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Mavi Gök stellt erste B777-300ER in den kommerziellen Flugdienst

Die türkische Fluggesellschaft Mavi Gök Airlines hat mit der TC-MGG das erste Langstreckenflugzeug des Typs Boeing 777-300ER in den kommerziellen Flugdienst gestellt. Zuvor wurde die Maschine zu Trainingszwecken zwischen Antalya und Ankara eingesetzt. Mavi Gök wird den Widebody primär auf Flügen zwischen der Türkei und Indien eingesetzt. Zuletzt kam die Maschine auf der Route Antalya-Delhi zum Einsatz. In Kürze soll mit der TC-MGF eine weitere Boeing 777-300ER zur Flotte stoßen. Beide Maschinen standen vormals in Diensten der russischen Konzernschwester Azur Air. Im Vorjahr ist Mavi Gök Airlines als Charterfluggesellschaft der Anex Group an den Start gegangen. Die Muttergesellschaft verfügt mit Azur Air über weitere Airlines, die Ableger in verschiedenen Ländern unterhalten. Die deutsche Azur Air wurde vor einigen Jahren mangels Markterfolg wieder aufgelöst. Im Sommer 2023 wird Mavi Gök Airlines weitere Flughäfen in der D-A-CH-Region mit Antalya verbinden. Man ist primär für die Anex Group, der unter anderem die Reisemarken Neckermann, Bucher und Öger gehören, aktiv. Die ehemaligen Thomas-Cook-Brands wurden im Zuge des Insolvenzverfahrens gekauft und nach und nach wieder auf den Markt gebracht.

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Koralmbahn: Im Zug zum Flug – oder dran vorbei

2025 soll die Koralmbahn von Klagenfurt über Graz nach Wien in Betrieb gehen. Sie führt direkt am Flughafen Graz vorbei. Eine Station ist nicht vorgesehen, zumindest vorläufig nicht. Dabei wäre das Potential beachtlich. Am Flughafen Graz atmet man auf: Die Passagierzahlen gehen langsam hinauf (2022: 561.000), auch die Million erscheint wieder in Reichweite. Die Verbindungen zu den europäischen Hubs kommen wieder in Fahrt, und die lästige Baugrube der Koralmbahn gleich vor dem Terminal ist endlich zu. Doch es sind nicht nur die Passagiere, die zum perfekten Glück fehlen: Die Railjets zwischen Kärnten und Wien werden (voraussichtlich) ab 2025 im Tunnel am Flughafen vorbei brausen. Eine Station war in ursprünglichen Planungen zwar vorgesehen, wird aber nicht realisiert. Jürgen Löschnig, Geschäftsführer Flughafen Graz, spricht von einer „vertanen Chance“. Derzeit gibt es zwar halbstündliche Regionalverbindungen auf der alten Südbahn (ca. 300 m vom Terminal entfernt), aber nur zwischen Graz und Spielfeld. Mit einem Halt der Koralmbahn am Flughafen würde sich das Einzugsgebiet schlagartig um mindestens 200.000 Menschen vergrößern. Bruck, Kapfenberg, Villach wären in weniger als einer Stunde mit dem steirischen Flughafen verbunden, von Klagenfurt wären es nur 39 Minuten. Ein größeres Einzugsgebiet („catchment area“) würde das Flugangebot ex Graz steigern und den Modal Split (= Wahl des Verkehrsmittels) bei der Anreise deutlich zugunsten der Öffis verschieben. Bei einer umweltfreundlichen Anreise besteht derzeit in Graz noch Luft nach oben. Derzeit nutzen nur ca. 10% der an- und abreisenden Fluggäste Bahn oder Bus. Zum Vergleich: In Zürich mit hervorragenden regionalen und nationalen Bahnanschlüssen waren es

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AUA übernimmt Wien-Frankfurt fast vollständig von Lufthansa

Mit Wirksamkeit zum 26. März 2023 wird Austrian Airlines auf der Strecke Wien-Frankfurt die überwiegende Mehrheit des Flugverkehrs der Lufthansa Group übernehmen. Dies hat zur Folge, dass man künftig bis zu 77 Mal pro Woche zwischen den beiden Drehkreuzen pendeln wird. Im Regelfall wird diese Strecke mit dem Maschinentyp Airbus A320 bedient. Punktuell kommen auch A321, A320neo und Embraer 195 zum Einsatz. Bislang hatte Austrian Airlines auf dieser Route bis zu fünf tägliche Umläufe. Künftig werden es bis zu elf sein. Lufthansa wird im Gegenzug seltener zwischen Frankfurt und Wien fliegen. Nur noch ein tägliches Kurspaar soll vom Kranich durchgeführt werden. Dieses wird im Regelfall mit Airbus A321 bedient.

