maximal 100 ml (bzw. 100 g bei Cremes, Pasten usw.) in der Kabine mitgeführt werden, die sich in wiederverschließbaren Plastikbeuteln von 20 cm mal 20 cm befinden. Diese Vorschrift wurde im November 2006 eingeführt. Einige Monate zuvor hatten die britischen Behörden einen Terroranschlag vereitelt, bei dem Flugzeuge mit in Getränkeflaschen versteckten Bomben in die Luft gesprengt werden sollten.

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Viva-Colombia-Chef hat das Handtuch geworfen

Die sich in finanziellen Schwierigkeiten befindliche Fluggesellschaft Viva Air Colombia hat bislang noch keine Freigabe für die geplante Fusion mit dem Mitbewerber Avianca erhalten. Man wartet noch immer auf die Entscheidung der Wettbewerbsbehörde. Der Geschäftsführer hat zwischenzeitlich das Handtuch geworfen. Vor wenigen Tagen musste sich der kolumbianische Carrier in ein Gläubigerschutzverfahren begeben. Bereits zuvor hat man damit begonnen den Flugbetrieb einzuschränken, denn das Geld wird Tag für Tag knapper. Am 21. Feber 2023 teilte man mit, dass die Flotte um fünf Maschinen auf 16 Airbus A320 verkleinert wird. Zwei Flugzeuge mit den Registriernummern HK-5307 und HK-5327, die beide etwas mehr als drei Jahre alt sind, wurden bereits eingelagert. Mitten in dieser komplizierten Phase gab Geschäftsführer Felix Antelo seinen Rücktritt bekannt. In einem internen Anschreiben an die Beschäftigten gab er unter anderem gesundheitliche Gründe für seine Entscheidung an. Übergangsweise wird Francisco Lalinde als Firmenchef fungieren. Bislang setzte man darauf, dass Viva Air Colombia mit Hilfe der avisierten Fusion mit Avianca gerettet werden kann. Das Prüfverfahren durch die kolumbianische Wettbewerbsbehörde sowie die Zivilluftfahrtbehörde UAEAC zieht sich erheblich in die Länge. Zwar rechnet man damit, dass in Kürze eine Entscheidung vorliegen wird, aber dennoch musste man sich in ein Gläubigerschutzverfahren begeben. Hintergrund: Das zuerst genannte Amt erhob im November 2022 Einwände gegen den Zusammenschluss. Diese wurden unter anderem damit begründet, dass nachteilige Auswirkungen für Konsumenten befürchtet werden. Im Jänner 2023 wurde das Fusionsprüfungsverfahren erneut eingeleitet. Zwischenzeitlich gibt es mit Latam und Jetsmart Airlines zwei weitere Interessenten. Hinter der zuletzt genannten Fluggesellschaft steht Indigo-Partners,

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Januar 2023: Amsterdam hatte 3,9 Millionen Fluggäste

Im Januar 2023 flogen fast 3,9 Millionen Passagiere von, über oder nach Schiphol. Das ist ein Anstieg im Vergleich zu 2022 (+57%) und 2021 (+348%). Die Zahl der Flüge von und nach Schiphol betrug 29 987. Auch das ist ein Anstieg gegenüber 2022 (+14%) und 2021 (+104%). Die Zahl der Fluggäste und die Zahl der Flüge sind niedriger als 2019 und 2020. Von den fast 3,9 Millionen Passagieren im Januar hatten 1,5 Millionen Passagiere einen Transfer in Schiphol. Bei den Passagieren mit Umsteigen handelte es sich um 750.000 Einzelpassagiere, die bei der internationalen Zählweise zweimal gezählt werden: als ankommende und als abfliegende Passagiere. Fast 2,6 Millionen Passagiere reisten von oder nach einem Ziel innerhalb Europas und 1,3 Millionen außerhalb Europas. Die Zahl der reinen Frachtflüge ist im Vergleich zu 2022 von 1.830 auf 1.325 zurückgegangen. Im Vergleich zum Januar 2021 ist das ein Rückgang von 41%, aber ein Anstieg im Vergleich zu 2020 (+31%) und 2019 (+18%). Die beförderte Gesamtmenge betrug im Januar 2023 103.981 Tonnen. Das ist ein Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren (2019, 2020, 2021, 2022).

