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Stärkeres Band in den Norden: Norwegian erweitert Flugangebot ab Hamburg

Die Fluggesellschaft Norwegian wird ihr Flugangebot vom Hamburger Flughafen aus deutlich ausbauen. Ab dem 13. Mai 2026 nimmt die Airline eine neue Direktverbindung nach Stockholm in ihren Flugplan auf. Diese Route wird viermal pro Woche bedient: montags, mittwochs, freitags und sonntags. Gleichzeitig wird die Frequenz der bestehenden Verbindung nach Oslo von bis zu sechs auf acht Flüge pro Woche erhöht. Mit dieser strategischen Erweiterung verdoppelt Norwegian ihr Gesamtangebot ab Hamburg in Richtung Skandinavien auf insgesamt zwölf wöchentliche Abflüge. Die Maßnahme unterstreicht die wachsende Bedeutung nordeuropäischer Destinationen für Urlaubs- und Geschäftsreisende und stärkt die internationale Anbindung der Hansestadt. Ausbau des Streckennetzes in Skandinavien Der Ausbau des Flugangebots von Norwegian ist eine direkte Antwort auf die steigende Nachfrage nach Reisezielen im Norden. Die Verantwortlichen des Hamburger Flughafens begrüßen die Entscheidung der Airline. Gesa Zaremba, die Leiterin des Airline & Traffic Development am Hamburg Airport, betonte, daß die Erweiterung des Skandinavien-Angebots eine Stärkung der internationalen Verbindungen und einen echten Gewinn für die Passagiere darstelle. Die neue Vielfalt sei besonders für Städte- und Geschäftsreisende von Vorteil. Die norwegische Airline, die bereits in der Vergangenheit eine starke Präsenz auf Strecken nach Oslo hatte, setzt nun verstärkt auf die schwedische Hauptstadt. Auch die skandinavische Fluggesellschaft SAS hat ihre Präsenz in Deutschland erhöht und bietet seit 2025 wieder Flüge zwischen Hamburg und Oslo an, was den Wettbewerb auf diesen Routen intensiviert. Die Entscheidung von Norwegian deutet darauf hin, daß der Markt weiterhin Kapazität für eine Ausweitung des Angebots bietet. Magnus Thome Maursund, der Chief Commercial Officer bei

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Massive Kritik in Kärnten: Tourismus-Unternehmer wehren sich gegen die Querfinanzierung durch erhöhte Aufenthaltsabgabe

Die geplante Erhöhung der Aufenthaltsabgabe in Kärnten hat zu heftiger Kritik unter den lokalen Tourismus-Unternehmen geführt. Die Branchenvertreter, angeführt von Hubert Koller, dem Landesvorsitzenden der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) in Kärnten, wenden sich nicht primär gegen die Erhöhung selbst, sondern gegen die fehlende Zweckwidmung der Einnahmen. Es herrscht große Empörung darüber, daß die zusätzlichen Gelder vorrangig für eine Querfinanzierung von Mobilitätsprojekten im gesamten Bundesland verwendet werden sollen, anstatt direkt in die Tourismuswerbung, das Gästeerlebnis und die lokale Gästemobilität der Beitragszahler zu fließen. Koller faßt die Stimmung in der Branche als „kalte Enteignung“ zusammen. Die Aufenthaltsabgabe und die Zweckentfremdung der Mittel Die Aufenthaltsabgabe, oft auch als Kurtaxe bezeichnet, ist eine wichtige Einnahmequelle für die Tourismus-Organisationen. Sie wird pro Nächtigung vom Gast eingehoben und soll typischerweise der Finanzierung von touristischen Infrastrukturprojekten und Marketingaktivitäten dienen, die den Gästen in der jeweiligen Region zugutekommen. Die Kärntner Unternehmer betonen, daß sie den Handlungsbedarf für höhere Einnahmen erkennen und grundsätzlich bereit sind, mehr Geld aufzubringen. Das Problem liegt für sie in der Verwendung der Mittel. Koller zufolge benötigen die Betriebe dringend Investitionen in die Tourismuswerbung und das unmittelbare Gästeerlebnis in ihren Regionen. Anstatt dessen fließe das Geld in „ein Bus mehr in einer anderen Ecke Kärntens“, wie der ÖHV-Vertreter kritisiert. Diese Art der Querfinanzierung über das gesamte Bundesland hinweg stoße auf massiven Widerstand. Ein zentraler Kritikpunkt ist die fehlende Zweckbindung der erhöhten Abgabe für touristische Projekte. Die Tourismus-Unternehmer fordern vehement, daß die Mittel aus dem Tourismus zuerst in eine „effektive Trendwende bei den Nächtigungen“ fließen müßten. Erst

