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Auch Latam will Viva Colombia übernehmen

Für die insolvente Fluggesellschaft Viva Colombia gibt es nach Avianca und Jetsmart einen weiteren Interessenten. Die Latam Group bekundete ebenfalls Interesse an einer Übernahme, so dass sich ein Dreikampf entwickeln könnte. Ursprünglich wollte Viva Columbia mit Avianca fusionieren. Die Freigabe durch die Wettbewerbsbehörden lässt auf sich warten. Vor wenigen Tagen gab Jetsmart bekannt, dass man dazu bereit ist den sich mittlerweile unter Gläubigerschutz befindlichen Carrier zu übernehmen. Auch Latam ist nun an Viva Columbia interessiert.

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Subventionen: Nordmazedonien wiederholt Ausschreibung erneut

Eigentlich wollte die Regierung von Nordmazedonien mit Hilfe von Subventionen den Flugverkehr ab Skopje und Ohrid ausbauen. Nun hat man die Ausschreibung zurückgezogen, um in Kürze eine aktualisierte zu veröffentlichen. Bislang hatten sich Wizz Air, Lufthansa und Aegean Airlines um Zuschüsse beworben. Die Regierung erklärte unter anderem, dass die Anträge der drei genannten Carrier nicht bewilligungsfähig waren, da die Fluggesellschaften unvollständige Unterlagen vorgelegt haben sollen. Nun wird die Ausschreibung, die bereits im Vorfeld zweimal annulliert werden musste, abermals wiederholt.

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Keine ICE-Anbindung für Flughafen München

Im Gegensatz zu Frankfurt am Main wird der Flughafen München mit hoher Wahrscheinlichkeit auf absehbare Zeit nicht an das InterCityExpress-Netz der Deutschen Bahn AG angeschlossen werden. Die Bundesregierung sieht hierfür keine Notwendigkeit. In Bayern ist man darüber naturgemäß nicht begeistert, denn man betrachtet die fehlende ICE-Anbindung gegenüber Frankfurt am Main als signifikanten Wettbewerbsnachteil. Der Münchner Merkur berichtet unter anderem, dass die Bunderegierung für die Aufnahme einer möglichen Neubaustrecke keine Rechtsgrundlage sieht. Damit ist das Anliegen aus Bayern für längere Zeit auf die lange Bank geschoben.

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Betriebsrat kritisiert Hängepartie um Hahn-Verkauf

Die Hängepartie rund um den Verkauf des insolventen Flughafens Frankfurt-Hahn sorgt nun auch seitens des Betriebsrats, der betont, dass bislang alle Löhne und Gehälter pünktlich auf den Konten angekommen sind, für Kritik. Hintergrund ist, dass die Firma Swift Conjoy, an die ursprünglich der Zuschlag ergangen ist, den Kaufpreis bis dato nicht bezahlt hat. Nun wurde mit der NR Holding AG eine Alternative gefunden, jedoch befindet sich diese im Mehrheitseigentum des Russen Viktor Charitonin. Der Betriebsrat kritisiert, dass sich angesichts des Krieges in der Ukraine ein suboptimales Bild ergeben würde. Die NR Holding GmbH erklärte gegenüber der DPA unter anderem, dass die Mehrheit in den Händen von deutschen Investoren liegen wird. Man wäre selbst – bei Zuschlag – mit weniger als 25 Prozent beteiligt und habe demnach auch keine Sperrminorität.

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Herrenloser Koffer sorgte für Bahnsperre am Flughafen BER

Ein herrenloses Gepäckstück, das am Dienstag auf dem Bahnhof des Flughafens Berlin-Brandenburg zurückgelassen wurde, sorgte für einen Polizeieinsatz. Der betroffene Bereich musste abgeriegelt werden. Gegen 20 Uhr 45 konnte die Bundespolizei Entwarnung geben. Der ursprünglich verdächtig wirkende Koffer habe sich als völlig harmlos herausgestellt. Bedingt durch den Polizeieinsatz war der Bahnverkehr beeinträchtigt. Auswirkungen auf den BER-Flugbetrieb hatte der Vorfall allerdings nicht.

