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Kopenhagen: Bombendrohung gegen Embraer 170 von Lot

Am Montag, den 5. Dezember 2022 musste gegen Abend auf dem Flughafen Kopenhagen-Kastrup ein Embraer 170 der polnischen Fluggesellschaft Lot evakuiert werden. Gegen die SP-LDF, die als LO459 von Warschau aus gekommen ist, gab es eine Bombendrohung. „Wir haben eine Bombendrohung gegen ein Flugzeug erhalten. Wir haben sie um 21.47 Uhr erhalten. Das Flugzeug landete kurz darauf auf dem Kopenhagener Flughafen. Wir haben die Passagiere evakuiert, die alle wohlauf waren. Sie werden jetzt an einem speziell dafür vorgesehenen Ort am Flughafen abgefertigt“, teilte die dänische Polizei mit. Am Dienstag gab die Exekutive der Öffentlichkeit bekannt, dass man keinen Sprengstoff gefunden hat. Für die Fluggäste, die Crew und das Fluggerät habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung bestanden. Nun versucht man den Verursacher der Drohung ausfindig zu machen und gegebenenfalls vor Gericht zu stellen.

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Norse und Flyr arbeiten über Dohop-Plattform zusammen

Die Billigflieger Flyr und Norse Atlantic Airways arbeiten künftig über eine Verknüpfungsplattform des Anbieters Dohop zusammen. Das bedeutet konkret, dass Flüge des zuerst genannten Carriers als Zubringer oder Anschluss für Langstreckenflüge von Norse genutzt werden können. Mit der Aufnahme von Flyr in die Plattform können Passagiere globale Ziele erreichen und von erweiterten Angeboten zwischen Tromsø, Oslo und New York profitieren. Ohne neue Direktverbindungen einrichten zu müssen, können Norse Atlantic Airways und Flyr ihren Kunden neue Ziele anbieten. Im Falle einer Verspätung oder Unterbrechung verwaltet Dohop die Verbindung, während die Fluggesellschaften die Verantwortung für die Kunden behalten. Ebenso Partner von Dohop sind unter anderem Easyjet und Norwegian Air Shuttle.

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Salzburg: FlyDubai verbessert die Flugzeiten

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai ändert auf der Strecke Dubai-Salzburg mit Wirksamkeit zu Mitte Jänner 2023 die Flugzeiten. Laut Erklärung des Airports, dessen Firmenchefin die nächtlichen Flüge „ein Dorn im Auge waren“, soll es zu signifikanten Verbesserungen für die Passagiere kommen. FlyDubai steuert seit dem Jahr 2021 den Salzburger Flughafen an. Die Route hätte eigentlich wesentlich früher aufgenommen werden sollen, jedoch musste der Erstflug aufgrund der Corona-Pandemie wiederholt verschoben werden. Ab Mitte Jänner 2023 landen die Maschinen von Flydubai am Samstag bereits um 12:55 Uhr und am Dienstag, Donnerstag und Sonntag um 13:05 Uhr. Der Start in Richtung Dubai erfolgt eine Stunde nach der Landung.

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Berlin: Norse hat Fort Lauderdale aufgenommen

Am Mittwoch, den 7. Dezember 2022 hat die Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways eine Nonstopverbindung zwischen Berlin und Fort Lauderdale aufgenommen. Diese wird voraussichtlich bis zum 24. März 2023 angeboten. Über eine mögliche Fortführung im Sommerflugplan 2023 ist noch keine Entscheidung gefallen. Die auf Langstrecken spezialisierte norwegische Lowcost-Airline bedient diese Route drei Mal wöchentlich jeweils sonntags, mittwochs und freitags. Die Flugzeit beträgt ungefähr zehn Stunden und dreißig Minuten. „Für viele Menschen in der Region und in ganz Deutschland ist eine Reise in die USA ein Traum und gerade auch Florida ein Sehnsuchtsort. Mit der Nonstop-Verbindung von Norse Atlantic Airways vom BER nach Fort Lauderdale bei Miami rückt die Erfüllung dieses Traums näher. Ich freue mich über das erweiterte Langstrecken-Angebot, das zugleich auch ein starkes Signal für die transatlantische Partnerschaft ist“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach.

