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Zusammensitzen: United Airlines verlangt von Kindern keine Gebühren mehr

Immer mehr Fluggesellschaften versuchen zusätzliche Einnahmen zu generieren, in dem gemeinsam reisende Passagiere gezielt auseinandergesetzt werden. Will man dies nicht akzeptieren, so wird für kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen zur Kasse gebeten. Mittlerweile gehen die Behörden der Vereinigten Staaten von Amerika gegen diese Praxis vor. Einst war es mehr oder weniger selbstverständlich, dass gemeinsam gebuchte Personen wie Paare oder Familien im Flugzeug zusammensitzen konnten. War man zu spät am Check-in-Schalter konnte das mal schief gehen, jedoch nur mangels Verfügbarkeit von zusammenhängenden Plätzen und nicht aus monetären Interessen der Airline. Immer mehr Carrier haben mittlerweile ausgefinkelte Software programmieren lassen, die „rein zufällig“ Sitzplätze so zuweist, dass beim Wunsch „Zusammensitzen“ möglichst viele kostenpflichtige Reservierungen gekauft werden müssen. Wer sagt denn, dass der jeweilige Nebensitz frei sein muss? Mit ein paar Programmierzeilen ist es möglich, dass die zusammengebuchten Personen zunächst so positioniert werden, dass bei Nichtgefallen gleich zweimal für die Änderung des Sitzplatzes zur Kasse gebeten werden kann. In den USA stößt den Behörden diese Praxis sauer auf, denn es gibt gesetzliche Vorschriften, die besagen, dass Familien mit Kindern unter 12 Jahren zusammensitzen dürfen und zwar ohne dafür einen Aufpreis zu bezahlen. Allerdings haben es damit nicht alle Anbieter sonderlich genau genommen und beispielsweise United Airlines handelte sich durchaus Ärger ein. Mittlerweile hat das Star-Alliance-Mitglied eigenen Angaben nach eingelenkt und versichert, dass es ab März 2023 kostenlos sein wird, dass Kinder unter 12 Jahren stets neben einem Erwachsenen, der sich auf der gleichen Buchungsbestätigung befindet, sitzen dürfen. Man habe dazu die Programmierung der Buchungssoftware geändert, so

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Stockholm-Arlanda: Lufthansa mit neuem Handlingpartner

Die Lufthansa Group und die Aviator Airport Alliance haben eine neue Zusammenarbeit vereinbart. Ab Mai 2023 wird der Dienstleister für fünf Jahre die Bodenabfertigungs- und Enteisungsdienste am Flughafen Stockholm-Arlanda für Lufthansa AG, Brussels Airlines, Swiss International Air Lines und Austrian Airlines erbringen. „Mit großer Begeisterung begrüßen wir die Lufthansa Group als unseren neuen Kunden. Wir sind zuversichtlich, dass dieser langfristige Vertrag uns die Möglichkeit bietet, unser Engagement für erstklassige Dienstleistungen unter Beweis zu stellen, und wir freuen uns auf eine starke und erfolgreiche Partnerschaft mit ihnen. Wir sind stolz darauf, qualitativ hochwertige Dienstleistungen zu erbringen, und wir sind zuversichtlich, dass das Engagement und die Erfahrung unseres Teams die Erwartungen der Lufthansa Group übertreffen wird.“, so Jo Alex Tanem, CEO von Aviator Airport Alliance.

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Nach acht Stunden Reisezeit: Japan-Airlines-Passagiere zurück in Tokio statt in Fukuoka

Eigentlich wollten die Passagiere von Japan-Airlines-Flug JL331 am 19. Feber 2023 von Tokio-Haneda nach Fukuoka fliegen. Allerdings wurde daraus nichts, denn nach über acht Stunden Flugzeit landete man wieder am Ausgangsflughafen. Planmäßig hätte der Airbus A350 um 20 Uhr 30 in Fukuoka ankommen sollen. Doch schlechtes Wetter führte dazu, dass sich der Start zunächst um zwei Stunden verzögerte. Das Langstreckenflugzeug hob um 20 Uhr 18 Lokalzeit ab. Nun wurde es knapp, denn am Zielflughafen darf man nur bis 22 Uhr 00 landen. So kam es wie es kommen musste: Um 21 Uhr 58 wurden die Piloten darüber informiert, dass nicht mehr in Fukuoka gelandet werden darf und die Maschine auf einen anderen Airport umgeleitet wird. Gegen 22 Uhr 56 landete der Airbus A350 dann auf dem Kansai-Flughafen nahe Osaka. Dort wurden die Crew ausgetauscht und das Flugzeug aufgetankt. Doch die Passagiere wurden nicht auf dem Landweg ins rund 45 Kilometer entfernte Fukuoka gebracht, sondern mussten zunächst auf weitere Informationen warten. Es wurde dann entschieden, dass zurück zum Flughafen Haneda geflogen wird. Um 1 Uhr 55 verließ der A350 den Osaka Airport und landete um 2 Uhr 44 Lokalzeit in Tokio. Die Passagiere haben somit nach über acht Stunden Reisezeit wieder den Flughafen Haneda erreicht. Dort wurden dann Hotel- und Verpflegungsgutscheine ausgegeben. Die Reisenden wurden laut Japan Airlines auf andere Fukuoka-Verbindungen am 20. Feber 2023 umgebucht. Warum man die Fluggäste nicht auf dem Landweg von Osaka nach Fukuoka gebracht hat, konnte der Carrier übrigens nicht schlüssig beantworten.

