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Tirol: Westbahn akzeptiert VVT-Fahrkarten

Die Westbahn hat am Sonntag ihre bestehende Strecke ab Salzburg nach Innsbruck verlängert. Kurz zuvor wurde mit dem Verkehrsverbund Tirol eine Einigung erzielt, die dazu führt, dass Verbundfahrscheine anerkannt werden. Es werden fast alle VVT-Fahrkarte, ausgenommen Tagesticket2Plus und Euregioticket2Plus, zur Fahrt in den Zügen des privaten Eisenbahnbetreibers berechtigen. Dies gilt insbesondere für normale Streckenkarten, Schülertickets, das Klimaticket Österreich und das Klimaticket Tirol. Sowohl seitens des VVT als auch seitens der Westbahn ist man über die Zusammenarbeit erfreut. Laut Verkehrsverbund Tirol gelten jene beiden genannten Fahrkarten, die von der Westbahn nicht anerkannt werden, grundsätzlich nicht im Fernverkehr, sondern nur im Nahverkehr. Das hat zur Folge, dass diese auch bei den ÖBB in Railjets, Eurocity-, Intercity-, ICE-, und D-Zügen nicht gültig sind.

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Innsbruck: Air France führte ersten Paris-Flug durch

Die Air-France-Tochter Hop führte am Samstag den Erstflug zwischen Paris-Charles de Gaulle und Innsbruck durch. Der Embraer 190 landete gegen 12 Uhr 32 unter der Flugnummer AF1056 am Tiroler Flughafen. „Die neue Verbindung bringt französische Gäste einfach und unkompliziert in ihren Winterurlaub nach Tirol. Gleichzeitig können Passagiere aus Tirol und den benachbarten Regionen eine neue Luftfahrtallianz und damit ein zusätzliches breites Flugnetz ab Innsbruck für ihre Reisepläne nutzen“ hebt Flughafenchef Marco Pernetta nach der Erstlandung hervor. Kurz nach der Landung in Innsbruck begrüßte er gemeinsam mit Sylvia Lang, Joint Station Manager Air France KLM Austria, die 34 Passagiere. Diesen wurden unter anderem französische Baguettes überreicht. Die neue Route wird an den Verkehrstagen Samstag und Sonntag bedient.

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Klagenfurt: Präsentation von Liliair verschoben

Eigentlich wollten der Flughafen Klagenfurt und Mehrheitseigentümer Lilihill am Dienstag, den 13. Dezember 2022, die Neugründung „Liliair“ vorstellen. Der Termin fällt vorerst ins Wasser, da dieser aufgrund einer nicht näher bezeichneten Erkrankung eines angekündigten Redners abgesagt werden musste. Gleichzeitig wurde ein neuer Termin für die Präsentation von Liliair verkündet. Diese soll nun am 20. Dezember 2022 gegen 10 Uhr 00 am Flughafen Klagenfurt stattfinden. Mittlerweile gibt es auch Gerüchte, dass der Bombardier CRJ-1000 mit der Registrierung OE-LIL für das Projekt bestimmt sein könnte. Dies wurde seitens Liliair dementiert. Eine Sprecherin sagte: „Das ist definitiv nicht unser Flugzeug“. Die Gründung der Firma Liliair und die damit verbundene Eintragung ins Firmenbuch erfolgte erst diese Woche. Bis Abfragen im Firmenbuch möglich sind, können noch einige Tage vergehen. Die Zwangsveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung erfolgt im Regelfall binnen vier Wochen ab tatsächlicher Ausführung der Eintragung durch das zuständige Gericht. Bereits 1979 brachte der Flughafen Klagenfurt eine eigene Airline in die Luft Mit Liliair will Flughafen-Klagenfurt-Mehrheitseigentümer Lilihill eine eigene Fluggesellschaft in die Luft bringen. Das Projekt wurde im Jahr 2019 gestartet, jedoch gab es aufgrund der Corona-Pandemie erhebliche Verzögerungen. Nähere Details will man erst im Zuge der Medienkonferenz, die nun am 20. Dezember 2022 stattfinden soll, vorstellen. Es handelt sich übrigens nicht um das erste Mal, dass der Klagenfurter Flughafen eine eigene Airline in die Luft brachte. Im Juli 1979 ging Transalp mit Swearingen Merlin IV an den Start. Man bot mit den 13-sitzigen Flugzeugen Linienflüge von Klagenfurt nach Wien, von Graz nach Wien