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ANA: Oranger Airbus A380 bleibt in der Warteschleife

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways hat angekündigt, dass man auf der Strecke Tokio-Honolulu künftig fünf wöchentliche Umläufe mit Airbus A380 bedienen wird. Der Carrier begründet dies mit der aktuell äußerst hohen Nachfrage. Derzeit ist vorgesehen, dass die Superjumbos ab Narita auf der Hawaii-Strecke eingesetzt werden sollen. Ab Haneda sollen weiterhin andere Muster eingesetzt werden. Die Aufstockung auf fünf wöchentliche A380-Umläufe bedeutet aber nicht, dass der orangefarben lackierte Superjumbo in den Liniendienst gestellt wird. Im Oktober 2021 hatte ANA formell den letzten bestellten Airbus A380 übernommen. Auch dieser ist eigentlich für die Honolulu-Strecke bestimmt. Bislang hat man diesen aber nicht in den Liniendienst gestellt. Hintergrund ist, dass die Corona-Pandemie die Pläne der japanischen Fluggesellschaft ordentlich durcheinandergewirbelt hat. Die Einreise- und Quarantänebestimmungen Japans waren über einen langen Zeitraum so streng, dass diese selbst von Einheimischen nur schwer erfüllt werden konnten. Touristen durften zeitweise gar nicht einreisen. Die ANA-Zentrale erklärte, dass der orangefarbene Airbus A380 auch weiterhin nicht in den Liniendienst gestellt wird. Der Termin wurde neuerlich auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben. Das Unternehmen werde bei weiterer Verbesserung darüber entscheiden und dann entsprechend informieren.

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Prognose für 2023: IATA rechnet mit 4,7 Milliarden Dollar Luftfahrt-Gewinn

Der Weltluftfahrtverband IATA rechnet damit, dass im kommenden Jahr 2023 die Branche in die Gewinnzone zurückkehren wird. Allerdings werde der weltweite Überschuss nicht sonderlich üppig ausfallen, da die Kosten für Kerosin, Personal und Dienstleistungen stark gestiegen sind. Viele Carrier befinden sich bereits in den schwarzen Zahlen, jedoch nicht alle. Für das Jahr 2023 kalkuliert die IATA einen Branchengewinn von 4,7 Milliarden U.S.-Dollar und damit erheblich weniger als vor der Corona-Pandemie. Im Jahr 2019 schrieb das Segment ein weltweites Plus in der Höhe von 26,4 Milliarden U.S.-Dollar. In Nordamerika und Europa schreiben bereits jetzt viele, aber nicht alle, Carrier schwarze Zahlen. Ganz anders sieht es bei den meisten Anbietern in Südamerika und Asien aus. Hier stecken noch zahlreiche Anbieter tief in der Verlustzone. Besonders im asiatischen Raum dürfte die Erholung laut IATA noch länger dauern.

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Deutsche Bahn bringt ICE3neo auf Schiene

Die Deutsche Bahn hat Anfang dieser Woche ihren ersten ICE3neo in den Testbetrieb gestellt. Der Triebzug kam erstmals zwischen Frankfurt am Main und Köln zum Einsatz. Ab 11. Dezember 2022 soll diese ICE-Generation dann planmäßig zwischen Dortmund über Köln und Frankfurt am Main nach München verkehren. Bedingt durch den Umstand, dass man derzeit nur für Deutschland die Zulassung hat, setzt man die ICE3neo-Triebzüge vorerst nur im Inland ein. Laut Deutscher Bahn ist aber geplant, dass diese ab etwa 2024 auch international verkehren sollen. Bis zum Jahr 2029 sollen 73 ICE3neo auf die Schiene gebracht werden. Das staatliche Unternehmen will rund zehn Milliarden Euro in die Erneuerung der Flotte investieren. Der ICE3neo basiert auf dem bereits seit einigen Jahren im Einsatz befindlichen ICE3. Allerdings wurde dieser umfangreich modernisiert und soll auch Möglichkeiten zur Mitnahme von Fahrrädern bieten. Eine erneuerte Verglasung soll den Mobilfunkempfang verbessern. Ebenso soll es an den Sitzen Steckdosen und Halterungen für Tablet-PCs geben. Für Personen, die auf Rollstühle angewiesen sind, gibt es nun einen so genannten Hublift, der diesen das Einsteigen erleichtern soll.

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Gatwick: BA Euroflyer hat AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen