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Air Arabia Abu Dhabi kündigt Irak-Flüge an

Der Billigflieger Air Arabia Abu Dhabi beabsichtigt im Sommerflugplan 2023 Nonstopflüge ab der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate in den Irak anzubieten. Zunächst will man Bagdad ansteuern und später auch Erbil. Mit Airbus A320 will der Lowcoster ab 22. Juni 2023 an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag zwischen den beiden Hauptstädten fliegen. Ab 15. September 2023 sollen an Dienstagen und Mittwochs Flüge nach Erbil dazu kommen.

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A321XLR: Wizz Air stationiert erste Maschinen in UK und Abu Dhabi

Die Wizz Air Group beabsichtigt ihre ersten Maschinen des Typs Airbus A321XLR auf den AOCs in Abu Dhabi und im Vereinigten Königreich zu registrieren. Der Konzern ist der Ansicht, dass ab diesen beiden Staaten das größte Marktpotential bestehen soll. Wizz-Air-Abu-Dhabi-Manager Krislen Keri erklärte während der „Routes Asia 2023“, dass es bereits fix ist, dass die ersten Airbus A321XLR nach Abu Dhabi und ins Vereinigte Königreich gehen werden. Für die weiteren Maschinen evaluiert man auch das Marktpotential für Budapest, jedoch ist diesbezüglich noch keine Entscheidung gefallen. Bezüglich des Einsatzes dieses Musters schloss Konzernchef Jozsef Varadi wiederholt aus, dass die Wizz-Air-Group ins klassische Transatlantik-Geschäft einsteigen könnte. Keri nannte als mögliche Destinationen Ziele in Südostasien, Indien sowie in Zentral- und Westafrika. Auch habe man einige Europa-Ziele, die ab Abu Dhabi angeboten werden könnten, in der Pipeline. Explizit ausgeschlossen wird, dass man mit der EInflottung des A321XLR das Point-to-Point-Konzept verlassen könnten. Auch künftig will man keine offiziellen Umsteigeflüge anbieten. Die Wizz Air Group erwartet die Auslieferung von 47 Maschinen dieses Typs. Man hofft, dass im kommenden Jahr das erste Exemplar übernommen werden kann.

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Valletta Airlines beantragt Zulassung für USA-Flüge

Die maltesische Neugründung Valletta Airlines hat bei den Behörden der Vereinigten Staaten von Amerika das so genannte US Foreign Air Carrier Permit sowie die Zulassung von Charterflügen in die USA beantragt. Aus dem vorliegenden Antragsdokument gehen noch keine konkreten Strecken und/oder Auftraggeber hervor. Allerdings bittet Valletta Airlines im Dokument, dass die Prüfung beschleunigt erfolgt, da man so rasch wie möglich in den Markt der Vereinigten Staaten von Amerika eintreten möchte. Derzeit besteht die Flotte der Neugründung aus dem Airbus A320-200 mit der Registrierung 9H-NZL. Im Laufe dieses Jahres will man auch zwei Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-200 einflotten. Bislang wurde der kommerzielle Flugbetrieb noch nicht aufgenommen.

