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Berlin mit 1,56 Millionen Fluggästen im November 2022

Der Flughafen Berlin-Brandenburg zählte im November 2022 rund 1,56 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man zwar stark zulegen, jedoch lag man bei lediglich 60 Prozent des Aufkommens, das Tegel und Schönefeld im November 2019 hatten. Insgesamt wurden in diesem Jahr von Januar bis November 202218,3 Millionen Passagiere am BER begrüßt. Im vergangenen Monat starteten und landeten rund 12.800 Flugzeuge am BER, rund 3.200 weniger als im Vormonat Oktober. Im November des vergangenen Jahres waren es etwa 12.300 Starts und Landungen. Im Jahr 2019 zählte die Hauptstadtregion an den Flughäfen Schönefeld und Tegel insgesamt über 20.700 Flugbewegungen. Insgesamt wurden im vergangenen Monat rund 3.100 Tonnen Luftfracht umgeschlagen. Im Vorjahresmonat 2021 waren es rund 3.000 Tonnen, im November 2019 waren es 3.150 Tonnen.

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Air Baltic feiert sechs Jahre Airbus-A220-Betrieb

Die lettische Air Baltic feierte am 14. Dezember 2022 den sechsjährigen Betrieb des Musters Airbus A220-300. Vor sechs Jahren hob in Riga der kommerzielle Erstflug in Richtung Amsterdam ab. Zum Zeitpunkt der Indienststellung dieses Musters wurde es offiziell noch als Bombardier CS-300 bezeichnet. Nach der Übernahme des Programms durch Airbus erfolgte die Umbenennung in A220-300. „Der Airbus A220-300 hat unsere Fluggesellschaft verändert und ist zu einem der wichtigsten und wertvollsten Vermögenswerte des Unternehmens geworden. Wir fliegen jetzt mit der effizientesten und umweltfreundlichsten Flotte und bieten unseren Fluggästen ein hohes Serviceniveau. Die A220-300 haben sich besser entwickelt als erwartet und haben es uns ermöglicht, immer weitere Ziele wie Marrakesch, Dubai oder Gran Canaria zu erreichen. Außerdem haben wir Anfang dieses Monats unsere 37. und 38. A220-300 in Empfang genommen, und wir streben weiterhin an, bis Anfang 2024 50 Flugzeuge zu haben“, erklärt Air-Baltic-Chef Martin Gauss.

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Ryanair baut Präsenz in Memmingen weiter aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Sommerflugplan 2023 ab Memmingen rund 160 Flüge pro Woche zu 28 Zielen anbieten. Mit Korfu, Krakau, Luqa (Malta), Neapel, Valencia und Tuzla hat man auch neue bzw. reaktivierte Routen im Portfolio. Die vor Ort stationierte Flotte wird auf drei Boeing 737-800, die von der Tochtergesellschaft Malta Air betrieben werden, aufgestockt. Das Unternehmen behauptet, dass man rund 300 Millionen U.S.-Dollar in den Standort Memmingen investieren würde. Dadurch sollen angeblich rund 800 direkte und indirekte Arbeitsplätze gesichert werden. Die Anzahl der wöchentlichen Flüge ist laut Ryanair gegenüber dem Sommerflugplan 2022 um 17 Prozent erhöht. Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 wird man um 19 Prozent mehr Flüge anbieten. Aif den Routen nach Alicante, Banja Luka, Barcelona Girona, Faro, London Stansted, Malaga, Palma de Mallorca und Zadar erhöht man die Frequenzen. Offiziell neu im Programm, wenn auch zum Teil bereits in der Vergangen hat angeboten, hat man Korfu, Krakau, Luqa, Neapel, Valencia und Tuzla. „Wir freuen uns heute unseren Sommerflugplan 2023 für Memmingen, mit mehr als 160 wöchentlichen Flügen zu 28 Zielen – darunter sechs neue Strecken nach Korfu, Krakau, Malta, Neapel, Valencia und Tuzla, vorzustellen und unseren Kunden in Memmingen eine noch größere Auswahl für ihren Sommerurlaub zu bieten. Wir haben eng mit unseren Partnern am Flughafen Memmingen zusammengearbeitet, um dieses Wachstum zu sichern, den Inbound-Tourismus in der Region zu fördern und gleichzeitig unseren Passagieren kürzere Wartezeiten, weniger Verspätungen und niedrigere Gebühren zu bieten“, so Dara Brady, Director of Marketing & Digital bei Ryanair.