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Amerikanische Jury verurteilt American Airlines zu Schadenersatz

Eine US-amerikanische Jury in San Jose, Kalifornien, hat die Fluggesellschaft American Airlines zu einer Schadensersatzzahlung von 9,6 Millionen Dollar verurteilt. Die Jury befand die Fluglinie für haftbar, da sie während eines internationalen Fluges medizinische Protokolle mißachtet hatte. Der Vorfall ereignete sich im November 2021, als der damals 67-jährige Passagier Jesus Plasencia auf einem Flug von Miami nach Madrid zwei Schlaganfälle erlitt. Seine Anwälte argumentierten, daß die Verzögerung der medizinischen Behandlung den Zustand des Mannes erheblich verschlimmerte. Laut den Gerichtsdokumenten erlitt Jesus Plasencia bereits vor dem Start einen leichten Schlaganfall. Obwohl seine Ehefrau das Kabinenpersonal und den Piloten auf die Symptome aufmerksam machte, wurde keine medizinische Hilfe angefordert. Stattdessen entschied der Pilot, den Start fortzusetzen. Mitten im Flug erlitt der Passagier dann einen zweiten, schwereren Schlaganfall. Anstatt das Flugzeug umzuleiten, bat die Crew Mitreisende, sich um den Mann zu kümmern, bis die Maschine in Madrid landete. Nach der Ankunft in Spanien wurde Plasencia in kritischem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er mehr als drei Wochen verbrachte. Er kann heute nicht mehr sprechen oder schreiben und ist auf ständige Pflege angewiesen. Die Jury stützte ihr Urteil auf die Montreal Convention, ein internationales Abkommen, das die Haftung von Fluggesellschaften bei internationalen Flügen regelt. Sie kam zu dem Schluß, daß American Airlines ihre eigenen Notfallprotokolle nicht eingehalten habe. Darren Nicholson, der Anwalt der Familie, nannte die Reaktion der Fluggesellschaft „schockierend“. Nach dem Urteil gab American Airlines eine Erklärung ab, in der sie betonte, die Sicherheit der Passagiere habe höchste Priorität. Dennoch erklärte die

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Verhaftung nach Cyberangriff auf Luftfahrtsoftware: Ermittlungen in Großbritannien

In Verbindung mit dem schwerwiegenden Cyberangriff auf den Luftfahrtdienstleister Collins Aerospace ist in Großbritannien ein Mann verhaftet worden. Die britische National Crime Agency (NCA) gab bekannt, daß ein Mann in den Vierzigern in West Sussex festgenommen wurde. Ihm werden Verstöße gegen den Computer Misuse Act zur Last gelegt. Der Angriff hatte die Gepäck- und Check-in-Systeme vieler Fluggesellschaften betroffen und zu Hunderten von Flugverspätungen geführt, darunter auch in Berlin. Die Festnahme markiert einen wichtigen Schritt in der Aufklärung des Angriffs, der die Anfälligkeit kritischer Infrastrukturen für digitale Bedrohungen einmal mehr verdeutlicht hat. Schaden und Ausmaß des Cyberangriffs Der Angriff auf Collins Aerospace hatte weitreichende Konsequenzen für den globalen Flugverkehr. Das Unternehmen ist ein führender Zulieferer von Softwarelösungen für die Luftfahrtindustrie, und seine Systeme werden von zahlreichen Fluggesellschaften und Flughäfen weltweit genutzt. Die betroffene Software ist zentral für den Betrieb von Gepäckförderanlagen, Check-in-Schaltern und Flugsteig-Management. Als die Systeme ausfielen, mußten viele Prozesse manuell durchgeführt werden, was zu erheblichen Verzögerungen führte. Flughäfen in verschiedenen Ländern meldeten Störungen. In Berlin waren ebenfalls Flüge von den Auswirkungen betroffen, was zu Frustration bei den Reisenden und operativem Chaos führte. Die genaue Zahl der weltweit betroffenen Flüge ist schwer zu beziffern, aber Berichte sprachen von Hunderten von Verspätungen und annullierten Flügen. Der Vorfall zeigte, wie stark die moderne Luftfahrt von der digitalen Infrastruktur abhängt und wie schnell ein Ausfall bei einem einzigen Dienstleister globale Auswirkungen haben kann. Die Angreifer hatten es auf die Schwachstellen in den Systemen von Collins Aerospace abgesehen. Es ist noch unklar, ob es