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„Phantomairline“ Air Sinai startet als Billigflieger Air Sphinx neu durch

Die Egyptair Group will mit Air Sphinx eine neue Billig- und Charterairline, die ab dem Sphinx International Airport operieren soll, an den Start bringen. „Neu“ ist das Unternehmen aber so ganz und gar nicht, denn es handelt sich um die „Phantomfluggesellschaft“ Air Sinai, die einen neuen Namen verpasst bekommen hat. Air Sinai ist eine Tochtergesellschaft von Egyptair, die es über viele Jahre gar nicht gab, wenn jemand danach fragte. Der Carrier wurde im Jahr 1982 gegründet, um Nonstopflüge zwischen Kairo und Tel Aviv-Ben Gurion durchführen zu können. Über viele Jahre hinweg mutete des Geschäftsmodell regelrecht kurios an, denn Tickets konnten nur kompliziert gegen Barzahlung gekauft werden und am Flughafen Kairo (International) wurden die Flüge nicht gelistet. Nicht einmal am Gate gab es Hinweise auf den bevorstehenden Tel-Aviv-Flug, man musste also wissen wo der Einstieg ist. Offiziell wollte Egyptair nichts von dieser Tochtergesellschaft wissen, wenn eben jemand danach fragte. Intern wusste man ganz genau welchen Zweck Air Sinai hatte und dass es die Tel-Aviv-Flüge, die man versuchte „geheim“ zu halten, gibt. Vor einigen Tagen taute dann das diplomatische Klima zwischen Ägypten und Israel. Mittlerweile gibt es ein reguläres Luftfahrtabkommen und beispielsweise Egyptair fliegt ganz offiziell nach Tel Aviv. Die „Phantomairline“ Air Sinai brauchte es also nicht mehr. Aus „Phantomairline“ wird ein Billigflieger Seit einigen Jahren dümpelt der Carrier, den es über viele Jahre hinweg offiziell gar nicht gab, vor sich hin. Man hält sich mit gelegentlichen Charterflügen und ACMI-Dienstleistungen für Egyptair in der Luft. Der ägyptische Luftfahrtminister, Muhammad Manar, kündigte an,

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Ab Hamburg und München: Condor-Eigentümer Attestor bringt Marabu Airlines an den Start

Condor-Mehrheitseigentümer Attestor hat in Estland unter dem Namen „Marabu“ eine neue Fluggesellschaft gegründet. Diese soll in Hamburg und München – zunächst in Kooperation mit Nordica – an den Start gehen. Im Sommer 2023 will man rund 20 Destinationen in Ägypten, Griechenland, Italien, Kroatien, Portugal und Spanien ansteuern. Da man zu Beginn ohne eigenes AOC auskommen muss, werden Airbus A320neo von Nordica samt Besatzungen angemietet. Der estnische Carrier befindet sich seit einiger Zeit für die Standorte Hamburg und München auf der Suche nach fliegendem Personal. Bislang wollte man sich nicht zum Auftraggeber äußern, aber nun gab Attestor bekannt, dass es die Neugründung „Marabu“ sein wird. Als Geschäftsführer der Neugründung fungiert Paul Schwaiger, der über viele Jahre hinweg für die Konzernschwester Condor tätig war. Am 1. September 2022 ist er ausgeschieden, wobei damals angedeutet wurde, dass es in Richtung Ruhestand gehen soll. Sein Nachfolger beim deutschen Ferienflieger ist der ehemalige Niki-Chef Christian Lesjak. Bei „Marabu“ steht Schwaiger als Geschäftsführer an der Spitze. Ihm zur Seite gestellt ist Tony Larsson, der als Chief Operating Officer fungiert. Ticketverkauf erfolgt über Condor „Die Reise- und Flugbranche ist wieder im Auftrieb und das wollen wir nutzen, um den Fluggästen ein komfortables und angenehmes Flugerlebnis an Bord unserer modernen Flotte zu den beliebtesten Urlaubszielen zu bieten“, so Paul Schwaiger. Marabu soll als eigenständige Fluggesellschaft mit eigenem Markenauftritt positioniert werden. Zunächst wird man von Nordica sechs Airbus A320/A320neo samt Besatzungen anmieten. Man befindet sich in Estland im Zulassungsverfahren und will zu einem späteren Zeitpunkt die Durchführung der Flüge

