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Russland: PD-35-Triebwerk verschiebt sich bis mindestens 2029

Das russische Aviadvigatel PD-35-Triebwerk wird sich um zumindest zwei Jahre verzögern. Dies räumte Alexander Inozemtsev, Chefingenieur der United Engine Corporation, gegenüber der Agentur Tass ein. Ursprünglich war vorgesehen, dass das PD-25 zwischen 2027 und 2028 erstmals ausgeliefert werden soll. Aufgrund „aller Ereignisse verschiebt sich der Termin um ein paar Jahre“. Der Manager vermeidet es genaue Gründe wie den Krieg gegen die Ukraine bzw. daraus resultierende Sanktionen der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten von Amerika zu benennen. Derzeit geht man seitens der United Engine Corporation davon aus, dass das PD-35 nicht vor dem Jahr 2029 ausgeliefert werden kann. Angeblich würde auch dahinterstecken, dass man für die Modelle PD-14, PD-8 und PS-90A zusätzliche personelle Ressourcen einsetzen muss, da diese momentan Priorität haben sollen. Bei der PD-35 handelt es sich um eine verbesserte und modifizierte Version der PD-14, die sich derzeit in der Entwicklung befindet und als Antrieb für die MC-21, Russlands kommendes Mittelstreckenflugzeug, vorgesehen ist. Es soll mit Triebwerken wie dem Rolls-Royce Trent 1000 und dem GEnx von General Electric konkurrieren und bis zu 77.000 Pfund Schub entwickeln.

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EU-Kommission bewilligt französischen Domestic-Bann

Die Europäische Kommission hat für das geplante Verbot von kurzen Inlandsflügen innerhalb Frankreichs grünes Licht gegeben. Die Regierung plant ultrakurze Verbindungen zu verbieten, wenn es auf dem Schienenweg eine Alternative mit einer Reisezeit von weniger als 2,5 Stunden gibt. Selbsternannten Klimaschützern gehen die Pläne aber noch nicht weit genug, denn die Regelung hat auch einen Haken, von dem in erster Linie Air France profitiert. Verbindungen, die überwiegend als Zubringer oder Anschlüsse von/nach Paris-Charles de Gaulle fungieren, sind für vorerst drei Jahre ausgenommen. Konkret bedeutet das, dass der Bann in erster Linie den Point-to-Point-Verkehr innerhalb Frankreichs betrifft. Derartige Inlandsflüge sollen künftig nicht mehr erlaubt sein, wenn es eine Bahnverbindung mit einer Reisezeit von weniger als 2,5 Stunden gibt. Nach drei Jahren soll die Regelung evaluiert werden und dann soll über eine mögliche Fortführung entschieden werden. „Ich begrüße die Entscheidung der Kommission, die es ermöglicht, neue Schritte in Richtung eines effektiven Flugverbots einzuleiten, wenn es eine Alternative von weniger als 2h30 mit dem Zug gibt“, sagte Clément Beaune, französischer Delegierter des Verkehrsministers. „Dies ist eine große Anstrengung, und ich bin stolz darauf, dass Frankreich in diesem Bereich eine Vorreiterrolle spielt“.

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Aeroitalia expandiert im Rumänien-Italien-Verkehr

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia begibt sich auch auf die Spuren von Blue Air, denn man baut den Verkehr zwischen Italien und Rumänien sukzessive aus. In den letzten Monaten hat man nicht nur einige neue Routen zwischen den beiden Ländern aufgenommen, sondern auch mit Krassimir Tanev einen neuen Chief Commercial Officer angestellt. Der Manager war in der Vergangenheit in selbiger Funktion für Blue Air tätig, ehe er vor einigen Wochen zu Aeroitalia wechselte. Zuvor arbeitete er unter anderem für Vueling und fungierte bei der nicht mehr existierenden Level Europe als Geschäftsführer. Offensichtlich hat sich der italienische Carrier Know-how im Bereich des Italien-Rumänien-Verkehrs ins Haus geholt. Einst war Blue Air in diesem Segment besonders stark. Zeitweise bediente der rumänische Lowcoster innerhalb von Italien auch einige Domestic-Strecken. Seit der Einstellung des Flugbetriebs liegen manche Routen, die nicht von der Konkurrenz kompensiert wurden, brach. Nun arbeitet Aeroitalia auch mit dem bisherigen ATR72-600-Wetlease-Partner Air Connect im Bereich Codesharing zusammen. Zunächst soll der Code des rumänischen Carriers auf drei von Aeroitalia angebotene Routen gelegt werden. Konkret handelt es sich ab Bacau um die die Ziele Bergamo und Rom-Fiumicino. Weiters wird man zwischen Bukarest und Florenz zusammenarbeiten. Dem Vernehmen nach beabsichtigt die italienische Fluggesellschaft im Sommerflugplan 2023 weitere Routen zwischen Italien und Rumänien aufzunehmen.

