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Ben Smith bekräftigt Interesse an Tap Air Portugal

Die portugiesische Regierung will in Kürze die Fluggesellschaft Tap Air Portugal erneut privatisieren. Derzeit sind Lufthansa und Air France-KLM als mögliche Interessenten bekannt. Ben Smith, Konzernchef der zuletzt genannten Firmengruppe, bekräftigte nochmals, dass man ein Auge auf den Carrier geworfen hat. Eigentlich wurde Tap Air Portugal vor einigen Jahren mehrheitlich privatisiert. In mehreren Schritten ist der Staat neuerlich zur kontrollierenden Mehrheit gekommen. Das will man möglichst rasch ändern und will den Carrier zum Verkauf ausschreiben. Lufthansa und Air France-KLM interessieren sich für eine Übernahme. Gegenüber der Agentur Reuters sagte AF-KL-Chef Ben Smith unter anderem, dass besonders das Brasilien-Netz von Tap Air Portugal von strategischer Bedeutung für Air France-KLM ist. Details wie beispielsweise die Höhe eines möglichen Gebots nannte der Manager aber nicht.

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Prime Seats: Erste Reihe im Condor A330neo kostet mindestens 199,99 Euro extra

Die Ferienfluggesellschaft Condor bietet in den ersten Reihen ihrer Airbus A330neo je vier so genannte Prime-Seats an. Diese sind der Business-Class zugeordnet und sollen gegenüber den anderen Sitzen dieser Reiseklasse mehr Komfort bieten. Der Aufpreis für die Nutzung der ersten Reihe beträgt mindestens 199,99 Euro pro Person und Strecke. Laut Condor sollen die so genannten Prime-Seats mehr Beinfreiheit, einen größeren Bildschirm und generell mehr Platz bieten. Weiters reicht man einen Snackkorb mit süßen und salzigen Snacks, der über den gesamten Flug hinweg am Platz bleiben soll. Auch ist bei diesen Sitzen das Messaging-Internetpaket bereits inkludiert. Voraussetzung für die Nutzung der Sitze in der ersten Reihe im Maschinentyp Airbus A330neo ist, dass man ein gültiges Business-Class-Ticket hat und eine kostenpflichtige Reservierung für die so genannten Prime-Seats vornimmt. Laut Condor kostet diese mindestens 199,99 Euro pro Person und Strecke.

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Sommer 2022 war für die Balearen äußerst profitabel

Für den Tourismus der Balearen war das Jahr 2022 besonders erfolgreich, denn man hatte 16,47 Millionen Gäste. Davon stammten 13,2 Millionen Urlauber aus dem Ausland. Erwirtschaftet hat man Einnahmen in der Höhe von 17,3 Milliarden Euro. Laut spanischen Statistikinstitut haben die Reisenden – im direkten Vergleich mit 2019 – um vier Prozent mehr ausgegeben. Durchschnittlich haben sich die Personen ihre Urlaube 1.051 Euro kosten lassen. Auch von den großen Hotelketten ist zu hören, dass diese mit dem Umsatz, den man im Vorjahr gemacht hat, zufrieden sind. Beispielsweise konnte die Rui-Gruppe allein auf Mallorca – im Vergleich mit 2019 – ein 30-prozentiges Plus verzeichnen. Die Mitbewerber Meliá und Barceló konnten ihre Umsätze gar verdoppeln.

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Ameropa baut Online-Pauschalreisen-Vertrieb aus

Der auf Bahnreisen spezialisierte Tour Operator Ameropa ist in den Online-Vertrieb von Pauschalreisen eingestiegen. Die Technik im Hintergrund stammt von der Online Travel Information Services AG mit Sitz in der Schweiz. Das neue Tool ermöglicht, dass nebst Fahrkarten der Deutschen Bahn auch Leistungen von Eisenbahngesellschaften wie ÖBB, SBB, SNCF und Trenitalia in Pauschalreisen einbezogen werden können. Dadurch erhofft man sich gegenüber Flugreisen eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit. Die verwendete Technologie wurde ursprünglich für Railtour Suisse entwickelt, jedoch erwarb Ameropa eine entsprechende Lizenz. Derzeit geht der Tour Operator davon aus, dass die neue Technologie ab dem dritten Quartal 2023 live sein wird.

