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Loganair will Regio-Netzwerk ab Heathrow aufbauen

Die schottische Regionalfluggesellschaft Loganair plant ihre Präsenz am Flughafen London-Heathrow auszubauen. Man beabsichtigt den größten Airport des Vereinigten Königreichs mit weiteren Regionalflughäfen zu verbinden. Die notwendigen Slots hat man sich bereits gesichert. Gleichzeitig befindet sich der Carrier auf der Suche nach einem Käufer, denn die Bond-Brüder wollen sich aus Altersgründen zurückziehen. Derzeit ist noch nichts zu möglichen Interessenten bekannt. Das Unternehmen betont stets, dass es sich um keinen Notverkauf handelt und man daher auch keinen Zeitdruck hat. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Loganair die in die Jahre gekommenen Saab 340 ausflotten wird. Als Ersatz werden weitere ATR-Maschinen in die Flotte aufgenommen. London-Heathrow soll in der aktuellen Strategie, die von Expansion geprägt ist, eine wichtige Rolle spielen. Das Unternehmen bietet momentan Nonstopflüge auf die Isle of Man an. Ansonsten ist die schottische Fluggesellschaft am größten UK-Airport kaum präsent. Man konnte sich aber zusätzliche Start- und Landerechte sichern. Diese benötigt Loganair für die geplanten neuen Regionalziele, die man mit ATR-Turbopropflugzeugen bedienen will. Man betrachtet dies als einmalige Chance, um in Heathrow dauerhaft fußfassen zu können. Im Gespräch mit Flightglobal hebt das Unternehmen hervor, dass es erstmals seit 25 Jahren gelungen ist in größerem Umfang Slots an diesem Airport zu bekommen. Dies führe dazu, dass nicht nur die bestehende Route auf die Isle of Man, sondern auch die geplanten Regionalstrecken mit der entsprechenden Planungssicherheit vorangetrieben werden können. Während in Heathrow so ziemlich alles teurer wird, soll es laut Loganair ab dem kommenden Jahr einen ermäßigten Tarif für Inlandsflüge, die mit kleinerem Fluggerät durchgeführt

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Paid-Catering: Austrian Airlines startet Rabatt-Aktion

Seit 1. Dezember 2022 führt Austrian Airlines im Bereich des Bordverkaufs eine Weihnachtsaktion durch. Bis inklusive 28. Dezember 2022 gewährt man abwechselnd auf verschiedene Produktgruppen einen Preisnachlass in der Höhe von 20 Prozent. Seit einiger Zeit sind Speisen und Getränke an Bord der Kurz- und Mittelstreckenflüge in der Economy-Class kostenpflichtig. Um den Verkauf anzukurbeln gewährt Austrian Airlines vier Wochen lang Rabatte. Das Sortiment wechselt Woche für Woche laut nachstehender Tabelle: Zeitraum Thema Beispiele Donnerstag 01. bis Mittwoch 07. Dezember 2022 Sweet & Salty Snacks Soletti, Popcorn, Air Chips, Manner Schnitten, Mamorkuchen Donnerstag 08. bis Mittwoch 14. Dezember 2022 Softdrinks Apfelsaft gespritzt, Cola, Almdudler, Orangensaft Donnerstag 15. bis Mittwoch 21. Dezember 2022 Hot Drinks Kaffee, Tee, Trinkschokolade Donnerstag 22. bis Mittwoch 28. Dezember 2022 Alkohol Champagner, Wein, Bier, Gin (Datenquelle: Austrian Airlines).