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Lufthansa warnt vor weiteren Flugstreichungen

Die Lufthansa droht mit der Stilllegung weiterer innerdeutscher Flugverbindungen. Lufthansa-Chef Jens Ritter nannte als Grund die hohen Standortkosten und das Fehlen politischer Entlastungen. In einem Interview mit der Funke-Mediengruppe erklärte Ritter, daß die Fluggesellschaft gezwungen sei, unrentable Strecken zu reduzieren und Flugzeuge an anderen, kostengünstigeren Standorten einzusetzen. Eine lange Liste von Flughäfen, darunter Bremen, Dresden, Köln, Leipzig, Münster, Nürnberg und Stuttgart, stehe im Fokus der Airline. Ritter zeigte sich enttäuscht über die ausbleibende Unterstützung der Bundesregierung. Er kritisierte, daß der Haushaltsentwurf für das Jahr 2026 keinerlei Entlastungen für den Luftverkehr vorsehe. Dies stünde im Widerspruch zu den Versprechen im Koalitionsvertrag, in dem eine Reduzierung von luftverkehrsspezifischen Steuern, Gebühren und Abgaben zugesagt worden war. Stattdessen sei die Luftverkehrsteuer im Mai 2024 noch einmal erhöht worden. Für Kurzstrecken stieg die Steuer pro Ticket von 12,48 auf 15,53 Euro, bei Mittelstrecken von 31,61 auf 39,34 Euro und bei Langstrecken von 56,91 auf 70,83 Euro. Die Lufthansa Group weist in einem aktuellen Politikbrief darauf hin, daß Deutschland bei der Erholung des Luftverkehrs nach der Corona-Pandemie auf Rang 28 von 31 europäischen Ländern liege. Laut Unternehmensangaben stagniere das Angebot an Flügen zwischen den deutschen Großstädten bei rund 20 Prozent des Niveaus von 2019. Die An- und Abfluggebühren seien um 40 Prozent und die Flugsicherungsgebühren um 25 Prozent gestiegen. Unterstützt wird die Kritik der Lufthansa auch von politischen Vertretern. Der Tourismus-Koordinator der Bundesregierung, Christoph Ploß von der CDU, forderte eine Senkung der Luftverkehrsteuer, um Deutschland als Luftverkehrsstandort wieder attraktiver zu machen. Der Deutsche Reiseverband (DRV) hatte

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Turkish Airlines plant Großauftrag bei Boeing nach Gesprächen auf höchster Ebene

Die türkische Nationalfluggesellschaft Turkish Airlines steht vor einem massiven Ausbau ihrer Flotte und plant, bis zu 225 Flugzeuge beim US-Hersteller Boeing zu bestellen. Dieser potentielle Großauftrag, der am Freitag nach einem Treffen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mit US-Präsident Donald Trump bekanntgegeben wurde, zählt zu den größten für Boeing in diesem Jahr. Die geplante Beschaffung umfaßt zunächst 50 Boeing 787 Dreamliner, mit einer Option auf 25 weitere Maschinen. Darüber hinaus wurden Verhandlungen über den Kauf von bis zu 150 Flugzeugen der Typen 737 Max 8 und Max 10 abgeschlossen, deren finale Auftragsvergabe noch von Gesprächen mit dem Triebwerkshersteller CFM International abhängt. Dieser strategische Ausbau zielt darauf ab, Istanbul als eines der weltweit führenden Luftfahrtkreuze zu etablieren. Diplomatie im Dienste der Wirtschaft: Der Boeing-Deal Die Bekanntgabe des Großauftrags erfolgte unmittelbar nach einem Treffen der Präsidenten Erdogan und Trump. Solche Geschäfte sind in der Vergangenheit häufig Gegenstand von politischen Gesprächen auf höchster Ebene gewesen, da Flugzeugkäufe nicht nur von wirtschaftlicher, sondern auch von erheblicher diplomatischer Bedeutung sind. Die Auftragsvergabe an einen US-Hersteller kann als Geste des guten Willens gewertet werden und stärkt die Handelsbeziehungen zwischen den beiden NATO-Partnern. Die Vereinbarung gliedert sich in zwei wesentliche Teile. Der Großraumflugzeugsektor wird durch die feste Bestellung von 50 Boeing 787 Dreamliner gestärkt, zu denen eine Option für 25 weitere Exemplare hinzukommt. Die 787 ist ein modernes Langstreckenflugzeug, das die Turkish Airlines auf ihren Interkontinental-Routen einsetzen wird, um ihre Reichweite zu erhöhen und die bestehende Flotte zu modernisieren. Der zweite, und zahlenmäßig größte, Teil des

