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Belgien: Ryanair und Gewerkschaften erzielen Einigung

Ende der vergangenen Woche konnten die Gewerkschaften CNE und ACV Puls eine vorläufige Einigung für das belgische Ryanair-Personal vereinbaren. Diese beinhaltet unter anderem, dass der lokale Mindestlohn für den Luftfahrtsektor eingehalten wird. Zuvor hatten die beiden Arbeitnehmervertretungen wiederholt zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, denn der Tarifstreit zog sich schon länger hin. Mit dem Management des Billigfliegers wurde eine Vorvereinbarung unterzeichnet. Diese liegt nun den Mitgliedern zur Abstimmung vor. Bis die Entscheidung da ist, soll es keine weiteren Arbeitskampfmaßnahmen geben. Nicht von der Einigung umfasst ist das Thema rund um die Schließung der Basis Brüssel-Zaventem. Diese wurde von Ryanair aufgelöst. Konkret wird noch über etwaige Ansprüche bzw. Versetzungsmöglichkeiten für 15 Piloten und 44 Flugbegleiter verhandelt.

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Flughafen Graz lädt zu offenen Bewerbertagen ein

Der Flughafen Graz befindet sich in den Bereichen Check-in, Load-Control und Flugzeugabfertigung auf der dringenden Suche nach zusätzlichen Mitarbeitern. Dazu veranstaltet man am 3. und 4. März 2023 offene Bewerbertage. Interessierte Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind, können sich vor Ort über die Berufe informieren, ein bisschen hinter die Kulissen blicken und sich gleich bewerben. Der Grazer Flughafen veranstaltet erstmals derartige offene Bewerbertage. Man hofft, dass man so möglichst viele neue Mitarbeiter für die Arbeit in der Luftfahrt gewinnen kann. „Mit den Recruiting Days wollen wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, den Arbeitsplatz Flughafen genau kennen zu lernen. Neben einer Einführung und einem Rundgang zu den relevanten Bereichen soll vor allem auch das Gespräch mit dem Stammpersonal dabei helfen, sich ein genaues Bild machen zu können“, so Wolfgang Grimus, Geschäftsführer Flughafen Graz. „Der Flughafen Graz bietet auch oft interessante Aufstiegsmöglichkeiten“, weiß Jürgen Löschnig, Geschäftsführer Flughafen Graz zu berichten. „Viele Kollegen die jetzt dem Stammpersonal angehören, haben als saisonale Aushilfen begonnen, sind dabei der Faszination Luftfahrt erlegen und konnten sich ihren Interessen und Begabungen entsprechend im Unternehmen weiterentwickeln.“ Auf einen Blick:

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Köln/Bonn: Nile Air nimmt Kairo-Flüge auf

Die ägyptische Fluggesellschaft Nile Air wird ab 18. Juni 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Kairo und Köln/Bonn bedienen. Als Fluggerät sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt werden. Der Anbieter ist ein ägyptischer Carrier, der sich in Privateigentum befindet. Nile Air ist seit dem Jahr 2007 auf dem Markt und verfügt über eine Flotte, die aus vier Airbus A320 und zwei A321 besteht. Das durchschnittliche Alter der Flugzeuge beträgt 16,3 Jahre. Weiters wartet man auf die Auslieferung von zwei bestellten A321neo.

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Geschäftszahlen: Norwegian zurück in der Gewinnzone

