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Deutschlands Verkehrsminister bezeichnet BER/MUC-Kleberaktion als „kriminelle Machenschaften“

Die selbsternannten Klimaschützer der „Letzen Generation“ haben am Mittwoch auf den Flughäfen Berlin-Brandenburg und München zugeschlagen. In Bayern wurde der Klebstoff auf der nördlichen Runway ausgepackt. Die Bundespolizei schritt diesmal rasch ein und konnte auch einen weiteren illegalen Zutritt auf das Vorfeld verhindern. Allein der Umstand, dass der Flughafen Berlin-Brandenburg zum zweiten Mal binnen weniger Tage von den selbsternannten „Klimaschützern“ heimgesucht wurde, zeigt, dass es im Bereich der Absicherung deutscher Verkehrsflughäfen eklatante Sicherheitsmängel gibt. Diese macht sich die „Letzte Generation“ offensichtlich nützlich. Sowohl in Berlin als auch in München konnte der Klebstoff ausgepackt werden, so dass die „Klimakleber“, die laut diversen Medienberichten sogar monatliche Gehälter für ihre „Aktionen“ bekommen sollten, neuerlich ankleben konnten. Die Bundespolizei verhaftete auf beiden Airports jene Personen, die sich illegal Zutritt zum Sicherheitsbereich verschafft haben. Die „Letze Generation“ behauptete auf Social Media gar, dass man die „Aktionen“ bei der Bundespolizei angemeldet habe. Eine Sprecherin der Exekutive dementierte dies scharf. Die Behauptung würde nicht der Wahrheit entsprechen. Sowohl in Berlin als auch in München ist es aufgrund der Klebeaktionen neuerlich zu Einschränkungen im Flugbetrieb gekommen. Diese waren zwar minimal, jedoch wurde bekannt, dass in Bayern ein Medical um 20 Minuten verspätet notlanden konnte. Das Innenministerium bestätige, dass an Bord ein Fluggast einen Herzinfarkt erlitten hatte und aufgrund des wegen der Klimakleber eingeschränkten Betriebs war eine sofortige Landung nicht möglich. Offiziellen Erklärungen nach konnte die Bundespolizei in München ein weit größeres Ausmaß verhindern, denn auch im Bereich der südlichen Runway sollen so genannte Aktivisten versucht haben sich Zutritt

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Malta Air: Landesarbeitsgericht untersagte Betriebsrats-Wahlversammlung

Eigentlich hätte am 8. Dezember 2022 eine Wahlversammlung der rund 300 Beschäftigten der Malta-Air-Basis Berlin-Brandenburg stattfinden sollen. Diese hätte einen Wahlvorstand für die Gründung eines Betriebsrats bestimmen sollen. Allerdings machte das Landesarbeitsgericht einen Strich durch die Rechnung, denn aufgrund einer Klage von Malta Air wurde die Abhaltung der Versammlung gerichtlich untersagt. Der Verlauf der Dinge ist durchaus bemerkenswert, denn in erster Instanz blitzte die Ryanair-Tochter vor dem Arbeitsgericht Cottbus ab. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg sah die Angelegenheit anders und untersagte kurzfristig die Durchführung der Wahlversammlung. Die Gewerkschaft Verdi war damit gezwungen diese abzusagen, so dass die Weichen für die Gründung eines Malta-Air-Betriebsrats in Deutschland nicht gestellt werden konnten. Dass die Ryanair Group keine sonderliche Freude mit Betriebsräten bzw. Gewerkschaften hat, ist allgemein bekannt. Beispielsweise anerkannte man in Österreich die Wahl des letzten Laudamotion-Betriebsrats nicht. Man klagte dagegen und unterlag letztlich vor Gericht. Für die Beschäftigten war das Urteil nicht wirklich von Bedeutung, denn Laudamotion ist nicht mehr als Airline tätig. Der Nachfolger Lauda Europe Ltd. hat an der Basis Wien-Schwechat keinen Betriebsrat. In Deutschland ist Malta Air im Auftrag der Konzernschwester Ryanair DAC tätig. Das bedeutet konkret, dass das in der Bundesrepublik beschäftigte Personal beim maltesischen Carrier beschäftigt ist. Einen Betriebsrat gibt es bislang nicht. Die Gewerkschaft Verdi will das ändern, jedoch setzt sich der Arbeitgeber mit juristischen Mitteln zur Wehr. Gemäß Teilurteil des Landesarbeitsgerichts war man damit zunächst auch erfolgreich. „Wir akzeptieren die gerichtliche Entscheidung natürlich, bedauern sie jedoch“, so Verdi-Gewerkschaftssekretär Dennis Dacke. „Die Beschäftigten bei Malta Air stehen entschlossen

