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Neue Ultra-Kurzstrecke: Lot nimmt Lublin-Warschau auf

Während beispielsweise in Deutschland oder Österreich politische Stimmung gegen Ultrakurzstrecken-Flüge gemacht wird und auf die Schiene verlagert werden soll, nimmt die polnische Lot am 28. April 2023 eine weitere sehr kurze Inlandsverbindung auf. Der Carrier wird ab diesem Termin sechsmal wöchentlich zwischen Lublin und Warschau-Chopin fliegen. Damit wird bindet man die zuerst genannte Stadt an das Drehkreuz an. Geflogen werden soll täglich, außer an Sonntagen, in beide Richtungen. Die Entfernung zwischen den beiden Airports beträgt in etwa 163 Kilometer (Luftlinie).

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Smartwings legt erste Charterflüge ab České Budějovice auf

Mit jahrelanger Verspätung soll es im Sommer 2023 dann soweit sein. Der tschechische Flughafen Budweis will dem Linzer Airport Konkurrenz machen. Smartwings soll zunächst die Ziele Rhodos und Antalya mit Boeing 737-800 ansteuern. Weitere Ziele befinden sich laut Regionalpolitikern bereits in Vorbereitung. Für viel Geld wurde der einstige Militärflughafen nahe České Budějovice ausgebaut und in einen zivilen Airport verwandelt. Die damaligen Initiatoren des Projekts haben ein regelrechtes Lowcost-Eldorado versprochen, jedoch gelang es diesen nicht auch nur einen einzigen Billigflieger nach Budweis zu locken. Dazu kamen erhebliche Probleme bei der Erweiterung der Zulassung, denn die tschechische Flugsicherung erhob in gewisser Weise Einspruch, da diese sich zunächst aus personellen Gründen außer Stande sah diesen in der vom Betreiber gewünschten Form zu kontrollieren. So gab es erhebliche Einschränkungen, die den Einsatz von Airbus A320, Boeing 737 und Co unmöglich gemacht haben. Auch im Bereich der Gesellschafter hat sich so einiges verändert, denn mit Ausnahme der Region Südböhmen sind alle ausgestiegen. Auch auf Management-Ebene blieb so gut wie nichts unverändert. Mittlerweile ist der Kreis Südböhmen Alleingesellschafter des Flughafens České Budějovice. Das hat aber den wiederholt nach hinten verschobenen Starttermin nicht beschleunigt. Unabhängig davon: Für den Sommerflugplan 2023 sind von Smartwings durchgeführte Flüge ins griechische Rhodos und ins türkische Antalya angekündigt. Es handelt sich um keine Linienflüge, sondern um Charterverbindungen im Auftrag des Reiseveranstalters Čedok. Daraus resultiert auch, dass es zunächst nur je ein Flugpaar pro Woche gibt. Ab 4. August 2023 soll an Montagen Rhodos und an Freitagen Antalya ab Budweis angeflogen werden. Vorerst

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Bombendrohung gegen Air-China-Flug über Deutschland

Aufgrund einer Bombendrohung wurde am 15. Dezember 2022 der Air-China-Flug CA617 auf dem Weg von Chengdu nach Paris-CDG über Deutschland, Belgien und Frankreich von Kampfjets eskortiert. Der Betreiber einer Website hatte die Drohung erhalten und sich unverzüglich an die französische Exekutive gewandt. Zunächst stiegen in Rostock-Laage zwei Kampfjets der deutschen Luftwaffe auf. Diese eskortierten den Airbus A330-300 mit der Registrierung B-8383 bis zur belgischen Luftraumgrenze. Hier übernahmen die Belgier ehe dann die französischen Streitkräfte eskortierten. Das Langstreckenflugzeug konnte sicher in CDG landen und wurde anschließend umfassend untersucht. Der Betreiber einer Homepage erhielt in einem Kommentar-Posting die Information, dass sich auf Air-China-Flug CA617 zumindest eine Bombe befinden soll. Vorsorglich wandte er sich unverzüglich an die Gendarmerie, die aus Sicherheitsgründen die theoretisch mögliche Bedrohung an die Flugsicherung und das Militär weitergeleitet hat. Der Airbus A330-300 wurde dann von den Streitkräften von Deutschland, Belgien und Frankreich bis zur Landung in Paris eskortiert. Eine umfangreiche Überprüfung hat ergeben, dass kein Sprengsatz an Bord war und somit keine Bedrohung vorliegt. Die französische Polizei will nun den Verursacher ausfindig machen. Den Betreiber der Homepage, der vorsorglich die Exekutive eingeschaltet hat, erwartet aber kein Strafverfahren, da dieser laut Erklärung der Gendarmerie vorbildlich gehandelt habe und nach dem Grundsatz „Safety First“ habe man alle notwendigen Schritte eingeleitet.