Die British-Airways-Tochter BA Euroflyer, die eigens für den Betrieb von Kurz- und Mittelstrecken ab Gatwick gegründet wurde, hat seitens der Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. In Kürze sollen zahlreiche Maschinen und das Personal übertragen werden. Als „Vorlage“ für die Neugründung fungiert die ab dem London-City-Airport tätige Schwestergesellschaft BA Cityflyer. Diese betreibt in den Farben von British Airways die vor Ort stationierte Embraer-Flotte. Mit BA Euroflyer will das IAG-Konzernmitglied die Kosten in Gatwick senken. Die Erteilung eines individuellen Luftverkehrsbetreiberzeugnisses und einer Betriebsgenehmigung für BA Euroflyer ermöglicht es der Fluggesellschaft, den Übergang von Flugzeugen, Flugpersonal und Kabinenpersonal auf die hundertprozentige Tochtergesellschaft mit Sitz in London Gatwick einzuleiten, so BA in einer Medienerklärung. British Airways startete BA Euroflyer am 29. März 2022, als die Fluggesellschaft ihren Betrieb unter dem British Airways Air Operator’s Certificate aufnahm. Der Start von BA Euroflyer markierte die Rückkehr der internationalen Kurzstreckenflüge ab London Gatwick nach der Covid-19-Pandemie. In diesem Sommer flogen die Kunden zu mehr als 30 Zielen im gesamten Streckennetz – darunter Amsterdam, Santorin und Marrakesch – und Hunderte von neuen Flugbegleitern, Kabinenmitarbeitern und Büroangestellten haben sich dem BA Euroflyer-Team angeschlossen. „Der Erhalt des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses ist ein bedeutender Tag für BA Euroflyer und zeugt von der harten Arbeit der hervorragenden Teams, die eng mit der britischen Zivilluftfahrtbehörde an den Anträgen auf Erteilung des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses und der Betriebslizenz zusammengearbeitet und gleichzeitig den Anlauf einer neu gegründeten Fluggesellschaft während des ersten Sommers ihres Betriebs gemanagt haben“, so Tom Stoddart, CEO von BA Euroflyer. In den nächsten sechs Monaten

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USA: Bis zu 34 Prozent mehr Lohn für Delta-Piloten

Die Piloten der U.S.-amerikanischen Fluggesellschaft Delta sollen deutlich mehr Lohn bekommen. Die Geschäftsleitung einigte sich mit den Gewerkschaften auf eine Steigerung von 34 Prozent, die über einen Zeitraum von drei Jahren gewährt werden soll. Aus dem Vertragsentwurf, der noch formell von den gewerkschaftlich organisierten Flugzeugführern abgesegnet werden muss, geht hervor, dass zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Vereinbarung die Gehälter um 18 Prozent erhöht werden sollen. Ein Jahr später soll es fünf Prozent mehr Geld geben, anschließend vier Prozent und nach zwei Jahren abermals vier Prozent. Unter dem Strich soll stehen, dass gegenüber dem heutigen Stand in drei Jahren bis zu 34 Prozent mehr Lohn ausbezahlt wird. Zusätzlich zu der Gehaltserhöhung bietet der neue Vertrag laut Vertragsentwurf eine Einmalzahlung in Höhe von kumulativ 22 Prozent der Verdienste der Delta-Piloten zwischen 2020 und 2022, wenn der Vertrag ratifiziert wird.  Die Mitbewerber American Airlines und United Airlines haben bereits neue Tarifverträge für ihre Piloten abgeschlossen. Auch bei diesen ist es zu signifikanten Lohnerhöhungen für die Flugzeugführer gekommen. Viele U.S.-amerikanische Fluggesellschaften leiden derzeit unter akutem Pilotenmangel. Mit höheren Gehältern will man die Jobs attraktiver machen. Auch ist es ein offenes Geheimnis, dass es über viele Jahre hinweg Nullrunden gab und während der Corona-Pandemie waren die Bezüge bei vielen Carriern gekürzt. Bei Delta Air Lines sind damit mögliche Streiks vom Tisch. Ende Oktober 2022 drohten die Gewerkschafter, dass sie zu Arbeitsniederlegungen aufrufen werden, sofern die Geschäftsleitung nicht entgegenkommen konnte. Der ausverhandelte Kompromiss entspricht in großen Teilen den Forderungen der Arbeitnehmervertreter. Nun müssen die Mitglieder über

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Innsbruck: Marathon Airlines übernimmt Idealtours-Charter

Mit Marathon Airlines kommt im Sommerflugplan 2023 ab Innsbruck ein neuer Carrier im Charterverkehr zum Einsatz. Das griechische Luftfahrtunternehmen wird im Auftrag von Idealtours und Christophorus Reisen jene Charterrouten bedienen, die bislang mit Fokker 100 von Trade Air durchgeführt wurden. Hintergrund des Wechsels des Operating Carriers ist, dass das kroatische Luftfahrtunternehmen die letzte Maschine des ehemaligen niederländischen Herstellers außer Dienst stellt. Daher mussten sich die Reiseveranstalter nach einer Alternative umsehen und wurden bei Marathon Airlines fündig. Allerdings kommt es auch dazu, dass pro Flug weniger Kapazität zur Verfügung steht, denn der Maschinentyp Embraer 175 verfügt über weniger Sitzplätze als die bisherige Fokker 100. Marathon Airlines wird im Auftrag von Idealtours nachstehende Ziele ansteuern: Für Christophorus Reisen wird der griechische Carrier folgendes Ziel bedienen: Cagliari (MTO 0973/MTO 0974, Sonntag, 21.05.-15.10.2023).

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