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Slowenien will Flughäfen Maribor und Portoroz mehr Leben einhauchen

Die slowenische Regierung sucht neuerlich nach einer Lösung für die Flughäfen Portoroz und Maribor. Beide Airports haben keinen regelmäßigen Linienverkehr, wobei der zuerst genannte Flughafen im Bereich der General Aviation so stark ist, dass er hinsichtlich der Anzahl der Flugbewegungen der zweitgrößte des Landes ist. Der Airport Portoroz ist wahrlich kein großer Flughafen, sondern eher ein kleiner Provinz-Flugplatz. Aufgrund der kurzen Piste war man im Linienverkehr hinsichtlich möglicher Muster schon immer eingeschränkt. Die Betreiber wollen eine Anbindung an das Drehkreuz Belgrad etablieren sowie einige mit Let-410 bediente Routen, beispielsweise nach Tschechien und Ungarn. Fix ist es aber nicht, ob diese Flüge tatsächlich kommen werden. Das wichtigste Standbein des Flughafens Portoroz ist die General Aviation, denn diese führt dazu, dass man hinsichtlich der Flugbewegungen die landesweite Nummer Zwei nach Ljubljana ist. In Maribor ist die Situation ein wenig anders. Zwar wird dieser Airport von Flugschulen genutzt und ab und zu gibt es auch den einen oder anderen Charterflug, aber ansonsten herrscht gähnende Leere. Der Plan, dass man mit einem chinesischen Investor ein großes Drehkreuz errichtet, ist kläglich gescheitert, denn nicht einmal die jährliche Pacht wurde bezahlt. Der Flughafen ist somit an den Staat zurückgefallen. Mit den Billigfliegern Easyjet, Wizz Air und Ryanair gab es Gespräche, die dazu führen sollten, dass diese regelmäßige Linienflüge ab Maribor aufnehmen sollten. Seitens der slowenischen Regierung wurde auch damit argumentiert, dass die Gebühren im Vergleich zu Ljubljana niedriger sind. Doch ohne Zuschüsse oder Garantien wollten sich die drei Billigflieger dann nicht ins Risiko stürzen. Dahinter steckt

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Deutschland und Österreich vereinbaren neues Luftsicherheitsabkommen

Die Republik Österreich und die Bundesrepublik Deutschland wollen die grenzüberschreitende Luftraumsicherung verbessern. Dazu unterzeichneten die Verteidigungsministerinnen der beiden Staaten ein neues Abkommen. Dieses soll den Informationsaustausch zwischen den Behörden beider Staaten verbessern. Konkret geht es um möglicherweise verdächtige Zivilflugzeuge, die aus Sicherheitsgründen grenzüberschreitend von militärischem Fluggerät überwacht werden sollen. Das bedeutet, dass österreichische Kampfjets die Verfolgung in Deutschland fortsetzen dürfen und umgekehrt deutsche im Luftraum von Österreich. Allerdings sind Eingriffe, beispielsweise Abschüsse, weiterhin ausgeschlossen.

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Villach: ÖBB stellen Intercitybus nach Italien ein

Die österreichischen Bundesbahnen stellen ihre letzten verbliebenen internationalen Fernbusstrecken ein. Es handelt sich um die Intercitybusse, die ab Villach nach Venedig und Triest, verkehrt sind. Das seit einigen Jahren bestehende saisonale Angebot wird im Jahr 2023 nicht mehr bestehen, bestätigte ein ÖBB-Sprecher gegenüber Aviation.Direct. Ab Villach verkehren seit mehreren Jahren mehrmals tägliche Busse der Österreichischen Bundesbahnen nach Triest und Venedig. Diese wird es künftig nicht mehr geben, denn die ÖBB stellen diese ein. Operativ wurden die Fahrten von der Tochtergesellschaft Österreichische Postbus AG durchgeführt. Diese Veränderung hat keinen Einfluss auf die Intercitybus-Strecke Klagenfurt-Graz, auf der die Intervalle verdichtet werden. Ein ÖBB-Sprecher erklärt gegenüber Aviation.Direct: „Die Intercitybus-Verbindung Villach – Udine – Venedig waren ein saisonales Angebot. Diese wird in der neuen Saison im Fahrplanjahr 2023 nicht mehr angeboten. Die ÖBB fokussieren sich beim Angebot nach Italien auf bestehende Angebote mit der Bahn“. Die Intercitybusse sind eine Besonderheit im Streckennetz der ÖBB, denn es gilt der Schienentarif. Im Gegensatz zu den Fernbussen, die von den Konkurrenten Blaguss Reisen und Dr. Richard unter der Marke Flixbus angeboten werden, ist das Klimaticket gültig. Ein Portrait über die Intercitybusse nach Italien sowie zwischen Klagenfurt und Graz befindet sich unter diesem Link bei Aviation.Direct.