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Eurowings Discover stellt den Sommerflugplan 2023 vor

Die Fluggesellschaft Eurowings Discover wird im Sommerflugplan 2023 den Langstreckenbetrieb weiterhin auf Frankfurt am Main konzentrieren. Von München aus werden touristische Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke angeboten. Ab dem größten Airport Deutschlands wird die Ferienfluggesellschaft rund 40 Destinationen anbieten. Schwerpunkte bilden Destinationen in Afrika, Nordamerika und im Mittelmeerraum. Neu wird man unter anderem nach Philadelphia und Orlando fliegen. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass man Tampa Bay und Fort Myers bereits im Portfolio hat, wird man bis zu 15 Umläufe pro Woche in Richtung Florida anbieten. Die Airline stockt außerdem ihr Angebot nach Kanada auf und verlängert die Saison: Von März bis Oktober fliegt Eurowings Discover bis zu fünfmal die Woche aus Frankfurt nach Calgary sowie, von Juni bis Ende September, dreimal wöchentlich nach Halifax. Mit Anchorage, Las Vegas und Salt Lake City steuert Eurowings Discover kommenden Sommer insgesamt neun Destinationen in Nordamerika an. Mit sieben Zielen bleibt auch Afrika im kommenden Jahr ein Kernmarkt von Eurowings Discover auf der Langstrecke. So stockt der Ferienflieger im Sommer wieder auf zehn wöchentliche Verbindungen von Frankfurt in die namibische Hauptstadt Windhoek auf. Urlauber können sich außerdem auf bis zu drei wöchentliche Direktflüge aus Frankfurt in den Krüger Nationalpark sowie nach Victoria Falls freuen. Hinzu kommen Mauritius sowie die vier wöchentlichen Flüge nach Mombasa, die jeweils zweimal die Woche nach Sansibar oder Kilimandscharo verlängert werden. Daneben stehen auch die Urlaubsklassiker Punta Cana und Cancún in der Karibik sowie Panama in Zentralamerika im Langstreckenprogramm des Ferienfliegers. Auf der Kurz- und Mittelstrecke wird Eurowings Discover

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Wizz Air kehrt Balaton-Airport Heviz den Rücken

Passagiere der Billigfluggesellschaft Wizz Air müssen auf weitere Strecken ab Deutschland und Österreich verzichten. Der Carrier gibt abermals einige Routen auf. Diese wurden bereits aus dem Reservierungssystem entfernt. Aus Heviz zieht man sich komplett zurück. Teilweise handelt es sich um Routen, die saisonal während der warmen Jahreszeit angeboten wurden. Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 wird daher keine Wiederaufnahme erfolgen. In Deutschland sind die Flughäfen Köln/Bonn, Dortmund, Friedrichshafen und Frankfurt-Hahn von den jüngsten Kürzungen betroffen. Ab Wien-Schwechat wird Wizz Air künftig nicht mehr nach Catania fliegen. Auf dieser Route stand man zuletzt unter anderem mit dem Lowcoster Ryanair im direkten Wettbewerb. Dieser will die Sizilien-Strecke auch weiterhin anbieten. Flughafen Heviz erneut ohne Linienflüge In Frankfurt-Hahn ist die Belgrad-Strecke vom Rotstift betroffen. Diese hätte eigentlich im Sommerflugplan 2023 reaktiviert werden sollen. Den Plan hat man verworfen und die Route aus dem Reservierungssystem entfernt. Selbiges gilt für die Ohrid-Flüge ab Friedrichshafen, so dass ab dem Bodensee-Airport im Sommer 2023 die Ziele Tirana, Tuzla und Ohrid geplant sind. Ab Köln/Bonn wird Wizz Air künftig nicht mehr nach Katowice fliegen. In Dortmund streicht der Billigflieger die erst in diesem Jahr aufgenommene Nonstop-Strecke zum Balaton-Airport Heviz. Dies hat nicht nur zur Folge, dass der ungarische Airport komplett aus dem Wizz-Streckennetz verschwindet, sondern der Regionalflughafen nahe dem Plattensee steht mal wieder ohne regelmäßige Linienflüge da. Damit zeigt sich neuerlich, dass sich bislang kein Carrier dauerhaft im Linienbetrieb von/nach Heviz halten konnte.