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Verdi-Streik: Auch in Dortmund geht nichts

Der Dortmunder Flughafen kann aufgrund des Streikaufrufs der Gewerkschaft Verdi am Freitag, den 17. Feber 2023 keinen regulären Flugbetrieb aufrechterhalten. Der Airport ersucht die betroffenen Passagiere erst gar nicht zum Airport zu kommen. Drei Beschäftigungsgruppen sind am Freitag an sieben deutschen Verkehrsflughäfen seitens Verdi zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Dies hat gravierende Auswirkungen, denn auch Frankfurt am Main und München müssen den regulären Flugbetrieb aussetzen. Auch Dortmund teilte mit, dass man angesichts der Arbeitskampfmaßnahme keine Flüge abfertigen kann.

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Verdi-Streik: Lufthansa muss alle Flüge ab Frankfurt und München streichen

Aufgrund des Streiks, zu dem die Gewerkschaft Verdi an den Flughäfen Frankfurt/Main, München, Stuttgart, Hamburg, Dortmund, Hannover und Bremen für Freitag, den 17. Feber 2023 aufruft, muss Lufthansa sämtliche ab ihren beiden deutschen Drehkreuzen geplante Flüge streichen. Betroffen sind etwa 1.300 Verbindungen. Sowohl München als auch Frankfurt am Main haben bereits mitgeteilt, dass aufgrund der Arbeitsniederlegungen, zu denen die Gewerkschaft Verdi aufruft, am Freitag kein regulärer Passagierflugbetrieb möglich ist. Selbiges gilt auch für die anderen fünf Airports, die vom Streik betroffen sind. Während Airlines wie Condor und Tuifly zumindest einige Verbindungen auf andere Flughäfen verlegt haben, hat man sich beim Lufthansa Konzern dazu entschieden, dass das von/nach Frankfurt und München geplante Flugangebot der Firmengruppe komplett ausgesetzt bleibt. Eigenen Angaben nach will Lufthansa die betroffenen Passagiere bereits informiert haben und diesen – soweit möglich – alternative Verbindungen, Umbuchungen und Bahnfahrkarten angeboten haben. Unabhängig davon ersucht die größte Airline Deutschlands sich regelmäßig über den aktuellen Status der Buchung zu informieren. Derzeit geht man davon aus, dass der Flugbetrieb am Samstag, den 18. Feber 2023 wieder regulär durchgeführt werden kann. Erfahrungsgemäß kann es besonders auf der Langstrecke zu Nachwirkungen kommen. „Wir bedauern die enormen Auswirkungen dieses Warnstreiks, der zulasten unserer Fluggäste ausgetragen wird. Wir sind nicht Partei der Tarifverhandlungen und haben auch keinerlei Einfluss darauf – dennoch sind unsere Gäste und wir massiv betroffen. Mehr als 1.300 Flugstreichungen allein für die Airlines der Lufthansa Gruppe zeigen erneut, wie verletzlich und anfällig das System Luftverkehr durch Streikaktivitäten ist“, sagt Michael Niggemann, Mitglied des Vorstands

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Südafrika: British Airways und Airlink starten Codeshare-Zusammenarbeit

Die Insolvenz der südafrikanischen Fluggesellschaft Comair hatte auch zur Folge, dass sich British Airways nach einem neuen Partner umsehen musste. Der Pleite-Carrier war Franchisenehmer des britischen Luftfahrtunternehmens. Fündig wurde man bei AirLink. Mit Wirksamkeit zum 15. Feber 2023 wird British Airways den BA-Code auf neun Routen des neuen Partners auf Kapstadt legen. Das Kooperationsabkommen umfasst ab Johannesburg 18 weitere Strecken.

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Eurowings mit neuen Zielen ab Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird im Sommerflugplan 2023 ab Düsseldorf, Stuttgart und Hamburg je eine weitere neue Strecke aufnehmen. Die Neuaufnahmen sollen Schrittweise ab Mai 2023 bedient werden. Ab 29. Mai 2023 will der Carrier einmal wöchentlich ab Düsseldorf Kurs auf die armenische Hauptstadt Eriwan nehmen Ab Stuttgart geht es saisonal zwischen 31. Mai und 7. September 2023 zweimal pro Woche nach Volos. Von Hamburg aus wird der Carrier einmal wöchentlich nach Bodrum fliegen. Diese Route soll zwischen 4. Juli und 22. August 2023 bedient werden. Eine Aufstockung gibt es in Düsseldorf: Das Ziel Larnaka soll zwischen 22. Juni und 31. August 2023 dreimal wöchentlich angesteuert werden.