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Indien: Jet-Airways-Neustart hängt an seidenem Faden

Der geplante Neustart der indischen Fluggesellschaft Jet Airways hängt neuerlich an einem seidenen Faden, denn einige Gläubiger klagen gegen die Übernahme durch das Konsortium Konsortium Kalrock Capital/Murari Lal Jalan. Diese wollen erreichen, dass der Carrier endgültig abgewickelt wird und die noch vorhandenen Vermögenswerte verwertet werden. Eigentlich sollte Jet Airways schon längst wieder in der Luft sein, jedoch traten verschiedene Probleme auf, die die Käufer lösen müssen. Beispielsweise zählen zu diesen Altlasten wie offene Lohnansprüche ehemaliger Mitarbeiter. Auch wurde kürzlich die Zulassung als Trainingseinrichtung suspendiert, was sich ebenfalls nachteilig auf den geplanten Neustart auswirkt. In indischen Medien werden mittlerweile jene Stimmen, die erhebliche Zweifel äußern, dass Jet Airways jemals wieder abheben wird, immer lauter. Das zuständige Insolvenzgericht trat vor wenigen Tagen zu einer Verhandlung über die Klagen von Gläubigern zusammen. Eine Entscheidung gab es noch nicht, denn es wurde auf den 6. Dezember 2022 vertagt. Möglicherweise könnten die Richter dann eine Entscheidung verkünden, die für die weitere Zukunft von Jet Airways maßgeblich ist. Momentan ist nicht absehbar, ob die Klagen abgewiesen werden oder aber die endgültige Liquidation angeordnet wird.

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Kapitalerhöhung: Regierung schießt frisches Geld in Croatia Airlines ein

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines soll eine weitere Kapitalspritze vom Staat bekommen. Diese soll über die Ausgabe neuer Aktien, die dem aktuellen Stand der Dinge nach fast ausschließlich von der Regierung erworben werden sollen, über die Bühne gehen. So sollen knapp über 40 Millionen Euro in den Carrier fließen. Ausgegeben werden sollen 29,6 Millionen neue Aktien, die zu einem Preis von je zehn Kroatischen Kuna angeboten werden. Das hat zur Folge, dass auch eine Kapitalerhöhung von 627,9 Millionen Kuna auf 923,9 Millionen Kuna vorgenommen wird. Formell müssen die Aktionäre den Maßnahmen noch zustimmen, jedoch gilt dies aufgrund des Umstands, dass der Staat Mehrheitseigentümer ist, als reine Formsache. Am 22. Dezember 2022 wird eine außerordentliche Generalversammlung stattfinden. Allerdings könnte die Regierung den formellen Beschluss auch ohne das Gremium fassen, denn man hält 98,76 Prozent an Croatia Airlines. Weiters sind auch staatliche Unternehmen an dieser Fluggesellschaft beteiligt. Die zusätzlichen Finanzmittel sollen auch für die so genannte „Post-Covid-Strategie“ verwendet werden. Croatia Airlines soll grundlegend modernisiert werden. Dazu zählt auch der Plan, dass man die Flotte vollständig auf den Maschinentyp Airbus A220 umstellen wird. Erst diese Woche wurde verlautbart, dass man sechs A220-300 direkt beim Hersteller bestellt hat. Weitere Exemplare bezieht man über verschiedene Leasinggeber, so dass man sich unter dem Strich bereits 15 Einheiten gesichert hat.

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Fehlerhafte Passagiergebühren: Sammelklagen gegen Arkia und Israir

Die Fluggesellschaft Arkia und Israir haben Sammelklagen über umgerechnet rund sechs Millionen U.S.-Dollar am Hals, denn den beiden Unternehmen wird vorgeworfen, dass diese angeblich Passagiergebühren am Flughafen Tel Aviv-Ben Gurion fehlerhaft verrechnet haben sollen. Der Streitwert verteilt sich wie folgt: Von Arkia werden rund 3,15 Millionen U.S.-Dollar gefordert und von Israir 2,85 Millionen U.S.-Dollar. Beide Carrier wollen sich zu der gerichtsanhängigen Angelegenheit unter Verweis auf laufende Verfahren nicht äußern. Konkret geht es darum, dass der Betreiber des Airports für die Nutzung des Terminals 1 ein niedrigeres Entgelt erhebt. Laut offizieller Gebührenordnung fallen für abfliegende Passagiere 13,94 U.S.-Dollar an. Im Terminal 3 werden stolze 30,25 U.S.-Dollar fällig. Das Nutzungsentgelt wird von den Airlines gemeinsam mit dem Ticketgeld eingehoben und anschließend an die Flughafenbehörde Israels weitergeleitet. Allerdings: Nur wenn der Fluggast tatsächlich fliegt. Für so genannte No-Shows wird keine Passagiergebühr fällig, da die Leistung nicht in Anspruch genommen wurde. Laut einem Bericht der Times of Israel, der sich auf Gerichtsunterlagen bezieht, soll genau hier das Problem liegen, denn bei Erstattungen sollen die beiden Carrier zumeist die niedrigere Gebühr zurückbezahlt haben, obwohl zuvor jene für das Terminal 3 in Rechnung gestellt wurde. Vergleichbar soll es sich verhalten, wenn Flüge kurzfristig ins Terminal 1 verlagert wurden. Das Medium berichtet über einen Musterfall. Deren Abflüge hätten im Ben-Gurion-Terminal 3 stattfinden sollen. Mit der Buchung wurde auch die entsprechende Passagiergebühr an die Airline entrichtet. Allerdings wurde der Flug kurzfristig ins günstigere Terminal 1 verlagert. Die beklagte Fluggesellschaft verweigerte aber die Erstattung der Differenz. Im Rahmen der