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Letzte Boeing 747-8F hat die Montagehalle verlassen

Beim U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing endet in Kürze eine Ära, denn die letzte B747-8 hat eine Werkshalle verlassen. Es handelt sich um ein Frachtflugzeug, das für Atlas Air bestimmt ist. Nach mehr als 50 Jahren endet die Produktion der „Jumbojets“. Erstmals wurde die Boeing 747 im Jahr 1967 hergestellt. Seither wurde das Muster steig weiterentwickelt. In der 54-jährigen Geschichte wurden 1.574 Einheiten in verschiedenen Ausführungen hergestellt. Die jüngste Variante, B747-8, erwies sich nicht mehr als Verkaufsschlager. Als Passagierflugzeug stellt man es bereits seit einigen Jahren nicht her. Nun befindet sich auch der letzte Frachter, der Anfang 2023 an Atlas Air ausgeliefert werden soll, kurz vor der Fertigstellung. „Mehr als ein halbes Jahrhundert lang haben Zehntausende engagierter Boeing-Mitarbeiter dieses großartige Flugzeug entworfen und gebaut, das die Welt wirklich verändert hat. Wir sind stolz darauf, dass dieses Flugzeug noch viele Jahre lang rund um den Globus fliegen wird“, so Kim Smith, Boeing Vice President und General Manager, 747 und 767 Programms.

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Brussels Airlines bekommt zwei weitere Airbus A320neo

In den Jahren 2023 und 2024 wird Brussels Airlines fünf Airbus A320neo in die Flotte aufnehmen. Ursprünglich waren drei Exemplare geplant, jedoch gab der Vorstand grünes Licht für zwei weitere Mittelstreckenjets dieses Typs. Diese werden im Jahr 2024 übernommen. Drei Airbus A320neo werden bereits im kommenden Jahr zur Flotte von Brussels Airlines stoßen. Zwei weitere Einheiten folgen im Jahr 2024, so dass die Teilflotte dann aus vorerst fünf Einheiten bestehen wird. Weiters nimmt man zwei von Cityjet betriebene Bombardier CRJ-900 ins Wetlease. Der Carrier geht davon aus, dass die Nachfrage im Sommer 2023 weiter steigen wird. Der Flugbetrieb soll daher um zehn Prozent gesteigert werden. Gegenüber diesem Jahr plant man mit vier zusätzlichen Flugzeugen und will 200 neue Mitarbeiter einstellen. Im Gegenzug der A320neo-Einflottung werden ältere Airbus A319 sukzessive die Flotte verlassen. Von den vier zusätzlichen Flugzeugen werden zwei Airbus A320 dauerhaft in die Flotte von Brussels Airlines aufgenommen und im gesamten Mittelstreckennetz der Fluggesellschaft eingesetzt. Darüber hinaus wird Brussels Airlines mit dem Wet-Lease-Unternehmen CityJet zusammenarbeiten, das den ganzen Sommer über zwei CRJ-Flugzeuge für die belgische Airline fliegen wird. Diese kleineren Flugzeuge mit 85 bis 100 Sitzplätzen werden Flüge zu Sekundärmärkten wie Bordeaux und Billund durchführen, wodurch diese Gebiete mit dem interkontinentalen und europäischen Netzwerk von Brussels Airlines verbunden werden können.

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Wehen vorgetäuscht: Pegasus-Passagiere wollten nach Zwischenlandung flüchten

Am Mittwoch, den 7. Dezember 2022 musste Pegasus-Flug PC652 auf dem Weg von Casablanca nach Istanbul Sabiha Göckcen wegen von einer Frau vorgetäuschter Geburtswehen außerplanmäßig auf dem Barcelona zwischenlanden. Nach der Landung versuchten 28 Passagiere über das Rollfeld die Flucht zu ergreifen. Eine offensichtlich schwangere Frau machte etwa rund eine Stunde und 45 Minuten nach dem Start darauf aufmerksam, dass bei ihr die Wehen eingesetzt haben sollen. Der von der Kabinenbesatzung informierte Kapitän entschied dann, dass in Barcelona eine Zwischenlandung eingelegt werden sollte. Bei einer späteren medizinischen Untersuchung, die in Spanien durchgeführt wurde, stellte sich aber heraus, dass die Dame erst im fünften Monat schwanger ist. Die Ärzte sind der Ansicht, dass die vermeintlichen Geburtswehen lediglich vorgetäuscht waren, um eine Landung in der Europäischen Union „erzwingen“ zu können. Darauf deutet auch die offizielle Erklärung der Polizei hin. Laut Mitteilung der Exekutive sollen insgesamt 28 Fluggäste die nach der Landung wegen der vermeintlichen Versorgung der Verursacherin die Gelegenheit genutzt haben, um das Flugzeug trotz gegenteiliger Anweisung zu verlassen. Über das Rollfeld des Flughafens Barcelona sollen diese versucht haben zu flüchten. Weit sind diese aber nicht gekommen. Der Sicherheitsdienst des Airports sowie die spanische Polizei schritten umgehend ein und „sammelten“ die Flüchtigen wieder ein. Bei 14 Personen klickten die Handschellen, denn diese wurden verhaftet. Bei acht weiteren wurde entschieden, dass diese umgehend wieder nach Marokko abgeschoben werden und fünf wurden von der Polizei zum Wiederbesteigen des Pegasus-Jets gezwungen. Zu den verbleibenden beiden Personen machte die Exekutive keine Angaben. Ähnlicher Vorfall auf gleicher

