Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

13-jähriger blinder Passagier überlebt Flug im Fahrwerk

Ein 13 Jahre alter afghanischer Junge hat einen Flug im Fahrwerk eines Flugzeugs von Kabul nach Delhi überlebt. Der blinde Passagier, der sich im Fahrwerkschacht eines Airbus A340-300 versteckt hatte, wurde nach der Landung auf dem internationalen Flughafen Indira Gandhi in Delhi auf dem Rollfeld entdeckt. Er wurde von indischen Sicherheitskräften in Gewahrsam genommen und befragt, bevor er mit demselben Flugzeug zurück nach Afghanistan geschickt wurde. Nach Angaben der Behörden war der aus der Provinz Kundus im Norden Afghanistans stammende Junge unbemerkt in den Kabuler Flughafen gelangt und hatte sich im Fahrwerk des Flugzeugs versteckt. Er gab bei der Befragung an, eigentlich in den Iran reisen zu wollen, habe aber den falschen Flug bestiegen. In seinem Besitz befand sich lediglich ein kleiner roter Lautsprecher, der später bei der Inspektion der Maschine gefunden wurde. Aviationsexperten weisen darauf hin, daß die Überlebenschance bei einem solchen Flug extrem gering ist. In Reiseflughöhen von über 10.000 Metern fallen die Temperaturen auf unter minus 50 Grad Celsius, und der Sauerstoffmangel führt schnell zur Bewußtlosigkeit. Außerdem besteht das Risiko, beim Ausfahren des Fahrwerks vor der Landung herauszufallen. Der Vorfall in Delhi ist ein seltenes Beispiel für das Überleben eines blinden Passagiers unter diesen extremen Bedingungen. Die wenigen Überlebenden, die in der Vergangenheit bekannt wurden, waren meist Jugendliche. Der Vorfall verdeutlicht die anhaltenden Sicherheitslücken an Flughäfen und die Verzweiflung, die Menschen aus instabilen Regionen zu solchen lebensgefährlichen Handlungen treibt. Die Untersuchung des Falles, insbesondere die Frage, wie der Junge die Sicherheitskontrollen am Flughafen Kabul umgehen konnte, dauert

weiterlesen »

Hacker-Angriff legt europäische Flughäfen lahm

Ein Hacker-Angriff mit Ransomware ist die Ursache für die weitreichenden Störungen bei der Passagierabfertigung an mehreren großen europäischen Flughäfen, die am vergangenen Freitag begannen. Wie die Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit (ENISA) bestätigte, zielte der Angriff auf die Check-in-Systeme des Luftfahrtdienstleisters Collins Aerospace. Flughäfen wie London Heathrow, Brüssel und Berlin Brandenburg (BER) waren betroffen, was zu erheblichen Verzögerungen und Flugausfällen führte. Der Angriff zwang die Fluggesellschaften zur Umstellung auf manuelle Abfertigungsprozesse. An den Schaltern wurden Laptops und iPads eingesetzt, um Fluggäste zu registrieren und das Gepäck zu verladen. Dies führte an den betroffenen Flughäfen zu chaotischen Zuständen. Am Flughafen Brüssel mußten am Montag 60 von 550 geplanten Flügen gestrichen werden, während in Berlin weiterhin lange Wartezeiten bei den Abflügen verzeichnet wurden. Nach Angaben der ENISA wurden die Untersuchungen zur Ransomware-Variante und zu ihrer Herkunft von den Strafverfolgungsbehörden eingeleitet. Experten weisen darauf hin, daß Angriffe mit Ransomware auf Infrastrukturen wie Flughäfen immer häufiger vorkommen. Allerdings seien Großvorfälle, die sich unmittelbar auf den physischen Betrieb auswirken, noch immer selten. Die Kosten für solche Angriffe steigen: Allein in Deutschland wurden die durch Ransomware verursachten Schäden nach Angaben des Branchenverbands Bitkom im Jahr 2025 auf eine Rekordsumme von 202 Milliarden Euro geschätzt. Der Vorfall unterstreicht die wachsende Bedrohung durch Cyberkriminalität für den europäischen Luftverkehrssektor und zeigt die Notwendigkeit robusterer IT-Sicherheitssysteme auf. Auch wenn Collins Aerospace erklärte, daß die Störungen fast behoben seien, zeigt der Angriff, wie anfällig die komplexen IT-Strukturen an Flughäfen sind.

weiterlesen »

