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Myanmar hat Guizhou FTC-2000G-Kampfjets übernommen

Die Luftstreitkräfte von Myanmar haben die ersten Kampfjets des Typs Guizhou FTC-2000G Mountain Eagle übernommen. Es handelt sich um militärisches Fluggerät, das in der Volksrepublik China produziert wurde. Offiziell kommuniziert wurde die Auslieferung aber nicht. Bereits im November 2022 sind die ersten Einheiten in Myanmar eingetroffen, berichten lokale und internationale Medien. Seitens der Regierung gibt es dazu keine offizielle Erklärung. Das Medium „The Irrawaddy“ schreibt unter Berufung auf angebliche „Geheimdienstquellen“, dass die Kampfjets im Jahr 2020 bestellt wurden. Seit Juni 2022 sollen zumindest acht Piloten, acht Techniker und zwei Offiziere in China ausgebildet worden sein. Diese sollen im November 2022 das neue Fluggerät nach Myanmar überstellt haben. Der FTC-2000 Mountain Eagle ist eine Exportbezeichnung des Guizhou JL-9, eines modernen Jet-Trainers und leichten Kampfflugzeugs, das von der chinesischen Guizhou Aviation Industry Import/Export Company (GAIEC) hergestellt wird. Das Flugzeug, das nach dem Vorbild der MiG-21 und ihrer chinesischen Lizenzkopie, der Chengdu J-7, hergestellt wird, absolvierte 2003 seinen Erstflug und wird seit 2018 in Serie produziert. Die Luftwaffe Myanmars betreibt derzeit eine breite Palette chinesischer und russischer Kampfjets, darunter ältere Nanchang Q-5 und Chengdu J-7 und MiG-29 sowie neuere JF-17 und Sukhoi Su-30.

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Erhöhung der Ticketsteuer: Norse droht mit Abzug aus Norwegen

Die norwegische Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways droht der Regierung von Norwegen, dass man sämtliche Flüge in das Land einstellt, sofern die 45-prozentige Erhöhung der dortigen Luftverkehrssteuer umgesetzt werden sollte. Das Geschäftsmodell von Norse Atlantic Airways ist simpel, aber gleichzeitig schwierig: Man bietet Lowcost-Langstreckenflüge an. Da man keine echten Premium-Klassen hat, muss man die notwendigen Einnahmen durch Zusatzleistungen wie Sitzplatzreservierungen, Catering, Aufgabegepäck und so weiter generieren. Was auf der Kurzstrecke so gut funktioniert, dass selbst Netzwerkcarrier in der Economy-Class auf den „Baukasten“ umgestiegen sind, ist auf der Long Haul wesentlich schwieriger. Das liegt auch daran, dass Passagiere nicht bereit sind jeden Betrag für die Mitnahme des Koffers oder die Reservierung des Wunschsitzplatzes zu bezahlen. Dass Lowcost-Langstrecke sehr schwierig ist, weiß man bei Norse Atlantic Airways sehr genau. Immerhin ist einer der Firmengründer der ehemalige Chef von Norwegian Air Shuttle und deren Langstrecke flog den Konzern fast in den finanziellen Ruin. Mittlerweile ist das zuletzt genannte Unternehmen nicht mehr in diesem Segment tätig, sondern fliegt nur noch mit Boeing 737 auf der Kurz- und Mittelstrecke, vornehmlich innerhalb Europas. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass Norse Atlantic Airways eine offizielle Börsenmitteilung, in der man mit der Einstellung der Langstreckenflüge von/nach Norwegen droht, herausgegeben hat. Ungeschickterweise handelt es sich gleichzeitig um das Heimatland der Fluggesellschaft, die im Vereinigten Königreich über einen Ableger mit eigenen Zertifikaten verfügt. Konkret schreibt man, dass man sich wegen der geplanten 45-prozentigen Erhöhung der norwegischen Fluggaststeuer „zutiefst besorgt“ und das insbesondere vor dem Hintergrund des „äußerst wettbewerbsintensiven und preissensiblen

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Wizz Air stellt drei Strecken ab Wien ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird ab Wien-Schwechat insgesamt drei Strecken einstellen. Dabei handelt es sich um Catania, Bari und Bukarest. Die Verbindung in die rumänische Hauptstadt wird noch bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2022/23 bedient. Für den Sommer 2023 ist diese Route nicht mehr vorgesehen. Selbiges gilt auch für die Destination Bari. Catania hingegen wurde bereits eingestellt und es ist keine Wiederaufnahme im Sommerflugplan 2023 geplant.

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Neuerlicher Streik in Belgien: Brussels streicht zwei Drittel aller Flüge

Für Freitag, den 16. Dezember 2022 sind in Belgien neuerlich landesweite Streiks angekündigt. Die Gewerkschaften rufen zu dieser Protestmaßnahme auf, um ein Zeichen gegen die jüngsten Teuerungen zu setzen. Mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr ist zu rechnen. Der Flughafen Brüssel hat bereits die vor Ort tätigen Airlines kontaktiert und darum gebeten, dass vorsorglich zu viele Flüge wie möglich gestrichen werden. Der Airport rechnet mit einer hohen Beteiligung, so dass es in allen Bereichen zu langen Wartezeiten kommen könnte. Reisende werden ersucht den aktuellen Status ihrer Buchung im Auge zu behalten und möglichst frühzeitig am Flughafen Brüssel zu erscheinen. Brussels Airlines, der größte Anbieter am Airport, wird etwa zwei Drittel seiner Linienflüge streichen. Betroffen ist vor allem das Mittelstreckennetz der Fluggesellschaft, die ihr Langstreckennetz beibehalten will.

