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Klimakleber: BER will Schadenersatz einklagen

Der Flughafen Berlin-Brandenburg prüft gegen jene Klimakleber, die sich vergangene Woche unrechtmäßig Zugang zum Vorfeld verschafft haben und damit eine temporäre Einstellung des Flugbetriebs ausgelöst haben, zivilrechtliche Schadensersatzforderungen geltend zu machen. Die von der Bundespolizei verhafteten Personen wurden zwischenzeitlich wieder auf freien Fuß gesetzt. Unabhängig davon drohen laut Landeskriminalamt Brandenburg strafrechtliche Konsequenzen wegen verschiedener Delikte. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren läuft, wobei es bis dato noch keine Anklage gibt. Eine Flughafensprecherin bestätigte zunächst gegenüber Aero.de, dass man eine zivilrechtliche Schadenersatzklage prüft. Man will die entgangenen Gebühren sowie die unmittelbaren Kosten des unrechtmäßigen Eindringens in das Areal nicht tragen. Derzeit ist noch offen wie viel Geld der BER von den Aktivisten einklagen wird.

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Im Kundenauftrag: Japan Airlines wird mit A321P2F im Inland fliegen

Im Auftrag der Yamoto Holdings wird Japan Airlines ab Frühjahr 2024 bis zu 21 tägliche Frachtflüge mit dem Maschinentyp Airbus A321P2F durchführen. Vorerst sollen drei A321 durch die Elbe Flugzeugwerke in Singapur umgebaut werden. Operativ werden die Cargoflugzeuge dann von der JAL-Tochter Spring Airlines Japan betrieben werden. Lackiert werden diese in den Farben von Yamoto Transport. Die Konvertierung soll im März 2023 starten und bis Frühjahr 2024 abgeschlossen sein. „An jedem der Flughäfen, an denen Frachter eingesetzt werden sollen, installieren wir die erforderlichen Flugzeuge und verbessern die Einrichtungen, die für den Einsatz von Frachtern erforderlich sind. Beide Unternehmen werden in Vorbereitung auf den Start der neuen Flugzeuge im Jahr 2024 neue Mitarbeiter einstellen, darunter auch solche, die im Flugbetrieb und bei der Frachtabfertigung tätig sein werden“, so Japan Airlines in einer Stellungnahme. Die drei Airbus A321P2F sollen überwiegend im Inlandsverkehr eingesetzt werden. Derzeit ist geplant, dass diese bis zu 21 Mal pro Tag zwischen Tokio, Kitakyushu, Sapporo und Okinawa verkehren werden. Der Einsatz der Umbau-Frachter soll dem Auftraggeber signifikante Kostenvorteile bieten. Aufgrund des Umstands, dass der Staat Japan aus verschiedenen Inseln besteht, spielt Luftfracht eine große Bedeutung im Inland.

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Azores Airlines soll privatisiert werden

Die Regionalregierung der Azoren beabsichtigt die Fluggesellschaft Azores Airlines zu privatisieren. Hintergrund ist, dass die Sata-Gruppe finanziell unter Druck steht. Derzeit ist nicht geplant, dass die Regionalfluggesellschaft Sata verkauft werden soll. Duarte Freitas, der in der Regionalregierung für die Finanzen zuständig ist, erklärte vergangene Woche im Rahmen der Haushaltsdebatte, dass man sich auf die Suche nach einem Käufer für Azores Airlines machen wird. Eine entsprechende Ausschreibung werde man in den nächsten Wochen veröffentlichen. Weiters: „Bei der Rettung der SATA vor dem Desaster, auf das sie zusteuerte, haben wir uns verpflichtet, die Mehrheit des Kapitals der Azores Airlines zu privatisieren. Das werden wir tun“. Vorgesehen ist, dass am 1. Jänner 2023 eine Ausschreibung veröffentlicht wird. Zuvor wird der Sata-Konzern eine Holding-Struktur bekommen. Dies soll die Herauslösung von Azores Airlines vereinfachen. Weiters sagte der Politiker: „Ich kann an dieser Stelle ankündigen, dass die Umstrukturierung der Sata-Gruppe Anfang Dezember abgeschlossen sein wird und eine Holdinggesellschaft geschaffen wird, die die Trennung der verschiedenen Unternehmen ermöglicht, wodurch SATA Air Açores von schädlichen Auswirkungen isoliert wird und die Veräußerung von Azores Airlines möglich wird“.