Air Serbia Flug dreht wegen Taifun um

Ein Flug der serbischen Fluggesellschaft Air Serbia mußte am Dienstagabend auf halbem Weg nach China umkehren. Der Airbus A330-200 war in der serbischen Hauptstadt Belgrad mit dem Ziel Guangzhou gestartet. Aufgrund des herannahenden Supertaifuns Ragasa wurde der Zielflughafen Guangzhou gesperrt, was die Besatzung zur Rückkehr zwang. Die Passagiere waren rund achteinhalb Stunden in der Luft, ohne ihr Ziel zu erreichen. Der Flughafen Guangzhou Baiyun gab bekannt, alle Flüge aufgrund des Taifuns Ragasa bis Mittwochabend zu streichen. Der Wirbelsturm Ragasa, auch bekannt unter dem Namen Mike, erreichte die chinesische Küste mit starken Winden und schweren Niederschlägen. Die Wetterlage erfordert präventive Maßnahmen, um die Sicherheit des Flugverkehrs und der Reisenden zu gewährleisten. Auch andere Flughäfen in der Region, wie der Flughafen Hongkong und der Flughafen Macau, waren von den Auswirkungen des Sturms betroffen. Der betroffene Flug mit dem Kennzeichen YU-ARB kehrte nach Belgrad zurück. Solche Flugumleitungen sind im Luftverkehr bei unvorhergesehenen Wetterereignissen, wie starken Stürmen, üblich. Fluggesellschaften und Flughäfen koordinieren sich, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten. Die Passagiere wurden in Belgrad wieder ausgeladen und mußten ihre Reise unterbrechen. Es ist davon auszugehen, daß die Fluggesellschaft, in Absprache mit den Behörden, Ersatzflüge anbieten oder die Passagiere anderweitig unterbringen wird, sobald sich die Wetterlage in China stabilisiert hat.

weiterlesen »

Der Weg zur Wiesn: Flixbus verzeichnet starken Buchungsanstieg zum Oktoberfest

Das Oktoberfest in München lockt Besucher aus ganz Europa an, und der Fernbusanbieter Flixbus profitiert von diesem Zustrom. Das Unternehmen verzeichnete einen Buchungsanstieg von rund 50 Prozent auf seinen München-Linien während des diesjährigen Oktoberfest-Zeitraums. Insgesamt verbindet das Busnetz die bayerische Hauptstadt mit über 300 Städten auf dem Kontinent, was eine erschwingliche und unkomplizierte Anreise ermöglicht. Die Daten von Flixbus zeigen, daß die Nachfrage aus benachbarten Ländern wie der Schweiz, Tschechien und Österreich besonders groß ist, aber auch Reisende aus fernen Ländern wie Spanien und Portugal den Weg zur Wiesn auf sich nehmen. Internationale Anziehungskraft und beliebte Strecken Die Analyse der Buchungszahlen von Flixbus unterstreicht die internationale Anziehungskraft des Oktoberfests. Die größte Nachfrage von Reisenden, die eine internationale Anreise wählen, kommt von der Strecke Zürich–München. Die Verkäufe für diese Route haben sich im Wiesn-Zeitraum nahezu verdreifacht. Auch aus der tschechischen Hauptstadt Prag ist ein deutlicher Anstieg der Buchungen zu verzeichnen, die sich verdoppelt haben. Dies spiegelt die enge Bierkulturverbindung zwischen den beiden Ländern wider. Von Wien aus reisen ebenfalls deutlich mehr Menschen mit dem Bus nach München, hier stiegen die Buchungszahlen um 50 Prozent. Im Ländervergleich kommen die meisten Flixbus-Buchungen für das Oktoberfest erwartungsgemäß aus Deutschland, wobei die Verbindungen aus Berlin, Freiburg, Stuttgart und Nürnberg am stärksten frequentiert sind. Überraschend ist die hohe Beliebtheit des Oktoberfests in Italien, das im Flixbus-Ranking der internationalen Herkunftsländer den zweiten Platz belegt und somit Österreich, die Schweiz und Tschechien übertrifft. Lange Reisen für ein kurzes Vergnügen Einige Oktoberfest-Besucher scheuen auch vor einer längeren Anreise nicht

weiterlesen »