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Keine Startdaten übermittelt: FAA verhängt Geldstrafe über SpaceX

Der Start der Starlink Group 4-27 am 19. August 2022 hat ein finanzielles Nachspiel für die Space Exploration Technologies Corp (SpaceX), denn nach Ansicht der FAA hat man es verabsäumt zuvor der Behörde entsprechende Daten zur Analyse der Flugbahn bereitzustellen. Diese wären eigentlich notwendig gewesen, um eine mögliche Beeinträchtigung des zivilen Flugverkehrs sicherstellen zu können. SpaceX soll die Vorgabe der FAA missachtet haben und die Weltraummission dennoch durchgeführt haben. Nun bittet die FAA das Musk-Unternehmen zur Kasse und schlägt ein zivilrechtliches Bußgeld in der Höhe von 175.000 U.S.-Dollar vor. „SpaceX wird eine Zivilstrafe in Höhe von 262.666 US-Dollar für jeden Verstoß gegen die Federal Aviation Regulations auferlegt. Nach Prüfung aller in unserer Untersuchungsakte enthaltenen Informationen schlagen wir vor, eine zivilrechtliche Strafe in Höhe von 175.000 Dollar zu verhängen“, so Taneesha D. Marshall, stellvertretende Chefsyndikusanwältin für Luftfahrtstreitigkeiten der FAA, in einem Vollstreckungsschreiben, von dem ein Teil von Weltraumreporter Michael Sheetz auf Twitter veröffentlicht wurde. Laut FAA werden die Die Flugbahndaten der Startkollisionsanalyse werden verwendet, um die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenstoßes der Trägerrakete mit einem der Tausenden von verfolgten Objekten, die die Erde umkreisen, zu bewerten. Die Vorgabe ist, dass der Hersteller bzw. Betreiber des Raumfahrzeugs diese mindestens sieben Tage vor dem ersten Startversuch an die Zivilluftfahrtbehörde übermitteln muss. Genau das soll SpaceX zumindest im August 2022 missachtet haben. Allein im Vorjahr hat man insgesamt 61 Starts durchgeführt. Die FAA hat dem Musk-Unternehmen eine Reaktionsfrist von 30 Tagen eingeräumt.

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Neukaledonien schließt Strand nach tödlichem Haiangriff

Im französischen Überseegebiet Neukaledonien wurde ein 59-jähriger Australier durch einen Haiangriff getötet. Nun ziehen die Behörden erste Konsequenzen und sperren aus Sicherheitsgründen den betroffenen Strand. Offiziellen Angaben nach wurde am Sonntag etwa 150 Meter entfernt vom Strand der Hauptstadt Nouméa ein 59-jähriger Mann von einem Hai attackiert. Er hielt sich nahe einer Schwimmplattform auf und wurde mehrfach gebissen. Zwei Segler brachten ihn an Land, jedoch erlag er dennoch seinen Verletzungen. Die Behörden haben nun reagiert und eine temporäre Sperre für zwei Strände verhängt. Es wurden wiederholt zumindest zwei größere Haie gesichtet. Mittel Drohnen beobachtet man nun die Situation. Derzeit ist unklar, ob es sich um Bullen- und/oder Tigerhaie handelt. Beide Arten sind dafür bekannt, dass sie Menschen gefährlich werden können.

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Yazd Air: Eine Neugründung geht im Iran an den Start

Unter dem Namen Yazd Air will im Iran eine neue Fluggesellschaft an den Start gehen. Offiziellen Angaben nach befindet sich diese im Privateigentum. Umgerechnete 22 Millionen U.S.-Dollar wollen sich die Initiatoren das Projekt kosten lassen. In der Vorwoche wurde ein Show-Flug vom Imam Khomeini International Airport zum Yazd Sadooghi International Airport durchgeführt. Auf dem zuletzt genannten Flughafen unterhält die Neugründung ihre erste Basis. An der Veranstaltung haben unter anderem ranghohe Regierungsbeamte des abgeschotteten Staats teilgenommen. Zunächst will man zwei in die Jahre gekommene Airbus A310 für internationale Flüge nach Najaf im Irak, Dubai, Istanbul und Mumbai, einsetzen. Da man derzeit noch nicht über die notwendigen luftfahrtrechtlichen Bewilligungen verfügt, soll zunächst Mahan Air aushelfen. Vorerst zwei Monate soll der zuletzt genannte Carrier im Auftrag von Yazd Air fliegen. Anschließend will man den Flugbetrieb in Eigenregie durführen. Weitere Maschinen, die man betreiben will: Eine BAe 146 und zwei Embraer 145. Diese Flugzeuge sollen vorwiegend im Inland eingesetzt werden. Auf dem formellen „Erstflug“, der als lokales Medienevent inszeniert wurde, kam die BAe 146 zum Einsatz. Perspektivisch will sich Yazd Air auch Airbus A319 zulegen. Aufgrund internationaler Sanktionen ist es für Fluggesellschaften aus dem Iran fast unmöglich werksneues Fluggerät westlicher Hersteller zu beziehen. Auf dem Gebrauchtmarkt wurde man so gut wie immer fündig, denn über Zwischenhändler in verschiedenen Staaten umgeht man seit vielen Jahren das Embargo der Vereinigten Staaten von Amerika.