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Hongkong hat dritte Piste offiziell eröffnet

Der Flughafen Hongkong hat am 25. November 2022 die dritte Start- und Landebahn offiziell in Betrieb genommen. Der Airport wird nun im Three-Runway-System betrieben. Dies soll zu einer erheblichen Steigerung der Kapazität führen. Derzeit hält sich im Passagierbereich die Nachfrage internationaler Touristen, die die chinesische Sonderverwaltungszone besuchen wollen, in sehr eng gesteckten Grenzen. Hintergrund ist, dass die Einreise- und Quarantänebestimmungen noch immer vergleichsweise streng sind. Zwar praktiziert Hongkong lockerere Regeln als die Volksrepublik China, jedoch schrecken diese noch immer potentielle Besucher ab. Am 25. November 2022 wurde die dritte Piste des Flughafens Hongkong feierlich eröffnet. Die Bauarbeiten haben bereits im August 2016 begonnen und waren sehr aufwendig. Es mussten zunächst 650 Hektar Land gewonnen werden. Dies geschah durch Aufschüttung im Meer rund um den bestehenden Airport, dessen Areal seinerzeit ebenfalls aufgeschüttet wurde. Die rund 3.800 Meter lange Start- und Landebahn ging im Juli 2022 in den Probebetrieb. Im nächsten Ausbauschritt soll das Terminal 2 um den Flugsteig T2 erweitert werden. In diesem Zusammenhang werden auch ein neues Gepäckabfertigungssystem sowie ein automatisierter People-Mover errichtet werden.

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Zypern: Wizz Air baut Saudi-Arabien-Strecken auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beabsichtigt im Sommerflugplan 2023 ihre Präsenz auf Zypern auszubauen. Man wird zwei weitere Airbus A321neo, die von der maltesischen Tochter betrieben werden, in Larnaka stationieren. Erst vor wenigen Tagen hat der Konkurrent Ryanair angekündigt, dass man die Präsenz auf der Insel Zypern ausbauen wird. Der irische Lowcoster expandiert aber nicht in Larnaka, sondern am kleineren Flughafen Paphos. Somit gehen sich die beiden Billigflieger in Sachen Expansion im Inselstaat aus dem Weg, da die beiden Airports völlig unterschiedliche Zielregionen bedienen. Wizz Air wird im Sommer 2023 drei Maschinen in Larnaka stationieren Dazu kommen, genau wie bei Ryanair, Flugzeuge, die von anderen Bases heraus Zypern ansteuern werden. Der pinkfarbene Lowcoster will drei neue Strecken aufnehmen. Weiters stockt man auf sechs bestehenden Routen die Frequenzen auf. Insgesamt wird man 32 Ziele, darunter neu Dammam, Jeddah und Riyadh, anbieten. Aufgestockt werden die Ziele Athen, London-Luton, Prag, Tel Aviv, Thessaloniki und Eriwan. „Wir freuen uns, in Zypern zu expandieren und unser Engagement für den Ausbau unserer Marktpräsenz durch die Verdoppelung der Anzahl der Flugzeuge, die wir von diesem Land aus betreiben, zu demonstrieren. Die Bereitstellung dieser beiden zusätzlichen Flugzeuge in Larnaca ermöglicht es uns, unser Marktangebot weiter zu stärken und unseren zypriotischen Kunden die Möglichkeit zu geben, mit uns auf insgesamt 32 Routen in 18 Länder zu reisen und den Tourismus auf der Insel der Liebe zu steigern, indem wir Zypern mit so vielen Zielen verbinden“, so Robert Carey, Präsident von Wizz Air.

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Gastkommentar: Die Golfairline am Atlantik

Es hört sich an wie ein böses Märchen aus 1001 Nacht, ist aber knallharte Realität in Mitten der EU. Das kleine Portugal hat während der Pandemie TAP mit Zuschüssen von 3,2 Milliarden gerettet, mehr als jedes andere Land und das auch noch ohne Verpflichtung zur Rückzahlung. Das ist nur einer von vielen Punkten, die massives Unverständnis hervorrufen und einen dunklen Schatten auf Portugal werfen. Doch was spielt sich unbemerkt vom Rest Europas ab und wer sind die handelnden Akteure? In mehreren Teilen möchten wir die dunklen Ecken ausleuchten. Es hat sich alles zu gut angehört. David Neeleman, einer der erfolgreichsten Manager der Branche, stieg 2015 mit dem Konsortium Atlantic Gateway bei TAP ein, nachdem er erfolgreich bereits JetBlue, Azul, Westjet und Breeze gegründet hat. Die Flotte wurde als einer der ersten Europas mit A320neo und A330neo erneuert. Aufbruchsstimmung im ärmsten Land Westeuropas mit einem Mindestgehalt von rund 700 Euro pro Monat. Wenige Jahre später haben es Politik und lokale Akteure geschafft, das Bild komplett zu drehen, 3,2 Milliarden zu versenken und den kompetenten Manager zu verscheuchen. Niemand bezuschusst so viel in Europa wie Portugal und ist trotzdem so erfolglos. Doch was ist passiert? Aktuell hakt es an allen Ecken, eine der neuesten Flotten in Europa macht Probleme, das Personal streikt, die Airline ist verstaatlicht, der zuständige Minister überfordert, es werden Ferienflüge in ganz Europa verramscht, es hagelt Strafen und verlorene Gerichtsverfahren, während die Geschäftsführung komplett abgehoben erscheint, aber das sehen wir uns im Detail an: Flottenerneuerung Als erste Airline in

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USA: Envoy-Air-Kapitän im Cockpit kollabiert und verstorben