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Israir konkretisiert Smartwings-Übernahmeangebot

Seit einiger Zeit ist bekannt, dass sich Israir um die Übernahme der tschechischen Fluggesellschaft Smartwings bemüht. Nun veröffentlichte der Konzern mit Sitz in Tel Aviv nähere Einzelheiten zur avisierten Transaktion. Insgesamt will Israir für das tschechische Luftfahrtunternehmen rund 44 Millionen Euro bezahlen. Allerdings soll mehr als die Hälfte der Summe für Darlehen, die seitens der Unimex-Gruppe an Smartwings gewährt wurden, verwendet werden. Die Aktien wurden mit etwa acht Millionen Euro bewertet. Die Mehrheit von Smartwings befindet sich formell im Eigentum der Unimex Group. Hinter dieser steht beispielsweise der tschechische Unternehmer Jiří Šimáně, der ursprünglich im Bereich Duty-Freeshops und Baumärkte tätig war. Später stieg er in die Luftfahrt ein, beteiligte sich an Smartwings und war die maßgebliche Kraft, die nach dem Ausstieg von Korean Air zur Übernahme von CSA beigetragen hatte. Mittlerweile wurde Czech Airlines aus dem Smartwings-Konzern herausgelöst, jedoch sind die Aktionäre weitgehend deckungsgleich. Šimáně ist derzeit 72 Jahre alt. Smartwings schweigt, Israir gibt offizielle Börsenmitteilungen heraus Seitens Smartwings gibt man sich zu den Übernahmeplänen von Israir weiterhin bedeckt. Bereits vor einigen Wochen wollte das Unternehmen weder dementieren noch bestätigen. Wesentlich auskunftsfreudiger ist der potentielle Käufer: Dieser erklärt unter anderem, dass das Übernahmeangebot eine 120-tägige Exklusivität beinhaltet und auch denkmöglich ist, dass ein zusätzlicher Investor einsteigen könnte. Als börsennotiertes Unternehmen muss Israir so allerhand veröffentlichen. Das schließt auch das Übernahmeangebot für Smartwings ein. Aus diesem geht hervor, dass man den Wert der Smartwings-Aktien, die man kaufen möchte, mit etwa acht Millionen Euro bewertet hat. Etwa 36 Millionen Euro sollen der

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Mögliche Tuifly-Reduktion in Charleroi besorgt Gewerkschafter