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Graz: Lufthansa fährt München-Hub-Anbindung stark zurück

Im Sommerflugplan 2023 nimmt Lufthansa auf einigen München-Strecken durchaus umfangreiche Kürzungen vor. Davon ist auch die Drehkreuz-Anbindung an Graz betroffen, denn diese soll nur noch einmal täglich angeboten werden. Ursprünglich sollte die Verbindung Graz-München auf bis zu 33 wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Daraus wird jedoch nichts, denn mit Wirksamkeit zum Wechsel auf die Sommerflugplanperiode 2023 werden seitens des Kranich-Konzerns nur noch sieben Rotationen zwischen den beiden Städten angeboten. Für die Konnektivität des steiermärkischen Flughafens ist diese Reduktion durchaus dramatisch, denn zahlreiche Umsteigeverbindungen via München können nicht mehr erreicht werden. Auch sind Reisen im doppelten Tagesrand in die Landeshauptstadt Bayerns künftig nicht mehr möglich. Besonders die Wirtschaft wird von der von Lufthansa nicht näher begründeten Rücknahme der Frequenzen betroffen. Derzeit ist vorgesehen, dass die Anzahl der München-Flüge ab Graz über die gesamte Sommerflugplanperiode 2023 auf sieben Flüge pro Woche, also einmal täglich, beschränkt bleibt. Mit Beginn des Winterflugplans 2023/24 will man wieder aufstocken, jedoch gilt es die tatsächliche Umsetzung abzuwarten. Passagiere können zwar alternativ die Drehkreuz-Anbindungen an den AUA-Hub Wien, das KLM-Drehkreuz Amsterdam sowie den Lufthansa-Hub Frankfurt am Main nutzen, jedoch gehen durch die umfangreiche München-Kürzung dennoch viel Kapazität und Umsteigemöglichkeiten verloren. Die Reduktion der Graz-Strecke ist ab München kein Einzelfall. Lufthansa fährt auch auf den Routen nach Amsterdam, Ancona, Athen, Barcelona, Basel, Bilbao, Billund, Birmingham, Breslau, Budapest, Bukarest, Göteborg, Helsinki, Köln/Bonn, Kopenhagen, London-Heathrow, Madrid, Manchester, Nizza, Paris-Charles de Gaulle, Paris-Orly, Prag, Rom-Fiumicino, Toulouse und Warschau zurück. Je nach Route fällt das Ausmaß der Streichungen stärker bzw. geringer aus. Teilweise handelt

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Air France bekommt weitere 1,4 Milliarden Euro vom Staat

Die EU-Kommission hat 1,4 Milliarden Euro an staatlichen Entschädigungen für die Fluggesellschaft Air France bewilligt. Diese soll den Zeitraum zwischen März und Juni 2020 abdecken und kann in Form von Zuschüssen, Eigenkapitalhilfen oder Liquiditätshilfen erfolgen. Die nunmehrige Bewilligung folgt auf eine am 4. Mai 2020 freigegebene Staatshilfe in der Höhe von sieben Milliarden Euro. Weiters hat Brüssel am 6. April 2021 eine Rekapitalisierung im Ausmaß von vier Milliarden Euro durchgewunken. Die Europäische Kommission erklärte, die Entschädigung stehe im Einklang mit den EU-Beihilfevorschriften, die es den Mitgliedstaaten ermöglichen, Unternehmen oder Sektoren für Schäden zu entschädigen, die durch außergewöhnliche Ereignisse wie den COVID-19-Ausbruch entstanden sind.

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Rheinmetall produziert künftig F-35-Komponenten

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall sowie Lockheed Martin und Northrop Grumman haben eine Vereinbarung zur Fertigung von Rumpfteilen für die F35-Kampfjets geschlossen. Diese beinhaltet unter anderem, dass einige Komponenten in der Bundesrepublik hergestellt werden sollen. Bei Rheinmetall soll eine integrierte Montagelinie für F-35-Rumpfteile hochgezogen werden. Dadurch will man den europäischen Anteil an diesem Kampfjetmuster erhöhen. In einer Medienmitteilung ist auch die Rede davon, dass die neue Kooperation zwischen den drei Konzernen die sicherheitspolitische Bedeutung von Rheinmetall unterstreichen würde.

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Check24 will künftig auch Kreuzfahrten vermitteln

Die Check 24 Group, die ursprünglich als reines Vergleichsportal an den Start gegangen ist, will im kommenden Jahr im großen Stil im Bereich der Online-Vermittlung von Kreuzfahrten mitmischen. Dazu wird mal eine eigene Website ins Leben rufen. Betrieben wird diese von einer neuen Tochtergesellschaft, die bereits ins Firmenbuch eingetragen wurde. Gegenüber der FVW bestätigte der Konzern die Pläne. Man will sich künftig im Bereich der Vermittlung von Reiseleistungen noch breiter aufstellen. Derzeit ist man unter anderem als Vermittler von Hotelzimmern, Flügen, Ferienwohnungen, Mietautos und Pauschalreisen aktiv.

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