Il-96-Frachter mit Triebwerksproblem in Turkmenistan

Ein Frachtflugzeug des Typs Ilyushin Il-96-400 T der russischen Fluggesellschaft Sky Gates Airlines hatte am Flughafen Türkmenbaşy in Turkmenistan einen Triebwerkszwischenfall. Das Ereignis fand am Vortag nach der Landung aus Dubai-Al Maktoum statt. Beim Ausrollen der Maschine kam es zu einem plötzlichen, unkontrollierten Wechsel der Triebwerksleistung. Das Triebwerk Nr. 2 des Frachters schaltete selbstständig von vollem Umkehrschub auf maximale Vorwärtsschubleistung um, was die Piloten dazu zwang, es sofort abzuschalten. An Bord des Flugzeugs mit dem Kennzeichen RA-96103 befanden sich sieben Besatzungsmitglieder, zwei Begleiter sowie etwa 63 Tonnen Fracht. Nach dem Abschalten des betroffenen Triebwerks konnte die Besatzung die Maschine sicher zur Parkposition rollen. Nach der vollständigen Deaktivierung aller Triebwerke wurde zudem ein Kraftstoffleck am Triebwerk Nr. 2 festgestellt. Wie das Luftfahrtportal Aviatorshina berichtete, wird der Vorfall nun von der russischen Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya untersucht. Die Il-96 ist ein in Rußland gebautes vierstrahliges Langstreckenflugzeug, das in verschiedenen Versionen sowohl für den Passagier- als auch für den Frachtverkehr eingesetzt wird. Der Triebwerkshersteller der Il-96 ist Perm Motors. Die Fehlfunktion bei einem so kritischen Manöver wie dem Umkehrschub wird nun von einer eingesetzten Kommission genauestens analysiert. Die Untersuchung soll klären, ob es sich um einen technischen Defekt oder eine andere Ursache handelte, die zu dem Zwischenfall führte. Solche unkontrollierten Schübe sind im Flugverkehr eine seltene und gefährliche Störung, die die Sicherheit des Flugzeugs und seiner Insassen beeinträchtigen kann. Die rasche Reaktion der Besatzung verhinderte möglicherweise Schlimmeres. Die Ergebnisse der Untersuchung der russischen Luftfahrtbehörde bleiben abzuwarten.

weiterlesen »

Strategische Neuausrichtung: Lufthansa kündigt grundlegende Neugestaltung des Bordprodukts an

Anläßlich ihres hundertjährigen Jubiläums im Jahr 2026 hat die Lufthansa Group eine umfassende Überarbeitung ihres Langstrecken-Bordprodukts angekündigt. Unter dem Namen „Fox“ (Future Onboard Experience) soll das Flugerlebnis grundlegend neu gestaltet werden, um den Premium-Anspruch der Fluggesellschaft zu unterstreichen. Die Einführung von Fox ist für das Frühjahr 2026 geplant und wird alle Serviceelemente und Abläufe an Bord umfassen – von der Economy bis zur First Class. Jens Ritter, der CEO von Lufthansa Airlines, betonte, daß man in den nächsten zwölf Monaten über 70 Millionen Euro in diese Neugestaltung investieren werde, um mehr Individualität, Komfort und Gastlichkeit für die Passagiere zu bieten. Fox: Ein neues Zeitalter des Flugerlebnisses Das Konzept von Fox baut auf drei zentralen Säulen auf: Individualität, Komfort und Lufthansa Signature Moments. Ziel ist es, das gesamte Reiseerlebnis auf Langstreckenflügen spürbar aufzuwerten, unabhängig davon, ob es sich um Flugzeuge mit oder ohne das neue Allegris-Bahrprodukt handelt. Die Neugestaltung ist eine logische Fortsetzung der Modernisierungsstrategie von Lufthansa, die bereits die Einführung neuer Flugzeugtypen wie die Boeing 787-9 und den Airbus A350-900 sowie das Bordprodukt Allegris umfaßt. Individualität: Passagiere sollen zukünftig mehr Kontrolle über ihr Flugerlebnis haben. Ein wesentliches Element ist die flexible zweite Mahlzeit in der Business Class, die die Gäste zu einem für sie passenden Zeitpunkt einnehmen können. Dies bietet eine größere Auswahl an Speisen, Snacks und warmen Mahlzeiten. Auch in der Economy– und Premium Economy Class wird die Wahlmöglichkeit erhöht: Hier können Fluggäste künftig aus drei anstatt zwei Gerichten wählen. Diese Flexibilität zielt darauf ab, den Passagieren ein persönlicheres

weiterlesen »

