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Bern: Flybair soll wieder abheben

Eigentlich sollte die virtuelle Fluggesellschaft Flybair verkauft werden, jedoch waren beide konkreten Angebote, die man erhalten hat, aus Sicht des Verwaltungsrates zu niedrig bzw. haben Bedingungen enthalten, die man nicht erfüllen konnte. Nun will man wieder in Eigenregie Flüge anbieten. Bislang war Flybair nicht sonderlich erfolgreich, denn das Angebot wurde – auch wegen der Coronapandemie – weit weniger angenommen als prognostiziert. Bedingt dadurch hat man die Anzahl der Flüge stark reduziert gehabt. Momentan bietet man überhaupt keine Ferienflüge an. Das soll sich ändern, denn der Verwaltungsrat hat beschlossen, dass man im Alleingang weitermachen wird und im Sommer 2023 das Ferienprogramm der Helvetic Airways ergänzen will. Man ist zuversichtlich, dass man im Sommer 2023 eine profitable Auslastung erzielen kann. Flybair verfügt über keine eigene Flotte, sondern chartert Flugzeuge von Airlines. Die Vermarktung der Sitzplätze erfolgt dann auf eigene Rechnung. Eigenen Angaben nach ist man momentan die einzige so genannte virtuelle Fluggesellschaft der Schweiz. Gegründet wurde Flybair – auch mit Hilfe einer Crowdfunding-Aktion – nach dem Konkurs des einstigen Homebase-Carriers Skywork. Zwischen Juni und Oktober 2023 sollen zwei bis vier Destinationen ab Bern-Belp angeboten werden. Nähere Details hat Flybair dazu noch nicht mitgeteilt. Jedenfalls zeigt man sich zuversichtlich, dass es gelingen werde in die Gewinnzone zu kommen und damit das Unternehmen zu sanieren. Es bleibt also abzuwarten mit welchem Operating Carrier zusammengearbeitet werden soll.

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Flughafen Klagenfurt: Liliair und neuerliche Abstimmung über die Call-Option am Dienstag

Am 20. Dezember 2022 will Lilihill das Airline-Projekt Liliair vorstellen. Am gleichen Tag steht innerhalb der Landesregierung auf Antrag der ÖVP neuerlich eine Abstimmung über das mögliche Ziehen der Call-Option auf der Tagesordnung. Im Mai 2022 fand dieser keine Mehrheit, da die SPÖ-Landesregierungsmitglieder dagegen gestimmt haben. Das Thema wird nun neuerlich behandelt, wobei unwahrscheinlich ist, dass die Sozialdemokraten nun ihre Meinung ändern werden. Der Dauerstreit rund um den Flughafen Klagenfurt wurde wiederholt von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) als gelöst bezeichnet, jedoch treibt Landesrat Martin Gruber (ÖVP) weiterhin das Thema Call-Option voran. Letzterer will erreichen, dass die Teilprivatisierung rückgängig gemacht wird und somit der Airport wieder ins vollständige Eigentum der öffentlichen Hand kommt. In einem offenen Brief wenden sich „Aufsichtsratsmitglieder, Geschäftsführung und Arbeitnehmervertreter der Kärntner Flughafen Betriebs GmbH“ an die Öffentlichkeit und schreiben unter anderem, dass es im Zusammenhang mit der jüngsten Aufsichtsratssitzung, in der es auch um den vom Wirtschaftsprüfer EY erstellten Abschlussbericht für das Geschäftsjahr 2021 ging, dass „kredit- sowie rufschädigende Äußerungen, diffamierende Anschuldigungen und vorsätzlich verbreitende Falschmeldungen“ im Umlauf wären. Unter anderem der ORF Kärnten hat berichtet, dass EY „gravierende Mängel“ festgestellt habe und ein Finanzierungsbedarf in der Höhe von zwei Millionen Euro bestehen soll. Gegen die Geschäftsleitung würden schwere Vorwürfe erhoben werden. Dies wird in besagten offenen Brief wie folgt zurückgewiesen: „Der Wirtschaftsprüfer hat weder Verstöße noch Unregelmäßigkeiten oder Vergehen der Geschäftsführung im Zusammenhang mit der Geschäftsgebarung oder Erstellung des Jahresabschlusses festgestellt. Im Gegenteil: Die Geschäftsführung hat das Unternehmen während der Covid-19-Pandemie erfolgreich und entschlossen durch die

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Hamburg kündigt Sanierung beider Runways an

Der Flughafen Hamburg wird zwischen Ende Mai und Ende September 2022 seine beiden Pisten sanieren. Dazu kommt es jeweils für rund 28 Tage zur Sperre je einer Runway. Zunächst wird die Oberfläche der Start- und Landebahn 05/23 durchgeführt. Diese wird dazu von 31. Mai bis 28. Juni 2023 gesperrt sein. Die Piste 15/33 wird von 30. August bis 27. September 2023 saniert werden. Während der Arbeiten steht jeweils nur eine Runway zur Verfügung.