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Stansted: Air-Albania-Flugbegleiterin kurz nach der Landung verstorben

Der Essex Coroners Court befasste sich in der Vorwoche mit dem Fall einer 24-järhrigen Flugbegleiterin von Air Albania, die am 21. Dezember 2022 kurz nach der Landung auf dem Flughafen London-Stansted verstorben ist. Die Kabinenmitarbeiterin befand sich im Bereich der Vordertür der Maschine und bis dahin erschein alles wie immer zu laufen. Doch plötzlich brach sie zusammen und wurde ohnmächtig. Unverzüglich wurden Rettungskräfte zur Air-Albania-Maschine geschickt und es wurde eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchgeführt, doch die junge Flugbegleiterin reagierte nicht. Eine Gerichtsmedizinerin sagte im Zuge der Anhörung aus, dass die sofort eingeleiteten Erste-Hilfe-Maßnahmen vollkommen zweckmäßig waren. Leider habe die junge Dame etwa zehn Minuten nach dem Zusammenbruch keinen Puls mehr gehabt und alle Wiederbelebungsversuche waren vergeblich. Der Notarzt musste dann leider den Tod feststellen. Als Ursache gab die Medizinerin an, dass die Obduktion ergeben habe, dass es sich um das Sudden Adult Death Syndrome, auch bekannt als Sudden Arrhythmic Death Syndrome gehandelt habe. Dieses würde dann vorliegen, wenn jemand plötzlich und vollkommen unerwartet an einem Herzstillstand stirbt und im Zuge der Obduktion die Ursache dafür nicht gefunden werden kann. Die Gerichtsmedizinerin sagte im Zuge der Anhörung auch, dass der Tod der Flugbegleiterin Gegenstand einer umfassenden wissenschaftlichen Untersuchung sein wird.

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Wetlease: Corendon Europe fliegt für Spicejet

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe konnte die Boeing 737-800 mit der Registrierung 9H-TJC im Rahmen eines Wetlease-Vertrags bei der indischen Spicejet unterbringen. Seit 17. Feber 2023 ist der Mittelstreckenjet in Indien im Einsatz. Es handelt sich bereits um die vierte Maschine dieses Typs, mit der die Corendon-Gruppe im Auftrag von Spicejet fliegt. Weiters fliegt die türkische Fluggesellschaft mit fünf Boeing 737-Max-8 für den indischen Carrier. Die Fokussierung auf das Wetlease-Geschäft hat durchaus auch Auswirkungen auf den eigenwirtschaftlichen Flugplan, denn für den Sommer 2023 haben sowohl Corendon Airlines als auch Corendon Europe das Angebot deutlich gekürzt.

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Turbojet vs. Turbofan: Worin liegen die Unterschiede?

Umgangssprachlich sprechen viele Menschen gerne von Jets oder Düsenflugzeugen. Es gibt jedoch zwei unterschiedliche Antriebsmöglichkeiten, die sich technisch gesehen deutlich voneinander unterscheiden. Während Turbojets mittlerweile eher im militärischen Bereich eingesetzt werden, haben sich bei zivilen Strahlflugzeugen schon länger Turbofans durchgesetzt. Doch wo genau liegen die Unterschiede? Und wie war das noch mit der Wassereinspritzung? Beide Turbojet- und Turbofan-Triebwerke sind Arten von Flugzeugtriebwerken, die durch die Verbrennung von Kraftstoff und Luft angetrieben werden. Der Hauptunterschied zwischen ihnen liegt jedoch in der Art und Weise, wie sie Luft ansaugen und wie sie Schub erzeugen. Ein Turbojet-Triebwerk saugt Luft direkt in das Triebwerk ein und verdichtet sie stark. Der verdichtete Luftstrom wird dann mit dem eingespritzten Kraftstoff in einer Brennkammer verbrannt, und der resultierende Schub erzeugt den Vortrieb des Flugzeugs. Turbojets sind aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit und hohen Leistung am besten für militärische Jets und Hochgeschwindigkeitsflugzeuge geeignet. Das erste Flugzeug mit Turbojet-Triebwerken war die deutsche Messerschmitt Me 262, die erstmals im Jahr 1941 flog. Die Me 262 war ein Kampfflugzeug, das während des Zweiten Weltkriegs von der deutschen Luftwaffe eingesetzt wurde. Sie wurde von Hans von Ohain und Max Hahn in Deutschland entwickelt und mit zwei Junkers Jumo 004 Turbojet-Triebwerken ausgestattet. Die Me 262 war in der Lage, eine Geschwindigkeit von etwa 840 km/h zu erreichen, was ihr einen entscheidenden Vorteil gegenüber den propellergetriebenen Alliierten-Flugzeugen verschaffte. Die Me 262 gilt als bahnbrechendes Flugzeug in der Luftfahrtgeschichte und ebnete den Weg für den Einsatz von Turbojet-Triebwerken in Flugzeugen auf der ganzen Welt. In der