ITA Airways testet Hundetransport in der Kabine

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways hat am Dienstag einen Testflug durchgeführt, bei dem erstmals zwei größere Hunde ohne Transportbox mit ihren Besitzern in der Kabine reisten. Der Demonstrationsflug fand auf der Strecke von Mailand-Linate nach Rom-Fiumicino statt. Das Experiment wurde von der italienischen Luftfahrtbehörde ENAC initiiert, um neue Standards für den Transport von mittelgroßen und großen Hunden in der Passagierkabine zu erproben und zu etablieren. An Bord des Flugzeugs saßen zwei Hunde, die in der ersten und letzten Sitzreihe des Flugzeugs untergebracht waren. Der Testflug soll die Grundlage für künftige Bestimmungen der italienischen Luftfahrtbehörde schaffen, die von dem Verkehrsministerium angestoßen wurden. Die Regeln sollen festlegen, unter welchen Bedingungen und mit welchen Einschränkungen größere Haustiere in der Kabine mitgenommen werden können. Die derzeitigen Regelungen der meisten Fluggesellschaften gestatten den Transport von Hunden in der Kabine nur, wenn sie in einer Transportbox untergebracht sind und die Maximalgröße von acht Kilogramm nicht überschreiten. Die Entscheidung von ITA Airways ist Teil einer breiteren Debatte in der Luftfahrtindustrie über den Transport von Tieren. Während viele Airlines strikte Regeln für Haustiere haben, gibt es immer wieder Diskussionen über Ausnahmeregelungen, insbesondere für Assistenz- und Begleithunde. Mit den neuen Bestimmungen könnte sich der italienische Luftverkehr von den international üblichen Standards abheben, die den Transport von Tieren über acht Kilogramm fast ausschließlich im Frachtraum vorsehen. Die Ergebnisse des Testfluges werden nun von den zuständigen Behörden ausgewertet. Ziel ist es, klare und sichere Richtlinien für den Transport von Tieren zu definieren, die sowohl den Tieren als auch den Passagieren und

weiterlesen »

Vertiefte Partnerschaft zwischen Air France-KLM und SAS

Die Fluggesellschaften Air France-KLM und SAS (Scandinavian Airlines) haben eine deutliche Ausweitung ihrer kommerziellen Zusammenarbeit bekanntgegeben. Ziel ist es, die Verbindungen zwischen Skandinavien und den Vereinigten Staaten zu stärken. Durch eine neue Codeshare-Vereinbarung bietet Air France ihren Kunden nun Zugang zu Transatlantikflügen, die von SAS durchgeführt werden. Dieser Schritt vertieft die bereits im Jahre 2024 begonnene Partnerschaft. Die neuen Codeshare-Flüge ermöglichen Reisenden von Air France den nahtlosen Zugang zu einer Vielzahl von US-Zielen ab den skandinavischen Drehkreuzen Kopenhagen, Stockholm und Oslo. Von Kopenhagen aus werden unter anderem Flüge nach Atlanta, Chicago, Los Angeles und New York angeboten. Vom Flughafen Stockholm-Arlanda können Passagiere nun nach New York-Newark und Miami fliegen. Auch von Oslo aus sind Flüge nach New York möglich. Die Partnerschaft bietet den Kunden nicht nur mehr Flexibilität bei der Reiseplanung, sondern auch Vorteile bei den Vielfliegerprogrammen, indem sie Meilen und Status-Punkte sammeln können. Die erweiterte Zusammenarbeit folgt auf den Beitritt von SAS zur SkyTeam-Allianz im September des vergangenen Jahres. Air France-KLM ist ein Gründungsmitglied dieses Luftfahrtbündnisses. Dieser Schritt ebnete den Weg für eine engere Vernetzung der Flugnetze beider Unternehmen. Zuvor hatte SAS bereits ihren Code auf ausgewählten Langstreckenflügen von Air France und KLM nach Paris und Amsterdam hinzugefügt, was die gegenseitige Codeshare-Zusammenarbeit auch auf dem europäischen Markt festigte. Die Vertiefung der Partnerschaft ist Teil einer strategischen Neuausrichtung von SAS, die sich nach der Übernahme durch ein Konsortium um Air France-KLM in einer Restrukturierungsphase befindet. Mit der Allianz-Änderung von Star Alliance zu SkyTeam und dem Ausbau der Kooperation soll die

weiterlesen »

Dringende Warnung an die Regierung: Lufthansa droht mit massiver Reduktion von Flugstrecken in Deutschland