Der Billigflieger Norwegian Air Shuttle konnte im Geschäftsjahr 2022 einen Betriebsgewinn in der Höhe von 1.502 Norwegischen Kronen einfliegen. Im vierten Quartal lag der Verlust vor Steuern bei 80 Millionen Norwegischen Kronen. Das Unternehmen bezeichnet dies in einer Medienerklärung als Erfolg. Zum Jahresende 2022 umfasste die Konzernflotte von Norwegian Air Shuttle 70 Flugzeuge. Der Kassenbestand lag bei 7,8 Milliarden Norwegischen Kronen. Dies führt man unter anderem auf ein scharfes Sparprogramm zurück. „Wir schließen nun ein Kapitel des Jahres 2022 ab, in dem sich unser Betrieb trotz der umfassenden Herausforderungen der Branche auf den europäischen Flughäfen gut entwickelt hat. Für das Gesamtjahr haben wir trotz rekordhoher Treibstoffpreise und eines starken US-Dollars einen Betriebsgewinn (EBIT) von 1.502 Millionen NOK erzielt“, sagte Geir Karlsen, CEO von Norwegian. Im vierten Quartal 2022 zählte Norwegian 4,6 Millionen Passagiere, gegenüber 3,1 Millionen im vierten Quartal 2021. Die Produktion (ASK) lag bei 6,9 Milliarden Sitzplatzkilometern, der Passagierverkehr (RPK) bei 5,7 Milliarden Sitzplatzkilometern. Die Auslastung stieg von 77,0 Prozent im gleichen Zeitraum des Vorjahres auf 81,4 Prozent. Für das Jahr 2023 plant der norwegische Billigflieger wieder auf Expansionskurs zu gehen. Man hat das Streckennetz auf rund 300 Destinationen ausgebaut. Auch wird man die Anzahl der Flugzeuge auf 81 Maschinen erhöhen. Dazu hat man mit der Air Lease Corporation eine Absichtserklärung über sechs Boeing 737-Max-8 unterschrieben. Diese Maschinen sollen noch vor der Sommersaison 2023 übergeben werden. „Diese Leasingverträge werden dazu beitragen, Verzögerungen von Boeing bei anderen Flugzeugen auszugleichen, die ursprünglich in diesem Frühjahr ausgeliefert werden sollten“, so Norwegian.

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Ukraine International pausiert Linienflüge bis mindestens 10. April 2023

Die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines hat mitgeteilt, dass man sämtliche Linienverbindungen, bis mindestens 10. April 2023 eingestellt lassen muss. Es ist aber unwahrscheinlich, dass der Carrier ab 11. April 2023 wieder fliegen wird. Hintergrund ist, dass der Luftraum der Ukraine aufgrund des von Russland angezettelten Krieges seit fast über einem Jahr für zivile Flugzeuge gesperrt ist. Aus Sicherheitsgründen dürfen Ukraine International, SkyUp und alle anderen Anbieter ihre Linienflüge ab bzw. in dieses Land nicht bedienen. Beide Carrier setzen Teile ihrer Flotte außerhalb der Ukraine im Auftrag anderer Carrier ein. Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass der seit fast einem Jahr tobende Krieg rasch beendet werden könnte. Daher gilt es als sehr unwahrscheinlich, dass Ukraine International ab 11. April 2023 wieder ab ukrainischen Airports fliegen kann. Die Aussetzung der Linienflüge musste bereits mehrfach verlängert werden.

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Skyalps will mindestens zehn weitere Dash 8-400 einflotten

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps beabsichtigt mindestens zehn weitere de Havilland Dash 8-400 in die Flotte aufzunehmen. Diese will man jedoch nicht primär im eigenwirtschaftlichen Streckennetz einsetzen, sondern im Rahmen von ACMI-Aufträgen für andere Fluggesellschaften. Konkret sieht man bei Skyalps großes Potential für so genannte Capacity Purchase Agreements (CPA). Diese Form der Zusammenarbeit ist in den USA durchaus häufig verbreitet, denn im Rahmen solcher Vereinbarungen kaufen große Fluggesellschaften wie United Airlines, Delta Air Lines oder American Airlines Kapazitäten bei Regio-Carriern zu. Diese bedienen in großem Umfang vordefinierte Strecken. Die Folge daraus: Der Betrieb kleinerer Muster wie Embraer E-Jets, Bombardier CRJs oder auch Turbopropmuster ist auf Subunternehmer wie Mesa Airlines ausgelagert. In Europa ist diese Form der Kooperation zwischen Fluggesellschaften, die über geeignete Regional-Maschinen verfügen, mittlerweile eher selten geworden. In der Vergangenheit hatte die Lufthansa Group mit den damals unabhängigen Anbietern Eurowings, Contact Air und Augsburg Airways ähnliche Vereinbarungen. Ursprünglich handelte sich bei „Team Lufthansa“ um einen Franchise-Verbund, bei dem auch Cirrus Airlines und Rheintalflug die Kranich-Marke und deren Vertriebskanäle gegen eine Lizenzgebühr genutzt haben. Später wurde die Form der Zusammenarbeit dahingehend geändert, dass Cityline, Contact Air, Augsburg Airways und Eurowings im Auftrag und somit auf Rechnung der Lufthansa geflogen sind. Die Auflösung von Lufthansa Regional begann zunächst mit einem blauen Brief an Contact Air und rund ein Jahr später traf es auch Augsburg Airways. Beide genannten Carrier existieren heute nicht mehr. CPA-Geschäft in Europa eher die Ausnahme Lufthansa greift mittlerweile nur noch in Ausnahmefällen auf Wetlease-Dienstleistungen, die von Fluggesellschaften, an denen