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Australien: Wettbewerbsbehörde nimmt hohe Ticketpreise unter die Lupe

In Australien nimmt die Wettbewerbsbehörde die Ticketpreise im Inlandsverkehr genauer unter die Lupe. Die Behörde teilte mit, dass man das Verhalten der Fluggesellschaften genau analysieren wird, denn die Flugscheinpreise sind erheblich über das Vorkrisenniveau gestiegen. Dabei spielt der Umstand, dass eine hohe Nachfrage herrscht, jedoch das Angebot nicht signifikant ausgebaut wurde, eine entscheidende Rolle. Die ACCC hat den Verdacht, dass absichtlich keine Erweiterung erfolgt, um die Ticketpreise möglichst hoch halten zu können. Allein das Argument, dass die Treibstoffkosten gestiegen sind, lässt die Behörde nicht gelten. Daher werde man das Verhalten der im Inlandsverkehr tätigen Anbieter genau beobachten, denn man will sicherstellen, dass es ausreichende Kapazitäten auf dem Markt gibt und damit die Flugpreise wieder sinken. Auch verweist man darauf, dass ein funktionierender Wettbewerb wichtiger denn je wäre. Als Beispiel führt man an, dass im Oktober 2022 die Tarife gegenüber Oktober 2019 um rund 27 Prozent höher waren. Der Bericht der Behörde stellt fest, dass im September 2022 44 Fluggesellschaften international von und nach Australien flogen, verglichen mit 58 drei Jahre zuvor. Auch dieser Umstand könnte zu steigenden Preisen geführt haben.

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Etihad Airways reaktiviert vier Airbus A380

Golfcarrier Etihad Airways hat sich dazu entschlossen, dass man vier Airbus A380 ab Sommer 2023 wieder in den Liniendienst stellen wird. Die Superjumbos sollen zunächst zwischen Abu Dhabi und London eingesetzt werden. Der Carrier hat sich eigenen Angaben nach zu diesem Schritt entschlossen, weil die Nachfrage derzeit sehr hoch sein soll. Man rechnet damit, dass diese weiter steigen wird. Weiters schreibt das Unternehmen, dass man auf das „Feedback der Kunden, die sich eine Rückkehr zu einem der bemerkenswertesten Flugerlebnisse wünschen“ reagiert habe. „Es ist wunderbar, die Rückkehr dieses großartigen Flugzeugs anzukündigen. Die Wiedereinführung des Airbus A380 bedeutet eine weitere Steigerung der Kapazität von Etihad auf dem wichtigen britischen Markt und hat einen Dominoeffekt für die Golfregion und den indischen Subkontinent, der mehr Besucher nach Abu Dhabi bringen wird“, so Mohammed Ali Al Shorafa, Chairman der Etihad Aviation Group. Etihad wird voraussichtlich im Sommer 2023 vier A380 für die Strecke zwischen Abu Dhabi und London Heathrow in Betrieb nehmen und dadurch Kapazitäten für die Erhöhung der Frequenzen auf bestehenden Strecken und die Aufnahme neuer Ziele schaffen. Etihad bereitet derzeit die Wiederinbetriebnahme vor. Dazu gehört auch die Rekrutierung und Schulung von A380-Teams, darunter Piloten, Kabinenpersonal und technisches Bodenpersonal. Ergänzend wird man fünf Airbus A320, die momentan abgestellt sind, wieder in Betrieb nehmen. „Wir wissen, dass unsere Gäste den A380 von Etihad und seine preisgekrönten Kabinen lieben. Wir haben beschlossen, dass es an der Zeit ist, einige unserer A380 wieder in die Flotte aufzunehmen, um der Nachfrage gerecht zu werden. Wir freuen uns

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