Die Lufthansa Group droht angesichts ausbleibender Entlastungen bei der Ticketsteuer und anderen Gebühren mit einer massiven Reduktion ihres Flugangebots innerhalb Deutschlands. Jens Ritter, der Chef der Lufthansa Airlines, äußerte in den Zeitungen der Funke Mediengruppe seine tiefe Enttäuschung über den Haushaltsentwurf für 2026, der keinerlei Entlastungen für die Luftfahrt vorsieht. Die Bundesregierung hatte der Branche zuvor Zusagen gemacht, die Ticketsteuer auf das frühere Niveau zurückzusetzen. Nun rechnet die Fluggesellschaft ihre Strecken an sieben deutschen Flughäfen neu durch. Sollten diese Verbindungen unrentabel sein, stünden sie vor der Streichung, was weitreichende Konsequenzen für die Anbindung deutscher Wirtschaftsregionen hätte. Wirtschaftliche Prüfung und mögliche Konsequenzen Die Prüfung der Rentabilität betrifft nach Angaben von Ritter sieben Flughäfen: Bremen, Dresden, Köln, Leipzig, Münster, Nürnberg und Stuttgart. Dies sind wichtige Regionalflughäfen, die als Zubringer für die großen Drehkreuze Frankfurt und München dienen. Die drohenden Streichungen sind eine direkte Reaktion auf die hohen Kosten in Deutschland. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß sie gezwungen sei, Flugzeuge auf rentableren Strecken im Ausland einzusetzen, wenn die inländischen Verbindungen wirtschaftlich nicht mehr tragfähig seien. Die Lufthansa hat bereits in der jüngeren Vergangenheit mehrere Inlandslinien eingestellt, darunter die Strecken München–Leipzig und Münster–Frankfurt. Flughäfen wie Paderborn und Friedrichshafen werden mittlerweile gar nicht mehr von der Lufthansa angeflogen. Die drohenden weiteren Streichungen würden die Anbindung wichtiger Wirtschaftsregionen erheblich schwächen und die Erreichbarkeit von interkontinentalen Flugzielen erschweren. Dies könnte nicht nur Auswirkungen auf Geschäftsreisen, sondern auch auf den Tourismus haben. Die Kostenstruktur in Deutschland wird von der Lufthansa-Führung seit langem kritisiert. Carsten Spohr, der Chef des Lufthansa-Konzerns,

weiterlesen »

Korruption im Flugverkehr: Austrian Airlines greift bei Ticketmißbrauch hart durch

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) sieht sich mit einem gravierenden Fall von mutmaßlichem internen Betrug konfrontiert. Einem vorliegenden internen Rundschreiben zufolge hat die Airline bei internen Ermittlungen „schwerwiegende Verstöße“ beim Umgang mit vergünstigten Mitarbeitertickets aufgedeckt. In einem besonders brisanten Fall soll ein Mitarbeiter sogenannte „PEP- und Staff-Travel-Tickets“ in großem Stil unrechtmäßig an Dritte weiterverkauft haben, was zur sofortigen fristlosen Entlassung des Betreffenden führte. Die AUA kündigt in dem Schreiben an, künftig konsequent gegen derartige Mißbräuche vorzugehen und verweist auf mögliche disziplinäre, zivilrechtliche und sogar strafrechtliche Konsequenzen, berichtete zunächst das Regionalmedium MeinBezirk.at. Ausmaß und Details des mutmaßlichen Betrugsfalls Die internen Ermittlungen bei Austrian Airlines konzentrieren sich auf den Mißbrauch von PEP– und Staff-Travel-Tickets, die Beschäftigten als attraktive Zusatzleistung angeboten werden. Diese Tickets sind kapazitätsabhängige Sonderkontingente, die nur unter bestimmten Bedingungen und ausschließlich für den privaten Gebrauch von Mitarbeitern und deren engsten Angehörigen genutzt werden dürfen. Der Weiterverkauf an Dritte ist strikt untersagt. Ein vorliegendes internes Rundschreiben der AUA an die Belegschaft warnt vor einer Häufung „schwerwiegender Verstöße“ in diesem Zusammenhang. Dem Schreiben nach wurde in einem besonders „gravierenden Fall“ ein Mitarbeiter fristlos entlassen, weil er über einen längeren Zeitraum hinweg PEP-Tickets an Außenstehende verkauft haben soll. Wie aus weiteren Informationen hervorgeht, soll die betroffene Person bis zu 2.000 Euro pro Ticket verlangt haben. Es ist die Rede von über 1.000 mutmaßlichen Fällen allein im Jahr 2025. Die Ermittlungen sollen auch andere Mitarbeiter einbeziehen, die möglicherweise in den Betrug verwickelt sind. Die Fluggesellschaft selbst bestätigte auf Nachfrage, daß es „immer wieder

weiterlesen »