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Winter 2023/24: Condor gibt erste Langstreckenziele zur Buchung frei

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat den Langstrecken-Winterflugplan 2023/24 ab Frankfurt am Main zur Buchung freigegeben. Man wird 19 Ziele, die sich unter anderem in den USA, in der Karibik, in Afrika und im Indischen Ozean befinden, ansteuern. So stehen auf dem Flugplan die amerikanischen Metropolen New York City, Los Angeles und Seattle sowie die kanadische Großstadt Toronto. Außerdem Mexiko, Kuba, Jamaika und die Dominikanische Republik für Strandliebhaber und Südafrika, Kenia und Tansania für Afrika-Fans. Auch Mauritus ist wieder im Programm. Weitere Ziele und Frequenzen werden geprüft. Übersicht über die Condor-Langstrecke ab Frankfurt:

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D-ANRA: Erster Condor-A330neo hat Abnahmeflug absolviert

Am Freitag, den 16. Dezember 2022 absolvierte der erste Airbus A330-900 von Condor, die D-ANRA, erfolgreich den Abnahmeflug. Die Maschine führte diesen ab 10 Uhr 00 ab Toulouse durch. An Bord befanden sich Vertreter des Herstellers und der Fluggesellschaft. Mit der Auslieferung rechnet Condor Anfang dieser Woche. Der erste Passagierflug des neuen Flugzeugs in der Farbe „Island“ unter der Registrierung D-ANRA ist noch in diesem Jahr nach Mauritius geplant. Der ursprüngliche Zeitplan für das Flugzeug musste Anfang der Woche aufgrund der Reparatur nach einer Beschädigung am rechten Winglet vorerst nach hinten verschoben werden. Mit dem Abschluss der Arbeiten an der Flügelspitze und nach umfassenden Tests und Messungen, konnte das Flugzeug heute durch den Kunden Condor abgenommen werden. Der Customer Acceptance Flight dient zur Bewertung und Überprüfung des Flugzeugs und dessen Funktionen vor dem endgültigen Besitzerwechsel und damit der Auslieferung. Insgesamt werden bis 2024 18 werksneue A330-900neo Flugzeuge zur Condor-Flotte stoßen. Sie ersetzen die aktuelle Langstreckenflotte, bestehend aus Boeing 767, die sukzessive durch die deutlich effizienter und leiseren Airbus-Modelle ersetzt werden. Das zweite Flugzeug wird ebenfalls noch in diesem Jahr erwartet.

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Ab Basel und Zürich: Cyprus Airways nimmt Larnaka auf

Die Fluggesellschaft Cyprus Airways baut im Sommerflugplan 2023 den Flugverkehr zwischen der Schweiz und Zypern aus. Nebst der Reaktivierung der Larnaka-Strecke ab Zürich wird man auch Basel mit der zypriotischen Stadt verbinden. Zuletzt flog Cyprus Airways im September 2020 zwischen Zürich und Larnaka. Ab 6. Mai 2023 wird man wieder zwei wöchentliche Umläufe anbieten. Diese sollen an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag durchgeführt werden. Ab 10. Mai 2023 wird der Carrier jeweils Mittwochs und an Freitagen auch den Flughafen Basel ansteuern. Erstmals seit 2012 wird Cyprus Airways ab 2. Mai 2023 wieder zweimal pro Woche zwischen Larnaka und Mailand (Malpensa) fliegen. Ebenso wird Prag, das man zuletzt im Oktober 2021 im Programm hatte, ab 3. Mai 2023 in selbiger Frequenz angesteuert. Auf allen genannten Routen ist der Maschinentyp Airbus A320 geplant.

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Austrian Airlines hat Wien-Tromsø aufgenommen

Am Samstag hat Austrian Airlines eine neue Nonstop-Verbindung nach Tromsø aufgenommen. Unter der Flugnummer OS329 ist der Carrier gegen 10 Uhr 35 erstmals in Wien in Richtung der norwegischen Stadt abgehoben. Das Unternehmen teilte mit, dass die Crew während dem 3,5-stündigen Flug unter anderem Punsch, Kekse und kleine Überraschungen verteilt habe. Rote Weihnachtsmützen sollen auf das bevorstehende Fest eingestimmt haben. In der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 bedient die AUA das Ziel Tromsø jeweils an Samstagen. Zwischen Anfang Juni und Ende August 2023 soll jeweils an Montagen geflogen werden, so die Fluggesellschaft.

