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Sommer 2023: Condor steuert Sphinx International Airport an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird ab März 2023 in Ägypten auch den jungen Sphinx International Airport ansteuern. Nebst Air Cairo ist man damit einer der ersten Carrier, der internationale Flüge ab diesem Airport anbietet. Die Condor-Flüge sollen zweimal wöchentlich mit Airbus A320 am Frankfurt am Main durchgeführt werden. Der Airport befindet sich am Westrand von Kairo und in der Nähe der Pyramiden von Gizeh, die auch bei der Namensgebung inspirierend waren. Neben Sphinx Airport fliegt Condor  in Ägypten noch Hurghada an. Der Badeort am Roten Meer steht 34-mal wöchentlich aus sechs Flughäfen Deutschlands auf dem Condor Flugplan.

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Bombardier Defense rüstet Global 6000 für deutsche Luftwaffe um

In Kansas wird derzeit ein Global 6000 Jet, der für die deutsche Luftwaffe bestimmt ist, in ein Aufklärungsflugzeug umgerüstet. Es handelt sich um die erste von vorerst drei Einheiten, die von Bombardier Defense und Lufthansa Technik im Rahmen des deutschen Pegasus-Programms konvertiert werden. Bombardier wird nun umfangreiche strukturelle Modifikationen vornehmen, um den Jet für die Aufnahme eines von dem deutschen Sensorspezialisten Hensoldt entwickelten „Kalætron Integral“-Signalaufklärungssystems (SIGINT) zu rüsten.  Sobald die Modifikationen abgeschlossen sind, wird das Flugzeug zum Hauptsitz der Lufthansa Technik in Hamburg überführt, wo das Aufklärungssystem zur Erfassung und Analyse militärischer Signale von Radar- und Funksystemen installiert werden wird. „Dieser jüngste Meilenstein ist ein Beweis für die Qualität der Bombardier-Jets sowohl für den VIP-Transport als auch für Spezialeinsätze. Bombardier Defense verfügt über ein umfassendes Angebot an missionsspezifischen Konstruktions-, Fertigungs- und Zertifizierungskapazitäten, die in Verbindung mit dem Fachwissen von Lufthansa Technik sicherstellen, dass HENSOLDT eine zuverlässige, leistungsstarke Plattform erhält, die perfekt auf die Missionsanforderungen und die Nutzlast zugeschnitten ist“, so Steve Patrick, Vizepräsident von Bombardier Defense. 

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Oktober 2022: Deutlicher Passagierrückgang bei russischen Airlines

Im Oktober 2022 mussten die russischen Fluggesellschaften im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ordentlich Federn lassen. Man beförderte rund 8,25 Millionen Passagiere und damit um rund ein Viertel weniger als vor einem Jahr. Die Auslastung sank um zwei Prozentpunkte auf 817 Prozent. Mittlerweile veröffentlichen die russischen Behörden keine Passagierzahlen mehr. Allerdings verlautbaren die meisten Carrier weiterhin ihre Beförderungsleistung. Diese finden dann auch ihren Weg in die Medien. Die Rückgänge sind je nach Carrier unterschiedlich, jedoch mussten die fünf größten Anbieter ausnahmslos im zweistelligen Bereich Federn lassen. Nachstehend sind jene Anbieter, die im Oktober 2022 die meisten Passagiere befördert haben, aufgelistet. Je nach Fluggesellschaft fallen die Rückgänge prozentual stärker bzw. niedriger aus, jedoch sind die „Big Five“ gleichermaßen vom Fluggastschwund betroffen. Finanziell ist es für die Carrier auch nicht sonderlich rosig gelaufen. Nur fünf der 20 größten russischen Fluggesellschaften konnten ihre Betriebsergebnisse verbessern, nämlich Gazpromavia (um 88 %), Izhavia (um 23,5 %), NordStar (um 16,8 %), IrAero (um 9 %) und Smartavia (um 1,7 %). Drei Fluggesellschaften mit einer weit unter dem Marktdurchschnitt liegenden Dynamik waren die Freizeitfluggesellschaften Nordwind (-60%), Azur Air (-54%) und Ikar (-52,6%).

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Nigeria: Air Peace hat zwei weitere Airbus A320 übernommen

Die nigerianische Fluggesellschaft Air Peace hat ihre Flotte um zwei Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 erweitert. Damit wird man Unternehmensangaben nach nun zehn Maschinen des europäischen Herstellers betreiben. „Diese neuen Flugzeuge werden dazu beitragen, unseren Flugbetrieb in der bevorstehenden Weihnachtszeit zu stärken und gleichzeitig neue Verbindungen und höhere Frequenzen auf bestimmten Strecken zu ermöglichen“, so die Fluggesellschaft. Die zusätzlichen Maschinen sollen auf dem Murtala Muhammed International Airport stationiert werden und sowohl im Inland als auch im Regionalverkehr eingesetzt werden. „Diese beiden neuen Airbus-Flugzeuge werden uns zusätzlich zu den acht Flugzeugen, die wir bereits besitzen, dabei helfen, unseren Betrieb zu stärken, wenn das Weihnachtsfest näher rückt und wir die Flüge nach Yola, Uyo und Monrovia wieder aufnehmen und unsere neuen Verbindungen sowie die erhöhten Frequenzen auf bestimmten Strecken unterstützen“, so Air Peace.