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Flughafen Graz will kleinen Teil des ehemaligen Fliegerhorst Nittner „einverleiben“

Vor einigen Jahren wurde der einstige militärische Bereich des Grazer Flughafens aufgelassen. Bislang war die Nachnutzung noch vollkommen offen. Nun hat der Airport beantragt, dass ein Teil des Areals des einstigen Fliegerhorsts Nittner in den zivilen Flugplatz einbezogen werden soll. Auch wenn es einen bestehenden Taxiway zwischen dem einstigen militärischen Bereich und dem Flughafen Graz-Thalerhof gibt, ist der ehemalige Fliegerhorst Nittner rein formell kein Zivilflugplatz. Konkret bedeutet das, dass die dortigen Liegenschaften und die Infrastruktur derzeit gar nicht fliegerisch genutzt werden dürfen. Genau das will der Grazer Flughafen ändern und hat beim Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie den formellen Antrag gestellt, dass die bestehende Zivilflugplatz-Bewilligung dahingehend geändert werden soll, dass ein Teil des ehemaligen militärischen Bereichs einbezogen ist. Konkret bedeutet das, dass bei positiver bescheidmäßiger Feststellung die ehemals militärische Infrastruktur dann zivil, beispielsweise von der General Aviation, genutzt werden kann. Auch wenn es in diesem Bereich einst Militärluftfahrt gab, muss zunächst das Verkehrsministerium grünes Licht für die zivile Nutzung geben. Konkret soll das Areal des Grazer Flughafens so erweitert werden, dass der einstige Fliegerhorst Nittner von der Zivilflugplatz-Bewilligung ebenfalls umfasst ist. Das ist ein bürokratischer Aufwand, denn laut Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung handelt es sich um ein so genanntes Großverfahren. „Es ist beabsichtigt ein 7.255 Quadratmeter großes Areal des ehemaligen Militärflugplatzes Graz Thalerhof (Fliegerhorst Nittner) in das Flughafenareal miteinzubeziehen. Die vorgesehene Zivilflugplatzerweiterung liegt auf den Grundstücken 35/2, 35/4, 35/5 und 103/3 in der Katastralgemeinde 63286 Thalerhof. Auf dem Erweiterungsareal sollen ein ca. 5.655 Quadratmeter

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OMV übernimmt Treibstoffversorgung in Klagenfurt

Mit Jahresende zieht sich der Mineralölkonzern Shell vom Flughafen Klagenfurt zurück. Ab 1. September 2022 sind Kerosin und Co bei der OMV erhältlich. Die Kärntner Flughafen Betriebs GesmbH übernimmt das Tanklager und wird Flugbenzin-Anbieter für die ortsansässigen Luftfahrzeuge. „Es ist uns ein Anliegen, höchste Servicequalität auch im Bereich der Betankung anzubieten“, erklärt Airport-Geschäftsführer Nils Witt. „Mit der OMV haben wir einen renommierten und verlässlichen Partner gefunden, der über internationale Erfahrung in diesem Bereich „Aviation“ verfügt!“ Die OMV war erfolgreich aus der Ausschreibung hervorgegangen. „Wir freuen uns sehr, zukünftig den Flughafen Klagenfurt mit unseren Produkten versorgen zu können und die Zufriedenheit unserer Kunden an einem weiteren Standort in Österreich sicherstellen zu können“, sagt Axel Römmer, Leiter Geschäftsbereich Aviation bei OMV. Ab 1. 1. 2023 wird die OMV verlässlich die Verfügbarkeit von Flugturbinentreibstoff (JET A1) sicherstellen. Flugbenzin (AVGAS) wird zukünftig von der Kärntner Flughafen Betriebs GesmbH (KFBG) angeboten werden. Damit ist die Möglichkeit zur Betankung für die ortsansässigen AVGAS-Luftfahrzeuge gewährleistet.