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Malta: Swiftair-Ableger wird den Namen Bridges Air tragen

Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass die spanische Swiftair einen Ableger auf Malta aufbaut. Die Neugründung trägt den vorläufigen Firmennamen „Bridges Air“. Laut Mavio News soll man bereits zahlreiche Mitarbeiter, die vormals für Air Malta tätig waren, eingestellt haben. Auch einige Führungskräfte sollen zur künftigen Frachtfluggesellschaft gewechselt haben. Derzeit ist geplant, dass der Flugbetrieb im zweiten Quartal des Jahres 2023 aufgenommen werden soll. Zunächst will man mit einer ATR72F aus den Beständen der Swiftair Group starten. Der Firmengruppe gehören die operativen Fluggesellschaften Swiftair Hellas, West Atlantic, Cygnus Air und Swiftair an. Auf dem zuletzt genannten AOC führt man auch Passagierflüge, beispielsweise für Uep durch.

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Lot flottet letzte Dash 8-400 mit Jahresende 2022 aus

Bei der polnischen Fluggesellschaft Lot geht mit Jahresende 2022 eine Ära zu Ende: Der Carrier wird das letzte Turbopropflugzeug des Typs de Havilland Dash 8-400 außer Dienst stellen. Ungewöhnlich: Den offiziellen Farewell-Flug hat man bereits am 6. Dezember 2022 durchgeführt. Die Prop-Flotte von Lot besteht derzeit aus acht Einheiten. Teilweise tragen diese noch die Livery der schon länger nicht mehr existierenden Eurolot. Vier Dash 8-400 wurden bereits stillgelegt und werden in Kürze an neue Operators übergeben. Die verbleibenden Exemplare werden schrittweise bis Jahresende 2022 aus der Produktion genommen. Anschließend wird der polnische Carrier eine reine Jet-Flotte betreiben.

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Ab 2025: Swiss bekommt fünf Airbus A350-900

Die Fluggesellschaft Swiss wird ab 2025 vorerst fünf Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350-900 einflotten. Im Gegenzug wird man sich von den letzten vier A340-300 verabschieden, denn diese sollen „langfristig“ die Flotte verlassen, teilte das Unternehmen mit. Die Neuzugänge stammen aus einer Order der Konzernmutter Lufthansa, die im Jahr 2019 getätigt wurde. Damals hat die Kranich-Gruppe 25 Einheiten beim europäischen Flugzeugbauer Airbus bestellt. Die genaue Verteilung auf die Konzernmitglieder wird nun nach und nach festgelegt. Swiss erhält vorerst fünf Exemplare. Der erste Airbus A350-900 soll im Jahr 2025 zur Flotte der schweizerischen Fluggesellschaft stoßen. Die übrigen Exemplare sollen nach und nach übergeben werden, wobei Swiss dazu keinen genauen Zeitplan mitgeteilt hat. Sukzessive werden dann die Vierstrahler des Typs A340-300 ausgeflottet. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Turnaround nach der Coronakrise erfolgreich geschafft haben und jetzt finanziell auf Kurs sind. Damit sind wir in der Lage, weiter in die Zukunft unseres Unternehmens, unsere Mitarbeitenden und die Qualität für unsere Fluggäste zu investieren. Mit der geplanten substanziellen Modernisierung unserer Langstreckenflotte stellen wir eine wichtige Weiche, um unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig und nachhaltig zu sichern“, erklärt Swiss-Chef Dieter Vranckx. „Die Entscheidung für den Airbus A350-900 ist ein klares Bekenntnis zu einem nachhaltigeren Flugbetrieb. Bei der Erreichung unserer ambitionierten Klimaziele wird er einen wesentlichen Beitrag leisten. Darüber hinaus bekräftigen wir mit der Einflottung dieses Flugzeugs der neuesten Generation mit zusätzlichem Komfort für unsere Gäste unsere Positionierung als Premium-Airline“.