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Auf „Kundenwunsch“: Frontier nicht mehr telefonisch erreichbar

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Frontier Airlines will künftig für ihre Kunden nicht mehr telefonisch erreichbar sein. Man schafft das Callcenter ab und will die Passagiere künftig nur noch per E-Mail und über Chats betreuen. Was macht man, wenn einem ein ständig läutendes Telefon auf die Nerven geht? Beim Festnetz zieht man den Stecker und Handies schaltet man einfach aus. So oder so ähnlich dürfte Frontier denken, denn man betrachtet die starke Nutzung der Hotline als bedeutenden Kostenfaktor, den man schleunigst loswerden will. Gegenüber USA Today bestätigte ein Firmensprecher, dass der Kundenservice nicht mehr telefonisch erreichbar ist. Er hebt hervor, dass die „Umstellung“ am vergangenen Wochenende abgeschlossen wurde und man nun „zeitgemäß vollständig digital erreichbar ist“. Die Kunden sollen davon nur profitieren, so die Vorstellung von Frontier Airlines. Es handle sich gar um einen „wichtigen Kundenwunsch“, denn diese würden die digitale Kommunikation bevorzugen. Allerdings dürfte das Luftfahrtunternehmen die Entscheidung eher getroffen haben, weil die Hotline in den letzten Monaten chronisch überlastet war. Ob man sich selbst wirklich einen Gefallen tut, wird sich noch zeigen. In den USA gibt es bereits erste Kritik seitens Konsumentenschützern, denn schnelle Problemlösungen sind über Chatbots und E-Mails schlichtweg nicht möglich. Auch gibt es an vielen Airports, die von Frontier angesteuert werden, keinen Schalter, an den man sich im Falle des Falles wenden könnte. Damit die Kunden auch gleich verstehen, dass der Betrieb der Hotline zu teuer geworden ist, werden die Anrufer nun mit nachstehender Tonband-Ansage abgewimmelt: „Bei Frontier bieten wir die niedrigsten Tarife in der Branche, indem

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Capital A fusioniert Air Asia und Air Asia X

Der Capital-A-Konzern strukturiert seine Luftfahrtaktivitäten neu, denn man wird Air Asia und Air Asia X fusionieren. Damit werden die Kurz- und Mittelstreckenaktivitäten sowie die Langstreckenflüge künftig in einem Unternehmen geführt werden. Capital A ist die Dachgesellschaft, in der die Air-Asia-Fluggesellschaften organisiert sind. An jenen in Indonesien, Thailand und auf den Philippinen hält man aus rechtlichen Gründen nur eine Minderheitsbeteiligung. Nebst Air Asia X mit Sitz in Malaysia gibt es auch Thai Air Asia X, die ebenfalls auf der Langstrecke tätig ist. Air Asia India wurde an Tata verkauft und die japanische Schwester musste im November 2020 Insolvenz anmelden. Künftig soll jener Teil der Firmengruppe, der sich vollständig im Eigentum von Capital A befindet, also die in Malaysia registrierten Airlines, als Air Asia Aviation auftreten. Als Chef der fusionierten Fluggesellschaft wird Bo Lingam fungieren. Tony Fernandes wird weiterhin an der Spitze der Holdinggesellschaft Capital A stehen. Air Asia Aviation soll auch an die Börse gebracht werden. Dabei zieht man eine doppelte Notierung in Betracht. Diese soll – nebst Malaysia – in den USA oder in einem anderen Land in Asien erfolgen. Weiters will man wieder expandieren und hat dabei die Gründung von Ablegern in Kambodscha und im Vietnam im Fokus. Capital A, wo weiterhin die Wartungs- und Cateringdienste angesiedelt bleiben, plant in Singapur an die Börse zu gehen. Der Zusammenschluss ist größtenteils durch den Status von Capital A als „Practice Note 17“ (PN17) motiviert, der in Malaysia auf Unternehmen in finanzieller Notlage angewandt wird. Auch AirAsia X hat den PN17-Status erhalten,

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Silver Ray: Silversea Cruises lässt weiteres Schiff bauen

Die Reederei Silversea Cruises wird mit der Silver Ray ein weiteres Kreuzfahrtschiff bekommen. Dieses soll im Sommer 2024 in See stechen und ist ein Schwesterschiff der sich in Bau befindlichen Silver Nova. Deren Jungfernfahrt ist für den August 2023 angekündigt. Die beiden Neubauten sollen über ein Antriebssystem, das sich sowohl aus LNG als auch aus Brennstoffzellen speisen wird, bekommen. Überschüssige Energie soll in Akkumulatoren zwischengespeichert werden und beispielsweise für die Beleuchtung oder im Hotelbetrieb verwendet werden können. Hersteller der neuen Kreuzfahrtschiffe ist die Meyer Werft. In einer gemeinsamen Medienerklärung, die anlässlich des so genannten Brennstarts verschickt wurde, heben die Reederei und der Schiffsbauer hervor, dass die Neubauten dem aktuellen Stand der Technik in Sachen Umwelt- und Klimaschutz entsprechen sollen. Für die Meyer-Werft sagte Geschäftsführer Jan Meyer: „Die Silver Ray stellt wie die Silver Nova mit ihrem innovativen Antriebskonzept und weiteren maßgeblichen technischen Verbesserungen einen Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Kreuzfahrt dar“.