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Sunny Cars rechnet mit sinkenden Mietwagenpreisen

Der Mietautovermittler Sunny Cars geht davon aus, dass im laufenden Jahr 2023 – im direkten Vergleich mit dem Vorjahr – das Preisniveau in der Leihwagenbranche sinken wird. Die möglichen Ersparnisse sollen sich aber in sehr eng gesteckten Grenzen halten. Da sich das Angebot wieder der Nachfrage annähert, reduziert sich das Preisniveau im Vergleich zu 2022 etwas. Jedoch liegt es höher als vor der Pandemie. Dabei ist die Preisentwicklung primär abhängig von der Verfügbarkeit, daher bleiben die Kosten für Kleinwagen hoch. Auch innerhalb einzelner Länder schwanken die Preise möglicherweise je nach Region. Das höhere Niveau erklärt sich durch die deutlich gestiegenen Kosten der Vermietfirmen. Fahrzeugbeschaffung und Instandhaltung verursachen sehr viel größere Summen.

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Verdi-Streik: Condor verlagert Langstreckenflüge nach Düsseldorf

Die Ferienfluggesellschaft Condor reagiert auf den Umstand, dass sowohl die Homebase Frankfurt am Main als auch der Flughafen München am Freitag, den 17. Feber 2023 aufgrund des von Verdi angekündigten Streiks nicht genutzt werden können. Zahlreiche Verbindungen werden nach Düsseldorf verlagert. Betroffen ist überwiegend das Langstreckenangebot des Carriers. Man wird viele Long-Haul-Verbindungen am Freitag ab Düsseldorf statt Frankfurt am Main oder München durchführen. Das schließt Ziele wie New York-JFK, Cancun, Dubai-DWC, Havanna und viele weitere ein. Hintergrund ist, dass München und Frankfurt am Main aufgrund des von Verdi angekündigten Streiks am Freitag nicht zur Verfügung stehen können. Der Konkurrent Tuifly führt ebenfalls einige Flüge ab anderen Airports durch.

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Verdi-Streik: Diese Rechte haben Passagiere

Die Gewerkschaft Verdi plant für kommenden Freitag einen Streik für das Personal der Bodenverkehrsdienste an sieben deutschen Flughäfen. Betroffen sind die Airports in München, Hamburg, Stuttgart, Dortmund, Hannover und Bremen. Hier soll der Betrieb ganztägig ruhen. Es wird mit massiven Beeinträchtigungen gerechnet. Was betroffene Passagiere tun können und welche Rechte sie haben, weiß er Fluggastrechteexperte Julián Navas von AirHelp. „Durch den dieswöchigen Warnstreik werden mehrere tausende Passagiere ihr Ziel nicht wie geplant erreichen. Betroffene Passagiere haben ab einer Verspätung von drei Stunden daher Anspruch auf eine Alternativbeförderung. Die Umbuchung auf einen anderen Flug muss von der ausführenden Airline selbst umgesetzt werden. Innerdeutsche Flüge können optional auf eine Bahnfahrkarte umgelegt werden. Wird die Fluggesellschaft von sich aus nicht tätig, sollten betroffene Passagiere eine Frist auf drei Stunden nach der geplanten Abflugzeit setzen. Wird die Aufforderung dennoch nicht erfüllt, können Reisende eigene Alternativen suchen und die Kosten der Airline in Rechnung stellen. Ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die Airline zudem dazu verpflichtet, den vollen Ticketpreis zu erstatten. Bei Verspätungen von über zwei Stunden und einer Flugstrecke von über 1.500 Kilometern muss die ausführende Airline den Passagieren am Flughafen zusätzlich Mahlzeiten und Getränke bereitstellen. Zudem müssen zwei Telefonate oder Versendung von zwei E-Mails ermöglicht werden. Bei Bedarf müssen die Airlines auch eine Unterkunft bereitstellen und die Beförderung dorthin ermöglichen. Es wird in jedem Fall angeraten, diese Versorgungsleistung bei der Fluggesellschaft einzufordern.” Anspruch auf Entschädigungszahlung ist bei Flughafenpersonal nur unter Umständen gegeben „Da

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