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Berlin: Nächste ILA findet im Juni 2024 statt

Im Juni 2024 soll auf dem Areal des Flughafens Berlin-Brandenburg wieder die ILA-Luftfahrtmesse über die Bühne gehen. Diese wird im Zeitraum von 5. bis 9. Juni 2024 stattfinden und unter dem Motto „Pioneering Aerospace“ stehen. Die entsprechende Absichtserklärung wurde von den fünf Veranstaltungspartnern – Messe Berlin GmbH, Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V., Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg und Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin bereits unterschrieben. Vereinbart wurde auch, dass die ILA 2024 einen besonderen Fokus auf so genanntes klimaneutrales Fliegen legen soll.

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Nach harter Landung: Airbus A330 von Eurowings Discover in Namibia gestrandet

Der Airbus A330-200 mit der Registrierung D-AXGB, betrieben von Eurowings Discover, absolvierte am 18. Feber 2023 eine äußerst harte Landung auf dem Flughafen Windhoek. Der Vorfall wird durch die Zivilluftfahrtbehörde von Namibia untersucht. Das Langstreckenflugzeug befand sich als 4Y142 auf dem Weg von Frankfurt am Main nach Windhoek. Der Flug ist ohne jegliche Besonderheiten verlaufen. Bei der Landung setzte der Airbus A330-200 hart auf. Dies führte dazu, dass die Maschine einer technischen Überprüfung unterzogen werden musste. Eine Firmensprecherin betont, dass die D-AXGB sicher gelandet ist und zu keinem Zeitpunkt ein Sicherheitsrisiko für Passagiere und die Besatzung bestanden hat. Die Maschine wurde vorsorglich einer technischen Inspektion untersuchen. Ein Standardverfahren, das Anwendung findet. Zum Ausmaß der Beschädigungen gibt es keine bestätigten Informationen. Allerdings berichten lokale Medien, dass dieser Airbus A330-200 reparaturbedürftig ist. Zwischenzeitlich hat sich ein Wartungsteam auf den Weg von Frankfurt am Main nach Windhoek gemacht. Die D-AXGB wurde seit der harten Landung in Windhoek nicht kommerziell eingesetzt.

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Sommer 2023: Eurowings gibt einige Strecken ab Deutschland auf

Die Fluggesellschaft Eurowings hat den Sommerflugplan 2023 ab Deutschland überarbeitet. Während der Carrier Neuaufnahmen zumeist groß ankündigt, entfernt man Einstellungen eher sang- und klaglos aus dem Reservierungssystem. Dem aktuellen Stand der Dinge nach wird man ab Stuttgart, Hamburg, Düsseldorf und Köln/Bonn insgesamt 16 Destinationen, die man ursprünglich für den Sommerflugplan 2023 geplant hatte, nicht bedienen bzw. erst gar nicht aufnehmen. In Stuttgart sind folgende Destinationen betroffen: In Hamburg sind folgende Ziele betroffen: In Düsseldorf entfallen nachstehende Destinationen: Ab Köln/Bonn wurden diese Ziele aus der Planung genommen:

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Ab Hamburg und Düsseldorf: Eurowings nimmt Malta-Flüge auf

Bislang war das EU-Mitglied Malta ein „weißer Fleck“ im Streckennetz von Eurowings und das obwohl man mit Eurowings Europe einen maltesischen Flugbetrieb unterhält. Ab Mitte Mai 2023 wird sich dies ändern. Von Hamburg und Düsseldorf aus wird Eurowings im Sommer 2023 Kurs auf den einzigen Verkehrsflughafen der Inselrepublik, Luqa, nehmen. Ab der Hansestadt soll ab 14. Mai 2023 jeweils an Sonntagen geflogen werden. Von Düsseldorf aus startet man am 27. Mai 2023 mit zunächst einem Flug pro Woche, anschließend erhöht man ab 20. Juni 2023 auf zwei Umläufe, die bis 7. Oktober 2023 jeweils an Dienstagen und Samstagen angeboten werden. Hamburg-Luqa ist bis vorerst 10. Oktober 2023 befristet.

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