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Wizz Air kündigt sechstes Flugzeug für Wien an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air erhöht mit Juni 2023 die Anzahl der in Wien stationierten Flugzeuge auf sechs Stück. Auf einigen Routen wird man die Frequenzen erhöhen und mit Kuwait-City und Bilbao auch zwei neue Ziele aufnehmen. Gleichzeitig kommt es aber auch zur Einstellung von Routen. Beispielsweise wird man künftig nicht mehr zwischen Wien und Bukarest fliegen. Am 14. Dezember 2022 wurde der fünfte Airbus A321neo in Wien stationiert. Gleichzeitig hat man zwei weitere Saudi-Arabien-Strecken aufgenommen. Im Sommerflugplan 2023 kommt es auf folgenden Routen zu Frequenzerhöhungen: Route  Frequenzen  Wien – Funchal (Madeira)  1 > 2  Wien – Riad   2 > 3  Wien – Jerewan  3 > 5  Wien – Nizza   5 > 7  Wien – Tel Aviv  5 > 7

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Wien: Ryanair stellt Kosice, Sibiu und Suceava ein

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird die Destinationen Suceava, Kosice und Sibiu künftig nicht mehr ab Wien-Schwechat bedienen, bestätigte das Unternehmen auf Anfrage ohne nähere Gründe für die Einstellungen zu nennen. Suceava und Kosice wurden bereits eingestellt und werden nicht mehr reaktiviert. Die Verbindung nach Sibiu soll mit Ende der Winterflugplanperiode 2022/23 aufgegeben werden. Im Jänner 2023 will Ryanair neue Strecken sowie Frequenzaufstockungen auf bestehenden Routen ankündigen. Einzelheiten dazu wollte man noch nicht nennen.

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Verbraucherzentrale will Sammelklage gegen Fluege.de einbringen

Die Invia Flights Germany GmbH, die unter anderem hinter den Portalen Fluege.de, Flug.de und Billigfluege.de steht, soll von der Verbraucherzentale Bundesverband e.V. verklagt werden. Die Konsumentenschützer wollen eine Sammelklage gegen das Unternehmen einbringen. Hintergrund ist, dass die Verbraucherzentrale dem Unternehmen vorwirft, dass dieses unzulässige Kreditkartengebühren verlangen würde. Konkret erhebt man eine so genannte „Service Fee“, die lediglich bei der Verwendung einer speziellen, hauseigenen Kreditkarte, die in Kooperation mit einer Luxemburger Bank ausgegeben wird, entfällt. Die Konsumentenschützer vertreten die Ansicht, dass es sich um eine unzulässige Vorgehensweise handeln soll. Bisherige Abmahnungen hätten nicht den gewünschten Erfolg gebracht, so dass man nun vor Gericht ziehen will. Eigentlich sind Zahlungsgebühren gesetzlich verboten, jedoch ist man beim Betreiber der Vermittlungsportale der Ansicht, dass es sich um eine Buchungsgebühr handelt, die eben bei Verwendung der hauseigenen Kreditkarte als eine Art Benefit entfällt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat nun auf seiner Website eine Kontaktmöglichkeit eingerichtet, bei der sich Betroffene, die bis zu 100 Euro „Service Fee“ bezahlen mussten, melden können. Die Konsumentenschützer wollen die Fälle zusammentragen und im Rahmen einer Musterfeststellungsklage vor Gericht bringen.

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Wien: Wizz Air nimmt Kuwait-City und Bilbao auf

Der Billigflieger Wizz Air hat mit Kuwait-City und Bilbao zwei neue Strecken für den Sommerflugplan 2023 ab Wien-Schwechat angekündigt. Diese sollen Anfang Juni 2023 aufgenommen werden. Nach Kuwait geht es ab 3. Juni 2023 und zwar an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag. Flüge in diese Stadt bietet die Firmengruppe nebst Wien derzeit nur ab Abu Dhabi an. Die Verbindung nach Bilbao soll am 6. Juni 2023 erstmals bedient werden. Auf dieser Route will der Carrier ebenfalls an Dienstagen und Samstagen fliegen.

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Russland soll 24 Sukhoi Su-35 an den Iran liefern

Der Iran soll von Russland rund 24 Kampfjets des Typs Sukhoi Su-35 geleifert bekommen. Derzeit sollen Militärpiloten aus dem weitgehend abgeschotteten Staat in der Russischen Föderation trainieren, um die Übergabe und Überstellung vorzubereiten. Die Maschinen, die nun an die Streitkräfte des Irans geliefert werden sollen, wurden ursprünglich im Jahr 2018 von Ägypten bestellt. Allerdings stornierte das afrikanische Land die Order, jedoch sollen laut russischen Medien die 24 Kampfjets bereits gebaut bzw. weitgehend fertiggestellt gewesen sein. Laut Informationen von NBC News soll die Ausbildung iranischer Piloten auf den Typ Sukhoi Su-35 bereits seit dem Frühjahr 2022 laufen. Im Zuge des von Russland angezettelten Krieges gegen die Ukraine wurde auch bekannt, dass der Iran zahlreiche Drohnen an die Armee der Russischen Föderation geliefert hat. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten wird von westlichen Regierungen kritisch gesehen. Man befürchtet unter anderem, dass der Iran massiv aufrüsten könnte. Über die genauen Modalitäten der Vereinbarungen zwischen der Russischen Föderation und dem Iran gibt es keine gesicherten Informationen. Allerdings wird vermutet, dass für die Lieferung der Kampfjets kein Geld fließt, sondern stattdessen in Form von anderen Rüstungsgütern bezahlt werden könnte. Die Übernahme der 24 Su-35-Kampfjets würde die in die Jahre gekommene Luftwaffe des Irans massiv verjüngen.