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Starke Saison in Innsbruck, aber 30 Security-Mitarbeiter fehlen

Am Flughafen Innsbruck ist derzeit die Personaldecke im Bereich der Security dünn aufgestellt. Gleichzeitig ist das traditionelle Wintersportgeschäft ungeachtet der jüngsten Teuerungen wieder gut angelaufen. Flughafenchef Marco Pernetta erklärt gegenüber der Tiroler Tageszeitung unter anderem, dass er mit einer guten Wintersaison rechnet. Die in Innsbruck tätigen Fluggesellschaften und Reiseveranstalter wären mit den aktuellen Buchungszahlen „sehr zufrieden“. Daher prognostiziert der Manager, dass das Fluggastaufkommen mit jenem, das man vor der Corona-Pandemie hatte, vergleichbar sein wird. Etwa 70 Prozent der Wintersportler kommen aus dem Vereinigten Königreich, 20 Prozent aus den Niederlanden und weitere aus dem skandinavischen Raum und aus Belgien. Große Erwartungen hat Pernetta auch in die neue Air-France-Verbindung aus Paris-Charles de Gaulle. Der Anteil der Incoming-Passagiere soll bei etwa 95 Prozent liegen. Die Aufnahme dieser Route soll am 10. Dezember 2022 erfolgen. Das kommende Wochenende wird auch eine erste Belastungsprobe für den Flughafen Innsbruck sein, denn besonders viele Flüge sind angemeldet. Dienstleister fehlen 30 Security-Mitarbeiter Allerdings gibt es am Tiroler Airport auch ein Problem, denn das mit der Durchführung der Sicherheitskontrollen und anderen Security-Tätigkeiten beauftragte Unternehmen Securitas leidet unter Personalmangel. Ein Vertreter räumt gegenüber der Tiroler Tageszeitung ein, dass man momentan „sehr knapp aufgestellt ist“. Konkret führt Ingo Almer für den Dienstleister aus, dass man rund 100 Mitarbeiter benötigt. Derzeit hat man aber nur 61 im Einsatz und sieben weitere befinden sich in einer Schulung. Per Ende Dezember 2022 fehlen also 30 Sicherheitskräfte. In der Region rund um den Flughafen Innsbruck scheinen die Security-Jobs, die Securitas eigenen Angaben nach mit 14,26

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Flughafen Wien kämpft mit Schädlingsbefall in AUA-Zentrale

Am Flughafen Wien-Schwechat hat man derzeit im Office Park 2, der überwiegend von Austrian Airlines genutzt wird, mit Schädlingsbefall zu kämpfen. Entsprechende Gegenmaßnahmen wurden seitens des Eigentümers des Bauwerks, der Flughafen Wien AG, bereits eingeleitet. Wie zunächst die Kronen Zeitung berichtete, soll man im Office Park 2, in dem sich die Zentrale der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines befindet, mit einem Kakerlakenbefall Probleme haben. Gegenüber dem Medium spricht ein Airport-Sprecher von einem Einzelfall und versichert, dass bereits zweckmäßige Gegenmaßnahmen eingeleitet wurden. Erst vergangene Woche überraschte eine Maus, die sich in einem für die Business-Class bestimmten Brotbehälter befand, in einer AUA-Maschine.

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Ab Hannover: Volotea nimmt Toulouse auf

Die Billigfluggesellschaft Volotea bietet ab 21. April 2023 ab Hannover auch Flüge nach Toulouse an. Angeboten wird je ein Flug pro Woche und Richtung, jedoch werden diese an unterschiedlichen Verkehrstagen durchgeführt. Von Hannover nach Toulouse geht es jeweils an Freitagen am Abend. Die umgekehrte Richtung wird am Verkehrstag Sonntag angeboten. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass zwischen Mitte Juli und Anfang September 2023 keine Flüge geplant sind. Anschließend will man wieder einmal wöchentlich fliegen. In der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 bietet Volotea ab Hannover noch bis voraussichtlich 9. Jänner 2023 das Ziel Venedig an.

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Air Greenland geht bald mit A330-800neo auf die Linie

Bei Air Greenland startet am 19. Dezember 2022 eine neue Ära, denn der Carrier wird seinen ersten Airbus A330-800neo kommerziell zwischen Kangerlussuaq und Kopenhagen einsetzen. Vorerst wird man den in die Jahre gekommenen A330-200 weiterhin im Liniendienst belassen. Mittelfristig soll das ältere Flugzeug die Flotte verlassen. Für Air Greenland ist die Einflottung des A330neo ein besonderes Ereignis, denn seit längerer Zeit stößt wieder ein werksneues Flugzeug zur Flotte. Dieses wird man überwiegend zwischen Grönland und der dänischen Hauptstadt Kopenhagen einsetzen. Mittlerweile hat die Fluggesellschaft auch die ersten Flüge im Reservierungssystem ersichtlich gemacht. Ein Firmensprecher bestätigte, dass der A330neo erstmals am 19. Dezember 2022 eingesetzt werden soll und dann zwischen 1. und 14. Jänner 2023 regelmäßig auf der Inlandsstrecke verkehren wird. Zunächst werden aber einzelne Umläufe weiterhin mit A330-200 bedient werden. Dem aktuellen Stand der Dinge nach wird der Neuzugang zwischen 25. Jänner und 11. Feber 2023 nicht auf der „Rennstrecke“ eingesetzt werden. Das Unternehmen gab keine nähere Begründung dazu ab, jedoch deutet einiges darauf hin, dass man in diesem Zeitraum weitere Pilotenschulungen durchführen wird. Nach einer Übergangsphase, die Air Greenland nicht näher definiert hat, wird der bestehende A330-200 ausgeflottet werden. Der Nachfolger A330-800neo soll dem grönländischen Luftfahrtunternehmen insbesondere niedrigere Betriebskosten bringen.