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Ryanair fliegt erstmals ab Saarbrücken

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair nimmt den Flughafen Saarbrücken erstmals in ihr Streckennetz auf. Ab dem Sommerflugplan 2026, der im März beginnt, werden neue Verbindungen nach Trapani und Lamezia Terme in Italien sowie nach Alicante in Spanien angeboten. Alle drei Ziele sollen zweimal pro Woche angeflogen werden. Mit dem neuen Angebot positioniert sich der Flughafen Saarbrücken als attraktiver Abflughafen für Urlauber aus der gesamten Region. Die Entscheidung von Ryanair, den Regionalflughafen Saarbrücken in sein Netz aufzunehmen, kommt zu einem interessanten Zeitpunkt. Die Airline hatte in der Vergangenheit die hohen Standortkosten an großen deutschen Flughäfen kritisiert. Der Sprecher von Ryanair, Marcel Pouchain Meyer, betonte, daß das Wachstum an Regionalflughäfen mit wettbewerbsfähigen Kosten es der Airline ermögliche, die Ticketpreise niedrig zu halten. Auch der saarländische Wirtschaftsminister Jürgen Barke und die Verkehrsministerin Petra Berg begrüßten die Entscheidung, die die Auslastung des Flughafens stärken soll. Der Flughafen Saarbrücken, der im Jahre 2024 rund 340.000 Passagiere zählte, wird derzeit von fünf Fluggesellschaften bedient. Das neue Angebot von Ryanair erweitert das Streckennetz und ergänzt die bestehenden Verbindungen. Während Ryanair in Saarbrücken expandiert, reduziert das Unternehmen sein Angebot an anderen Standorten, beispielsweise in Wien. Auch mit den Mitteldeutschen Flughäfen in Dresden und Leipzig gibt es derzeit Auseinandersetzungen über die hohen Gebühren. Die Strategie der Airline, kostengünstige Regionalflughäfen zu bevorzugen, zeigt sich auch an anderen deutschen Standorten, wie etwa in Karlsruhe, wo Ryanair ebenfalls aktiv ist. Die neuen Flüge sind bereits buchbar. Die saarländischen Ferienreisenden können die neuen Ziele somit pünktlich zu Beginn der Osterferien 2026 erreichen. Für Reisende

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Rückschlag für Chinas Luftfahrt: Comac reduziert Auslieferungsziele für C919 drastisch

Der chinesische Flugzeughersteller Comac sieht sich mit erheblichen Produktionsproblemen konfrontiert und hat seine Auslieferungsziele für das Jahr 2025 drastisch revidieren müssen. Anstatt der ursprünglich angestrebten 75 C919-Maschinen wird das Unternehmen nun voraussichtlich nur etwa 25 Exemplare des Schmalrumpfflugzeugs ausliefern können. Dieser Rückschlag ist eine Folge von Engpässen in der Lieferkette, die die ambitionierten Pläne Chinas, in den von Airbus und Boeing dominierten Markt vorzudringen, verzögern. Die C919 ist das Prestigeprojekt der chinesischen Luftfahrtindustrie, das bis dato ausschließlich von heimischen Fluggesellschaften bestellt wurde. Ambitionierte Ziele, unvorhergesehene Hindernisse Zu Beginn des Jahres 2025 hatte Comac noch eine optimistische Prognose von 75 Auslieferungen für die C919 abgegeben, was einer Produktion von etwa einem Flugzeug alle fünf Tage entsprochen hätte. Diese Zahl war bereits im März von 50 auf 75 erhöht worden, was das große Vertrauen in die eigene Fertigungskapazität widerspiegelte. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg nun jedoch unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, ist dieses Ziel unerreichbar. Die Erwartungen wurden um zwei Drittel gesenkt, und die Fluggesellschaften müssen sich auf weitere Verzögerungen einstellen. Ein Hauptgrund für die Produktionsengpässe sind Probleme in der globalen Lieferkette, insbesondere die Abhängigkeit von ausländischen Zulieferern. Die C919 ist zwar ein chinesisches Produkt, vertraut aber für viele kritische Komponenten auf westliche Technologien. Ein zentrales Beispiel sind die Triebwerke des Typs CFM LEAP-1C, die in einem Joint Venture von General Electric (GE) und Safran hergestellt werden. Zwischenzeitliche Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China führten zu einem vorübergehenden Exportstopp der Triebwerke, was die Produktion massiv beeinträchtigte. Obwohl die Exporte mittlerweile wieder