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Skyalps will Wetlease-Aufträge an Land ziehen

Die italienische Regionalfluggesellschaft Skyalps will sich im Bereich von Feederflügen und ACMI-Dienstleistungen ein weiteres Standbein aufbauen. Die Errichtung zusätzlicher Bases außerhalb Bozens soll dazu führen, dass man verschiedene Codeshare-Abkommen abschließen kann und als Zubriger attraktiv wird. Laut einem Bericht der Tageszeitung Alto Adige will man die de Havilland Dash 8-400-Flotte künftig auch verstärkt im Wetlease für andere Carrier einsetzen. Allerdings nannte das Unternehmen gegenüber dem Blatt noch keinen konkreten Auftraggeber. Die Flotte soll in Kürze um eine weitere Maschine ausgebaut werden.

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Oman Air will noch heuer ersten Frachter anschaffen

Golfcarrier Oman Air wird bis Ende dieses Jahres ihren ersten Vollfrachter in Betrieb nehmen. Noch gibt man sich über das Muster bedeckt und verweist darauf, dass der Entscheidungsprozess noch nicht abgeschlossen ist. Das Management von Oman Air kündigte im Rahmen einer Cargo-Veranstaltung, die in Muscat abgehalten wurde, an, dass man noch dieses Jahr mit einem reinen Frachter in das Cargogeschäft einsteigen wird. Die Entscheidung basiert auch darauf, dass in der Region die Luftfrachtnachfrage stark angestiegen ist. Man unterhält mit Oman Air Cargo eine Tochtergesellschaft, die mit so genannten Preightern in diesem Segment aktiv ist. Dabei wurden den Maschinen des Typs Airbus A330-300 die Sitze entfernt. Bislang betreibt man aber keinen echten Vollfrachter. Das soll sich noch dieses Jahr ändern. Bedingt durch die Corona-Pandemie ist Oman Air in den Transport von Gütern eingestiegen. Dazu verwandelte man ab 2. April 2020 einige A330-300 in Behelfsfrachter. Das erste Flugzeug, das in dieser Form eingesetzt wurde, war die A4O-DD. Allerdings ist man nicht der einzige Anbieter aus dem Oman, der Potential im Cargosegment sieht. Der Mitbewerber Salam Air hat erst im Oktober 2022 den ersten A321PCF übernommen und beabsichtigt weitere Exemplare dieses Typs zu betreiben. Man ist der erste Carrier im Nahen Osten, der auf diese Umbau-Cargoflugzeuge setzt.

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Amsterdam-Brüssel: KLM und Thalys bauen Kooperation aus

Die niederländische Fluggesellschaft KLM und der Eisenbahnbetreiber Thalys bauen ihre Kooperation auf der Strecke Amsterdam-Brüssel weiter aus. Die Airline reserviert für ihre Passagiere zusätzliche Sitze auf den vier täglichen Bahnverbindungen. Diese sind ab 26. März 2023 verfügbar. Im Vorjahr testete KLM die Akzeptanz der Schienenverbindung als Alternative zu klassischen Zubringerflügen. Offensichtlich ist man mit dem Ergebnis zufrieden, denn im Sommer 2023 will der niederländische Carrier deutlich mehr Sitze in den Thalys-Zügen, die gegen Herbst 2023 als Eurostar auftreten werden, anbieten. KLM ist ein entschiedener Befürworter des niederländischen Aktionsplans für Schienen- und Luftverkehrsdienste, der darauf abzielt, internationale Zugreisen als Alternative zum Fliegen zu sechs vorrangigen Zielen (Brüssel, Paris, London, Düsseldorf, Frankfurt und Berlin) zu verbessern. Der Aktionsplan wurde Ende 2020 von Amsterdam Airport Schiphol, dem niederländischen Eisenbahnnetzbetreiber ProRail, KLM und NS Dutch Railways ausgearbeitet. Der Nachhaltigkeitsansatz von KLM konzentriert sich auf die Verringerung der Emissionen und der Lärmbelastung, und die kontinuierliche Entwicklung des Produkts Luft/Schiene ist Teil dieser Bemühungen. „Wir sind stolz darauf, dieses Luft-Schiene-Produkt auszubauen. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, eine reibungslose Reise für unsere Kunden zu gewährleisten und den Zug auf Kurzstrecken in Europa zu einer immer besseren Alternative zum Flugzeug zu machen. Wir arbeiten eng mit unseren Partnern zusammen, um die notwendigen Verbesserungen für unsere Kunden zu erreichen“, so Boet Kreiken, Executive Vice President Kundenerfahrung KLM.