In Belgien zeigen sich derzeit Gewerkschafter besorgt darüber, dass Tuifly Belgium im kommenden Jahr die Präsenz am Flughafen Charleroi reduzieren könnte. Der Betriebsrat trat laut lokalen Medien bereits zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Unter anderem das belgische Medium Sundinfo berichtet, dass Tuifly Belgium im Sommer 2023 das Angebot ab Charleroi auf folgende Ziele reduzieren soll: Algier/Oran (Algerien), Casablanca/Tangier (Marokko), Djerba/Tunis (Tunesien). Alle anderen Destinationen sollen nach Brüssel, Lüttich und Antwerpen verlagert werden. Eine offizielle Bestätigung gibt es dafür aber nicht. Dennoch sind die Arbeitnehmervertreter alarmiert, denn diese befürchten, dass es zu Versetzungen und/oder Stellenabbau kommen könnte. Weiters erklärte ein Betriebsratsmitglied, dass man bezüglich dieser „hartnäckigen Gerüchte“ wiederholt einen Fragenkatalog an die Geschäftsleitung übermittelt habe, jedoch die Fragen unbeantwortet geblieben sein sollen. Die weitere Entwicklung gilt es daher abzuwarten.

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Wetlease: Indien lockert Regeln für Widebodies

Die indische Regierung hat auf den Druck von Fluggesellschaften reagiert und die bisherigen Wetlease-Regeln befristet für vorerst ein Jahr gelockert. Konkret bedeutet das, dass Widebodies für bis zu 12 Monate im Rahmen von ACMI-Verträgen eingesetzt werden dürfen. Derzeit ist die Nachfrage in Indien besonders hoch und gleichzeitig leiden die lokalen Carrier sowohl unter Personalmangel als auch unter schwerer Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Dies hat zur Folge, dass manche Anbieter Teile ihrer eigenen Flotten nicht betreiben können. Um das Problem lösen zu können, mietet man Flugzeuge, darunter oftmals auch Großraumjets, aus dem Ausland ein. Die bisherigen Vorschriften gestatten dies aber nur in Ausnahmefällen und dann nur für wenige Wochen. Nun hat das für die Zivilluftfahrt zuständige Ministerium entschieden, dass derartige ACMI-Verträge vorläufig bis zu 12 Monate laufen dürfen. Damit will die indische Regierung möglichen Engpässen bzw. chaotischen Zuständen in der Luftfahrt gegensteuern. Allerdings gibt es einen kleinen, aber feinen Haken: Im internationalen Verkehr betrifft diese Lockerung lediglich Routen zwischen Indien und den USA sowie Europa. Weiters ist der Einsatz im Inland möglich, muss jedoch gesondert beantragt werden. Die Wetlease-Maschinen dürfen auch nur von indischen Carriern angemietet werden, so dass ausländische Anbieter nicht wirklich davon profitieren. Mittelfristig will Indien auch hier Lockerungen vollziehen, wobei es noch keinen Zeitplan dafür gibt.

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Skyalps bestätigt Gespräche mit Flughafen Klagenfurt

Die Südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps wird derzeit als potentieller Kandidat für Nonstopflüge von Klagenfurt nach München und/oder Frankfurt am Main gehandelt. Der Carrier bestätigte, dass es mit dem Kärntner Flughafen offizielle Gespräche gibt. Im Dezember 2022 will Mehrheitseigentümer Lilihill neue Hub-Anbindungen vorstellen. Dabei soll es sich um München und/oder Frankfurt am Main handeln. Mit Skyalps führt man entsprechende Gespräche, jedoch betont das Südtiroler Unternehmen, dass es noch „nichts Spruchreifes“ zu verkünden gibt. Eine echte Drehkreuzanbindung wäre es ohnehin nur dann, wenn der Operator über ein Codeshare-Abkommen mit der Lufthansa Gruppe verfügen würde. Das ist bei Skyalps nicht der Fall. Erst kürzlich hatte sich das Unternehmen entschieden ab Bozen anstatt nach Frankfurt nach Kassel-Calden zu fliegen.

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Klagenfurt: Lilihill zieht Pachtvertrag zurück

Der politisch umstrittene Pachtvertrag über nicht betriebsnotwendige Flächen zwischen dem Klagenfurter Flughafen und einer Lilihill-Konzernschwester wurde aufgehoben. Dies bestätigte Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ). Damit wäre die von der landeseigenen Beteiligungsgesellschaft KBV eingebrachte Klage gegenstandslos geworden. Die Aufhebung des Pachtvertrages ist Teil des Zehn-Punkte-Programmes, das Investor Franz Peter Orasch mit dem Landeshauptmann vereinbart hat.

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