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Städtepartnerschaft mit Antalya: Nürnberg widmet Fluggastreppe

Der Flughafen Nürnberg hat anlässlich der 25-jährigen Städtepartnerschaft mit Antalya eine Fluggasttreppe der Zusammenarbeit gewidmet. Im Gründungsjahr der Städtepartnerschaft 1997 flogen 152.000 Passagiere zwischen Antalya und Nürnberg. Dieser Wert wurde bis heute fast verdreifacht. Jeden Sommer starten vielmals täglich Passagiere nach Antalya, um ihren Strandurlauben zu genießen oder um Familie und Freunde zu besuchen. In diesem Jahr wird mit über 400.000 Passagieren allein auf dieser Strecke gerechnet. Damit ist Antalya die zweitwichtigste Destination für den Nürnberger Flughafen (nach Palma de Mallorca). Flughafengeschäftsführer Michael Hupe: „Reisen erweitert den Horizont und verbindet die Menschen sowie die Wirtschaft miteinander. Die Städtepartnerschaft bildet eine Brücke zu anderen Regionen und Kulturen. Als Flughafen tragen wir dazu bei, den Austausch zwischen Antalya und Nürnberg zu fördern.“ Im letzten Sommerflugplan 2022 wurde die Strecke von sechs Fluggesellschaften (SunExpress, Corendon Airlines, Pegasus Airlines, Turkish Airlines, Freebird und Tailwind Airlines) bedient, an Spitzentagen mit bis zu zwölf täglichen Abflüge nach Antalya. Für die nächste Sommersaison wird ebenfalls ein umfangreiches Angebot mit bis zu 50 Abflügen pro Woche in der Hochsaison erwartet.

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Air Serbia nimmt Belgrad-Köln/Bonn auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird ab 18. Mai 2023 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag auch zwischen Belgrad und Köln/Bonn fliegen. Nach Nis handelt es sich um das zweite Ziel, das ab Köln/Bonn angeboten wird. „Dass Air Serbia nun mit Belgrad ein weiteres spannendes Ziel zu unserem Flugplan hinzufügt, freut uns sehr“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Die Flugzeuge nach Belgrad starten dienstags und donnerstags um 9:35 Uhr in Köln/Bonn und landen zwei Stunden später um 11:35 Uhr in der serbischen Hauptstadt. Samstags findet der Abflug um 20:40 Uhr, die Landung um 22:40 Uhr statt. An diesen drei Wochentagen fliegt die Airline auch von Belgrad ins Rheinland zurück. Zum Einsatz kommt ein Airbus A319. Niš steuert die Airline derzeit von Köln/Bonn aus immer dienstags und samstags an. Flüge in die drittgrößte Stadt Serbiens wird es auch im gesamten kommenden Jahr geben.

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Russland will neues Überschall-Passagierflugzeug in die Luft bringen

Die Russische Föderation will wieder ein Überschall-Passagierflugzeug in die Luft bringen. Bereits im kommenden Jahr soll ein entsprechender Technologiedemonstrator hergestellt werden. Dieser soll auf dem MiG-29 Kampfjet basieren. Die Herstellung des Demonstrators wird durch das Chaplygin Siberian Scientific Research Institute of Aviation, gab Institutsleiter Wladimir Barsuk im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Auf Basis des Versuchsträgers soll ein neues Überschall-Passagierflugzeug zur Serienreife gebracht werden. Dieses soll komplett neu entwickelt werden. Dazu Barsuk: „Es wird ein neuer Rumpf verwendet werden, ein neuer Flügel, ein Flügel mit einer reduzierten Überschallstoßwelle. Die moderne Forschung ermöglicht es uns, das Flugzeug so zu konstruieren, dass die Schockwelle erheblich reduziert wird. SibNIA wird Flugtests durchführen“. Derzeit geht man davon aus, dass allein die Entwicklungs- und Forschungsarbeit am Demonstrator etwa zwei Jahre in Anspruch nehmen wird. In Russland gibt es noch ein weiteres Überschall-Projekt, denn unter Führung des Rostec-Konzerns soll ein entsprechender Businessjet entwickelt werden. Derzeit gibt es keine gesicherten Informationen darüber inwiefern ein Zusammenhang zwischen den beiden Projekten besteht oder aber ob diese etwa ident sind. Die weiteren Entwicklungen gilt es daher abzuwarten. Tu-144: Unrühmliche sowjetische Vorgeschichte Es handelt sich übrigens nicht um den ersten „Ausflug“ der russischen Luftfahrtindustrie in die Überschall-Passagierluftfahrt. In den 1960er-Jahren befand man sich mit den USA, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und anderen Staaten im Wettlauf um besonders schnelle Verkehrsflugzeuge. Unter anderem die damalige Ölkrise führte dazu, dass sich die Vereinigten Staaten gänzlich zurückgezogen hatten. Übrig geblieben sind die Concorde, die von Frankreich und UK gemeinsam entwickelt und gebaut wurde, sowie die sowjetische