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Getjet bringt Ableger in Lettland an den Start

Der ACMI- und Charteranbieter Getjet verfügt nun über einen weiteren Ableger: Am 30. November 2022 hat man AOC und Betriebsgenehmigung für Getjet Airlines Latvia seitens des lettischen Verkehrsministeriums überreicht bekommen. Das „Stammhaus“ sitzt im Nachbarland Litauen und ist auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Mit dem Ableger in Lettland will man dieses Segment weiter ausbauen und auch für Reiseveranstalter ab Riga und anderen lettischen Airports tätig sein. Rolands Ramins, Leiter von GetJet Airlines Latvia, betont, dass die Zusammenarbeit mit den lettischen Behörden bei der Erlangung des Zertifikats hervorragend war. Insgesamt ist die gesamte Unternehmensleitung dankbar für die Anstrengungen, die das Team und seine Interessenvertreter seit der Gründung der Fluggesellschaft im Jahr 2022 unternommen haben. „Die Gründung einer neuen Fluggesellschaft in Lettland ist ein strategischer Schritt, der neue Wachstumschancen für unser Unternehmen eröffnet. GetJet Airlines Latvia wird zusammen mit seinem litauischen Pendant strategische Geschäftssynergien schaffen, die es ermöglichen, das Potenzial des Charterdienstes in der gesamten Region auszuschöpfen“, so Darius Viltrakis, CEO von GetJet Aviation Holdings. Auf dem lettischen AOC sollen zusätzliche Flugzeuge registriert werden, mit denen die Firmengruppe im kommenden Jahr wachsen möchte. Derzeit geht man davon aus, dass die Charter- und ACMI-Nachfrage im Jahr 2023 weiterhin hoch sein wird. Zu möglichen Kunden hat man bislang aber keine Angaben gemacht. „Als Inhaber des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (AOC) sind wir gut aufgestellt, um viele neue Möglichkeiten für das Geschäftswachstum zu entwickeln und unsere Erfahrung, Marktkenntnis und die Stärke unseres Teams zu nutzen, um mit unseren Partnern maximale Ergebnisse zu erzielen“, so Getjet-Latvia-Chef

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Flughafen Rostock und DLR vereinbaren Spaceport-Kooperation

Der Flughafen Rostock-Laage und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt haben eine Kooperation für den Ausbau des Airports zu einem Spaceport vereinbart. Beide Parteien schlossen dafür einen Vertrag, der die Zusammenarbeit und insbesondere die wissenschaftlich-technische Koordination und die abgestimmte Durchführung von aufeinander bezogenen Aufgaben bei der Evaluierung innovativer Technologien für den Betrieb eines Spaceports Rostock-Laage als Standort für zukünftige Raumfahrtmissionen in Deutschland regelt. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem DLR den stärkstmöglichen Kooperationsparpartner gefunden haben. Wir werden als Nächstes beginnen, gemeinsam Forschungsaktivitäten und Entwicklungsprojekte zu identifizieren und zu starten. Damit treiben wir ab sofort die Entwicklung des Flughafens in Richtung Spaceport beschleunigt voran“, so Zeitfracht-Vorstandsmitglied Maren Wolters.

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63-jähriges Jubiläum: China Airlines startet 15-Prozent-Rabatt-Aktion

Die taiwanesische Fluggesellschaft China Airlines bietet derzeit anlässlich ihres 63-jährigen Bestandjubiläums einen Preisnachlass von 15 Prozent auf alle Tarife an. Voraussetzung dafür ist, dass man Mitglied im Vielfliegerprogramm Dynasty ist. Die Registrierung hierfür kann auch erst kurz vor der Buchung gemacht werden. Die vergünstigten Tickets sind im Buchungszeitraum von 2. bis 16. Dezember 2022 für den Reisezeitraum 1. Feber bis 30. Juni 2023 erhältlich. Laut China Airlines sind alle Kabinenklassen und Strecken inklusive jener von Mandarin Airlines umfasst. Nähere Informationen und die genauen Konditionen finden sich unter diesem Link bei China Airlines.

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