Am 22. November 2022 ereignete sich auf einem von Envoy Air durchgeführten American-Airlines-Flug ein tragischer Todesfall. Der Flugkapitän ist kurz nach dem Start kollabiert und in weiterer Folge verstorben. Laut Envoy Air handelte es sich um einen jungen Piloten, der sich in Ausbildung zum Kapitän befand. Begleitet wurde er von einem erfahrenen Ausbildungspiloten, der auf dem rechten Sitz war und die Rücklandung erfolgreich absolvierte. Weiters hat sich auf dem Jumpseat ein Erster Offizier befunden. Dieser soll Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet haben. Im Cockpit nahm man an, dass der junge Kommandant einen Herzinfarkt erlitten haben könnte. Der Embraer 175 (N225NN) war als AA3556 auf dem Weg von Chicago (ORD) nach Columbus. Aus noch ungeklärter Ursache kollabierte der Kapitän während dem Start. Der Ausbildner meldete umgehend den medizinischen Notfall und forderte die Rücklandung in Chicago an. Diese konnte der zweite Pilot erfolgreich absolvieren. Die Notlandung erfolgte nur rund zehn Minuten nach dem Start. „Trotz der heldenhaften Bemühungen der Menschen an Bord und der Rettungskräfte am Boden ist unser Kollege im Krankenhaus verstorben. Wir sind zutiefst betrübt und tun alles, was wir können, um seine Familie und unsere Kollegen in dieser Zeit zu unterstützen“, so die Fluggesellschaft in einer Erklärung. Noch an Bord wurden Rettungsmaßnahmen durchgeführt. Letztlich kam für den Kapitän jede Hilfe zu spät, denn er ist in der weiteren Folge verstorben. Die Ursache für seinen plötzlichen Kollaps mit Todesfolge steht noch nicht fest. Eine Obduktion soll diese ermitteln.

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Corendon Dutch Airlines verlagert Kapazität nach Brüssel

Im Sommerflugplan 2023/24 wird Corendon Dutch Airlines auf dem Flughafen Brüssel vier Flugzeuge stationieren. Man baut das Angebot von rund 150.000 auf 260.000 Sitze aus. Bei der Entscheidung hat das Chaos, das in Amsterdam herrscht, eine entscheidende Rolle gespielt, so das Unternehmen gegenüber „De Telegraaf“. Betroffen ist die niederländische Sparte von Corendon, die unter der Leitung von Atilay Uslu steht. Gegenüber der Tageszeitung erklärte der Manager, dass die chaotischen Zustände am Flughafen Amsterdam-Schiphol dazu geführt haben, dass man rund zehn Millionen Euro verloren hat. Um einem ähnlichen Szenario vorbeugen zu können, wird man Kapazität nach Brüssel verlegen. Im Sommerflugplan 2023 will man mit vier stationieren Maschinen ab dem belgischen Airport tätig sein. Ein weiterer Faktor, der die Kosten beeinflusst hat: Die Gesamtkosten sind niedriger als ab Amsterdam. Beispielsweise beträgt die staatliche Ticketsteuer ab den Niederlanden 26 Euro. In Belgien fallen, je nach Flugstrecke, zwischen zwei und zehn Euro an. Unter dem Strich könne man wettbewerbsfähigere Preise anbieten.

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Norse Atlantic beschafft sich frisches Kapital

Norse Atlantic Airways beschafft sich über die Ausgabe neuer Aktien frisches Geld. Der unter anderem in Berlin aktive Langstrecken-Billigflieger hat durch Platzierung von 120 Millionen neuen Aktien zum Bezugspreis von je 2,5 Norwegischen Kronen (0,24 Euro) einen Bruttoerlös von umgerechnet 29 Millionen Euro (300 Millionen Norwegische Kronen) erzielt. In einem zweiten Schritt plant die norwegische Fluglinie außerdem ein nachfolgendes Angebot von 60 Millionen weiteren Aktien zu diesem Preis. Das frische Geld soll zum Ausbau der britischen Tochter verwendet werden. Das erste Flugzeug von Norse Atlantic UK ist die Boeing 787-9 mit der Registrierung G-CKOF. Es handelt sich um ein 4,6 Jahre altes Flugzeug, das von AerCap geleast wird.

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Kanada: Flair-Boeing 737 machte unfreiwilligen Ausflug ins Grüne

Am Freitag, den 25. November 2022, ist die Boeing 737-800 mit der Registrierung C-FFLC, betrieben von der kanadischen Billigfluggesellschaft Flair Airlines, auf dem Waterloo International Airport von der Piste abgekommen. Der Mittelstreckenjet befand sich unter der Flugnummer F8501 auf dem Weg von Vancouver nach Waterloo. Bis zur Landung ist der Flug ohne Auffälligkeiten verlaufen. Am frühen Morgen des 25. November 2022 setzte die C-FFLC auf Piste 26 zur Landung an. Es gelang den Piloten jedoch nicht auszurollen und wie üblich von der Runway abzureden. Die Boeing 737-800 geriet am Ende der Piste in weichen Grund und blieb dort stecken. An Bord befanden sich 134 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Alle konnten das Flugzeug unverletzt verlassen. Erst kürzlich blieb ein Beluga XL nach einer Landung im Schlamm stecken. Die Maschine musste äußerst mühsam aus ihrer misslichen Lage befreit werden, wobei die Crew unverletzt geblieben ist.

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