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Möglicher Wasserverlust: FAA weist Dreamliner-Überprüfungen an

Beim Maschinentyp Boeing 787 besteht laut U.S.-amerikanischer Zivilluftfahrtbehörde das mögliche Risiko von Druckwasserverlust und in weiterer Folge könnten dadurch Leckagen an kritischen Komponenten entstehen. Eine entsprechende Lufttüchtigkeitsanweisung wurde von der FAA bereits herausgegeben. Seit der Indienststellung des Dreamliners sind verschiedene Mängel aufgetaucht, die behoben werden mussten. Nun wurde festgestellt, dass unter bestimmten Umständen Wasser austreten kann und dieses kann in weiterer Folge wichtige Komponenten beschädigen oder gar gefährliche Kurzschlüsse verursachen. Die FAA hat noch keine Nachbesserungen explizit angewiesen, sondern fordert Airlines, Piloten, Techniker, den Hersteller und Experten zur Stellungnahme bis zum 27. Jänner 2023 auf. Hintergrund ist, dass die FAA Vorschläge und Erfahrungsberichte sammeln will. Aus dem von der U.S.-amerikanischen Behörde veröffentlichten Dokument geht auch hervor, dass man sich aus Sicherheitsgründen zum Handeln gezwungen sieht. Derzeit geht man davon aus, dass mindestens 135 in den USA registrierte Boeing 787 von der Problematik betroffen sein könnten. Dem Dokument zufolge sah sich die Behörde zum Handeln gezwungen, nachdem Berichte über einen Verlust des Wasserdrucks während des Flugs und Wasserlecks, die mehrere elektronische Geräte betrafen, eingegangen waren. Allerdings gibt es auch Sofortmaßnahmen: Operators müssen umgehend eine Sichtprüfung aller Trinkwassersysteme an Tür 1 und Tür 3 der Toiletten und Bordküchen auf fehlende oder nicht ordnungsgemäß installierte Clamshell-Kupplungen und entsprechende Abhilfemaßnahmen durchführen. Laut der Aufsichtsbehörde meldeten zwei Betreiber, die den Dreamliner benutzen, Wasserlecks. Einer gab an, dass das Leck aufgrund eines losen Trinkwassersystemschlauchs, der durch eine nicht korrekt installierte Kupplung in der Toilette verursacht wurde, signifikant war. Der andere meldete ein Wasserleck, das durch eine

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Airbus A380: Emirates stellt Risse an Flügelholmen fest

Der weltweit größte Airbus-A380-Operator, Emirates Airline, hat im Zuge von Inspektionen Risse im Bereich der Flügelholme einiger Superjumbos festgestellt. Die Problematik wurde umgehend den Aufsichtsbehörden und dem europäischen Flugzeugbauer gemeldet. Letzter habe bereits ein 60-köpfiges Team nach Dubai entsandt, um das Problem zu evaluieren und Lösungen zu finden, berichtet Aviation Week unter Berufung auf Emirates-Chef Jim Clark. Demnach habe Airbus zugesagt, dass Reparaturen durchgeführt werden. In verschiedenen Bereichen müssten die Holme nachgearbeitet werden. Wodurch der Mangel entstanden ist, wird derzeit noch evaluiert. Mit 84 Airbus A380 ist der Golfcarrier der mit Abstand größte Superjumbo-Operator. Die festgestellten Mängel führen auch dazu, dass sich die Indienststellung von Einheiten, die aufgrund der Corona-Pandemie temporär geparkt wurden, verzögert. Aus Sicherheitsgründen müssen die Holm-Probleme mit Unterstützung des Herstellers zunächst behoben werden. Konkret habe man an vier A380 die Mängel festgestellt. Eine Maschine findet sich momentan im französischen Toulouse bei Airbus. Jim Clark meinte, dass die Risse bei den üblichen Inspektionen festgestellt wurden. Auch die EASA ist mittlerweile informiert. Man geht bei Emirates davon aus, dass es eine Lufttüchtigkeitsanweisung geben wird. Diese könnte beinhalten, dass die Flügelholme regelmäßig überprüft werden müssen. Allerdings schränkt der Manager gegenüber Aviation Week auch ein: Momentan handele es sich um kein Sicherheitsproblem. Dennoch will Emirates den Mangel behoben haben bevor es eines werden könnte. Die betroffenen Bereiche sind die oberen und unteren Flansche des äußeren hinteren Holms (ORS) zwischen den Rippen 33 und 49, der äußere innere vordere Holm (OIFS) zwischen den Rippen 8 und 14 und der äußere vordere Holm

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