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Frankfurt-Hahn: Insolvenzverwalter holt neuerlich Angebote ein

Das Rennen um den deutschen Regionalflughafen Frankfurt-Hahn ist wieder offen, denn Masseverwalter Jan Markus Plathner hat Bieter und sonstige Interessenten dazu eingeladen bis 9. März 2023 Angebote abzugeben. Eine Entscheidung soll bis zum 26. März 2023 fallen. „Im Hinblick auf die versagte Genehmigung in den besonderen Gläubigerversammlungen und die neuen Interessenbekundungen möchten wir potenziellen Interessenten die Chance geben, am Investorenprozess teilzunehmen. Im Vordergrund steht aber weiterhin, zeitnah eine Lösung zu erreichen“, so der Jurist. Der Flugbetrieb am Flughafen Frankfurt-Hahn wird im Rahmen des Insolvenzverfahrens weiterhin vollständig fortgeführt. Der Sommerflugplan 2023 wird weitere neue europäische Ziele enthalten, die nonstop ab Frankfurt-Hahn angeflogen werden.

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Jänner 2023: Belgrad mit so vielen Passagieren wie noch nie

Der Hauptstadtflughafen Serbiens, Belgrad, hatte im Jänner 2023 so viele Passagiere wie noch nie. Der Airport wurde von 444.865 Fluggästen genutzt. Man lag damit um 10,3 Prozent über dem Wert, den man im Jänner 2020 hatte. Das Vorjahresaufkommen wurde um 84,6 Prozent übertroffen. Die Anzahl der Flugbewegungen legte um 32 Prozent zu. In den kommenden Monaten werden voraussichtlich 29 neue Strecken ab Belgrad hinzukommen. Die Geschäftsführung des Airports geht davon aus, dass man dieses Jahr einen neuen Fluggastrekord aufstellen wird.

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GoToFly kündigt Forli-Oradea an

Die Hausmarke des italienischen Flughafens Forli, GoToFly, will im April 2023 eine Nonstopverbindung nach Oradea aufnehmen. Offizieller Operating Carrier ist Aeroitalia, jedoch sollen von Air Connect betriebene ATR72-600 eingesetzt werden. Der Erstflug ist für den 7. April 2023 angekündigt. Vorerst soll an den Verkehrstagen Montag und Freitag zu nachstehenden Flugdaten geflogen werden: XZ881: Oradea (OMR) 16:30 – 17:30 Forli (FRL); XZ880: Forli (FRL) 12:30 – 15:30 Oradea (OMR). Der niedrigste Oneway-Ticketpreis beträgt 55 Euro.

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Schweden: Novair ist am Ende

Die schwedische Charterfluggesellschaft Novair ist am Ende. Das Unternehmen gab bekannt, dass man die Leasingverträge der beiden Airbus A321neo aufgelöst hat und die Flugzeuge in Kürze an die Lessoren zurückgegeben werden. Aus finanziellen Gründen werde man Konkurs anmelden und die 140 Mitarbeiter kündigen müssen. Seit einigen Wochen befindet man sich in einer Auseinandersetzung mit dem Reiseveranstalter Apollo. Alternativen hat man offenbar keine. Zuletzt betrieb man zwei geleaste Airbus A321neo.

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