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Tirol: Neue Fernzüge nach Bozen, Mailand und Rom geplant

Das österreichische Bundesland Tirol soll künftig besser an die italienischen Metropolen Mailand und Rom angebunden werden. Dies soll durch neue Schnellzüge, die FS, DB und ÖBB gemeinsam auf die Schiene bringen wollen, ermöglicht werden. Die geplanten Züge sollen ab etwa 2025 ab München über Tirol nach Mailand und Rom verkehren. Vorgesehen ist, dass es zumindest einen täglichen Halt in beide Richtungen in Innsbruck geben soll. Zunächst berichtete der Münchner Merkur über das Vorhaben, das zwischenzeitlich von den Österreichischen Bundesbahnen bestätigt wurde. Fix ist, dass es in der Tiroler Landeshauptstadt zusätzliche München- bzw. Italien-Zugverbindungen geben wird. Völlig offen ist aber, ob die geplanten zusätzlichen Verbindungen auch an anderen Bahnhöfen im Bundesland Tirol halten werden. Laut ÖBB befinden sich die Planungen noch in einem frühen Stadium. Von Innsbruck aus soll man künftig schneller nach Bozen kommen, denn die aus technischen Gründen notwendige Wartezeit am Brenner soll entfallen. Derzeit benötigen die Züge zwischen der Landeshauptstadt Südtirols und jener Tirols etwa zwei Stunden. Durch den künftigen Wegfall der Systemumstellung sollen in etwa 30 Minuten je Richtung eingespart werden. Bis die ersten neuen Züge rollen können, müssen FS, ÖBB und DB noch einige „Hausaufgaben“ erledigen. Nicht nur die unterschiedlichen Stromsysteme sind ein Problem, sondern auch der Umstand, dass die Zulassung von Lokomotiven und Waggons weiterhin eine nationale Angelegenheit ist. Konkret bedeutet das, dass für das geplante Wagenmaterial noch italienische Zulassungen eingeholt werden müssen und das kann dauern. Auch gibt es die Besonderheit, dass Italien verlangt, dass das Eisenbahnpersonal italienische Sprachkenntnisse nachweisen muss. Damit die Triebfahrzeugführer

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EU und Japan unterfertigen neues Luftfahrtabkommen

Im Flugverkehr zwischen der Europäischen Union und Japan soll es künftig für Luftfahrtunternehmen zu Erleichterungen kommen. Die schwedische Ratspräsidentschaft unterzeichnete dazu ein Abkommen mit eder japanischen Regierung. Dieses soll Anbietern einen diskriminierungsfreien Zugang zu Strecken zwischen der EU und Japan gewähren und damit einen offenen und fairen Wettbewerb fördern. Sowohl japanische als auch Airlines mit Sitz in der Europäischen Union sollen durch das neue Abkommen ihre Dienstleistungen vereinfacht ausbauen können. Weiters ergänzt es das Luftsicherheitsabkommen, das bereits im Jahr 2021 in Kraft getreten ist. Generell wollen die EU und Japan ihre Zusammenarbeit in der Luftfahrt weiter ausbauen. „Heute haben wir einen weiteren Meilenstein in der Luftfahrtaußenpolitik der EU gesetzt. Dieses Abkommen wird es allen EU-Luftfahrtunternehmen ermöglichen, bei der Erbringung von Luftverkehrsdiensten nach Japan von der Niederlassungsfreiheit zu profitieren, wodurch bestehende bilaterale Abkommen unserer Mitgliedstaaten mit dem Unionsrecht in Einklang gebracht werden. Dies wird die Zusammenarbeit der EU mit einem unserer wichtigsten Partner in der Region weiter ausbauen“, sagte Andreas Carlson, schwedischer Minister für Infrastruktur und Wohnungsbau. Derzeit ist noch nicht absehbar welche Vorteile Konsumenten durch das neue Abkommen haben. Hintergrund ist, dass sowohl japanische Anbieter als auch Fluggesellschaften mit Sitz in der Europäischen Union den russischen Luftraum nicht nutzen können. Daher müssen zum Teil enorm lange Umwege geflogen werden. Dies treibt die Produktionskosten in die Höhe und somit wird es für manche Fluggesellschaften kompliziert profitabel zu fliegen, da es oftmals günstigere Alternativen mit höchstens einem Umstieg gibt. Daher ist nicht damit zu rechnen, dass der Abschluss der neuen Vereinbarung zwischen

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Genf-Montreal: Air Canada erhöht die Kapazität

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada wird im Sommerflugplan 2023 temporär die Kapazität zwischen Genf und Montreal erhöhen. Ab 21. Juni 2023 soll diese Route täglich mit Boeing 777-300ER, die mit 400 Sitzplätzen bestuhlt sind, bedient werden. Bislang und ab 4. September 2023 kommen im Regelfall kleinere Airbus A330-300 zum Einsatz. Von der temporären Aufstockung betroffen ist das Kurspaar AC884/AC885, das täglich auf der Strecke Montreal-Genf-Montreal angeboten wird.

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