
Dringende Warnung an die Regierung: Lufthansa droht mit massiver Reduktion von Flugstrecken in Deutschland
Die Lufthansa Group droht angesichts ausbleibender Entlastungen bei der Ticketsteuer und anderen Gebühren mit einer massiven Reduktion ihres Flugangebots innerhalb Deutschlands. Jens Ritter, der Chef der Lufthansa Airlines, äußerte in den Zeitungen der Funke Mediengruppe seine tiefe Enttäuschung über den Haushaltsentwurf für 2026, der keinerlei Entlastungen für die Luftfahrt vorsieht. Die Bundesregierung hatte der Branche zuvor Zusagen gemacht, die Ticketsteuer auf das frühere Niveau zurückzusetzen. Nun rechnet die Fluggesellschaft ihre Strecken an sieben deutschen Flughäfen neu durch. Sollten diese Verbindungen unrentabel sein, stünden sie vor der Streichung, was weitreichende Konsequenzen für die Anbindung deutscher Wirtschaftsregionen hätte. Wirtschaftliche Prüfung und mögliche Konsequenzen Die Prüfung der Rentabilität betrifft nach Angaben von Ritter sieben Flughäfen: Bremen, Dresden, Köln, Leipzig, Münster, Nürnberg und Stuttgart. Dies sind wichtige Regionalflughäfen, die als Zubringer für die großen Drehkreuze Frankfurt und München dienen. Die drohenden Streichungen sind eine direkte Reaktion auf die hohen Kosten in Deutschland. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß sie gezwungen sei, Flugzeuge auf rentableren Strecken im Ausland einzusetzen, wenn die inländischen Verbindungen wirtschaftlich nicht mehr tragfähig seien. Die Lufthansa hat bereits in der jüngeren Vergangenheit mehrere Inlandslinien eingestellt, darunter die Strecken München–Leipzig und Münster–Frankfurt. Flughäfen wie Paderborn und Friedrichshafen werden mittlerweile gar nicht mehr von der Lufthansa angeflogen. Die drohenden weiteren Streichungen würden die Anbindung wichtiger Wirtschaftsregionen erheblich schwächen und die Erreichbarkeit von interkontinentalen Flugzielen erschweren. Dies könnte nicht nur Auswirkungen auf Geschäftsreisen, sondern auch auf den Tourismus haben. Die Kostenstruktur in Deutschland wird von der Lufthansa-Führung seit langem kritisiert. Carsten Spohr, der Chef des Lufthansa-Konzerns,