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Klasjet stationiert VIP-B737-300 mit neuer Kabine in London

Die Fluggesellschaft Klasjet, die der Avia Solutions Group angehört, hat eine frisch überholte Boeing 737-300 in London stationiert. Diese verfügt über 68 Sitzplätze und soll primär für VIP-Charterflüge ab dem Vereinigten Königreich verwendet werden. Chief Commercial Officer Lukas Petrauskas hebt hervor, dass die Verwendung hochwertiger Materialien sowie das Innen- und Außendesign des Mittelstreckenjets den Premiumanspruch von Klasjet unterstreichen sollen. Das Flugzeug ist an einem der Londoner Flughäfen auf Floating Fleet Basis stationiert und einsatzbereit. „Die erhöhte Kapazität ermöglicht es mehr Passagieren, auf einem einzigen Flug zu reisen, was besonders für große Gruppen nützlich ist, die zu verschiedenen Veranstaltungen reisen – von Geschäftstreffen und Ausstellungen bis hin zu Sportwettkämpfen und mehr. Der Komfortaspekt wurde mit extra gepolsterten Sitzen und Komfortkopfstützen erhöht, während die ergonomischere Konstruktion eine großzügige Sitzneigung, entspannende Fußstützen und einen praktischen Klapptisch bietet. Der Komfort der Passagiere steht für uns im Mittelpunkt, weshalb wir auch der Ausbildung des Kabinenpersonals besondere Aufmerksamkeit widmen. Das Kabinenpersonal wird von Fachleuten unterrichtet, die zu den Besten ihres Fachs gehören, und ist somit in der Lage, den bestmöglichen Service zu bieten“, so Petrauskas. Neben der neuen Boeing 737-300 betreibt KlasJet eine private Charterflotte von vier weiteren B737-Classic-Flugzeugen und hat vor kurzem ein weiteres exklusives Privatflugzeug – die Boeing 737 BBJ2 – in Dienst gestellt, das im Spätsommer den Betrieb aufnehmen soll.

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Amelia International will mit A319 in die USA fliegen

Die slowenische Fluggesellschaft Amelia International will künftig im USA-Chartergeschäft mitmischen. Dazu hat man beim U.S.-amerikanischen DoT die entsprechende Genehmigung beantragt. Der Carrier beabsichtigt zwischen Ljubljana und nicht näher genannten Ziele in den Vereinigten Staaten von Amerika einen mit 66 Sitzen bestuhlten A319e einzusetzen. Amelia war bislang als Betreiber von ATR-Turbopropflugzeugen und Embraer ERJ145 aktiv. Erst kürzlich hat man den ersten Airbus A319 durchgeführt. Man will das Standbein von VIP-Charterflügen weiter ausbauen. In Kürze soll ein zweiter Airbus A319 in die Flotte aufgenommen werden. Man will zwar auch auf dem ACMI-Markt wachsen, sich jedoch verstärkt Charteraufträgen widmen. Die Fluggesellschaft plant außerdem die Aufnahme einer A320 in ihre Flotte.

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