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Air Serbia: Serbische Regierung will direkte Subventionen einstellen

Die serbische Regierung will ab dem kommenden Jahr die Fluggesellschaft Air Serbia nicht mehr direkt aus dem Bundeshaushalt subventionieren. Es ist das erste Mal seit etwa neun Jahren, dass im Budget keine Mittel für den Carrier reserviert wurden. Wie viel Geld Air Serbia über die Jahre hinweg von der Regierung zugewiesen bekommen hat, wird in Serbien als großes Geheimnis behandelt. Klar ist, dass es erhebliche Finanzmittel waren, denn nachdem sich Etihad Airways aus den defizitären Beteiligungen nach und nach zurückgezogen hat, ist in Belgrad die Regierung in die Bresche gesprungen. Dies hatte für die Fluggesellschaft den Vorteil, dass Schicksale wie jene von Jet Airways, Air Berlin, Darwin Airline und Alitalia erspart geblieben sind. Der Golfcarrier ist weiterhin als Minderheitsaktionär aktiv, jedoch wurden zwischenzeitlich auch die gewährten Kredite getilgt. Air Serbia befindet sich auf einer Liste von etwa 60 Unternehmen, die von der Regierung als besonders wichtig eingestuft sind. Für diese waren im Jahr 2022 etwa 80 Millionen Euro budgetiert. Weiters erhält der Carrier zusätzliche Zuschüsse, die beispielsweise in Form von Streckensubventionen gewährt werden. Aus dem Geschäftsbericht geht hervor, dass so rund 20,8 Millionen Euro pro Jahr an die Fluggesellschaft geflossen sind. Allerdings behaupten Regierungsmitglieder, dass Air Serbia gar nicht direkt subventioniert wurde. Die Finanzmittel würden der Tilgung von Altlasten, die noch aus der Zeit von Jat Airways stammen, dienen. Dazu habe man sich bei Vertragsabschluss mit Etihad Airways verpflichtet. Daher sollen diese Schulden bis zum Jahr 2023 im Geschäftsbericht ausgewiesen sein und waren bislang auch im Jahreshaushalt des Staats budgetiert.

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Klagenfurt: Skyalps als Operator für Frankfurt und München im Gespräch

In Kärnten wird momentan die Hausmarke des Flughafens Bozen, Skyalps, für mögliche Flüge nach Frankfurt am Main und München ins Gespräch gebracht. Auf Charterbasis solle diese die von Lilihill angekündigten Hub-Anbindungen bedienen. Skyalps wurde vor einiger Zeit im Nachgang der Privatisierung des Flughafens Bozen ins Leben gerufen. Derzeit erfolgt die operative Durchführung der Flüge durch die maltesische Luxwing, jedoch soll sich das in Kürze ändern, denn man wird eigenes AOC und eigene Betriebsgenehmigung erhalten. Bereits jetzt gibt es bei Skyalps gelegentliche Out-of-Base-Operation. Dies könnte auch für Klagenfurt umgesetzt werden. Allerdings gibt es weder seitens der Hausmarke des Flughafens Bozens noch seitens der Lilihill Group eine offizielle Bestätigung. Im Dezember 2022 will man nähere Einzelheiten zu den geplanten Flügen nach Frankfurt und/oder München vorstellen. Ohne Lufthansa-Codeshare würde es sich aber um keine echte Drehkreuz-Anbindung handeln.

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Condor: Airbus A330-900 D-ANRA absolviert Testflug

Der für Condor bestimmte Airbus A330-900 mit der Registrierung D-ANRA hat am Montag gegen 13 Uhr 30 den ersten Testflug absolviert. Das Langstreckenflugzeug trägt die Streifenlivery in der Farbe „Island“. Während des mehrstündigen Testflugs über die Pyrenäen und die Atlantikküste konnten alle Tests erfolgreich absolviert werden und das Flugzeug landete am Nachmittag sicher wieder in Toulouse. Der erste Condor A330neo wird noch in diesem Jahr auf Strecke gehen, zu den ersten Zielen gehören dabei Mauritius und die Malediven. Ab Ende dieses Jahres stoßen die ersten werksneuen Airbus A330neo zur Condor-Flotte. Anschließend folgt ab 2024 der Rollover der gesamten Kurz- und Mittelstreckenflotte.

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