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Kommentar: Liliair – Die neue Fluggesellschaft für Kärnten

Die Lilihill Group will am 13. Dezember 2022 ihre neue Liliair vorstellen. Das Projekt scheint aus heiterem Himmel zu kommen, aber das stimmt so ganz und gar nicht. Schon seit dem Jahr 2019 treibt man dieses ambitioniert – mit coronabedingten Verzögerungen – voran. Einfach wird es nicht und man benötigt insbesondere viel Geld und Geduld, wie auch Beispiele aus Bozen, Altenrhein und Mannheim zeigen. Doch: Lilihill nimmt private Mittel und kein Steuergeld in die Hand. Bereits seit dem Jahr 2019 treibt die Lilihill Group, Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens, den Aufbau einer eigenen Fluggesellschaft voran. Man sicherte schon damals Luftfahrt-Fachpersonal, das für den Betrieb einer Airline notwendig ist. Offiziell hat man die Pläne nie kommentiert, aber auch nicht dementiert. Eigentlich sollte Liliair schon längst in der Luft sein, jedoch sorgte die Corona-Pandemie dafür, dass man es langsamer als ursprünglich avisiert angegangen ist. Auch die ständigen Querschüsse aus der Kärntner Landespolitik haben sich nicht gerade beschleunigend ausgewirkt. Jedenfalls wurde hinter den Kulissen intensiv am Projekt gearbeitet. Am 13. Dezember 2022 wollen der ehemalige AUA-Chef Peter Malanik und Dieter Kandlhofer, die als Geschäftsführer von Lilihil fungieren, die neue Liliair vorstellen. Ebenso konnte man Kay Kratky, der ebenfalls früher an der Spitze von Austrian Airlines stand, für das Projekt gewinnen. Ex-Niki-Kompetenz an Bord Doch lediglich mit Geschäftsführern ist noch keine Airline zu machen. Lilihill konnte sich den Umstand, dass seit der Übernahme von der Laudamotion durch Ryanair zahlreiche ehemalige Niki-Schlüsselkräfte das Unternehmen verlassen haben, zu Nutze machen. Auch haben nach den Kündigungswellen, die es

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Eurowings Europe nimmt Prag-Genf auf

Die maltesische Fluggesellschaft Eurowings Europe nimmt Ende März 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Prag und Genf auf. Ebenso wird man neu ab Stockholm-Arlanda nach Rom-Fiumicino fliegen. Beide Neuaufnahmen sollen am 26. März 2023 erstmals bedient werden. Zwischen der tschechischen und der schweizerischen Stadt soll im Sommerflugplan 2023 fünfmal wöchentlich geflogen werden. Ab Stockholm soll es dreimal pro Woche nach Rom gehen.

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Tui Österreich: Thailand erlebt Nachfrage-Comeback

Der Reiseveranstalter Tui Österreich ortet derzeit für die reisestarke Zeit rund um Weihnachten und Neujahr eine starke Nachfrage in Richtung der Kanaren, Ägypten und Thailand. Die Top Urlaubsziele der Tui-Reisenden sind dieses Jahr die Kanaren sowie Ägypten mit den Taucher-Hotspots Hurghada und Marsa Alam. Als Fernreiseziel hat sich heuer Thailand neben den Malediven und Mexiko an die Spitze gesetzt. „Im Vergleich zum Vorjahr können wir in nahezu allen Trenddestinationen eine gesteigerte Nachfrage für die Weihnachtsferien feststellen. Das freut uns sehr, denn das bestätigt einmal mehr, dass die Reiselust der TUI Gäste ungebrochen ist“, so Gottfried Math, Geschäftsführer Tui-Österreich. „Vor allem das beliebte Urlaubsziel Thailand erlebt nach dem Wegfall der Corona-Einreisebestimmungen ein starkes Comeback“.

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