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Sunexpress expandiert nach Portugal

Die Fluggesellschaft Sunexpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, hat eine neue Flugverbindung zwischen Izmir in der Türkei und Porto in Portugal angekündigt. Die Strecke wird ab dem 5. November 2025 zweimal wöchentlich mit Flugzeugen vom Typ Boeing 737 bedient. Mit dieser Expansion erweitert die türkisch-deutsche Ferienfluggesellschaft ihr Streckennetz in Europa und erschließt einen neuen Markt. Die neue Route ist Teil der Winterstrategie von Sunexpress, die darauf abzielt, auch in der Nebensaison neue Destinationen zu erschließen. Für Porto bedeutet die Verbindung eine zusätzliche Anbindung an die Türkei, während Izmir dadurch noch mehr europäische Touristen anziehen will. Die Fluggesellschaft, die sich als „Value Carrier“ positioniert, bietet Hin- und Rückflugtickets für die neue Strecke ab einem Preis von rund 100 Euro an. Sunexpress hat in den vergangenen Jahren eine aggressive Wachstumsstrategie verfolgt und strebt an, die Flotte bis zum Jahr 2035 auf 166 Flugzeuge zu erweitern. Das Unternehmen hat zudem neue Flugrouten nach Europa angekündigt, unter anderem nach Frankreich, Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien. Die neue Verbindung nach Portugal stärkt das Bestreben der Airline, eine Brücke zwischen der Türkei und Europa zu schlagen und ganzjährig den Reiseverkehr zu fördern. Die Strecke zwischen Izmir und Porto, die eine Flugzeit von rund viereinhalb Stunden hat, ist auch eine Reaktion auf die steigende Nachfrage von Reisenden nach alternativen Reisezielen abseits der klassischen Mittelmeerstrände. Die Airline, die in der Vergangenheit vorwiegend auf den deutschen Markt konzentrierte, diversifiziert ihr Angebot und bindet neue Länder an die türkische Riviera und Anatolien an.

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Preisanalyse im US-Luftverkehr: Inlandsflüge werden günstiger, doch Unterschiede bleiben

Eine aktuelle Studie des Finanzdienstleisters NetCredit zeigt, daß die Preise für Inlandsflüge in den Vereinigten Staaten im Jahr 2024 in den meisten Staaten gesunken sind. Die Analyse, die auf Daten des U.S. Bureau of Transportation Statistics basiert, vergleicht die durchschnittlichen Flugpreise und setzt sie in Relation zu den lokalen Löhnen, um die Erschwinglichkeit der Reisen zu bewerten. Während sich das Reisen in den USA insgesamt durch gesunkene Preise und geringere Passagierzahlen aus dem Ausland als vorteilhaft erweist, gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesstaaten und Flughäfen. Hawaii bleibt der Bundesstaat mit den günstigsten Flugpreisen, während New Jersey die erschwinglichste Option für Inlandsflüge darstellt. Preise und Erschwinglichkeit: Wer profitiert am meisten? Die Studie von NetCredit offenbart deutliche regionale Unterschiede bei den Flugpreisen. Mit einem durchschnittlichen Flugpreis von 287,79 US-Dollar im Jahr 2024 ist Hawaii der günstigste Staat für Inlandsflüge. Dicht gefolgt wird der Inselstaat von New Jersey (308,70 US-Dollar) und Florida (325,25 US-Dollar). Besonders hervorzuheben ist West Virginia, das den größten Preisrückgang aller Bundesstaaten verzeichnete. Hier sanken die durchschnittlichen Flugkosten um 74,93 US-Dollar zwischen 2023 und 2024. Im Gegensatz dazu stiegen die Preise in Alaska (+51,18 US-Dollar) und Wyoming (+21,25 US-Dollar) am stärksten an. Die Erschwinglichkeit der Flüge, gemessen an der Anzahl der Arbeitsstunden, die zum Erwerb eines durchschnittlichen Tickets erforderlich sind, zeigt ein anderes Bild. Hier liegt New Jersey an der Spitze der Rangliste. Ein durchschnittlicher Inlandsflug kostet dort lediglich das Äquivalent von 8,41 Arbeitsstunden. Die erschwinglichsten Staaten sind überwiegend jene mit hohen Durchschnittslöhnen und günstigen Flugpreisen. Dies unterstreicht,

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