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Orlando: Wegen Unwettern wurde der Sprit knapp

Aufgrund der jüngsten Unwetter rund um Orlando gibt es nun Probleme in Sachen Treibstoffversorgung am Orlando International Airport. Der Betreiber ersucht die Fluggesellschaften, dass diese nach Möglichkeit bereits am Hinflug ausreichend Kerosin für den Rückflug tanken. Hintergrund ist, dass wegen akutem Schlechtwetter einige Schiffe nicht anlegen konnten. Dadurch ist am Flughafen Orlando ein Engpass entstanden. Dies führt nun dazu, dass der Airport die Fluggesellschaften und Privatpiloten ersucht, dass nach Möglichkeit anderswo bereits für den Rückflug getankt werden soll. Dadurch will man vermeiden, dass man regelrecht „leer läuft“. Die Maßnahme soll vorerst bis zum Wochenende andauern. Delta Air Lines reagiert bereits darauf und kündigt an, dass gegebenenfalls zusätzliche Tankstopps eingelegt werden müssen. Dazu erklärt das der Konkurrent United Airlines unter anderem: „Aufgrund eines Treibstoffmangels in Orlando, von dem mehrere Fluggesellschaften betroffen sind, werden wir am Sonntag und Montag für einige Flüge ab Orlando zusätzliche Tankstopps einlegen. Zu diesem Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass wir unseren vollen Flugplan einhalten können, um unsere Kunden wie geplant an ihr Ziel zu bringen“. Zwischenzeitlich hat sich das Wetter beruhigt und die Schiffe mit dem benötigten Kerosin konnten anlegen. Allerdings nimmt die Verteilung noch so einiges an Zeit in Anspruch, so dass auch in den nächsten Tagen mit Nachwirkungen zu rechnen ist. Dahinter steckt auch, dass es unterschiedliche Anbieter am Airport gibt und diese erst nach und nach ihre Lager auffüllen können.

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Neuseeland muss Kerosin rationieren

Die Flughäfen in Neuseeland müssen temporär das für Flugzeuge benötigte Kerosin rationieren. Hintergrund ist, dass man Anfang Dezember 2022 eine unbrauchbare Lieferung erhalten hat. Dadurch ist nun ein Engpass entstanden. Vorübergehend werden Airlines und Privatpiloten ersucht, dass nach Möglichkeit auf ausländischen Airports getankt werden soll. Der große Treibstoffhändler Z-Energy erklärte, dass jene Großlieferung, die man erhalten hat, für fehlerhaft befunden wurde. Die Leitfähigkeit des importierten Kerosins soll deutlich über dem zulässigen Wert gelegen haben. Aus Sicherheitsgründen darf dieser Flugkraftstoff nicht an die Kunden ausgegeben werden. Dazu kommt noch ein weiterer Umstand, denn seit April 2022 produziert man in Marsden Point, der einzigen Raffinerie des Landes, kein Kerosin mehr. Man hat auf reinen Import umgestellt, was zur Folge hat, dass Neuseeland in diesem Punkt von Importen abhängig geworden ist. „Als Reaktion auf einen erheblichen Rückgang der Raffineriemargen infolge überschüssiger Raffineriekapazitäten im asiatischen Raum leitete Refining NZ im April 2020 eine strategische Überprüfung des Geschäfts ein, um das optimale zukünftige Geschäftsmodell und die Kapitalstruktur für die Zukunft des Unternehmens zu bestimmen“, erklärte der Betreiber die Entscheidung. Nun hofft man in Neuseeland, dass die Kerosin-Rationierung nur von kurzer Dauer ist, denn noch vor Weihnachten sollen zwei Schiffsladungen eintreffen. Auch habe jene Raffinerie, die den fehlerhaften Treibstoff geleifert habe, zugesagt, dass unverzüglich Ersatz geliefert wird. Bis alles angekommen und verteilt wurde, muss man das noch vorhandene Kerosin rationieren. Es wird gehofft, dass man die Auswirkungen für die Airlines und deren Passagiere so gering wie möglich halten kann.

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