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Mit Stopp in Wien: Ethiopian nimmt Kurs auf Kopenhagen

Das Star-Alliance-Mitglied Ethiopian Airlines wird mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 nach langer Pause wieder Kopenhagen ansteuern. Dies hat auch Einfluss auf die Wien-Strecke, denn künftig fliegt man nach dem Stopp in Österreich nicht mehr nach Brüssel weiter. Stattdessen wird der äthiopische Carrier ab 28. März 2023 fünfmal wöchentlich Addis Abbeba-Wien-Kopenhagen bedienen. Formell handelt es sich um einen so genannten Direktflug, denn diese dürfen – im Gegensatz zu Nonstopflügen – eine beliebige Anzahl von Zwischenstopps aufweisen, sofern sich die Flugnummer nicht ändert. Im Regelfall will Ethiopian Airlines diese Route mit Maschinen des Typs Boeing 787 bedienen. Die bisherigen Weiterflüge in die belgische Hauptstadt Brüssel entfallen künftig, da stattdessen Kopenhagen angesteuert wird.

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Air India führt neue Ultralangstrecke ein

Nach Langstrecken kehren Ultralangstrecken in die Flugpläne zurück. Air India legt eine neue 16-Stunden-Linie in die USA auf. Mumbai – San Francisco nonstop: Air India hat am Donnerstag mit Flug 179 eine neue Nordpazifikstrecke aufgenommen. Passagiere und Crew waren 15 Stunden und 48 Minuten unterwegs. Air India will den ersten Nonstop-Flug zwischen Mumbai und San Franciso ab sofort dreimal pro Woche anbieten. Die Airline setzt Boeing 777-200LR auf der Strecke ein, am Donnerstag die VT-AEF. Das Flugzeug war bis 2021 bei Delta Air Lines auf Pazifikstrecken im Einsatz und nach dem Dienstende zwischenzeitlich für einen Frachterumbau vorgemerkt. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero.

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Green Airlines hat URL verloren und Kunden warten noch immer auf Geld

Während noch immer viele Kunden, vornehmlich aus den Niederlanden, auf die Erstattungen ihrer beim Ticketverkäufer Green Airlines gekauften Flugscheine warten, ist das Unternehmen zwischenzeitlich nicht einmal mehr Domain-Inhaber der einstigen Firmenhomepage. Green Airlines wollte eigentlich im Sommer 2023 ein durchaus umfangreiches Flugprogramm anbieten. Daraus wird aber nichts und laut Europäischem Verbraucherzentrum sollen noch immer viele Passagiere, überwiegend aus den Niederlanden, ihre Erstattungen für Flüge, die im Jahr 2021 bezahlt, aber niemals durchgeführt wurden, nicht erhalten haben. Mittlerweile ist es fast unmöglich Green Airlines auf dem regulären Weg zu erreichen, denn sämtliche Telefonnummern wurden deaktiviert, Briefe an den offiziellen Firmensitz, der bei einem Briefkastenanbieter angesiedelt ist, kommen als unzustellbar zurück. Selbst die Handynummern und Mail-Adressen der Geschäftsleitung sind nicht mehr erreichbar. Letzteres hat auch seinen guten Grund, denn man ist nicht mehr Domaininhaber der URL green-airlines.com. Diese hat sich zwischenzeitlich eine andere Person gesichert und weist auch unmissverständlich darauf hin, dass keine Verbindung zu Green Airlines besteht. Auch werden auf der neuen Page keine Flüge mehr angeboten, sondern Umweltschutzthemen veröffentlicht. Green Airlines ist somit regelrecht abgetaucht und auf regulärem Weg nur schwer erreichbar. Dennoch warten noch viele Menschen auf die zugesagten Rückerstattungen ihrer Flüge, die nie durchgeführt wurden. Auch geht es zusätzlich um Ausgleichszahlungen aus der Fluggastrechteverordnung. Ein Insolvenzverfahren wurde bislang nicht über Green Airlines eröffnet, jedoch scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein bis ein Gläubiger diesen Schritt einen Antrag stellen könnte. Ob es allerdings viel zu verwerten gibt, ist fraglich, denn eine eigene Flotte hatte man

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