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Toulouse: Airbus hat Flügelspitze von erstem Condor-A330neo in ein Gebäude gecrasht

In Kürze hätte der erste Airbus A330-900 an die Ferienfluggesellschaft Condor übergeben werden sollen. Die Betonung liegt auf „hätte“, denn die Maschine mit der Seriennummer 1966 (künftige D-ANRA) wurde in Toulouse während einem Schleppvorgang beschädigt. Wie zunächst „Aviation Toulouse“ über die Social-Media-Plattform Twitter berichtete, kollidierte der Airbus A330-900 während eines Schleppvorgangs mit dem Ende der rechten Tagfläche mit einem Gebäude. Auch ist Treibstoff ausgetreten, was einen vorsorglichen Einsatz der Werksfeuerwehr nötig machte. Zu einem Brand ist es glücklicherweise nicht gekommen. Laut Condor wurde dieses Flugzeug vom Hersteller noch nicht offiziell ausgeliefert. Der Carrier räumt in einem Statement ein, dass es den Vorfall gegeben hat und dass der Airbus A330-900 mit der Seriennummer 1966 im Bereich der Flügelspitze beschädigt wurde. Derzeit ist es unklar, ob und wenn ja welche Folgen dieser Zwischenfall auf die Auslieferung haben wird. Auch der europäische Hersteller Airbus bestätige, dass es aus noch ungeklärter Ursache während eines Schleppvorgangs zur Beschädigung dieses Airbus A330-900 gekommen ist. Man bestätigt auch, dass das Flugzeug noch nicht offiziell an den Kunden ausgeliefert wurde. Derzeit evaluieren Techniker die Beschädigung, so dass die Höhe des Schadens und der damit verbundene Reparaturaufwand noch nicht abschätzbar ist. Jedenfalls ist davon auszugehen, dass sich die Auslieferung dieses Airbus A330-900 verzögern wird. Laut Condor-Reservierungssystem hätte der kommerzielle Erstflug am 18. Dezember 2022 in Richtung Mauritius stattfinden sollen. Zwischenzeitlich hat man das hinterlegte Muster bereits auf A330-200 geändert, was ein starkes Indiz dafür ist, dass der Ferienflieger damit rechnet, dass man das nunmehr beschädigte Flugzeug nicht rechtzeitig übernehmen

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Berlin: Verspäteter AUA-Flug durfte nicht starten – Passagiere mussten sich selbst Zimmer organisieren

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines musste am Sonntagabend nach längerer Verspätung den Flug OS 238 von Berlin-Brandenburg nach Wien streichen. Den Passagieren wurde die Umbuchung auf einen früheren Flug verweigert und Hotelzimmer wurden ebenfalls keine gestellt. Den betroffenen Reisenden ist nichts anderes übriggeblieben als auf eigene Faust und Kosten eine Unterkunft für die Nacht zu suchen. In einer Stellungnahme redet sich Austrian Airlines auf den Handlingpartner vor Ort aus. Dieser habe kein Personal zur Verfügung gehabt. Auf die Idee, dass Austrian Airlines in der Pflicht ist und das beauftragte Handlingunternehmen lediglich ein Erfüllungsgehilfe ist, ist man im Office Park 2 nicht gekommen, denn das Unternehmen, das sich in Medienmitteilungen selbst „Premium-Carrier“ nennt, hätte durchaus auch von Wien aus die Unterkünfte organisieren können. Hat man aber nicht. Doch der Reihe nach: Der Airbus A320neo mit der Registrierung OE-LZN fing sich auf dem London-Heathrow-Umlauf eine ordentliche Verspätung ein. Somit ist die Maschine deutlich verspätet auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg eingetroffen. Betroffene Passagiere berichten gegenüber Aviation.Direct, dass es vor Ort zunächst überhaupt keine Informationen für die Fluggäste gegeben habe. Auch sollen keine Verpflegungsleistungen wie beispielsweise Getränke bzw. Gutscheine dafür ausgegeben worden sein. Keine Starterlaubnis in Berlin erhalten – Passagiere mussten wieder aussteigen Irgendwann kam dann die langersehnte Durchsage zum Boarding. Die Passagiere steigen ein und kurz nach 23 Uhr 00 sollte es dann losgehen. Allerdings kam dann eine Hiobsbotschaft aus dem Cockpit, denn der OE-LZN wurde der Start in Berlin-Brandenburg verweigert. Die Passagiere und die Crew hatten das Flugzeug zu verlassen. Unterstützung vor Ort gab

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Airseven hat erste Boeing 737-800 eingeflottet

Die dänische Fluggesellschaft Airseven hat mit der OY-ASD ihre erste Boeing 737-800 eingeflottet. Eine zweite Einheit soll noch vor Jahresende zur Flotte stoßen. Damit sinkt das durchschnittliche Alter der Flotte erheblich. Bislang hatte Airseven drei Boeing 737-400, die ein durchschnittliches Alter von 31,7 Jahren aufweisen. Der Neuzugang hat 13 Jahre auf dem Buckel und ist damit deutlich jünger. Es handelt sich um ein Leasingflugzeug der Air Lease Corporation, das zuvor für Norwegian Air Shuttle und Ukraine International Airlines unterwegs war. Die Überstellung nach Kopenhagen erfolgte am 2. Dezember 2022, wobei die nunmehrige OY-ASD zuvor einige Zeit im niederländischen Woensdrecht eingelagert war. Airseven wird diese Boeing 737-800 nicht auf eigene Rechnung betreiben, sondern im Auftrag des Anbieters Copenhagen Air Taxi einsetzen. Noch vor Jahresende soll eine zweite, baugleiche Maschine, zur Flotte stoßen. Die Primo Tours Tochter setzt bereits die bestehende Flotte überwiegend für den genannten Auftraggeber ein.

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